Die Besser Linie U9 – diese wäre zum Hauptbahnhof verlängert.

  • Zitat

    Original von baeuchle
    Schade, ich hätte das Bild gerne gesehen.


    Konnten wir aus urheberrechtlichen Gründen leider nicht stehen lassen. Abmahnwellen in dem Bereich sind berüchtigt.


    Zitat

    Kleiner Tipp: OpenStreetMap darfst du benutzen, um Karten anzumalen, sofern du die Quelle angibst.


    Ja, das würde ich auch empfehlen oder eben sich die aktuellen Bedingungen von Google Maps ansehen. Die eingebundene Karte entsprach leider keiner dieser Möglichkeiten.

    Freue mich über Euren Besuch auf meinem Kanal für Bahnvideos in HD auf YouTube

  • Zitat

    Original von John2
    Sonst wird in absehbarer Zeit die 16 verschwinden, da mit jedem neuen Bewohner am Riedberg D-II notwendiger wird. Daran ändern die Anbindung via A-Strecke über die D-IV nichts.


    Die Diskussion mit DII hatten wir schon an anderer Stelle.


    Ich finde gerade der Riedberg würde eben nicht von DII profitieren.
    Warum ? Die haben ab Dezember eine gute Verbindung über die A-Strecke zur City. Die meisten Fahrgäste wollen wohl am ehesten in Richtung Hauptwache/ Konstablerwache. (Sinnvoll höchsten für Studenten die vom Riedberg zum Uni Campus Bockenheim wollen. Weniger für die Bewohner).
    Gut, der Hbf wäre nur mit Umsteigen zu erreichen. Der Zeitvorteil über NWZ - Ginnheim - BW zurm Hbf mit der U-Bahn wäre gering.
    (Sicher im Vergleich zur 16 schon vorhanden, aber im Vergleich zu A-Strecke nicht). Zur Konstablerwache könnte es sogar länger dauern, da man ja doch ein ganz schönen Bogen fährt.
    DII hätte eigentlich nur einen Vorteil für Ginnheim, wobei ich da doch die S-Bahn bevorzugen würde. Ich hoffe die S-Bahn-Station Ginnheim kommt auf jeden Fall. Das wäe auch schneller zu realisieren als DII.
    Dann könnte man am Niddapark von der U9 aus Riedberg zur S-Bahn umsteigen.

    Capri-Sonne heisst jetzt "Capri Sun". :( Sonst ändert sich nix. Der "alte" Name muss wieder her ! ;(

    Einmal editiert, zuletzt von Alf_H ()

  • Eine Ubahn über Europaviertel/Kuhwaldsiedlung/City West/Bockenheim/Ginnheim zum Riedberg und Niedereschbach hätte eine Menge Vorteile nicht nur für den Riedberg...


    +Das Rebstockviertel/City West u. Europaviertel bekommen eine schnelle Anbindung ans Stadtzentrum an den Norden gute Umsteigemöglichkeiten zum Nordwesten/Norden/Westend sowie in den Osten der Stadt.
    +Bockenheim eine schnelle Anbindung an den HBF und die südliche Innenstadt, zum Nordwestzentrum, Uni Riedberg, und dem neuen Einkaufstempel im Europaviertel
    +Die 16 könnte man weiterhin sinnvoll betreiben.
    +Städteentwicklungsmäßig würden neue Baugebiete südlich vom Niddapark von einer Ubahn erschlossen werden und die Großprojekte am Rebstockbad und Europaviertel wohl überzeugender gebaut werden. Gute Beispiele für zukunftsentwickelnde Ubahnstrecken gibt es zB in London und Paris und Wien. (Rebstock erlebt jetzt jeden morgen schon einen Verkehrskollaps)
    +Die Projekte müssten vom Bund finanzierbar sein (bei politischem Willen wird auch eine KNF-Prüfung positiver ausfallen ;) )
    +Hausen,Praunheim bekommen eine effiziente Anbindung an den HBF den Norden und den neuen Westen der Stadt.
    +Man könnte eine 2-System Bahn richtung Friedberg/Bad Vilbel über den City West Tunnel billig verwircklichen (Entlastung des City Tunnels- und mögliche Einbindung der S7 und Kapazitätserhöhungen auf den anderen Linien...!!längst überfällig!!!)
    +Der Westbahnhof müsste in meinen Augen gar nicht miterschlossen werden
    +Über kurz oder lang wird der Norden von Frankfurt weiter wachsen da dort keine störenden Projekte wie der Flughafen usw liegen.
    +Man muss sich so und so überlegen wie man die Umlandgebiete von Frankfurt besser in die Innenstadt integrieren kann ohne den bereits völlig über den Kapazitäten genutzen City Tunnel weiter zu belasten.

  • [quote]Original von exit
    Eine Ubahn über Europaviertel/Kuhwaldsiedlung/City West/Bockenheim/Ginnheim zum Riedberg und Niedereschbach hätte eine Menge Vorteile nicht nur für den Riedberg...
    quote]


    Ein interessanter Vorschlag. Aber ich dachte das Europaviertel, soll, wenn überhaupt, eher Richtung Griesheim/ Nied/ Höchst angeschloßen werden. Nach Bockenheim/ Ginnheim doch eher wieder ein zeitraubender Umweg und eine ziemliche Zick-Zack-Führung.

    Capri-Sonne heisst jetzt "Capri Sun". :( Sonst ändert sich nix. Der "alte" Name muss wieder her ! ;(

  • Hier noch mal mit OpenStreetMaps :)






    Einmal mit Westbahnhof / ohne Westbahnhof / direkt zum Kirchplatz.



    Über Westbahnhof würde eine vollständige Realisierung unter Straßen erfolgen außer im Bereich City West,
    Im Europaviertel könnte man durch die Breite der Straßen eine Stadbahnstrecke verwircklichen und damit Kosten sparen.


    @ZickZack: Oft ist ein weniger direkter Weg sinnvoller. Das subjektive Zeitempfinden der Fahrgäste darf man dabei niemals vergessen. Eine Straßenbahn wird immer unantraktiver sein weil sie 'länger' braucht als eine Ubahn... auch wenn das nicht immer ganz der Wahrheit entspricht (obwohl ich regelmäßig die Geduld verliere wenn die 17 sich ihren Weg bei der Messe über 20 rote Ampeln dahinbahnt)


    Daten von OpenStreetMap

    2 Mal editiert, zuletzt von exit ()

  • Hi exit


    Nette Karte auf jedenfall, aber bei deinen Planungen hast du übersehen das du ewig unterwegs wärst von Ginnheim zum Hauptbahnhof...


    Der große Vorteil der ja durch die neue D-Strecke Ginnheim-Bockenheim entstehen sollte, war die superkurze Fahrzeit vom NWZ und eben dann auch Riedberg zum Hauptbahnhof. Die vielen tausend Studenten auf dem Riedberg, die Händler im NWZ, so wie die Anwohner des Riedbergs hätten denn Politikern bestimmt gedankt für eine schnelle Anbindung an den Hauptbahnhof.
    Man benötigt heute vom Hbf zum Campus Riedberg etwa 45 min im Schnitt, mit der neuen Strecke wäre diese Zeit auf 20 min geschrumpft, Fußweg eingerechnet ;-D


    Und ganz ehrlich ohne diesen zeitlichen Vorteil bracht man auch keine andere D-II Strecke zu planen. Die Rahmenplanungen müssten schon eine Verlängerung der jetzigen D-Strecke ab Bockenheim durch die Zeppelinallee berücksichtigen.


    Mein Plan wie gesagt wäre die D-II durch die Miquelallee entlang der Rosa-Luxemburg-Straße zu verlängern. Die D-II Trasse sollte aber nicht oben auf dem Brückenbauwerk fortgeführt werden, da man hier statische Probleme und einen massiven Umbau hätte, sondern einfach darunter oder neben den Brückenpfeilern. Im moment gibt es unter der Hochstraße andere Straßen auf denen Autos verkehren und es gibt Parkplätze etc. Ein Umbau zugunsten eine Stadtbahn dürfte kein großes Problem sein.
    Vielleicht kann jemand mit einer guten Digicam sich das ja mal anschauen, ich muß dafür leider noch ein bischen sparen X-D *lol*


    -


    Und der Campus Westend braucht keinen weiteren U-Bahnanschluß. Die Strecke zur Holzhausenstraße ist man in maximal 5 Minuten gelaufen und da die meisten Studenten gerne laufen, weil sie ja noch jung und aktiv sind ist das kein Problem ;-D
    Im übrigen gibt es noch den 64er Bus, der relativ schnell vom Hauptbahhof direkt zum Campus Westend fährt. Ich finde die Verbindung genial, früher gab es hier sogar mal eine Straßenbahnlinie die den Reuterweg entlanggefahren ist. Für mich hätte eine Straßenbahntrasse vom Hbf her kommend über die Mainzer und den Reuterweg, durch das Nordend tingelnd auf die Trasse der 12 einschwenkend richtig Potential. Die Straßenbahn müsste auf eigenem Gleiskörper verkehren, also kein "Shared Space" ;-D *lol*, da der Bus in der Rush Hour schon gut Probleme hat. Leider kann man das Fahrgastpotential schlecht einschätzen, da der 64er teilweise doch recht ausgestorben zu einigen Zeiten wirkt.

  • Hier nochmal kurz ein kleiner Link zu einem Projekt, dass wir im Zuge eines Uniprojekts mit Fahrgastfragen, RMV-Daten und den Bauingenieurstudenten der FH zusammengestellt haben. Die konkreten Trassenpläne habe ich leider nicht, da ich 'nur' den Plan entworfen habe... Wer das größer haben will dem schicke ich es gerne per Mail.


    http://i29.photobucket.com/alb…riandude/fra_newKopie.gif

    2 Mal editiert, zuletzt von exit ()

  • >Ich finde gerade der Riedberg würde eben nicht von DII profitieren.


    >Der Zeitvorteil über NWZ - Ginnheim - BW zurm Hbf mit der U-Bahn wäre gering.


    Wiesenau-Hbf ~15...16 Minuten


    Wiesenau-HW 16 Minuten
    Umsteig & S-Bahnfahrt zum Hbf dürfte ca 6 Minuten beanspruchen ->22 Min


    Gering ist Ansichtssache......

    In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't


    Sincerly yours, NSA
    powered by US government

  • Zitat

    Original von exit
    Hier noch mal mit OpenStreetMaps :)





    Warum denn dann nicht ohne Kirchplatz/Leipziger Straße direkt in/unter den Westbahnhof einschwenken, zusätzlicher Halt am Industriehof und weiter nach Ginnheim, wo es dann zum Niddapark geht. In Ginnheim kann dann die Tram bis zur Strecke fahren und so kann dann vermutlich der Doppelhalt Ginheim *und* Niddapark eingespart werden. Dazu kann dann noch die S-Bahn halten.


    Wie realistisch das ist, weiss ich nicht - aber es ist mal eine neue (?) Idee ;-)

  • Zitat

    Original von exit
    Hier noch mal mit OpenStreetMaps :)




    Daten von OpenStreetMap


    Ach, ist doch gleich hübsch. Bei deinen Planungen solltest du aber vielleicht auch berücksichtigen, wo momentan Tunnel liegen - der Tunnel der U4 biegt in die falsche Richtung ab (ob in echt oder in deiner Planung, sei mal dahingestellt), und auch die U5 biegt anders ab (wobei es hier nicht so schlimm ist).


    Auch unterquerst du in zwei deiner Varianten die C-Strecke, die zweistöckig ist (von einem Haltestellenabstand von etwa 400 Metern in der mittleren Variante und einem Kurvenradius von gefühlten 2 Metern in mittlerer und rechter Variante mal ganz abgesehen).


    Und ich finde die Argumente nicht gut genug für Zickzack. Was soll auch die U4 mitten am Bremer Platz? Dort ist sie ja noch schlechter aufgehoben als an der Bockenheimer Warte! Wenn du sie wenigstens an die A-Strecke binden würdest oder ihr einen gemeinsamen Haltepunkt mit selbiger geben würdest, aber so!?

  • Die U4 würde natürlich! mit der A-Strecke verknüpft werden. Die größten Herausforderungen wären, wie du schon genannt hast, die Unterquerung der U6/7 mit Stationsbau. Außerdem die Unterquerung der City-West. Aber großstädtische Planung erfordert oft Anstrengungen und davon gab es in FFM in letzter Zeit zu wenig (siehe die aktuelle Verkehrssituation)
    Keine Lösung nehme aber unmögliche bauliche Leistungen in Anspruch. Die U4 Verlängerung wäre sogar noch ziemlich billig.

    Einmal editiert, zuletzt von exit ()

  • Zitat

    Original von Alf_H
    Die meisten Fahrgäste wollen wohl am ehesten in Richtung Hauptwache/ Konstablerwache. (Sinnvoll höchsten für Studenten die vom Riedberg zum Uni Campus Bockenheim wollen. Weniger für die Bewohner).


