FNP: RMV plant eine Tarifreform

  • Dafür kommst Du aber von Dieburg L 3114 nach Wixhausen für Preisstufe 3, wenn Du darauf achtest, über Messel Bf und Arheilgen zu fahren, also gerne mit RB und später mit S-Bahn.


    Und dann noch zur Hessenwaldschule, die eigentlich in Gräfenhausen und somit Weiterstadt liegt.


    Gruß, ULF

  • Ich versuche es nochmal an einem anderen Beispiel deutlich zu machen:


    Seit RMV-Gründung haben wir im Landkreis Darmstadt-Dieburg folgende Lachnummer:
    Dieburg->Darmstadt kostet mit dem Bus der Linie 671 Preisstufe 3, mit dem Zug aber Preisstufe 4. Ähnliche Lachnummer ist Reinheim -> Darmstadt. Man hat dieses Problem im 20 Jahren nicht gelöst.


    Dafür holt man sich dann eine Monatskarte 4100 nach 3500 und aht damit den Ostkreis Offenbach (Bis Neu Isenburg inkl Dreieichbahn) als auch Darmstadt nis Pfungstadt inkludiert.


    Gut, was will man in Neu-Isenburg, Oder Roden oder Pfungstadt, aber man kann es wenn man will. :whistling:


    Zitat

    Ganz besonders lustig wird dann folgender Fall: Man kauft eine Einzelfahrkarte von Darmstadt Süd nach Darmstadt-Arheilgen mit Zug und S-Bahn Nutzung. Das versiffte Museumszügelchen RB60 hat Verspätung,


    Na halte mal den Ball flach. Dass die Einstöckigen Zuparks aus ex. Silberlingen nicht das Gelbe von Ei sind sei dahingestellt. Aber versifft, da kenne ich ganz andere Züge in der Republik.


    Ausserdem wird das ja bald besser mit Neufahrzeugen *hust*
    Und wenn auf der RB75 erst mal die HLB eintöckig fährt... ja, Sardinengefühle für alle :-)


    Zitat

    *Die Entscheidung, ob dann der Bus deutlich teurer wird, oder aber der Zug billiger, ist ohne Zweifel eine politische. Für einen Grünen Verkehrsminister sollte aber eigentlich klar sein, dass der Zug billiger werden muss. Leider finanziert man in Wiesbaden aber lieber die Spielwiese reicher Privatpiloten -> Kassel-Calden, anstelle sich über den ÖPNV Gedanken zu machen.[/size]


    Wohl wahr. Aber was erwartest du auch von der Truppe und ihren Erfüllungsgehifen in Hofheim / Ts.
    Hat wirklich jemand ernsthaft geglaubt dass eine Tarifänderung des RMV zugunsten des Kunden verläuft- :cursing:
    Im leben nicht. Aber bestimmt müssen wieder nur wenige mehr und viele das Gleiche wie vorher bezahlen. Und die Erde ist eine Scheibe und niemals hatte die Absicht eine Mauer...

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    Ich passe mich nur dem RMV an :-)

  • Du meinst, wenn mehr Sitzplätze pro Zug und mehr Züge pro Zeit eingesetzt werden?


    Freu dich nicht nicht zu früh.
    Ich glaube es erst wenn ich es sehe und zudem dies echte Sitze (die Unsitte Klappsitze mitzuzählen ist üblich) mit vernünftigen Sitzabstnd sind.
    Zudem kannst du in der Regel diverse Sitzplätze eigentlich nicht zählen da z. B. die Klappsitze welche gleichzeitig Rad- / Kinderwagenstellplätze sind dann nicht nutzbar sind.
    Dann zieh pro Fahradsellplatz 1-2 Klappsitze ab und es sueht nicht mehr so toll aus.

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  • Gemäß eines Artikels in der heutigen Online-Ausgabe der FNP bedeutet die Tarifreform für die Bewohner Harheims eine Preissteigerung um satte 85 %, wenn sie mit dem ÖPNV in die Innenstadt zur Hauptwache fahren wollen. Es verwundert nicht, dass bei solchen Preisen doch lieber das Auto genutzt wird. :thumbdown:

    Gruß, 420 281-8
    Jeder Mensch hat ein zweites Gesicht ...
    Ich bin nicht "das Team" des FNF, PN zu Team-Angelegenheiten werden ignoriert und nicht beantwortet/weitergeleitet.
    Anfragen an das Team bitte an team@frankfurter-nahverkehrsforum.de richten, danke!

