So, das ich rumspielen lieben, tue ich es, sobald ich Zeit dazu habe. Wieso aber im Historischen ÖPNV? Pate bei der Erstellung dieses Netzes war eine Broschüre, die ich von meinem Vater geerbt habe, der Generalverkehrsplan '76. Dennoch habe ich eher nach dem heutigen Stand geplant und teilweise aufs Gegengteil hingewirkt. Damals wollte man die schienenfreie Innenstadt, das Straßenbahnsystem sollte langfristig auch in den Außenbereichen durch die U-Bahn ersetzt werden. Dafür sah man etwa die B-West in der Mainzer Landstraße, die D-Süd bis Schwanheim, C-Ost in der Hanauer vor. Damals träumten die Planer von einem neuen Stadtteil Heiligenstock auf den Höhen vor Bad Vilbel, aber natürlich weder von Riedberg, Europaviertel oder dem "Heiligen Stock Junior", dem Frankfurter Bogen. Und an den flächendeckenden Takt 10 bei der S-Bahn dachte sicherlich auch niemand ernstlich.
Am Anfang plante ich noch mit nur drei Stamstrecken: A Ginheim-Hauptbahnhof-Dornbusch, B Hauptbahnhof-Hauptwache-Lokalbahnhof und C Westbahnhof-Konstablerwache, aber dann wäre zur Heerstraße, nach Seckbach und Enkheim auch eine S-Bahn verkehrt, was denn doch etwas übertrieben darher kam. Für Zweisystemfahrzeuge zwar wunderbar, aber sicher nicht in den 60er Jahren. Nun bin ich bei vier gelandet, wovon leider die C- und die D-Strecke parallel verlaufen. Die Tunnelstrecke wird vermutlich länger sein als die heute existierende. Dagegen ist die Zahl der unterirdischen Stationen (eizelne Stationsteile gezählt) etwas kleiner, die S-Bahn hat 10 solche (real 7), die U-Bahn 24 (real 31). Dabei gibt es heute keine D-II nach Ginnheim, keine richtige U-Bahn zum Frankfurter Berg, keine zweite S-Bahn-Stammstrecke, dies sind die drei wesentliche Vorteile dieser Anordnung. Dafür relativ schlecht genutzte Stationen, wie etwa Ostbahnhof, Habsburger Allee, Parlamentsplatz und Eissporthalle.
Jetzt muss nur noch der Hoster mitspielen! Bitte sehr:
Link zum Bild, falls das Einbetten ins Forum nicht klappt (nicht gewollt wird?)
Gruß, der Naseweis