Regionaltangente West

  • Zitat

    Original von V44020001
    [...]Wir sollten das verhindern![...]


    Wer ist "wir"?


    Zitat

    Original von V44020001
    Bitte um Vorschläge, die das Projekt nicht verzögern!


    Und wem willst Du die Vorschläge unterbreiten bzw. für wen sollen die Vorschläge entwickelt werden?

    Gruß, 420 281-8
    Jeder Mensch hat ein zweites Gesicht ...
    Ich bin nicht "das Team" des FNF, PN zu Team-Angelegenheiten werden ignoriert und nicht beantwortet/weitergeleitet.
    Anfragen an das Team bitte an team@frankfurter-nahverkehrsforum.de richten, danke!

  • Zitat

    Original von V44020001
    Allerdings bin ich mir da nicht ganz sicher, aus zwei Gründen:
    - Erstens können die Züge, auch die "geflügelten", ja höchstens so lang sein wie die Bahnsteige. Wenn sich der Zug dann teilt, ist jeder Teil logischerweise nur noch etwa halb so lang. Sollten aber z. B. die Bahnsteige für 3-Wagen-Züge ausgelegt sein, dann würde sich ein Zug in 1 + 2 teilen, wobei dann der Solowagen wirklich zu kurz sein könnte für den Bedarf.
    - Zweitens müssen auch die eingleisigen Abschnitte für einen 15-Minuten-Takt ausgelegt sein. Das kann bedeuten, dass sie kürzer sein müssten. Was wiederum leicht erhöhte Baukosten erfordern würde.


    Gutes Argument. Eineinhalb Wagen alle 15 Minuten ist natürlich nur eine marginale Verbesserung gegenüber 3 Wagen alle 30 Minuten. Davon abgesehen könnte es durchaus sein, dass man jeden zweiten Zug flügelt, sodass man eventuell einen 30-Minuten-Takt mit 2 Wagen zum NWZ und einen 15-Minuten Takt mit 1 + 3 Wagen nach Bad Homburg hat, oder wie auch immer das Betriebskonzept am besten ist.


    Dass aber die RTW ein Reinfall wird, weil sie zu gut angenommen wird, kann ich nicht sehen. Lass mich das mit einer Autobahn vergleichen: Dass es jeden Morgen Stau gibt, führt ja auch nicht dazu, dass die Autobahn gar nicht mehr benutzt wird, sondern dazu, dass nicht noch mehr Leute darauf fahren. Ähnlich würde es mit der Bahn sein: Wenn sie viel zu voll ist (und das würde ich als Erfolg bezeichnen), dann wird sie nicht noch mehr Fahrgäste anziehen, aber die vorhandenen Fahrgäste werden deswegen die RTW nicht boykottieren.

  • Wieviel Prozent der Strecke der RTW werden neu gebaut, bzw wieviel vorhandene Strecke genutzt??? Das interessiert mich doch hier mal...


    Vielleicht könnte man ja auf eine Zweisystembahn gänzlich verzichten und die RTW als Bestandteil des Stadtbahnnetzes planen, mit einer eignen Station am Flughafen die auch das Licht der Sonne sieht, also billig oberirdisch gebaut wird. Vielleicht ist eine Station im Bereich des Ankunftsbogens möglich, wo auch die Taxis halten?!

  • Zitat

    Original von Itchy
    Vielleicht könnte man ja auf eine Zweisystembahn gänzlich verzichten und die RTW als Bestandteil des Stadtbahnnetzes planen, mit einer eignen Station am Flughafen die auch das Licht der Sonne sieht, also billig oberirdisch gebaut wird. Vielleicht ist eine Station im Bereich des Ankunftsbogens möglich, wo auch die Taxis halten?!


    Das klappt vielleicht grade so im Norden (und auf dem Weg nach Bad Homburg gibt's ja auch intelligente, aber wsl wesentlich langsamere Ideen über den Riedberg), aber im Süden wird die Anbindung nach Neu-Isenburg und Dreieich mit einer eigenen Strecke durch den Stadtwald doch mit Sicherheit keinen allzu großen Nutzen bringen.

