Europaviertel: U5-Verlängerung

  • Zitat

    Original von K-Wagen
    Heute steht es in der FR, dass eine komplett unterirdische Variante zu teuer wäre und die Planungen dahingehend geändert werden, dass die U-Bahn hinter der Emserbrücke auftaucht.


    Na schöne Sch*iße...
    Europaboulevard wird Eschersheimer 2.0 und wieder ist unsere Stadt ein Stückchen schlechter geworden... Eine dumme, dumme, saudumme, grenzdebile Entscheidung die unserer Stadt für kommende Jahrzehnte viele Probleme bescheren wird.

    Während die Weltbevölkerung stetig ansteigt, bleibt die Intelligenz, die auf der Erde verteilt ist, konstant.


    Mein Comic: http://www.airpatrolonline.net

  • Wenn ich bei der Erwähnung einer oberirdischen Stadtbahnstrecke "Eschersheimer 2.0" höre, könnte ich in die Tischkante beißen. X( Ist die Strecke auf dem Riedberg eine "Ihr wisst schon was"? Ist die neue Niederflurstadtbahnstrecke auf der Friedberger :D eine "Ihr wisst schon was"? Wann wird endlich klar, dass Frankfurt keine U-Bahn sondern eine Stadtbahn hat, welche durchaus auch mal mit einer Hochflurstrab. verglichen werden kann?

    Die U5 bleibt Stadtbahn! Jetzt fehlt noch die Stadtbahnstrecke zwischen Ginnheim und Bockenheimer Warte...
    http://www.ginnheimer-kurve.de
    -Ja zur Stadtbahn!-

  • Zitat

    Original von thogoe
    Wenn ich bei der Erwähnung einer oberirdischen Stadtbahnstrecke "Eschersheimer 2.0" höre, könnte ich in die Tischkante beißen. X( Ist die Strecke auf dem Riedberg eine "Ihr wisst schon was"? Ist die neue Niederflurstadtbahnstrecke auf der Friedberger :D eine "Ihr wisst schon was"? Wann wird endlich klar, dass Frankfurt keine U-Bahn sondern eine Stadtbahn hat, welche durchaus auch mal mit einer Hochflurstrab. verglichen werden kann?


    Fürs Protokoll: Bei der Riedbergstrecke handlt es sich nicht um eine Strecke auf einer Hauptstraße in zentraler Lage. Und die 18 ist eine Straßenbahnstrecke. Berücksichtige also die Fakten bevor du dich lächerlich machst indem du Äppel mit Birnen vergleichst.
    Es wird doch keiner abstreiten dass unsere Stadt ein besserer Ort wäre wenn die A strecke bis zum Weißen Stein und die U5 bis mindestens zum Hauptfriedhof im Tunnel wäre. Hier wird jetzt, anstatt so eine städtebauliche Katastrophe vom vorherrein zu verhindern eine dritte solche Dauerbaustelle aufgerissen. Mir wär es lieber wenn man nochmal 10-15 Jahre mit dem Bau wartet und sich etwas Geld für den Tunnel anspart als noch so ein grauenvolles Dauerprovisorium.

    Während die Weltbevölkerung stetig ansteigt, bleibt die Intelligenz, die auf der Erde verteilt ist, konstant.


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    Einmal editiert, zuletzt von Wolfman-Al ()

  • Zitat

    Original von Wolfman-Al
    Und die 18 ist eine Straßenbahnstrecke. Berücksichtige also die Fakten bevor du dich lächerlich machst indem du Äppel mit Birnen vergleichst..


    Du hats den Smiley schon gesehen, oder? Darum geht es doch, moderne Strab.-Strecken und moderne "U-Bahn"-Strecken sind doch nach den gleichen Vorgaben errichtet, nämlich nach Stadtbahnkriterien.

    Zitat

    Original von Wolfman-Al
    Mir wär es lieber wenn man nochmal 10-15 Jahre mit dem Bau wartet und sich etwas Geld für den Tunnel anspart als noch so ein grauenvolles Dauerprovisorium.


    Und du meinst, dass in diesen 15 Jahren die Stadt ohne neue und modernisierte ÖPNV-Angebote ein besserer Ort wäre als mit?

