Verkauf der U2-Wagen

  • Zitat

    Original von Alf_H
    Müsste man dann mal nachmessen, ob eine 3-fach-Traktion möglich wäre.


    Das hat "man" schon häufiger getan, mit dem Ergebnis: es ist möglich; dir sollte nicht entgangen sein, dass u.a. dieser Aspekt (3-Wage-Züge) Sinn & Zweck der Operation "U 5 bleibt Stadtbahn" und "Hochbahnsteige in der Eckenheimer" war und ist.

  • Da der Ausgang dieser "Operation" zum Zeitpunkt der Bestellung der 146 U5-Wagen noch offen war, sind in diesen 146 Fahrzeugen auch noch keine für die Linie U5 enthalten. Man wird also mindestens noch die Option für 24 weitere Fahrzeuge einlösen. Ob diese reichen oder ob noch mehr bestellt werden müssen, wird man sehen.

    Die U5 bleibt Stadtbahn! Jetzt fehlt noch die Stadtbahnstrecke zwischen Ginnheim und Bockenheimer Warte...
    http://www.ginnheimer-kurve.de
    -Ja zur Stadtbahn!-

    Einmal editiert, zuletzt von thogoe ()

  • Zitat

    Original von tunnelklick
    Das hat "man" schon häufiger getan, mit dem Ergebnis: es ist möglich; dir sollte nicht entgangen sein, dass u.a. dieser Aspekt (3-Wage-Züge) Sinn & Zweck der Operation "U 5 bleibt Stadtbahn" und "Hochbahnsteige in der Eckenheimer" war und ist.


    Naja, das dürfte nicht der Hauptgrund sein. Das mag dann ein Folge der Änderungen sein. In erster Linie geht es um die Barrierefreiheit (höhengleicher Einstieg).


    Ein Ptb ist auch entsprechend länger als ein U-Bahn-Wagen.
    3 U-Bahn-Wagen sind auch nur etwas länger als eine Doppeltraktion Ptb.
    So gesehen besteht eine Ptb-DoTra aus 6 Wagenteilen (2x3), eine Dreifach-Traktion U-Bahn-Wagen hat auch 6 Wagenteile (3x2).
    Bei den U3/ U4-Wagen hat man mehr Sitzplätze als im Ptb. Das wird beim U5-Wagen wieder zunichte gemacht, durch die großen und vielzähligen Mehrzweckabteile.


    Richtig voll ist die U5 nur manchmal auf der unteren Eckenheimer, also da wo die Problem-Haltestellen sind. Ab Nibelungenallee ist die aktuelle Kapazität ausreichend.

    Capri-Sonne heisst jetzt "Capri Sun". :( Sonst ändert sich nix. Der "alte" Name muss wieder her ! ;(

  • Zitat

    Original von Alf_H
    So gesehen besteht eine Ptb-DoTra aus 6 Wagenteilen (2x3), eine Dreifach-Traktion U-Bahn-Wagen hat auch 6 Wagenteile (3x2).


    Ganz schöne Milchmädchenrechnung... Aber gut. Hat das einen tieferen Sinn? Beispielsweise um auf die wenigen Türen bei einem Ptb-Zwilling anzuspielen?

    X
    X
    X

  • Zitat

    Original von Alf_H
    Ein Ptb ist auch entsprechend länger als ein U-Bahn-Wagen.
    3 U-Bahn-Wagen sind auch nur etwas länger als eine Doppeltraktion Ptb.
    So gesehen besteht eine Ptb-DoTra aus 6 Wagenteilen (2x3), eine Dreifach-Traktion U-Bahn-Wagen hat auch 6 Wagenteile (3x2).
    Bei den U3/ U4-Wagen hat man mehr Sitzplätze als im Ptb. Das wird beim U5-Wagen wieder zunichte gemacht, durch die großen und vielzähligen Mehrzweckabteile.


