Neues von der Nordmainischen S-Bahn

  • Habe gerade wieder entdeckt, dass die gewünschte Strecke vom Industriehof nach Rödelheim im Gesamtverkehrsplan 2004 auf Seite 83 als "langfristige Option" eingezeichnet ist bzw. war - ganz so realitätsfern ist die Strecke also nicht. Ich nehme nicht an, dass die Strecke unterirdisch geplant ist/war, sonst wäre sie doch wieder realitätsfern. Wo diese Strecke straßenzuggenau verlaufen soll(te), ist schlecht erkennbar (möglicherweise Hausener Weg/Thudichumstraße?), klar ist jedenfalls, dass alle Radfahrer beruhigt sein können: Es soll(te) keinen Eingriff in das Landschaftsschutzgebiet an der Nidda geben.

  • >Warum stellt man nicht das System im Tunnel so um, dass ganz normal
    >schnelle S-Bahn-Fahrzeuge den Tunnel benutzen können und statt dessen
    >die Linien U6 und U7 mit Zweisystemfahrzeugen fahren - die müssen ja
    >keine 140 km/h schnell werden.


    Da muß man das ganze Netz, wo die schnellen Züge fahren sollen auf EBO
    umgebaut werden:


    Umbau der Schienen und der Signale könnte relativ schnell gemacht werden,
    wenn man die Infrastruktur für Signal-/Weichenansteuerung im laufenden
    Betrieb vorbereiten kann. Nur wird man wohl ein relativ ähnliches Stromsystem
    wie das aktuelle nutzen müssen (Abstand Tunneldecke-Oberleitung; Straßen-
    führung am Tunnelrampen)


    Aufwendiger wäre erstmal der Straßenteil. Alle Kreuzungsanlagen müssten
    zu EBO Bahnübergängen umgebaut werden mit allen Konsequenzen auf
    den Straßenbetrieb (Schliesszeiten)....


    Insgesammt läuft es aber trotzdem auf eine mehrmonatige Sperrung der
    C-Strecken hinaus.


    >Steht schon fest, wo die Normainische S-Bahn in Hanau enden soll? Also
    >an welchem Bahnsteig.


    Der muß erst noch erstellt werden. (HU Hbf Nordseite)


    >Wenn man nach einer akzeptablen Route sucht, findet man eine (auch
    >die Straßenbahn hatte eine)


    Die Tram verlief durch die Rödelheimer Landstr, unterquerte die Breitebach-
    brücke, um dann in einer (225°)Schleife über diese zu fahren. An der Halte-
    stelle Industriehof kam die nicht vorbei.

    In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't


    Sincerly yours, NSA
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  • Danke für die Erläuterungen.


    Zitat

    Original von Darkside
    Aufwendiger wäre erstmal der Straßenteil.


    Müsste der Straßenteil denn umgestellt werden? Man könnte U6 und U7 mit Zweisystemfahrzeugen betreiben.


    Zitat

    Original von Darkside
    Insgesammt läuft es aber trotzdem auf eine mehrmonatige Sperrung der
    C-Strecken hinaus.


    Also schon sehr aufwändig! Könnte man wenigstens abschnittsweise umstellen, um nicht die ganze Strecke schließen zu müssen? Könntet Ihr die Kosten abschätzen? (Letztlich geht es ja darum, einen neuen Tunnel einzusparen.)


    Zitat

    Original von Darkside
    Die Tram verlief durch die Rödelheimer Landstr, unterquerte die Breitebachbrücke, um dann in einer (225°)Schleife über diese zu fahren. An der Haltestelle Industriehof kam die nicht vorbei.


    Also könnte man vielleicht den Weg Fischstein - B44/LL-Straße - Rödelh. Ldstr. und weiter wie die Straßenbahn nehmen. Eine S-Kurve, wie bei der richtigen S-Bahn auch zwischen Messe und Rödelheim.


    Oder natürlich den im GVP S. 82 vorgeschlagenen Weg - wobei ich dort nicht nachvollziehen kann, wo die weiche Kurve beim Abzweig von der U6-Strecke verlaufen sollte. Auch im Textteil, S. 39 bzw. 42 wird diese Strecke nicht näher erläutert. Es heißt dort lediglich "Stadtbahntrasse vom Industriehof über Rödelheim [zum Gewerbegebiet Sossenheim]".