    Die U5 bleibt Stadtbahn! Jetzt fehlt noch die Stadtbahnstrecke zwischen Ginnheim und Bockenheimer Warte...
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    -Ja zur Stadtbahn!-

  • Im Europaviertel würde eine oberirdische Strecke doch nicht aussehen wie die Eschersheimer. Sie würde sicher wie der Riedberg aussehen. Die Zahl der Züge ist doch viel geringer. Ein Provisorium würde es ja auch nicht, denn es wäre endgültig. Niemand würde danach noch einen Tunnel für Sankt Nimmerlein versprechen. Und da ist auch definitiv genug Platz für oberirdische Hochbahnsteige neben allem Anderen.

    fork handles

  • Eigentlich gehört es auch in diesen Thread.
    Wie an anderer Stelle bereits kurz geschrieben, titelt die FR heute eine kleine Notiz mit "Unterirdisch wird teurer" Neue Pläne für Stadtbahn im Europaviertel"
    Darin heisst es, dass Stefan Majer, Verkehrsdezernent, mitteilt, dass es statt einer unterirdischen Lösung nun eine oberirdische Lösung ab der Emser Brücke geben wird. Die komplett unterirdische Variante wäre 80 Mio teurer gekommen.
    Bund und Land haben dieser Lösung nicht zugestimmt.
    Die nun geplante Lösung würde nun unter 200 Mio Euro bleiben heisst es noch. Auch, dass das alles mit Bund und Land abgestimmt wäre wird geschrieben.
    Majer wird dies nun in die entsprechenden Gremien einbringen, Finanzierungsantrag soll im Mai gestellt werden, Baubeginn soll 2013 sein.

  • Zitat

    Original von K-Wagen
    Darin heisst es, dass Stefan Majer, Verkehrsdezernent, mitteilt, dass es statt einer unterirdischen Lösung nun eine oberirdische Lösung ab der Emser Brücke geben wird. Die komplett unterirdische Variante wäre 80 Mio teurer gekommen.


    Ohje, in der FAZ ist nachzulesen, daß der Park trotzdem untertunnelt werden soll, was die Stadt selbst bezahlen muß. Geringe Kostenersparnis aber maximalen Unfug gebaut - ich hatte gehofft über diesen Punkt wäre man hinaus.

  • Zitat

    Original von multi
    Wie hoch würden ungefähr die Kosten für eine Umrüstung der Bahnhöfe der U 4 auf Niederflur, z.B. durch ein Anheben des Gleisbettes, sein?


    Das ist technisch im Tunnel unter der Berger Straße gar nicht möglich, man müßte die Bahnsteige umbauen.

  • Zitat

    Original von Jörg L
    Im Europaviertel würde eine oberirdische Strecke doch nicht aussehen wie die Eschersheimer.


    Laut FAZ soll der Park trotzdem auf Kosten der Stadt untertunntelt werden. Es ist einfach absolut lächerlich statt 240 Millionen etwa nur 200 Millionen auszugeben und dafür eine Strecke mit bedeutend schlechteren verkehrlichen Nutzen und deutlich schlechteren städtebaulichen Effekten zu bauen. Für eine 100 sinnfreie "Kanzler-U-Bahn" in Berlin ist aber ausreichend Geld da. Wenn lernt es Wiesbaden endlich, daß man sich mehr für die größte Cash-Cow im Lande einsetzen muß?

  • Zitat

    Original von John2


    Das ist technisch im Tunnel unter der Berger Straße gar nicht möglich, man müßte die Bahnsteige umbauen.


    Bitte zitiere doch richtig! Nicht ich habe diese Frage gestellt, sondern die Partei "Die Linke" in einer offiziellen Anfrage. Ich möchte nicht mit irgendeiner Partei verquickt werden. Ich habe diese Frage der Linken nur aufgegriffen und eine Antwort dazu geschrieben, die Du jedoch nicht zitiert hast, so dass der Unterschied zwischen der Frage der Linken und meiner Antwort nicht klar werden kann.


    Eine Nachfrage zu Deinem Posting: Aus welchem Grund wäre ein Aufschottern unter der Berger Straße nicht möglich? Deckenhöhe und Lichtraumprofil oder gibt es andere Gründe?

    "Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"


    (Etwas frei nach Albert Einstein)

  • Zitat

    Original von John2
    Für eine 100 sinnfreie "Kanzler-U-Bahn" in Berlin ist aber ausreichend Geld da. Wenn lernt es Wiesbaden endlich, daß man sich mehr für die größte Cash-Cow im Lande einsetzen muß?


    Die "Kanzler-U-Bahn" soll ja verlängert und zu einer durchgängigen U5 werden. Und diese Linienführung halte ich für sehr sinnvoll. Ich wäre jedenfalls schon oft mit dieser Linie gefahren, wenn es sie schon gäbe. Bei dem bestehenden Stummel alleine stehen Kosten und Nutzen natürlich in keinem vertretbaren Aufwand zu einander.