    Hatten wir die Diskussion nicht schonmal woanders? Bei der Kapazität der Fahrzeuge ist die Länge nicht wichtig, sondern die Fläche, und die ist bei den U-Wagen wesentlich größer. Besonders bei den U5-Wagen, denn im Mehrzweckabteil können mehr Leute stehen. Und, selbst, wenn man die Klappsitze weglässt:


    3×U5 = 3×48 Sitze = 144 Sitze
    2×Ptb = 2×63 Sitze = 126 Sitze.


    Edit sieht gerade Combinos Beitrag und stimmt ihm mit den Türen zu:
    3×U5 = 12 Doppeltüren
    2×Ptb = 6 Doppeltüren (die Türen vorne und hinten als 1/2 Doppeltür gezählt).
    Und, ja, die Zeit für den Fahrgastwechsel ist extrem viel kürzer.


    Man kann das auch noch korrelieren:
    U5 = 48 Sitze pro 4 Türen = 12 Sitze pro Tür
    Ptb = 63 Sitze pro 3 Türen = 21 Sitze pro Tür

    Einmal editiert, zuletzt von baeuchle ()

  • Zitat

    Original von thogoe
    Man wird also mindestens noch die Option für 24 weitere U5-Fahrzeuge einlösen. Ob diese reichen oder ob noch mehr bestellt werden müssen, wird man sehen.


    Schade, dann wird es wohl nix mit U6 und U7- Typen. Ist vielleicht auch für die Werkstatt besser.


    Combino , stimmt das war ein recht lebhafter Meinungsaustausch...


    bleibt für mich nur die Frage, wieviele U2e noch wie lange eingesetzt werden? was ist da eure Schätzung?


    die Ptb gibt es halt, bis die letzte Preungesheimer Haltestelle umgebaut ist. wie lange das wohl dauert? und halten die noch so lange durch?

    Grüße ins Forum :saint:

    Einmal editiert, zuletzt von jockeli ()

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    Original von jockeli
    die Ptb gibt es halt, bis die letzte Preungesheimer Haltestelle umgebaut ist. wie lange das wohl dauert?


    Nun, die sukzessive Erhöhung der Bahnsteige soll im nächsten Jahr beginnen. In der unteren Eckenheimer soll 2012 begonnen werden, war jedenfalls im thread "Hochbahnsteige in der Eclenheimer" zu lesen. Spätestens ab Ende 2013 sollte das Umbauprogramm abgeschlossen sein, weshalb man die Ptb's ab Ende 2013, spätenstens Anfang 2014 nicht mehr benötigt, jedenfalls nicht wegen ihrer Klapptrittstufen. Ob man sie aus anderen Gründen, z.B. rein zahlenmäßig noch länger braucht, kann ich mir nicht vorstellen.


    Zitat

    und halten die noch so lange durch?


    Da sie absehbar nur noch für die U5 gebraucht werden, sollte die dafür erforderliche Zahl von tauglichen Ptb's unter den heute noch vorhandenen 59 Einheiten zu finden sein.


  • So doof wird selbst die VGF nicht sein, sich U5 Wagen zuzulegen ohne B- und C-Strecke entsprechend umzubauen.

  • Zitat

    Original von audifan
    So doof wird selbst die VGF nicht sein,


    Das betonende "selbst" unterstellt, dass sie es ansonsten wäre oder schon war. Ob VGF' ler so etwas gerne lesen würden? Vermutlich war es aber gar nicht in diesem Sinne gemeint...

  • Wäre es denkbar dass Museumsbahnen ein paar dieser alten gurgen kauft?Oder dass die VGF ein,oder zwei U2 oder Ptb-Wagen zu Ausflugsstadtbahnen umbaut.

    Wir müssen die (Stadt)Bahn zu den Menschen bringen, sie dort abholen, wo sie leben und sie dahin bringen, wo sie hinwollen :)) Rettet die Zabergäubahn!

  • Nehmen wir an, eines Tages wird doch einmal eine der ursprünglich geplanten Erweiterungen des Stadtbahnnetzes umgesetzt. Das heißt, eine bestehende U-Bahnstrecke wird ein wenig verlängert, eine Rampe gebaut und eine bisherige Straßenbahnstrecke auf Stadtbahnbetrieb umgestellt. Zum Beispiel könnte es sich um die Strecke auf der Mainzer Landstraße handeln.