  • Zitat

    Original von baeuchle
    Das klappt vielleicht grade so im Norden (und auf dem Weg nach Bad Homburg gibt's ja auch intelligente, aber wsl wesentlich langsamere Ideen über den Riedberg), aber im Süden wird die Anbindung nach Neu-Isenburg und Dreieich mit einer eigenen Strecke durch den Stadtwald doch mit Sicherheit keinen allzu großen Nutzen bringen.


    Ok, mit eigener Strecke bringt es keinen Nutzen, wahrscheinlich schon mal gemessen an der Einwohnerzahl Neu-Isenburgs. Ok vielleicht arbeiten die meisten Isenburger am Flughafen, kenne selber ein paar, aber ob das reicht O_o ?


    Aber was mich irritiert...wieso macht hier die RTW über das bestehnde Gleisnetz mehr Sinn? In Neu-Isenburg gäbe es nur 1 Station, alles weitere würde natürlich auch wieder Geld kosten und es ist doch eine Verlängerung noch über Neu-Isenburg angedacht.


    Alternativvorschlag von mir, auch tausendmal von unzähligen Usern hier im Forum gepostet, wäre eine Tangentialverbindung mit der S-Bahn vom Flughafen nach Offenbach Ost. Man braucht keinen Millimeter neues Gleis, nur eine neue S-Bahnlinie einzurichten. Vom Flughafen über Stadion, Louisa, Stresemannallee, Südbahnhof, Kaiserlei und die unterirdische Offenbachstrecke bis hin nach Offenbach Ost durch. Die Vorteile wären immens, Man hätte eine direkte und superschnelle Verbindung vom Flughafen zum Südbahnhof und weiter nach Offenbach. Von Offenbach Ost zum Flughafen bräuchte man wahrscheinlich 20-25 min und damit wäre man erheblich schneller als jetzt mit etwa 40 min. Auch die Isenburger würden net in die Röhre schauen, sondern müsten nur am Bahnhof Louisa umsteigen.
    Also so etwas hätte wirklich nutzen und würde keine hunderte von Millionen kosten!

    Einmal editiert, zuletzt von Itchy ()

  • Zitat

    Original von Itchy
    [Tangentialverbindung mit der S-Bahn vom Flughafen nach Offenbach Ost]
    Die Vorteile wären immens, Man hätte eine direkte und superschnelle Verbindung vom Flughafen zum Südbahnhof und weiter nach Offenbach. Von Offenbach Ost zum Flughafen bräuchte man wahrscheinlich 20-25 min und damit wäre man erheblich schneller als jetzt mit etwa 40 min. Auch die Isenburger würden net in die Röhre schauen, sondern müsten nur am Bahnhof Louisa umsteigen.
    Also so etwas hätte wirklich nutzen und würde keine hunderte von Millionen kosten!


    Nicht, dass wir das nicht an anderer Stelle schon hatten, aber die "immensen" Vorteile sind eine einzige neue Relation: F Süd - Flughafen. Alles andere wäre höchstens eine Beschleunigung. Gerade die Neu-Isenburger würden aber von der RTW sehr stark profitieren, denn einmal Umsteigen zum Flughafen haben sie jetzt schon.


    Die Investitionen in Neu-Isenburg sollten sich auch in extrem kleinen Grenzen bewegen, denn die Trasse (incl Unterbau) besteht, und sehr teuer wird der Aufbau auf diesen wenigen Metern vom Bahnhof nicht werden, bringt aber eben die umsteigefreie Verbindung.


    Wieviel laut Verkehrsplanern eine umsteigefreie Verbindung wert ist, war hier schon mal bei der Diskussion um die Buslinie 29 thematisiert (Zukunft Linie 29).


    Also, eine Schnellverbindung Offenbach-Flughafen, von mir aus, aber nicht als Konkurrenz zur RTW!

  • Zitat

    Original von baeuchle
    Gutes Argument. Eineinhalb Wagen alle 15 Minuten ist natürlich nur eine marginale Verbesserung gegenüber 3 Wagen alle 30 Minuten. Davon abgesehen könnte es durchaus sein, dass man jeden zweiten Zug flügelt, sodass man eventuell einen 30-Minuten-Takt mit 2 Wagen zum NWZ und einen 15-Minuten Takt mit 1 + 3 Wagen nach Bad Homburg hat, oder wie auch immer das Betriebskonzept am besten ist.