  • wenn man den U6/7-Tunnel für die S-Bahn umwidmet, könnte man ja nach 25 Jahren Irrtum wieder die Straßenbahn obenauf einführen.


    Es wäre ein echter Fortschritt im Westend, an der Altenoper und an der Hauptwache wieder Tram fahren zu dürfen!


    Die Bockenheimer Landstraße ist auch schon ziemlich sanierungsbedürftig.


    Die Autos könnte man mit dieser Maßnahme noch mehr aus der Alleenring-Innenstadt verdrängen.


    Glückwunsch :P

    Grüße ins Forum :saint:

  • Zitat

    Original von V44020001
    Habe gerade wieder entdeckt, dass die gewünschte Strecke vom Industriehof nach Rödelheim im Gesamtverkehrsplan 2004 auf Seite 83 als "langfristige Option" eingezeichnet ist bzw. war - ganz so realitätsfern ist die Strecke also nicht. Ich nehme nicht an, dass die Strecke unterirdisch geplant ist/war, sonst wäre sie doch wieder realitätsfern.


    Gem. diesem Beschluß zum GVP war die Strecke zumindest teilweise unterirdisch geplant und wird außerdem nicht weiterverfolgt. (Punkt 34b). Soweit ich mich erinnere befindet sich unter der Industriehoframpe bereits eine Vorleistung in Form einer unterirdischen Vezweigungsstation "Industriehof".

    Die U5 bleibt Stadtbahn! Jetzt fehlt noch die Stadtbahnstrecke zwischen Ginnheim und Bockenheimer Warte...
    http://www.ginnheimer-kurve.de
    -Ja zur Stadtbahn!-

  • Zitat

    Original von jockeli
    wenn man den U6/7-Tunnel für die S-Bahn umwidmet, könnte man ja nach 25 Jahren Irrtum wieder die Straßenbahn obenauf einführen.


    Da das Tunnelprofil keine echte S-Bahn zulässt, wäre es auch weiterhin nur eine Stadtbahn, welche auch DB-Gleise benutzen kann. An den von dir genannten Orten also kein Unterschied zu heute.
    Ich als Praunheimer bin jedoch froh mich nicht in eine Straßenbahn quetschen zu müssen, sondern die schnellere und komfortablere Stadtbahn nutzen zu können. :P
    Die C-Strecke in ihrer jetzigen Form als 25 Jahre alten Irrtum zu bezeichnen war doch hoffentlich Ironie... 8o

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  • Zitat

    Original von V44020001
    [...] Am Ende vergleicht man alle Vorschläge, untersucht sie auf verschiedene Kriterien hin und gewichtet diese. Dann wählt man den besten aus.
    [...]


    Genau dadruch entsteht der Geldmangel. Wenn man wie du vorgehst, versinken wir in Schulden. Mit dem "man muss es nur wollen" Prinzip entstehen am Ende Strecken, die einen viel geringeren Nutzen haben als sie kosten. Einfach die beste auswählen ist doch genau der falsche Weg, dadurch wird an Stellen investiert, die es nicht rechtfertigen. Um es mal in ein bildliches Beispiel zu bringen:
    Wenn du unbedingt nach Spanien in den Urlaub fahren möchtest, in ganz Spanien aber nur Hotels ohne Stern findest, sagst du doch auch nicht "ich nehme einfach das beste davon". Da hast du am Ende einen Urlaub der dir nicht gefallen hat und das Geld ist weg.
    Für unsere Diskussion schliesse ich daraus:
    Es gibt keinen Weg C-Strecke -> Rödelheim der bei der Untersuchung und Gewichtung der unterschiedlichen Kriterien einen höheren Nutzen als Kosten hat und deswegen kann ich daraus nicht einfach den besten Vorschlag nehmen, sondern muss es sein lassen, die Verbindung herzustellen.