    Wie sollte dann die Phase der Umstellung verlaufen, wenn man keine Fahrzeuge mit Klappstufen wie die Ptb's mehr hat? Ich kann mir die Umstellungsphase nur auf zwei Arten vorstellen:


    1.
    Bis vor der Eröffnung der Stadtbahnverlängerung fahren normale Straßenbahnwagen auf der oberirdischen Strecke. Mit Inbetriebnahme des Stadtbahnverkehrs werden in einer Übergangsphase Fahrzeuge mit Klappstufen eingesetzt. In dieser Phase werden in aller Ruhe nach und nach die oberirdischen ehemaligen Straßenbahnstationen mit Hochbahnsteigen ausgestattet. Sind alle umgebaut, endet die Übergangsphase und es können normale Hochflur-Stadtbahnwagen fahren.


    2. (umgekehrt)
    Rechtzeitig vor Eröffnung der Stadtbahnstrecke werden schon nach und nach die Straßenbahnstationen umgebaut und mit Hochbahnsteigen versehen. In dieser Phase müssen Fahrzeuge mit Klappstufen eingesetzt werden.



    Hat man jedoch keine Fahrzeuge mit Klappstufen (mehr), dann müsste die ehemalige Straßenbahnstrecke in möglichst kurzer Zeit auf Stadtbahnbetrieb und Hochbahnsteige umgestellt werden. Das wird jedoch in jedem Fall mehrere Monate dauern und würde einen Schienenersatzverkehr erfordern.


    Entweder ich verstehe etwas nicht oder man braucht für Umstellungsmaßnahmen unbedingt PTb's oder ähnliche Fahrzeuge - oder aber, das Stadtbahnnetz wird kaum noch erweitert.

  • Zitat

    Original von V44020001
    2. (umgekehrt)
    Rechtzeitig vor Eröffnung der Stadtbahnstrecke werden schon nach und nach die Straßenbahnstationen umgebaut und mit Hochbahnsteigen versehen. In dieser Phase müssen Fahrzeuge mit Klappstufen eingesetzt werden.


    3. Variante: Behelfs(hoch)bahnsteige angrenzend bzw. iin umittelbarer Nähe der Niederflurhaltestellen errichten und nach Inbetriebnahme der Stadtbahn die Niederflurstationen zu Hochbahnsteigen umbauen. Am Tag der Inbetriebnahme werden die Niederflurbahnsteige entsprechend gesichert/gesperrt, bis der Umbau beginnt, damit kein Fahrgast in das Lichtraumprofil der breiteren Stadtbahnwagen (2,35 m versus 2,65 m) gerät. In diesem Fall würden keine Fahrzeuge mit Klapptrittstufen benötigt.

  • Zitat

    Original von V44020001
    Ist das eine aufwändige Methode? Wie teuer ist so ein Behelfsbahnsteig?


    Ja und keine Ahnung (in der Reihenfolge). Aber es ist Die Barrierefreie Methode (TM). Alles andere würde wieder für mehrere Jahrzehnte ein nicht-barrierefreies Provisorium schaffen.


    Wie wurde denn das bei der U7 zwischen Johanna-Tesch-Platz und Enkheim gemacht? Hier gab es doch genau diese Konstellation, oder ist die U-Bahn da noch am Anfang an tiefen Bahnsteigen gefahren (waren ja Pts damals)?

  • Zitat

    Original von Chrizzz95


    3. Variante: Behelfs(hoch)bahnsteige angrenzend bzw. iin umittelbarer Nähe der Niederflurhaltestellen errichten und nach Inbetriebnahme der Stadtbahn die Niederflurstationen zu Hochbahnsteigen umbauen. Am Tag der Inbetriebnahme werden die Niederflurbahnsteige entsprechend gesichert/gesperrt, bis der Umbau beginnt, damit kein Fahrgast in das Lichtraumprofil der breiteren Stadtbahnwagen (2,35 m versus 2,65 m) gerät. In diesem Fall würden keine Fahrzeuge mit Klapptrittstufen benötigt.