  • Na und? Dann müssen die Harheimer eben mehr bezahlen! Oder mit dem Auto fahren. Wenn man die zurückgelegte Strecke als Massstab wählt, müssen eben diejenigen, die weiter fahren, mehr bezahlen als diejeingen, die eine kürzere Strecke fahren. Oder bleiben wir dann doch beim Gemeindeprinzip?


    Die tarifbildenden Regeln für den RMV lauten:


    1. Es darf im Ergebnis keine Mindereinnahmen geben;
    2. Jede Tarifreform erzeugt Gewinner und Verlierer;
    3. Jede Tarifgrenze (Kurzstrecke, Teilstrecke, Zone, Wabe, zeitliche Gültigkeit) bringt Härten für solche, die Grenzen nur ein kleines Bißchen überfahren;;
    4. Manchmal kann man es allen Leuten recht machen, einigen Leuten kann man es immer recht machen, aber es ist nicht möglich, es allen Leuten immer recht zu machen.


    Ergo: es gibt keine (Tarif-) Gerechtigkeit. Man kann jeden Tarif durch Ausnahmeregelgungen, die es allen recht machen wollen, bis zur Unbrauchbarkeit verkomplizieren. Dann ist der Tarif vielleicht "gerecht", aber wahrscheinlich unverständlich.


    Insofern kann doch der RMV machen, was will, er wird es nie gut machen.

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  • Na und? Dann müssen die Harheimer eben mehr bezahlen! Oder mit dem Auto fahren. Wenn man die zurückgelegte Strecke als Massstab wählt, müssen eben diejenigen, die weiter fahren, mehr bezahlen als diejeingen, die eine kürzere Strecke fahren. Oder bleiben wir dann doch beim Gemeindeprinzip?


    Die tarifbildenden Regeln für den RMV lauten:


    1. Es darf im Ergebnis keine Mindereinnahmen geben;


    Deswegen wurden doch in Frankfurt, Bad Homburg etc. diese "lustigen" Stadtpreisstufen gebildet. Und ja, in einem kommunal organisierten ÖV will man auch bezahlbare Fahrten auf das gemeindezentrale Gemeindeamt.


    Gruß, ULF

  • Voraussetzung ist lediglich die Einführung eines "checkin - checkout" Systems, damit lässt sich ohne weiteres die zurückgelegte Entfernung ermitteln und der Fahrpreis über einen simplen Kilometertarif berechnen, wie es ihn annäherungsweise früher bei der DB gab.


    Lediglich ist gut. Man müßte beim Ausstieg aus dem Bus belegbar abgemeldet werden. Ach ja, wenn man aus dem Bus nur aussteigt, um andere Aussteiger aussteigen zu lassen, aber dann weiterfährt, will man nicht mit einem neuen Fahrtantritt belastet werden.


    Und bei der DB gab und gibt es Raumbegrenzungen, wodurch bestimmte Umwege nicht voll und bestimmte Abkürzungen nicht immer entfernungskurz berechnet wurden und werden.



    Gruß, ULF

  • Tja, nur ist es eben so, dass gewisse Punkte innerhalb einer Gemeinde erreicht werden sollten, weil öffentliche Daseinsvorsorge eben nicht in jedem Kaff gewährleistet sein kann. So gibt es eben in Harheim wohl kein Schwimmbad und keine weiterführende Schule - die Stadt hat dann durch ihre Gemarkung ein gewissen Spielraum um die Daseinsvorsorge trotzdem zu gewährleisten. Wenn man jetzt den ÖPNV entfernungsabhängig macht, dann wird dieser Spielraum wieder eingeschränkt.


    Dass das für die Harheimer natürlich bitter wird und wenn sich grade die CDU darüber aufregt, kann man sich natürlich auch seinen Teil denken :rolleyes:


    Trotzdem wird das dann auch für viele andere Siedlungsteile in Frankfurt mies, ich denke da so an Sindlingen, Zeilsheim, Fechenheim, ...