  • V44020001:
    Du solltest bei deinem Studium des GVP immer den oben verlinkten Beschluß mitberücksichtigen. Zum einen hilft er bereits diskutierte Dinge nicht nochmal neu aufzurollen und zum zweiten zeigt er deutlich am Beispiel der U5 was passiert, wenn man genau dies doch tut: Beim Versuch das Rad ständig neu zu erfinden dreht man sich solange im Kreis, bis sich wichtige Projekte wie hier die Erweiterung zum Frankfurter Berg um Jahre verzögern. Hätte man -statt erneut über das System- gleich über andere Bahnsteigformen diskutiert, wäre dies zu vermeiden gewesen. Im Falle der nordmainischen S-Bahn oder auch der RTW (ungleich größere Projekte) ist man endlich soweit, dass eine gute Chance auf baldige Verwirklichung besteht. Würde man hier jetzt wieder eine Grundsatzdiskussion beginnen, wäre damit die Verwirklichung automatisch auf den St. Nimmerleinstag verschoben.

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    Einmal editiert, zuletzt von thogoe ()

  • Zitat

    Original von audifan
    Mit dem "man muss es nur wollen" Prinzip entstehen am Ende Strecken, die einen viel geringeren Nutzen haben als sie kosten. Einfach die beste auswählen ist doch genau der falsche Weg...


    Das ist wohl ein Missverständnis. Mit "alle Vorschläge vergleichen" meinte ich wirklich alle, also z. B. auch diesen:


    Zitat

    Original von K-Wagen
    Aus diesem Grund ist die Idee, den C-Tunnel [...] zu nutzen gar nicht so blöd. [...] Warum also nicht an Rödelheim vorbei über die Heerstraße - die RTW - Verknüpfung mit der Homburger Bahn nutzen um nach HG zu kommen?


    Um in deinem Bild zu bleiben: Es gehören auch bei den Ferien alle Vorschläge auf den Tisch, auch Türkei und sogar Daheimbleiben (das hieße dann: gar nichts bauen).


    Zitat

    Original von thogoe
    Da das Tunnelprofil [auf der C-Strecke] keine echte S-Bahn zulässt, wäre es auch weiterhin nur eine Stadtbahn, welche auch DB-Gleise benutzen kann.


    Die für den NKF wichtige Frage ist, ob diese Stadtbahn dann auf der Strecke nach Hanau 140 km/h erreichen könnte. Ich hatte euch so verstanden, dass dem so wäre.


    Zitat

    Original von thogoe
    Gem. diesem Beschluß zum GVP war die Strecke zumindest teilweise unterirdisch geplant.


    Das ist ein hochinteressantes Dokument, das ich noch nicht kannte. Vielen Dank! Aber es ist ja unglaublich, wie realitätsfern da geplant worden war. Wer hatte denn Geld für eine Tunnelstrecke in Rödelheim?


    Zitat

    Original von thogoe
    Im Falle der nordmainischen S-Bahn oder auch der RTW (ungleich größere Projekte) ist man endlich soweit, dass eine gute Chance auf baldige Verwirklichung besteht. Würde man hier jetzt wieder eine Grundsatzdiskussion beginnen, wäre damit die Verwirklichung automatisch auf den St. Nimmerleinstag verschoben.


    Auch ich bin dafür, beide Projekte jetzt anzugehen. Bei dem Doppeltunnel zum Ostbahnhof war ganz klar der U-Bahntunnel die Fehlentscheidung, nicht die S-Bahn. Das einzige, was an dem Beschluss zur S-Bahn ein wenig stört, ist, dass nur teure Alternativen mit langen Zusatztunneln untersucht wurden, sodass die keine echte Chance hatten. Trotzdem ist die S-Bahn sicher eine sehr gute, wenn auch ebenfalls recht teure Lösung.


    Die Überlegungen, einen S-Bahn-Nordast auf die C-Strecke zu verlagern, sind zwar besonders interessant, wenn das auch gleichzeitig mit dem Ostast nach Hanau passiert, haben aber auch davon losgelöst einen Sinn (weil es ja mehr Nord/West- als Süd-/Ost-Äste gibt). Also verzögern diese Überlegungen keinesfalls die nordmainische S-Bahn.