    4. Variante: Es werden Behelfs(niederflur)bahnsteige angrenzend bzw. in unmittelbarer Nähe der jetzigen Niederflurhaltestellen errichtet (- es sei denn, man möchte eine Haltestelle sowieso verlegen und baut den neuen Hochbahnsteige am neuen Ort). Bis zur Inbetriebnahme der Stadtbahn werden die jetzigen Niederflurstationen zu Hochbahnsteigen umgebaut. In diesem Fall würden keine Fahrzeuge mit Klapptrittstufen benötigt.


    Mit geringstem Aufwand hat man gleich eine Stadtbahnstrecke auf ganzer Länge und zudem all zeit barrierefrei.

    Tanz den ÖPNV

  • Zitat

    Original von baeuchle
    Wie wurde denn das bei der U7 zwischen Johanna-Tesch-Platz und Enkheim gemacht? Hier gab es doch genau diese Konstellation, oder ist die U-Bahn da noch am Anfang an tiefen Bahnsteigen gefahren (waren ja Pts damals)?


    Die Strecke wurden unter laufendem Straßenbahnbetrieb umgebaut. Die Haltestellen wurden, sofern die Stadtbahnstationen an gleicher Stelle wie Straßenbahnhaltestelle entstand, verlegt.


    Edit: Nach Fertigstellung der Stadtbahnstationen hielten Straßenbahnlinien dort dann teilweise auch an den Stadtbahnstationen, da zum Ende des Umbaus ohnehin aufgrund der Stumpfendstelle in Enkheim auf den drei Linien 12, 18 und 23 Pt-Wagen zum Einsatz kamen.

    Gruß Tommy

    Einmal editiert, zuletzt von Tommy ()

  • Ich dachte die Wendeschleife in Enkheim (Bürgerhaus) wurde erst mit Beginn der Bauarbeiten zur Stadtbahn abgeschafft.


    Oder gab es die Stumpfendstelle in Enkheim schon vorher ?


    In der Tat wurden nur Zweirichtungsfahrzeuge eingesetzt.
    Auf der 18 fuhren aber auch O-Wagen. Nachdem man die Strecke nach Praunheim (Brücke) eingestellt hatte, und nur noch bis Hausen fahren konnte, war auch an diesem Ende kein Einsatz von Einrichtungsfahrzeugen mehr möglich.

    Capri-Sonne heisst jetzt "Capri Sun". :( Sonst ändert sich nix. Der "alte" Name muss wieder her ! ;(

  • Zitat

    Original von Alf_H
    Ich dachte die Wendeschleife in Enkheim (Bürgerhaus) wurde erst mit Beginn der Bauarbeiten zur Stadtbahn abgeschafft.


    Oder gab es die Stumpfendstelle in Enkheim schon vorher ?


    Die Schleife wurde während des Umbaus auf Stadtbahn zurückgebaut. Den genauen Zeitpunkt weiß jetzt allerdings nicht. Müsste ich zu Hause nachschauen, ob ich was finde. Die provisorische Stumpfendstelle für die Linien 18 und 23 und später auch für die 12 hat vor der heutigen Stationstadion gelegen. Meiner Erinnerung nach auf Höhe der beiden heutigen Gleiswechsel vor der Kreuzung der Straße Am Hessen-Center.

    Gruß Tommy

  • Zitat

    Original von Alf_H
    In der Tat wurden nur Zweirichtungsfahrzeuge eingesetzt.
    Auf der 18 fuhren aber auch O-Wagen. Nachdem man die Strecke nach Praunheim (Brücke) eingestellt hatte, und nur noch bis Hausen fahren konnte, war auch an diesem Ende kein Einsatz von Einrichtungsfahrzeugen mehr möglich.


    Das war aber fast 7 Jahre vorher und hatte nichts mit dem Umbau in Enkheim zu tun. Es war nur der Grund für den Einsatz von ZR-Fahrzeugen auf der 18, wobei die aber in der Zwischenzeit nach wie vor in Enkheim in der Schleife wenden konnten (O-Wagen können das tatsächlich auch... :P).