    Bitte durchdenke einmal, was genau dann passiert:
    - 1. Alle 30 Minuten kann der Zug nach Bad Homburg durchfahren. Bei den anderen Zügen muss Wartezeit eingeplant werden wegen des Koppelns. Also ergibt sich kein 15-Minuten-Takt nach Bad Homburg, sondern ein 14-16- oder ein 13-17-Minuten-Takt. Das ist schlecht einprägsam, kompliziert und senkt damit die Akzeptanz.
    - 2. Schlimmer noch: Man kann den Menschen nicht vorschreiben, zu welcher Zeit sie fahren. Durch die Leute, die zum Bahnhof gehen, wann sie wollen, ohne auf den Fahrplan zu schauen, werden die Solowagen überfüllt sein. Einige Fahrgäste werden auch auf den Fahrplan schauen und die Solowagen meiden, aber der Anreiz dazu besteht nur, solange die Solowagen überfüllt sind. Also werden die tatsächlich überfüllt sein!
    - 3. Schließlich hat ja der Planungsverband ausrechnen lassen, dass auch die Strecke zum Nordwestzentrum einen höheren NKF aufweist, wenn dort ein 15-Minuten-Takt angeboten wird. Der 30-Minuten-Takt ist somit schlechter. Und ein 30-Minuten-Takt mit Zeitverlust durch Koppeln und Warten ist dann noch etwas schlechter.


    Zitat

    Original von baeuchle
    Dass aber die RTW ein Reinfall wird, weil sie zu gut angenommen wird, kann ich nicht sehen. Lass mich das mit einer Autobahn vergleichen: Dass es jeden Morgen Stau gibt, führt ja auch nicht dazu, dass die Autobahn gar nicht mehr benutzt wird, sondern dazu, dass nicht noch mehr Leute darauf fahren. Ähnlich würde es mit der Bahn sein: Wenn sie viel zu voll ist (und das würde ich als Erfolg bezeichnen), dann wird sie nicht noch mehr Fahrgäste anziehen, aber die vorhandenen Fahrgäste werden deswegen die RTW nicht boykottieren.


    Den Vergleich mit einer Autobahn finde ich als umbewusster Bürger absolut unpassend: Von der Autobahn profitieren nur die Leute, die sie nutzen. Baut man den Autofahren also ein Stück Autobahn, das dann überfüllt ist, kann man das natürlich als Erfolg werten. Natürlich versteht (fast) jede/r, dass man aus ökologischen Gründen die Autobahn nicht so weit ausbauen kann, dass dort kein Stau mehr ist. Die Umwelt würde zu sehr leiden.


    Dagegen profitieren von der RTW alle:
    - 1. die Leute, die sie nutzen,
    - 2. die Benutzer der radial auf die Innenstadt zulaufenden Linien, weil diese Linien durch die RTW entlastet werden,
    - 3. die Umwelt, weil Leute vom Auto auf die RTW umsteigen,
    - 4. die anderen Autofahrer, weil ihre Strecken ein wenig von den Auto-zur-RTW-Umsteigern entlastet werden.
    Also sollte man hier von vornherein die Möglichkeit einer Kapazitätssteigerung vorsehen, sodass kein Stau entstehen kann. Eine Überfüllung der RTW bedeutet ein Versäumnis: Nämlich dass man durch vergleichsweise geringe Zusatzinvestitionen (z. B. zweigleisig statt eingleisig, evtl. längere Bahnsteige) einen erheblich größeren Nutzen hätte erzielen können. Das wäre ausgesprochen schade. Und hier würde (fast) niemand verstehen, warum man die kleinen Zusatzinvestitionen nicht rechtzeitig getätigt hat.


    Inzwischen hat man in Frankfurt das Problem der Vollauslastung bzw. Überlastung auf fast allen Strecken: A, B, S. Auch darum wird ja die RTW gebaut. Man sollte hier wenigstens genügend Kapazität vorsehen! Der Text des Planungsverbands sagt ja deutlich, dass ein 15-Minuten-Takt den NKF erheblich erhöhen würde.


    Zitat

    Original von 420 281-8
    Wer ist "wir"?


    Alle diejenigen, die wir dieses Problem sehen. Du auch?


    Zitat

    Original von 420 281-8
    Und wem willst Du die Vorschläge unterbreiten bzw. für wen sollen die Vorschläge entwickelt werden?