  • @ thogoe
    na ja, das bezieht sich auf die "rettet die Straßenbahn" Initiative und die Weigerung des OB die nördliche Zeilumfahrung zu erhalten. Die Alteoper spielt da als Herzprojekt der FFMcdu eine Hauptrolle im Schauspiel
    auch der jetzige Aufzug dort hat da seine Vorgeschichte.


    und Stadtbahn nach Praunheim gibt es ja nicht wirklich, oder??

    Grüße ins Forum :saint:

  • >Müsste der Straßenteil denn umgestellt werden? Man könnte U6 und U7
    >mit Zweisystemfahrzeugen betreiben.


    Überall, wo Du die 140 km/h Fahrzeuge haben möchtest muß auf EBO
    umgerüstet werden. Wenn Du von Hanau in den C Tunnel gehst, kommst
    Du am Industriehof an die frische Luft.....
    Wo sollen denn die Züge (vorher) wenden?! (Wenn Du von einer Weiter-
    führung nach Friedrichsdorf schreibst.....geht das nun mal niocht anders auf
    den Strecken wo die dann fahren)


    Die einzig sinnvolle Führung in einem Szenario Friedrichsdorf-C Tunnel-Hanau
    wäre an der Heerstraße übers Feld geradeaus und auf die Eisenbahn.
    Alle anderen Schlenker kosten zu viel Geld im Erstellen, sowie längere Fahr-
    zeiten von Norden her nach Frankfurt rein.
    Endweder mit Zweisystem ala Karlsruhe (100 km/h) oder Bahnübergängen
    zwischen Heerstrasse und Industriehof.

    In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't


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  • Zitat

    Original von Darkside
    Überall, wo Du die 140 km/h Fahrzeuge haben möchtest muß auf EBO
    umgerüstet werden.


    Weshalb bitte?


    Solange die angedachten Zweisystemfahrzeuge baulich der Bostrab genügen und mit den bei der Stadtbahn relevanten Systemen zurecht kommen (Strom, Zugsicherung, Tunnelbreite etc) ist das kein Problem die in den Tunnel und über sonstige Bostrab-Strecken zu jagen. Das Fahrzeug ist auf dieser Strecke ein Bostrab-Fahrzeug, kein EBO-Fahrzeug.

  • Kontext nicht verstanden?! ;)


    V44020001 schlägt die Nutzung des C Tunnels für die S-Bahn auf der Nordmainischen
    nach Hanau vor. Weiterhin sollen diese Fahrzeuge schneller als 100 km/h fahren,
    wegen der Fahrzeit.
    Das geht aber nur mit reinen EBO Fahrzeugen. Somit müssten die Strecken auf
    EBO umgebaut werden, wo diese Fahrzeuge fahren sollen. Und das wäre dann
    unter anderem der C Tunnel.

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  • Zitat

    Original von Jörg L
    Deshalb hatte ich ja mal gefragt, ob man das Eisenbahnschienenprofil nicht auch für Stadtbahnen verwenden kann. Dann gäbe es das Problem doch gar nicht?


    Vermutlich wäre dann aber die Möglichkeit, Fahrzeuge wahlweise auch auf nach BOStrab gebauten Strecken einzusetzen und damit ein gutes Stück betriebliche Flexibilität passé. Im Endeffekt müssen m.E. nach Räder und Schienen wechselseitig zueinander passen.


    Ich erinnere mich auch, einmal gelesen zu haben, dass es bereits zusätzlichen Wartungsaufwand bedeutet, dass im europäischen Ausland teils minimal abweichende Schienenprofile eingesetzt werden. Diese sind zwar – um mal bei dem Blickwinkel "von Deutschland aufs Ausland" zu bleiben – hinreichend ähnlich zu den bei uns verwendeten, aber eben nicht vollständig gleich, und können somit bereits Abweichungen beim Verschleißverhalten bewirken.

    Fág an Bealach!

  • Zitat

    Original von jockeli
    @ thogoe
    na ja, das bezieht sich auf die "rettet die Straßenbahn" Initiative und die Weigerung des OB die nördliche Zeilumfahrung zu erhalten.