    Vielleicht können sie die dann eben auf andere Orte konzentrieren - so wie die Oberräder vielleicht gerne in Offenbach einkaufen wollen. Aber die jahrelange Konzentration auf die Stadtgrenzen (im wahrsten Sinne des Wortes) hat eben zu etwas unattraktivem Verkehr geführt. Vielleicht wird das ja jetzt anders und die Harheimer fahren demnächst nach Bad Vilbel zum Einkaufen und ins Kino (wenns da eins gibt?). Nur müssen dann eben auch die Busverbindungen angepasst werden.


    Ganz andere Probleme wird es dann geben, wenn Verbindungen, die länger sind, schneller sind. Oder man Verbindungen wegen Störungen nicht benutzen kann. Dann wird es hübsch schnell chaotisch. Denn wenn ich wegen einer Störung mit der U2 über den Riedberg fahren muss, wieso muss ich denn dann mehr bezahlen? Oder muss ich das nur, wenn ich die U9 und dann U3 fahre? Die umgeleitete U2 rechnet dann richtig ab? Das beschäftigt doch wieder 100 Leute für Abrechnung, Reklamation und natürlich werden da wieder Stellen für überbezahlte Rechtsanwälte geschaffen :whistling:


    Ich sehe da eigentlich nur viel noch viel komplizierteres auf alle NutzerInnen zukommen. Wahrscheinlich wäre es dann billiger, einfach das Tarifsystem inklusive der teuren Fahrkartenautomaten (~20.000 Euro/Stück) abzuschaffen und damit den ÖPNV komplett mit der Steuer zu finanzieren. Aber nunja :rolleyes:


  • Lediglich ist gut. Man müßte beim Ausstieg aus dem Bus belegbar abgemeldet werden. Ach ja, wenn man aus dem Bus nur aussteigt, um andere Aussteiger aussteigen zu lassen, aber dann weiterfährt, will man nicht mit einem neuen Fahrtantritt belastet werden.


    Genau. 100%.
    Letzeres sollte aber technisch möglich und berücksichtigt sein. Bei Touch&Travel und anderen Systemen klappt es auch.
    Ich sage aber ausdrücklich *sollte*, da wir ja vom RMV reden


    Zitat

    Und bei der DB gab und gibt es Raumbegrenzungen, wodurch bestimmte Umwege nicht voll und bestimmte Abkürzungen nicht immer entfernungskurz berechnet wurden und werden.



    Gruß, ULF


    Um sowas wie Raumbegrenzung sollte (siehe oben) man nicht herumkommen. Aber laut RMV werden mt dem neun System ja nur wnige *hust* mehr bezahen.
    Im Endeffekt werden diejenigen für die das neue System nur Nachteile bringt an den Tests nicht teilehmen und nach der Erprobungwrd man es einfügren da es den Testkunden nur Vorteile bzw. zumindest keine gravierenden Nachteile gebracht hat.
    Und dann setzt das grosse Wehklagen ein.


    Ich jedendalls glaube an die angepriesene Verbesserung erst wenn dann z. B. der Zug zwischen Reinheim und Darmstadt Hbf (heute Tarifstufe 4) genau so viel kostet wie heute der Bus (Tarifstufe 3) und das bei dann ca. 3km mehr Strecke wegen dem seit 1913 bestehenden Umweg über Darmstadt Nord

    "Bitte beachten Sie folgenden Hinweis. Auf Grund von Verzögerungen im Betriebsablauf verkehrt dieses Posting ohne Signatur mit Tiefgang... Vielen Dank."
    Ich passe mich nur dem RMV an :-)

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  • Mal Beispiele aus Darmstadt-Dieburg:
    Ober-Ramstadt -> Darmstadt Hbf. kostet die Einzelfahrt ab 01.01.2016 3,-- €
    Mit Smartphone-Traif würde es 1,69€ + 12(km) x0,20€ = 4,09 € kosten
    Und dabei habe ich jetzt die Straßenentfernung genommen, der Zug hat ja eigentlich noch mehr Kilometer.


    Dieburg -> Darmstadt Hbf. kostet die Einzelfahrt ab 01.01.2016 3,-- € mit Bus 671 oder 4,55 € mit Zug
    Mit Smartphone-Traif würde es 1,69€ + 19(km) x0,20€ = 5,49 € kosten


    Arheilgen -> Darmstadt Hbf. kostet die Einzelfahrt ab 01.01.2016 2,45 €
    Mit Smartphone-Traif würde es 1,69€ + 4(km) x0,20€ = 2,49 € kosten


    Dabei bin ich davon ausgegangen, dass das DADINA-Gebiet als Stadtgebiet gilt und der Kilometer somit 0,20 € kostet. Man sieht also teilweise satte Preissprünge.