    Das war eigentlich die Frage an diejenigen unter Euch mit Erfahrung in der Politik (z. B. Baeuchle). Ich dachte daran, einen Brief zu schreiben und ihn an die Römer-Fraktionen, Ortsbeiräte, Zeitungen und die RTW-Planungsgesellschaft zu senden. Jetzt wurden aber Stimmen laut, die befürchten, dass dadurch das Projekt RTW noch verzögert werden könnte, was natürlich nicht beabsichtigt ist.


    Daher habe ich um Eure Meinungen gebeten.

    3 Mal editiert, zuletzt von V44020001 ()

  • Zitat

    Original von V44020001
    [...]Alle diejenigen, die wir dieses Problem sehen. Du auch?[...]


    So lange ich nicht weiß, wer hier die treibende Kraft ist, sicherlich nicht.
    Ich lasse mich nicht bzw. sehr, sehr ungern vereinnahmen und schon lange nicht, wenn mir unbekannt ist, wer hinter einer Idee steckt.

    Gruß, 420 281-8
    Jeder Mensch hat ein zweites Gesicht ...
    Ich bin nicht "das Team" des FNF, PN zu Team-Angelegenheiten werden ignoriert und nicht beantwortet/weitergeleitet.
    Anfragen an das Team bitte an team@frankfurter-nahverkehrsforum.de richten, danke!

  • Zitat

    Original von V44020001
    - 1. [ungerader Takt durch Flügelung]
    - 2. [1/3 Wagen schlecht für Passagiere]
    - 3. [30 Minuten RTW nach NWZ blöd]


    Ja, ich sehe ein, dass es doch große Probleme damit gibt. Allerdings ist eine 2-Minütige Wartezeit bei Zügen, die nicht geflügelt werden, wohl das kleinste aller Probleme.


    Zitat


    Von der Autobahn profitieren nur die Leute, die sie nutzen. […]
    Dagegen profitieren von der RTW alle:


    Ich möchte hier zunächst klarstellen, dass ich mich auch als Umweltbewussten Bürger fühle. Ich finde Bahn auch besser als Autobahnen, das ist nicht das Problem. Dennoch finde ich deine Argumentation hier nicht schlüssig und meinen Ursprünglichen Vergleich für angebracht; es ging nicht um die Autobahn an sich, sondern um das Werten als Erfolg und die Benutzung.


    Zitat


    Das war eigentlich die Frage an diejenigen unter Euch mit Erfahrung in der Politik (z. B. Baeuchle). Ich dachte daran, einen Brief zu schreiben und ihn an die Römer-Fraktionen, Ortsbeiräte, Zeitungen und die RTW-Planungsgesellschaft zu senden. Jetzt wurden aber Stimmen laut, die befürchten, dass dadurch das Projekt RTW noch verzögert werden könnte, was natürlich nicht beabsichtigt ist.


    Ich persönlich hoffe halt auf die Umfahrung von Niederursel, mit der ja eben das Kapazitätsproblem abgemildert würde (auch wenn jetzt Torben wieder an das Dreieck Heddernheimer Landstraße erinnern wird)…

  • Zitat

    Original von baeuchle
    Ich möchte hier zunächst klarstellen, dass ich mich auch als Umweltbewussten Bürger fühle. [...] Es ging nicht um die Autobahn an sich, sondern um das Werten als Erfolg und die Benutzung.


    Das ist doch beides klar. Ich weiß aus Deinen Äußerungen hier, dass Du unbewusst handelst. Eigentlich wollte ich genau auf Dein Argument eingehen. Wenn das nicht klar geworden ist, tut mir das Leid. Ich unternehme hier noch einmal ein Versuch zu erläutern, was ich meinte. Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen Autobahn und RTW, denn:


    Eine gut benutzte Autobahn, selbst mit Stau, ist ein Erfolg, weil man aus ökologischen Gründen ihre Benutzung nicht noch weiter steigern sollte.


    Eine gut benutzte RTW ist auch ein Erfolg. Allerdings ist eine überfüllte RTW ein Planungsfehler, weil man von vornherein die Möglichkeit einer Kapazitätssteigerung hätte vorsehen müssen, ebenfalls aus ökologischen Gründen.