    OK, verstehe, ich dachte du wolltest wieder mit 30m-Zügen nach Praunheim zuckeln. ;)


    Zitat

    und Stadtbahn nach Praunheim gibt es ja nicht wirklich, oder??


    Wenn du damit die Ptb-Züge meinst, gebe ich dir Recht. Aber da ist ja Besserung in Sicht. :]

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  • Zitat

    Original von V44020001
    ...Aber es ist ja unglaublich, wie realitätsfern da geplant worden war. Wer hatte denn Geld für eine Tunnelstrecke in Rödelheim?


    Das waren andere Zeiten. Zum einen war damals noch der vollständige Ersatz der Straßenbahn durch die Stadtbahn geplant, zum anderen (und wahrscheinlich auch deshalb) stellte man Tunnelstrecken auch finanziell nicht in Frage - die finanzielle Situation der Stadt war wohl in den 80ern auch etwas entspannter. Das ging sogar soweit, dass man den nur bis hinter die Bockenheimer Warte geplanten C-Tunnel noch um zwei Stationen sogar teilweise doppelstöckig bis zum Industriehof erweiterte um eine von den Anwohnern nicht gewünschte Rampe zu vermeiden. Denn ursprünglich sollte die heutige Betriebsstrecke über die Breitenbachbrücke als Stadtbahntrasse genutzt werden. Als man das gleiche dann bei DII versuchte, führte das zu einem völlig anderen Ergebnis - die Zeiten hatten sich geändert.

    Die U5 bleibt Stadtbahn! Jetzt fehlt noch die Stadtbahnstrecke zwischen Ginnheim und Bockenheimer Warte...
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    Einmal editiert, zuletzt von thogoe ()

  • Zitat

    Original von Darkside
    Weiterhin sollen diese Fahrzeuge schneller als 100 km/h fahren,
    wegen der Fahrzeit. Das geht aber nur mit reinen EBO Fahrzeugen.


    Nö. Es gibt nichts in der Bostrab, das Geschwindigkeiten von über 100 km/h verhindert.


    Lediglich die Tabelle 1 in der Anlage 2, in der Bremsgrenzwerte für bestimmte Geschwindigkeiten für §36 festgelegt werden geht nur bis v = 100 km/h. Dass die Tabelle 2 in derselben Anlage nur bis v = 70 km/h geht sollte allerdings recht offensichtlich darauf hinweisen, dass diese Tabellen nicht abschließend sind. ;)


    Die Bostrab schreibt nur vor, dass bei einer Streckengeschwindigkeit > 70 km/h eine Zugsicherung vorhanden sein muss. Die muss im Tunnel aber ja eh vorhanden sein.

  • Also, ich versteh ehrlich gesagt nicht den Zusammenhang zwischen einer möglichen und villeicht ganz netten Zweigstrecke nach Rödelheim und der nordmainischen S-Bahn.


    Die Lage mit dem U-Bahntunnel zum Ostbahnhof ist ungünstig, dennoch kann die S-Bahn massive Verbesserungen für Frankurter, Maintaler und Hanauer bringen. Das schlägt sich auch im Nutzen-Kosten-Faktor nierder. Es sind viele Varianten untersucht worden und die S-Bahn hat am besten abgeschnitten. Natürlich kann man an den Details der untersuchten Lösungen noch nachoptimieren... aber von 0.2 (Zweisystemlösung) zu 1,0 sind ein weiter Weg.


    Jetzt sollte man lieber über die Details der Nordmainsichen S-Bahn diskutieren. Für die verschiedenen Halte wurden ja schon pläne vorgelegt. (zu dem Halt in Frankfurt-Fechenheim gibt es ja auch Diskussion irgendwo hier im Forum).


    Nordmainische S-Bahn schnell bauen ist auch gut für die Konjunktur.

    Mehr Mobilität für Hanau, Maintal und Frankfurt

  • >Es gibt nichts in der Bostrab, das Geschwindigkeiten von über 100 km/h
    >verhindert.


    Bei EBO aber einiges, was Zwitter aus BOStrab und EBO das verhindert.

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