  • Man vergäbe sich seitens Dadina und RMV wohl nicht viel, wenn man das TG 4080 auf die 4035 verschmelzen würde, und schon bekommt man die Dieburg-Darmstadt-Pendler weg vom tariflichen Drang zum Schnellstraßenbus.


    Die Buspendler könnten aber weiterhin nicht den Zug nutzen - und die Zugpendler nicht den Bus. Denn es würde jeweils ein unterschiedliches A0 Tarifgebiet durchfahren werden.

  • Im Endeffekt werden diejenigen für die das neue System nur Nachteile bringt an den Tests nicht teilehmen und nach der Erprobungwrd man es einfügren da es den Testkunden nur Vorteile bzw. zumindest keine gravierenden Nachteile gebracht hat.


    Vielleicht. Optimistisch gesehen testet man aber vielleicht auch nur, ob es von der Durchführung her funktioniert, und entscheidet über die anderen Aspekte auf andere Weise. Aber auch da ist das Ergebnis insoweit verzerrt, wie es die Bedienung durch die Fahrgäste anbelangt.


    Was das Thema verschiedener Routen anbelangt, wird sich das lösen lassen. Alltägliche und angemessene Umwege kann man in den Preis für die direkte Strecke einschließen, ähnlich wie es bei den entfernungsabhängigen Preisen bei der DB ist bzw. war. Aber unterschiedliche Preise für unterschiedliche Verkehrsmittel halte auch ich für Blödsinn. Wohlwollend kann man die Aussage so verstehen, dass sich das nur auf den Pilotbetrieb bezieht. Dafür würde ich es noch gelten lassen. Aber ehrlich gesagt, eigentlich verstehe ich es nicht so.

    Glaubst Du einem Wörterbuch, in dem man Müll nicht trennen kann, wohl aber gu-te Freun-de?

  • Preisunterschiede gab es früher auch zwischen Wiesbaden und Mainz - die Fahrt mit dem Bus zwischen
    den Landeshauptstädten war günstiger als die Fahrt mit der S-Bahn. (Einzel- und Zeitkarten)
    Wieso sollte man denn nicht das zeitlich wertvollere Verkehrsmittel teurer machen, auch weil alleine der
    Betrieb höhere Kosten (pro Person) verursacht? [nur Vermutung]

    In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't


    Sincerly yours, NSA
    powered by US government

  • Bei Touch&Travel und anderen Systemen klappt es auch.


    Im entsprechenden "Testgebiet" Heidelberg im VRN setzt der hiesig sogenannte "eTarif" direkt auf Touch&Travel auf. Das System ist seit einem Jahr in Betrieb. Im wesentlichen berechnet die App dazu innerhalb der Wabe 125 mit Übergangsgebiet Wabe 116 den Fahrpreis statt nach Preisstufensystem nach "eTarif" einfach auf Basis Luftlinie zwischen den genutzten Touch&Travel-Punkten. €1,00 pro Fahrt plus €0,20 pro km Luftlinie. Mit Bahncard wie immer im VRN 25% billiger.


    Der Fahrpreis kann dabei durchaus den nach Preisstufensystem überschreiten, zum Teil deutlich. Vom Rechnerischen her ist der eTarif-Preis an einer kompletten Nord-Süd-Durchfahrung der Wabe orientiert (€2,60 statt €2,50 bzw. €2,34 bei Mehrfartenkarten), für den überwiegenden Großteil der getätigten Fahrten in der Wabe sollte aufgrund der Bevölkerungsverteilung der Fahrpreis nach eTarif den nach Preisstufensystem deutlich unterschreiten. Es profitieren hauptsächlich diejenigen die außerhalb des innerstädtischen "Cityticket"-Kurzstreckentarifs wohnen und Fahrten in die Innenstadt unternehmen; in diesem Fall liegt der eTarif-Preis meist im Bereich zwischen dem (nicht nutzbaren) "Cityticket" und dem Normalpreis, also zwischen €1,30 und €2,50 - bei 2 bis 7 km Entfernung. Die Hinterlegung der Luftlinienentfernung ist übrigens metergenau.