    Zitat

    Original von baeuchle
    Ich persönlich hoffe halt auf die Umfahrung von Niederursel, mit der ja eben das Kapazitätsproblem abgemildert würde (auch wenn jetzt Torben wieder an das Dreieck Heddernheimer Landstraße erinnern wird …


    Das verstehe ich nicht. Inwiefern wird dadurch das Problem mit der Kapazitätsgrenze bzw. Taktsteigerung gelöst?


    Zitat

    Original von 420 281-8
    So lange ich nicht weiß, wer hier die treibende Kraft ist, sicherlich nicht.
    Ich lasse mich nicht bzw. sehr, sehr ungern vereinnahmen und schon lange nicht, wenn mir unbekannt ist, wer hinter einer Idee steckt.


    Kann ich verstehen. Ich bin ein Normalbürger, der weder einer Partei angehört noch politisch aktiv ist (bisher jedenfalls nicht). Wenn Du möchtest, können wir uns über persönliche Nachrichten austauschen. Aber natürlich ist alles freiwillig. Ich dachte lediglich, das Problem ist so offensichtlich, dass noch weitere Menschen es sehen und an einer Lösung mitarbeiten wollen. Natürlich mache ich das, wenn nötig, auch allein, aber ich möchte dabei auch nichts falsch machen. In einer kleinen Gruppe würde man vielleicht weniger Fehler machen. Ich empfände es z.B. als kontraproduktiv, wenn jemand, der aus irgendwelchen Gründen gegen die RTW ist, durch den Brief eine zusätzliche Möglichkeit für (s)eine Verzögerungstaktik bekäme.


    Zitat

    Original von Darkside
    >Wo stand eigentlich, dass am Flughafen ein Engpass besteht? Hat jemand dafür einen Beleg/Link?
    Aushangfahrplan Flughafen?


    Ich meine mich zu erinnern, dass es noch eine andere Quelle (mit Link) gab. Weiß das jemand?

    Einmal editiert, zuletzt von V44020001 ()

  • Zitat

    Original von V44020001
    Die humorvolle Antwort von Charly, ich solle die Finanzierung für die NKF-Untersuchung übernehmen, hat mich wirklich sehr amüsiert.


    Fein, dass es mir gelungen ist Dich zu belustigen.


    Zitat

    K-Wagen weist auf Folgendes hin:
    Also sollten entweder alle RTW-Züge nach Neu-Isenburg-Zentrum fahren und dafür die Dreieichbahn nach Neu-Isenburg-Zentrum oder Neu-Isenburg Bahnhof. Oder alle RTW-Züge fahren nach Dreieich und dafür wird die S5 vom Südbahnhof nach Neu-Isenburg-Zentrum verlängert. (Oder die RTW fährt zum Frankfurter Südbahnhof und dafür werden die S5 und die Dreieichbahn verlängert.) Wir sollten es den Experten überlassen, eine der drei Varianten (oder noch eine andere) zu wählen.


    Warum Du unbedingt die Dreieichbahn nach Neu-Isenburg (Zentrum) führen willst, ist mir ein Rätsel. Du möchtest wahrscheinlich das doppelte Umsteigen in der Relation Flughafen - Dreieich ausschließen? Dazu ist es aber weder notwendig noch zweckmäßig, zwei Linien zwischen Neu-Isenburg Bahnhof und Stadt zu führen. Hier steht der Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen, da eine zusätzliche Verbindungskurve von Süd nach Ost erforderlich wäre, die nicht zum Nulltarif zu haben ist.


    Eine solche wäre auch nur südlich der L 3117 unter Umgehung des Bahnhofs Neu-Isenburg möglich, sodass von der Dreieichbahn nur eine Station zusätzlich erschlossen werden kann. Je nach Fahrplan der RTW könnte ein Umstieg in Neu-isenburg Stadt auf die Weise unter Umständen sogar länger dauern als über zweimaliges Umsteigen mit S3 oder 4. Der Nutzen für Fahrgäste Richtung Flughafen wäre somit zweifelhaft. Deren Anteil dürfte generell bei unter einem Drittel des Fahrgastaufkommens der Dreieichbahn liegen, das Gros der Nutzer hat Frankfurt Zentrum als Fahrziel und ist ohnehin auch künftig auf die S-Bahn angewiesen, sofern die Optimierung der Zugläufe durch die Maßnahmen von Rhein-Main Plus nicht eine häufigere Direktbindung der Dreieichbahn zum Hauptbahnhof ermöglicht, wovon ich nicht ausgehe.