    Ich würde die Zahl der Uni-Mitarbeiter, der Studenten und Mitarbeiter von Firmen eher nicht unterschätzen. Aktuell sorgen sie auch für das größte Verkehrsaufkommen - siehe Verstärker des 26. Natürlich ist eine direkte Anbindung an die A-Strecke vom Komfortaspekt zu begrüßen.


    Zitat

    Original von Alf_H
    Gut, der Hbf wäre nur mit Umsteigen zu erreichen. Der Zeitvorteil über NWZ - Ginnheim - BW zurm Hbf mit der U-Bahn wäre gering.


    Nichts nervt mehr als eine unzuverlässige Verbindung und die A-Strecke hat so ihre Probleme. An der Hauptwache erreicht man nur die S-Bahnen in Innenstadttunnel. Am Hauptbahnhof ist die Verbindung in die Region sehr viel besser. Und den Umweg über die Innenstadt macht die Fahrzeit zum Hauptbahnhof länger, zumal der oberirdische Abschnitt der A-Strecke nicht so schnell befahren werden kann, wie der Hochbahnabschnitt zwischen NWZ und Ginnheim, dem geplanten D-II oder dem vorhandenen D-I Tunnel. Das Verhältnis dürfte etwa 15' zu 30' sein, man muß an der Hauptwache noch umsteigen und auf eine S-Bahn warten.


    Zitat

    Original von Alf_H
    DII hätte eigentlich nur einen Vorteil für Ginnheim, wobei ich da doch die S-Bahn bevorzugen würde.


    Ich glaube kaum, daß jemand beim aktuell Zustand der S6 diese freiwillig nützte, wenn er denn eine Alternative hätte.

  • Zitat

    Original von exit
    Aber großstädtische Planung erfordert oft Anstrengungen und davon gab es in FFM in letzter Zeit zu wenig


    Das ganze ist nicht förderungswürdig, da es schon hinreichend Straßenbahnstrecken in diesen Bereichen gibt, und wenn die Stadt Frankfurt das selbst bezahlen muß, dann kann sie die einfachste Lösung wählen: einfach D-II bauen und die 16 erhalten.

  • Hi


    Zitat

    Original von John2
    Das ganze ist nicht förderungswürdig, da es schon hinreichend Straßenbahnstrecken in diesen Bereichen gibt, und wenn die Stadt Frankfurt das selbst bezahlen muß, dann kann sie die einfachste Lösung wählen: einfach D-II bauen und die 16 erhalten.


    Korrekt!


    Kann man nicht eine Bürgerinitiative gründen um einen kleinen Anschub für dieses Projekt zu gewährleisten? Immerhin rühmen sich die Grünen ja immer damit Basisdemokraten zu sein und auch sie können nicht den Willen der Mehrheit der Frankfurter ignorieren.
    Ich glaube viele aus dem Forum wären bereit das auch zu unterstützen.
    Es gab ja auch die tolle Initiative "Rettet die U5" und es hat ja was gebracht ;-)

    Einmal editiert, zuletzt von Itchy ()

  • Ich würde dass ebenfalls unterstützen,ich hab die Initiative Rettet die U5 ja auch unterstützt,schaut mal bei Rettet die U5 bei Unterstützer nach ich bin gleich ganz oben B)

    Wir müssen die (Stadt)Bahn zu den Menschen bringen, sie dort abholen, wo sie leben und sie dahin bringen, wo sie hinwollen :)) Rettet die Zabergäubahn!

  • ...dann aber lieber die U4 direkt unter den Campus Westend (Holzhausenstraße schrabbt doch jetzt schon an der Kapazitätsgrenze, ich weiss nicht, wie das werden soll, sobald der Umzug abgeschlossen ist...) und weiter über die Miquell-Adickesallee (hier kann man ja die Autobahntunnelvorleistun benutzen :D dann eine Haltstelle "hessischer Rundfunk" auf oder in der Nähe deren Gelände und ab Marbachweg/Sozialzentrum gehts dann wie bisher die U5 weiter zum Frankfurter Berg.