    Der (marginale) Vorteil dran ist: Das ganze ist voll in Touch&Travel integriert. Verläßt man bei der Fahrt die Wabe (bzgl. Start- oder Zielpunkt, nicht Fahrt), berechnet sich der Fahrtpreis automatisch nach dem normalen Preisstufensystem; überschreitet man die entsprechende Preisgrenze läßt sich wie beim normalen Touch&Travel eine Tageskarte nutzen. Von Anbieterseite ist praktisch keine zusätzliche Infrastruktur nötig, da Touch&Travel eh vorhanden ist.


    Im Nahbereich (<45 km, bei mehr kommt die netzweite Karte immer billiger) würde das System im VRN zumindest im Kernraum theoretisch übrigens auch recht gut skalierbar sein - im Sinne dessen, dass man auf durchaus ähnliche Preise wie nach Preisstufensystem für Einzelfahrkarten kommt. Ein paar Sondertarife (z.B. die Preise in ein paar Stadtbusnetzen, die unter PS0 liegen) würden nicht abbildbar sein.
    Im RMV hätte ich aufgrund des scheinbar eher politisch orientierten Zonensystems da so schon generell meine Zweifel.

  • Preisunterschiede gab es früher auch zwischen Wiesbaden und Mainz - die Fahrt mit dem Bus zwischen
    den Landeshauptstädten war günstiger als die Fahrt mit der S-Bahn. (Einzel- und Zeitkarten)

    Du meinst, als es noch den FVV gab und die Phase der VMW-Anerkennung noch nicht eingeläutet war? Verbundrandgebiet, auch in NRW immer wieder schon anzusehen.


    Wieso sollte man denn nicht das zeitlich wertvollere Verkehrsmittel teurer machen, auch weil alleine der
    Betrieb höhere Kosten (pro Person) verursacht? [nur Vermutung]


    Größere Transportgefäße sind pro Nase jetzt plötzlich teurer zu betreiben? Dann einfach die Fahrten auf der Frankfurter S-Bahn-Stammstrecke abbestellen bzw. auf eigenwirtschaftlichen Betrieb mit freier Tarifierung umstellen.


    Oder meinst Du die Übernahme des DDR-Eilzugzuschlags in die Anfangsjahre des VBB?



    Gruß, ULF

  • Auf Anfrage der SPD-Fraktion werden im Magistratsbericht B 18 2016 einige Fahrpreis-Beispiele im Vergleich zum aktuellen Tarif genannt. Außerdem sind einige weitere Infos enthalten, ich weiß nicht, was davon evtl. schon in der Presse stand:

    • Das Projekt heißt "RMVsmart"
    • Ab voraussichtlich April 2016 soll mit 20.000 Personen getestet werden, die zuvor rekrutiert werden.
    • Der Test ist auf drei Jahre ausgelegt.
    • Die Testpersonen müssen nicht RMVsmart nutzen, sie können auch den normalen Tarif wählen (z.B. wenn der günstiger ist).
    • Ab voraussichtlich 20 Euro Mindestumsatz pro Monat und Kunde soll es Rabatte geben.
    • Der Test ist im ersten Schritt nur auf Gelegenheitsnutzer ausgerichtet (was erklärt weshalb es zu vielen offenen Fragen von Vielnutzern noch keine Antworten gibt).
  • Vielen Dank, die Beispiele finde ich sehr interessant!
    Sie zeigen allerdings m.E. sehr genau, dass der Tarif nicht hält was er verspricht. Die Pauschalen für Bus-/Tramnutzung führen dazu, dass die Relationen 1, 2 und 9 fast so teuer sind wie heute, die Sprünge sind sogar noch heftiger als bisher (4,04 € statt 2,36 € wenn es über die Stadtgrenze geht, bisher 4,65 € statt 2,80 €), d.h. 71 % statt 66 % mehr, weil es über die Stadtgrenze geht. Was war nochmal das Ziel??

  • Vielen Dank, die Beispiele finde ich sehr interessant!
    ...
    Was war nochmal das Ziel??


    Ganz einfach.
    Optimierung der Einnahmesituation ;-)

    "Bitte beachten Sie folgenden Hinweis. Auf Grund von Verzögerungen im Betriebsablauf verkehrt dieses Posting ohne Signatur mit Tiefgang... Vielen Dank."
    Ich passe mich nur dem RMV an :-)