    Der Nutzen einer solchen Verbindung für die Relation Dreieich Sprendlingen - Neu-Isenburg dürfte ebenfalls zu vernachlässigen sein, weil der Sprendlinger Bahnhof sich in Randlage befindet und aufgrund der durchschnittlich längeren Fußwege die Busverbindung mit 10 - 12 Minuten Fahrzeit zeitlich attraktiver bleibt; das kann die Bahn aufgrund des Umwegs nicht unterbieten. Für ggf. eine handvoll Fahrgäste auf dem Restabschnitt lohnt sich der Aufwand für eine solche Kurve jedoch nicht. Bedenke, dass es mit einem zusätzlichen Gleis nicht getan ist, es müsste auch in zusätzliche Weichenverbindungen und Sicherungseinrichtungen investiert werden. Insofern ist der Anschluss nach Buchschlag aus Richtung Norden per RTW leichter und kostengünstiger realisierbar und das wohl auch der Grund, dessen Realisierung ins Auge zu fassen.

  • >wäre eine Tangentialverbindung mit der S-Bahn vom Flughafen nach
    >Offenbach Ost. Man braucht keinen Millimeter neues Gleis, nur eine neue
    >S-Bahnlinie einzurichten. Vom Flughafen über Stadion, Louisa,
    >Stresemannallee, Südbahnhof, Kaiserlei und die unterirdische
    >Offenbachstrecke bis hin nach Offenbach Ost durch. Die Vorteile wären
    >immens, Man hätte eine direkte und superschnelle Verbindung vom
    >Flughafen zum Südbahnhof und weiter nach Offenbach.


    Ja...dann lass uns die gleich morgen starten, wenn man kein neues Gleis
    braucht (BTW: Weichen bestehen auch aus Gleis) :D


    >Von Offenbach Ost zum Flughafen bräuchte man wahrscheinlich 20-25 min
    >und damit wäre man erheblich schneller als jetzt mit etwa 40 min.


    Gell...da haste die aktuell vorhandene obligatorische Verspätung von 10
    Minuten mit eingerechnet ;)


    >Auch die Isenburger würden net in die Röhre schauen, sondern müsten nur
    >am Bahnhof Louisa umsteigen.


    Ach was soll der Geiz....da ja das erstere geht, dann können wir ja auch die
    S-Bahn ab sofort durch den Stadtwald zur Haltestelle "Stadtgrenze NI"
    fahren lassen. Ergäbe dann NI-OF Ost & NI-Flughafen!


    [size=1] Ach mir fällt gerade auf....keine übermäßige Smiliebenutzung....dann ist dein Beitrag diesmal nicht ernst gemeint![/size]


    >Von der Autobahn profitieren nur die Leute, die sie nutzen.


    Von der Eisenbah n auch nur die, die sich zum Bahnhof begeben, vom
    kanalisierten Rhein/Main/.... auch nur die, die sich ein Paddelboot leisten,....
    :rolleyes:


    >die anderen Autofahrer, weil ihre Strecken ein wenig von den Auto-zur
    >RTW-Umsteigern entlastet werden.


    Passend geschrieben kann man das auch verwenden als Argument eine
    neue Autobahn neber einer Bahntrasse zu pflastern. (Fahrgastverlagerung
    auf die Autobahn, damit mehr freie Sitzplätz für die Fahrgäste)


    >Ich meine mich zu erinnern, dass es noch eine andere Quelle (mit Link)
    >gab. Weiß das jemand?


    Wie ich sehe hast du meine Antwort....NICHT verstanden.

    In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't


    Sincerly yours, NSA
    powered by US government

  • Zitat

    Original von naseweiß
    Allerdings wurde hier auch schon öfters die Aussage getätigt, die RTW komme nur mit dem Nordwestzentrum auf einen postiven KNF


    Weiß jemand, woher diese Aussage stammt? (Quelle?)

  • Zitat

    Original von V44020001
    Weiß jemand, woher diese Aussage stammt? (Quelle?)


    Ja, weiß ich.