    "Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"


    (Etwas frei nach Albert Einstein)

  • >Für eine 100 sinnfreie "Kanzler-U-Bahn" in Berlin ist aber ausreichend Geld da.


    Ohne die hätte Geld zum Zurückzahlen von Bundesmitteln ausreichend da sein
    müssen und da der Tunnel eh irgendwann ausgebaut und genutzt werden
    würde hat man halt diese Shuttelstrecke erstellt.


    Arbeiten für den Lückenschluss sind im Gange.

    In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't


    Sincerly yours, NSA
    powered by US government

  • Zitat

    Original von thogoe
    Du hats den Smiley schon gesehen, oder? Darum geht es doch, moderne Strab.-Strecken und moderne "U-Bahn"-Strecken sind doch nach den gleichen Vorgaben errichtet, nämlich nach Stadtbahnkriterien.


    Nur machen wir uns nichts vor, daß in großen Teilen des Straßenbahnnetztes in Frankfurt die einfachsten Beschleunigungsmöglichkeiten nicht genutzt werden oder schlicht und ergreifend nicht funktionieren - z.B. Vorrangschaltungen an Ampeln. Und damit ist die Straßenbahn in Frankfurt von der Geschwindigkeit her oft keine Alternative zur Stadtbahn.
    Die Straßenbahn hat durchaus ihre Berechtigung, wenn sie gut umgesetzt ist noch viel mehr, aber das kann "man" hier ja genausowenig.

    Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

  • Zitat

    Original von multi
    Bitte zitiere doch richtig!


    Entschuldigung, es ging mir um die sinnfreiheit der Frage als solches.

    Zitat

    Original von multi
    Eine Nachfrage zu Deinem Posting: Aus welchem Grund wäre ein Aufschottern unter der Berger Straße nicht möglich? Deckenhöhe und Lichtraumprofil oder gibt es andere Gründe?


    Die Tunnel sind dort so niedrig, daß der Stromabnehmer ungefähr bei minimalen Abstand betrieben werden. Wenn ich mich nicht täusche, dann waren diese Tunnel waren ohnehin dafür vorgesehen irgend wann mal auf Stromschiene und echtem U-Bahnbetrieb umgerüstet zu werden.

  • Zitat

    Original von K-Wagen
    Vielleicht könnten auch die Beiträge ab meinem Hinweis auf den FR Artikel dorthin verschoben werden.



    Die Beiträge sind verschoben, die Threads zusammengefügt.
    Bei der Gelegenheit eine Bitte an die User: Überlegt Euch ruhig vorher mal, an welcher Stelle ein Beitrag am besten aufgehoben ist, danke!

  • Zitat

    Original von John2


    Laut FAZ soll der Park trotzdem auf Kosten der Stadt untertunntelt werden. Es ist einfach absolut lächerlich statt 240 Millionen etwa nur 200 Millionen auszugeben und dafür eine Strecke mit bedeutend schlechteren verkehrlichen Nutzen und deutlich schlechteren städtebaulichen Effekten zu bauen. Für eine 100 sinnfreie "Kanzler-U-Bahn" in Berlin ist aber ausreichend Geld da. Wenn lernt es Wiesbaden endlich, daß man sich mehr für die größte Cash-Cow im Lande einsetzen muß?


    Ich verstehe es immer noch nicht, wie manche fordern können, dass die Strecke komplett unterirdisch gebaut werden soll. Wem bringt denn ein kompletter Tunnel etwas?


    Gerade in der flexiblen Anwendung des Systems Stadtbahn liegt ein Kostenvorteil. Jeder Meter Tunnel dort wo er nicht gebraucht wird, verursacht hohe folge Kosten.


    Schaut man nach NRW sieht man, was unnütze Tunnel für Probleme bereiten. Da haben die Stuttgarter einen viel besseren Weg bestritten. Tunnel dort, wo es notwendig ist.


    Der Tunnel unter dem Park wird doch nur auf drängen der Investoren gebaut und ist so was von überflüssig. Es ist an der Zeit mit dem Träumen aufzuhören, überall einen Tunnel zu bauen.


    Als Beispiel nehme ich die Strecke der U6 zum Fasenhof in Stuttgart, dort sieht man wie gut man eine oberirdische Strecke integrieren kann. Auch der Riedberg ist ein sehr positives Beispiel.


    Und 80 Mio Ersparnis können in andere Projekte investiert werden, wofür ich lieber Steuergeld bezahle, als in unnütze Tunnel. Eine oberirdische Führung ist nicht nur billiger in der Herstellung, sondern auch in der Unterhaltung. Allein die Sicherheitsvorschriften für Tunnelstationen verursachen hohe Kosten, die man so sparen kann. Ich bin froh, dass die Strecke ab Europa Brücke oberirdisch verlaufen wird und ich bin davon überzeugt, dass der Park am Ende nicht untertunnelt wird.


    Und wer von Eschesheimer 2.0 spricht, der hat von Nahverkehrsplanung keine Ahnung. Tut mir leid, aber das ist Fakt. Der Ausbau der Strecke stammt aus einer Zeit als man davon träumte die Verkehrsarten zu trennen, heutige Verkehrsplanung verfolgt den Ansatz die Verkehrsarten zu vereinen.


    Zum Schluß noch eine Anmerkung: Lieber 80 Mio weniger vom Bund und es wird gebaut, als 20 Jahre warten.

    Einmal editiert, zuletzt von Ole ()

  • Volle Zustimmung zu Oles Beitrag.


    Zu dem geplanten Tunnel im Park: Was soll dieser groß bringen (außer höheren Kosten). Ist es wirklich so schlimm, wenn eine Stadtbahn, deren Trasse ja nun auch wieder nicht soooo breit ist, durch einen Park fährt? Hier stehen die Kosten doch in keinem Verhältnis zu dem Ertrag.


    Außerdem verbaut man sich damit eventuell weitere Möglichkeiten. Wenn man es halbwegs geschickt anstellt bei der Anlage der Tunnelrampe nach dem Güterplatz sowie bei der Wahl der Stationen im weiteren Streckenverlauf könnte man nahezu ohne Mehrinvestitionen die Strecke für kombinierten Stadtbahn- und Straßenbahnbetrieb ausrüsten. Man müsste sich eigentlich nur die Möglichkeit offenhalten, nach/vor den Hochbahnsteigen Tiefbahnsteige errichten zu können, und am Güterplatz eben eine Möglichkeit schaffen, wie man von den Straßenbahngleisen auf die Neubaustrecke kommt. Beides sollte jetzt nicht allzu große stadtbauliche Probleme bereiten.


    Damit würde man sich nämlich die Möglichkeit erhalten, die U5 nicht im 5-Minuten-Takt ins Europaviertel schicken zu müssen, sondern könnte stattdessen die U5 und eine Straßenbahnlinie jeweils im 10-Minuten-Takt verkehren lassen. Für die wichtige Anbindung an den Hbf wäre praktisch egal, welches Verkehrmittel man benutzt, die etwas kürzere Fahrzeit der U-Bahn gleicht die Straßenbahn durch die kürzeren Wege aufgrund der oberirdischen Lage wieder aus.


    Vorteilhaft wäre das vor allem für die D-Strecke, die nach Errichtung der Ginnheimer Kurve wohl ebenfalls sehr stark nachgefragt werden wird. Hier könnte es nämlich durchaus notwendig sein, die U4 mit weiteren Zügen verstärken zu müssen, da deren Kapazität gerade im Bereich von DI wohl selbst mit 4-Wagen-Zügen ans Limit stoßen könnte. Solange aber DIII aber in den Sternen steht (wahrscheinlich sogar nie realisiert werden wird), sind die Züge der U5 die einzige Möglichkeit, wie man die U4 auf der D-Strecke entlasten könnte, ohne dafür enorme Geldmengen ausgeben zu müssen. Zumal die Nachfrage auf der D-Strecke die Nachfrage auf der Europaviertelstrecke wohl um Längen übertreffen wird.

  • Danke Ole , das genau versuchte ich mit meiner obigen Antwort auf dieses "Un-Argument" auszudrücken. :))


    Colaholiker :
    Mir kam es dabei in erster Linie auf die Art der Integration von Strecke und Stationen ins Stadtbild an. Hier vermag ich außer den notwendigen Anpassungen an die unterschiedlichen Parameter der Fahrzeuge keinen Unterschied bei den Neubaustrecken erkennen. Ein weiteres schönes Beispiel ist die neue Station Fischstein, insbesondere wenn man sich die stadtauswärtige Seite vom Bürgersteig aus anschaut. "Monsterhochbahnsteig" - das ich nicht lache. :D

    Die U5 bleibt Stadtbahn! Jetzt fehlt noch die Stadtbahnstrecke zwischen Ginnheim und Bockenheimer Warte...
    http://www.ginnheimer-kurve.de
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