    Der Rest der U5 wird dann als Teil der Ringstraßenbahn verwendet - und man hätte sich gleich das Hochbahnsteigbauen in der Eckenheimer sparen können :]


    Bringt eigentlich viele Vorteile: der Campus ist angebunden, die U5 hat eine Lösung und mit Miquell-/Adickesallee hat man eine zweite Umstiegstation zum Hauptbahnhof. Wahlweise könnte man natürlich die Tunnel so anlegen, dass man von der A-Strecke auch zum Hauptbahnhof fahren könnte. ;)

  • Mit der U4 zum Campus Westend scheint gar nicht so weit hergeholt.
    Im Grünen Kommunalwahlprogramm steht:


    Zitat

    [Wir wollen] für den Lückenschluss zwischen Bockenheim und Ginnheim eine weitgehend oberirdische Linienführung, die die Platensiedlung und den Campus Westend erschließen könnte, prüfen. (


    Auf Nachfrage wurde geantwortet, dass mehr dahinter steckt, als nur die Idee.


    Weiß jemand was genaueres ?

  • Zitat

    Original von Uvier
    Mit der U4 zum Campus Westend scheint gar nicht so weit hergeholt.
    Im Grünen Kommunalwahlprogramm steht:



    Auf Nachfrage wurde geantwortet, dass mehr dahinter steckt, als nur die Idee.


    Weiß jemand was genaueres ?


    Erstmal löblich, dass sich jemand das Programm durchliest!


    Was ich gehört hatte war so was ähnliches wie "es gibt da eine Gruppe, die da eine Idee hat, und deswegen sollten wir darauf hinweisen". Wer hat auf die Nachfrage geantwortet, wenn ich fragen darf (kannst mir auch ne PN schicken, interessiert mich wirklich)?

  • Dann haben wir beide sicher die gleiche Information. Wobei ich verstanden habe, dass es schon mehr als die Idee gibt.
    Ich dachte, dass hier vielleicht jemand schon mehr weiß.

  • Hm, mir ist das ganze bisher neu, aber prinzipiell find ich die Idee gut. Wie schon erwähnt platzt die Holzhausenstraße wirklich aus allen Nähten, gerade so 15-30 Minuten vor Beginn der Veranstaltungen in der Uni (also gegen 10, 12, 14 und 16 Uhr). Zum anderen würde die hier vorgechlagene Linie auch den Campus auch direkt an den Hbf sowie an Wohngebiete im Frankfurter Norden ansschließen. Gerade ersteres finde ich sehr wichtig, da bisher nur die Linie 64 als Direktverbindung existiert, was dem Fahrgaststrom Hbf-Campus nicht im geringsten gerecht wird. Die meisten Studenten fahren zum Hbf doch weiterhin mit U1/2/3 und steigen dann an der Hauptwache oder dem Willy-Brandt-Platz um, was einerseits Zeit kostet, andererseits auch die A-Strecke zusätzlich verstopft. Zudem könnte man die verlängerte U4, falls noch Bedarf besteht auch über den Riedberg fahren lassen, womit nun wirklich alle inneruniversitären Verkehrsströme zu bewältigen wären.


    Ok, nach dem Bedarf nun aber zur Umsetzung. Und da siehts dann wohl nicht ganz so rosig aus. Ich hab mir die Verhältnisse gerade nochmal in Google Earth angesehen, und muss sagen, dass mir auf Anhieb da keine Route einfällt, die wirklich Sinn macht. Zumindest dann nicht, wenn der Großteil der Strecke oberirdisch verlaufen soll. Klar, mit Tunnelstrecken dürfte es keine große Sache sein, die Strecke zu errichten, dann aber wird es wieder teuer und der KNF geht in den Keller, zudem wollen das die Grünen ja nicht. Auch ist die Frage, wie nah die U-Bahn an den Campus Westend heran soll. Verkehrlich macht möglichst nah natürlich Sinn, allerdings müsste man dann wohl in den Grüneburgpark rein, und ob da eine U-Bahn so sinnvoll wäre...? Zumal zwischen Campus und Koreanischem Garten auch nicht so viel Platz wäre. Danach müsste man irgendwie auf die Rosa-Luxemburg-Straße und den Anschluss an die U1 herstellen.
    Alternativ könnte ich mir noch einen Halt in der Nähe des Botanischen Gartens vorstellen und dann auf die Rosa-Luxemburg-Straße, allerdings wäre man dann auch wieder ca. 700m von dem Campus weg. Das läuft sich zwar durch den Park recht zügig, aber optimal finde ich diese Lösung nicht.


    Wäre schön, wenn jemand noch etwas dazu sagen kann, wie das geplant ist. Wie gesagt, sinnvoll finde ich die Planung auf jeden Fall, nur sehe ich nicht, wie sich eine oberirdische Verbindung über den Campus Westend so einfach herstellen ließe.