    Aber mal eine ehrliche Antwort: wenn zu befürchten ist, dass du mit deinem Verhalten anschließend nicht nur mir (und vielleicht auch ein paar anderen hier) auf die Nerven gehst, sondern auch über dieses Forum hinaus, dann hab ich wenig Lust auf deine Fragen einzugehen. Ich kann mich da nur dem anschließen, was 420 281-8 schon geschrieben hat.

  • Zitat

    Original von V44020001


    Das verstehe ich nicht. Inwiefern wird dadurch das Problem mit der Kapazitätsgrenze bzw. Taktsteigerung gelöst?


    Die Benutzung der Wendeanlage Römerstadt statt einem eingleisigen Stumpf am Nordwestzentrum würde theoretisch (wenn sonst nix los ist) eine 7,5- Minuten-Zugfolge erlauben (wie am Südbahnhof) (nicht, dass das wünschenswert wäre), aber auch ein kurzer eingleisiger Abschnitt zwischendrin wäre leichter zu verkraften.

  • Zitat

    Original von Darkside
    Ja...dann lass uns die gleich morgen starten, wenn man kein neues Gleis braucht (BTW: Weichen bestehen auch aus Gleis)


    Ein bischen was muß man schon tun ^_^


    Ne klar aber lieber 100 Millionen € und mehr für die RTW rauschmeißen ;-)


    Zitat

    Original von Darkside
    Ach was soll der Geiz....da ja das erstere geht, dann können wir ja auch die S-Bahn ab sofort durch den Stadtwald zur Haltestelle "Stadtgrenze NI" fahren lassen. Ergäbe dann NI-OF Ost & NI-Flughafen!


    Wenn du dein Posting verstehst, na gut...ich verstehe es nicht.
    Ein Tip von mir...antworte noch kürzer und noch sarkastischer damit auch der letzte hier im Forum dich versteht!

    4 Mal editiert, zuletzt von Itchy ()


  • Zum letzten Satz: Muss das sein? Attraktiv würde das Ganze mit einem bahnsteiggleichen Umstieg, d.h. RTW auf die S-Bahn-Gleise und erst südlich davon nach Osten; wobei der Regelbetrieb eher so aussehen würde, dass S-Bahn und RTW jeweils eingleisig den Bahnsteig anfahren, dann müssen sie sich nicht kreuzen.


    Weiterhin ist mir aufgefallen, dass für einen attraktiven gegenseitigen Umstieg auf die Dreieichbahn der Umlauf entweder für die eine oder die andere Linie ungünstig wird. Deshalb ist Darksides Vorschlag 1b (RTW nach N-I Zentrum, Dreieichbahn nach N-I Bahnhof) auch mir schon als Idee gekommen. Zu Zeiten schwächeren Verkehrs kann dann auch jede zweite RTW am Flughafen enden. Damit das vernünftig aufgeht, benötigt man allerdings einen zweigleisigen Ausbau zwischen Offenthal und Urberach (oder wenigstens eine Begegnungsstelle), weil es mit einer 15-Minuten-Verschiebung in eine Fahrtrichtung verbunden ist. Da man dort weder durch Bebauung noch Gebirge muss, dürfte das aber nicht allzu teuer werden.

    Gu-te Freun-de kann man trennen, sagt der Duden, und Fall kommt vor dem Hochmut.

  • >wobei der Regelbetrieb eher so aussehen würde, dass S-Bahn und RTW
    >jeweils eingleisig den Bahnsteig anfahren


    Zu Kosten von Verspätungsverschleppung auf der S-Bahn.
    Planmäßige Zugkreuzung der S-Bahn ist gleich nördlich vom Bstg Buchschlag
    (07 Ri F; 08 von F). Belegungszeit für den eingleisigen Abschnitt beträgt ca
    3 Minuten (deckende Signal muß grün sein, bevor einfahrender Zug am
    Vorsignal vorbei ist - am besten 30 Sekunden vorher - sonst fährt der Lok-
    führer (vorausschauend) den Zug langsamer als Fahrplan -> Fahrzeigver-längerung (=Verpsätung)). Somit besteht da kaum Puffer, wenn ein von
    Frankfurt kommender Zug später ist.


