PM:Anschlag auf NOB-Zug - Aktualisierte Meldung

  • Anschlag auf NOB-Zug - Aktualisierte Meldung


    Heute am frühen Morgen gegen 3.45 Uhr wurde zwischen Kiel und Felde ein Anschlag auf einen Zug der Nord-Ostsee-Bahn (NOB) verübt. Von einer Autobahnbrücke wurde ein Sack mit Ziegelsteinen in die Windschutzscheibe des Zuges geworfen. Betroffen war der Zug, der in Kiel um 3.40 Uhr Richtung Husum abfuhr. Die Bahnstrecke Kiel - Rendsburg war deshalb in den Morgenstunden komplett gesperrt.


    Als Folge der Streckensperrung konnten die morgens vom Kieler Betriebshof startenden Züge nicht fahrplanmäßig ihre Einsatzorte erreichen. Es kam deshalb zu Zugausfällen und Schienenersatzverkehr mit Bussen und Großraumtaxen.


    Inzwischen läuft der Zugverkehr wieder weitgehend regulär, vereinzelt kommt es noch zu Verspätungen von 5-10 Minuten.


    Ab 8:30 Uhr muss jedoch zwischen Husum und Tönning ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden. Auf diesem Streckenabschnitt können die Busse die fahrplanmäßigen Fahrzeiten der Züge einhalten.


    Für aktuelle Kunden-Informationen steht unsere Kunden-Hotline 0180 - 10 180 11 (Ortstarif) zur Verfügung.


    Bei dem Anschlag wurde ein Lokführer der NOB nach ersten Informationen schwer verletzt. In dem Frühzug befanden sich neben zwei Lokführern vier Fahrgäste. Sie wurden per Taxi an ihr Ziel gebracht.
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    Quelle: Drehscheibe-online.de
    mfg Martin13

  • X( Super gemacht, wer auch immer das war.


    *kopfschüttel*

    where the road takes him through / the city of sleep / the thinking that does not end is within him / then he dreams / the road takes him / this man who is searching / it brings him / in silence through the night
    - eithne ní bhraonáin: water shows the hidden heart

  • Bahn-Anschlag: Polizei verdächtigt 44-Jährigen


    Der mutmaßliche Attentäter, der am vergangenen Mittwoch in Mettenhof einen Anschlag auf die Nord-Ostsee-Bahn verübt hat, ist gefasst. Oberstaatsanwalt Uwe Wick bestätigte, dass ein 44-jähriger Kieler am Freitagabend festgenommen und am Wochenende dem Haftrichter vorgeführt wurde.


    "Der Verdächtigte schweigt zwar zur Sache, aber wir gehen auf Grund der Indizien davon aus, dass dies unser Täter ist", sagte Wick weiter. Offenbar haben die Spuren am Tatort zu dem schnellen Ermittlungserfolg geführt. Der Täter hatte, wie berichtet, in den frühen Morgenstunden gegen 3.45 Uhr einen Beutel mit zwei Ziegelsteinen von einer Mettenhofer Brücke auf einen fahrenden Zug geworfen.


    Wie ein Geschoss durchschlugen die Steine das Sicherheitsglas des Triebwagens, der mit 116 Stundenkilometern von Kiel in Richtung Husum unterwegs war. Der 39-jährige Zugführer erlitt schwere Kopfverletzungen - ihm soll es inzwischen den Umständen entsprechend gut gehen. Sein Kollege konnte den Zug abbremsen, ohne dass die vier Passagiere zu Schaden kamen.


    Trotz sofort eingeleiteter Fahndung konnte der Täter entkommen. Neben den Ziegelsteinen fand die Spurensicherung jedoch noch ein Schriftstück am Tatort: Nach Informationen der Kieler Nachrichten wollte der Täter damit den Verdacht auf eine Gruppe junger Leute lenken, mit denen er zuvor eine Fehde ausgetragen hatte.


    Die Spuren, die er dabei auf dem Schreiben und den Ziegelsteinen hierließ, sollen nun den 44-Jährigen überführen. Der Mann, der ursprünglich aus Polen stammt und seit gut 20 Jahren in Deutschland lebt, muss sich wegen versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung und des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr vor Gericht verantworten - Straftaten, die mit mehrjähriger Haftstrafe geahndet werden können.
    Quelle: Kieler Nachrichten
    mfg Martin13