    ...und nur so.....hast Du genug Geld in deiner Portkasse, um das Bauwerk zu
    erstellen damit die RTW von S-Bahn Bahnsteig kreuzungsfrei nach NI rein-
    gelangt? Die Kassen der Gemeinden sind nicht so üppig gefüllt und den
    Mehrnutzen den das Umsteigen am gleichen Bahnsteig bringt steht sicherlich
    nicht den Kosten positiv gegenüber.

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  • Neu-Isenburg Gleis 1
    Wenn ich die Gleise auf OpenStreetMap verfolge, müsste die RTW in Neu-Isenburg Bhf an Gleis 1 (östlicher Bahnsteig) einfahren um dann kreuzungsfrei (die Rangiergleise für den Autozug nicht berücksichtigt) nach Neu-Isenburg Zentrum einzuschwenken. Zum Umsteigen auf die S3 oder S4 ist ein Wechsel des Bahnsteigs nötig. - Wer die RTW am S-Bahn Bahnsteig sehen möchte, kann auch gleich eine Weiterfahrt nach Darmstadt vorschlagen.


    RTW nach Dieburg
    Um eine Weiterführung der RTW später nach Dieburg zu ermöglichen, wäre der Zug schon auf der richtigen Seite. Ein östliches Gleis ist schon vorhanden aber genauso wie der Rest der Dreieichbahn nicht elektrifiziert.


    Dreieichbahn - Neu-Isenburg Zentrum - Frankfurt Süd
    Einen Arm der RTW nach Neu-Isenburg Zentrum, den anderen favorisiere ich jedoch Richtung Frankfurt Südbahnhof und weiter Richtung Nordost (Kleine RTO), solange es keine Weiterführung nach Dieburg gibt. Die Dreieichbahn sollte ihren Anschluss an die RTW in Neu-Isenburg Zentrum erhalten. Umstieg am Bahnsteig gegenüber. - Eine Weiterführung nach Neu-Isenburg Bhf wäre ein Parallelverkehr zur S3/S4. - Um nach Neu-Isenburg Zentrum zu kommen ist eine Kurve zu bauen.

    Tanz den ÖPNV

  • Zitat

    Original von SchienenTanz
    RTW nach Dieburg ...


    Um einen Anschluß Flughafen-Dreieich zu gewährleisten, wäre es kostengünstiger die Dieselzüge bis NeuIsenburg Gleis 1 zu führen und dort jeweils mit der RTW im selben Gleis/Bahnsteig zu verknüpfen.
    Das benötigt
    a) ein weiteres Fahrzeug (die derzeitigen 7 min in Buchschlag sind halt etwas knapp) und Platz auf der Fernbahn und
    b ) eine entsprechende Erweiterung im Signalement des Bf N-I, sodaß Doppelaus- und einfahrten aus Gleis 1 möglich werden oder
    c) ein Gleis 1a als neues Sackgleis für die Dreieichbahn dem Autozug abzunehmen.


    Zitat


    Dreieichbahn - Neu-Isenburg Zentrum - Frankfurt Süd
    Einen Arm der RTW nach Neu-Isenburg Zentrum, ... Die Dreieichbahn sollte ihren Anschluss an die RTW in Neu-Isenburg Zentrum erhalten. Umstieg am Bahnsteig gegenüber. - Eine Weiterführung nach Neu-Isenburg Bhf wäre ein Parallelverkehr zur S3/S4. - Um nach Neu-Isenburg Zentrum zu kommen ist eine Kurve zu bauen.


    Ein nennenswertesVerkehrsbedürfnis zwischen Bf Sprendlingen und Isenburg Zentrum über Buchschlag kann ich nicht erkennen.
    Sicher ist das oben vorgeschlagene ein Parallelverkehr zur S-Bahn, würde aber die Umsteigebeziehungen vereinfachen. (Ri F und Flgh über N-I, Ri Da über Buchschlag)


    Sollte die Region den (kostenintensiven) Bau einer Gleisverbindung von Sprendlingen nach N-I Zentrum erwägen, würde ich diese Bahn nach BoStrab direkt entlang der Landstraße ausführen und die RTW so bis Dreieich verlängern.
    Die Umstiegsbeziehungen verlagern sich dann wieder von N-I Bahnhof nach Sprendlingen und Buchschlag.

    Grüße ins Forum :saint: