Kommende Straßenbahn-Bauprojekte

  • Zitat

    Original von F-ZZ
    ...ergänzend zur Mainzer Landstraße:


    Die Schleife wird zurück gebaut, und ein Gleiswechsel eingebaut....


    Schade, wenn dann auch noch mit der Verlängerung zum Mainberg oder zum Bahnhof die Schleife in Höchst wegfallen sollte, kommt kein Einrichtungswagen und kein Ebbelwei-Expreß mehr in die Mainzer Landstraße. Die Schleife an der Mönchhofstraße ist ja schon länger weg. Dann geht's am Hauptbahnhof nur noch geradeaus bis zur Messeschleife oder zum Westbahnhof und nicht weiter.


    Edith hat gerade festgestellt, dass zwischen Rebstöcker Straße und Mainzer Landstraße noch eine Verbindung besteht, die im Linienbetrieb nicht befahren wird, man aber als Schleife nutzen könnte.

    Einmal editiert, zuletzt von Torben ()

  • Hat man in Sachen Hoechst mal untersucht, welchen NKF eine Strecke gleich bis Zeilsheim bzw. weiter nach IPH Tor West bringen würde? Da fahren jetzt schließlich Busse 8x pro Stunde, und morgens sogar 12x in Lastrichtung.

    fork handles

  • Zitat

    Original von Jörg L
    Hat man in Sachen Hoechst mal untersucht, welchen NKF eine Strecke gleich bis Zeilsheim bzw. weiter nach IPH Tor West bringen würde? Da fahren jetzt schließlich Busse 8x pro Stunde, und morgens sogar 12x in Lastrichtung.


    Der würde dadurch kaum besser, erstens wegen der zusätzlichen Problematik des Parallelverkehrs zu S-Bahn und ggf. RTW; und zweitens sind es die aufwendigen Ingenieurbauwerke, die das Projekt so teuer machen, ohne daß dem ein echter Zuwachs an Fahrgästen gegenüberstünde; die Ersetzung der Busverbindungen bringt keine zusätzlichen Fahrgäste, jedenfalls nicht ausreichender Zahl.

  • Zitat

    Original von F-ZZ


    und doch die Verlängerung zum Bahnhof als "wahrscheinlich" eingestuft werden.


    Der gesamte Bahnhofsbereich wird Stück für Stück neu entwickelt und gestaltet, incl. Verkehrsabwicklung und Busbahnhof (jeweils Südseite) und Vermarktung des Bahngeländes am jetzigen Busbahnhof.


    Das kann ich mir kaum vorstellen. Wenn die Strecke nicht auf den Bahndamm geliftet wird, müßte sie durch die Grünanlage geführt werden; diese Variante würde ich ausschließen. Und Bahndamm heißt, egal wie, sehr hohe Kosten, deswegen Widerspruch gegen "wahrscheinlich", stattdessen eher "sehr unwahrscheinlich" (NKF!!! der ist mal mit 0,38 beziffert worden, das ist lausig).


    Ob allerdings die Alternativen, die mal in einem Rahmenplan für Höchst ventiliert wurden, wirklich ausgegoren sind, kann ich nicht beurteilen; deren Idee war, die Straßenbahn näher an die Geschäftsstraßen zu führen.

  • Nachdem sich nun mehrere dafür ausgesprochen haben, habe ich den Status des Umbaus in Höchst geändert. Außerdem hab ich auf Grund der Vollständigkeit noch die Verlängerung in Offenbach mit aufgeführt, aber ich glaube das ist recht unwahrscheinlich. Bitte korrigieren wenn ich da falsch liege.


    Sollte ihr noch weitere Projekte kennen, einfach melden. Pflege die Liste gerne weiter.


    - Friedberger Landstraße - Frankfurter Bogen; Linie 18; in Bau; Realisierung bis 2011
    - Ausbau Rebstöcker Straße; Linie 21; in Planung - im GVP 2004 enthalten; Realisierung 2010
    - Stresemannallee/Mörfelder Landstraße - Stresemannallee/Kennedyallee; Linien ??; in Planung - im GVP 2004 enthalten - Realisierung in naher Zukunft
    - Gutleutstraße - Briefzentraum; Linie 14; in Planung - im GVP 2004 enthalten; Realisierung in naher Zukunft
    - Ringlinie Neu Isenburg - Fechenheim; Linien ??; in Planung - im GVP 2004 enthalten; Realisierung ferner Zukunft
    - Rheinlandstr. - Industriepark Höchst Tor Süd / RTW; Linie 12; in Planung - im GVP 2004 enthalten ; Realisierung in ferner Zukunft
    - Verlegung Allerheiligentor - Börneplatz; Linien 11, 12, 18 (14); in Planung - im GVP 2004 enthalten ; Realisierung in ferner Zukunft
    - Haardtwaldplatz - Lyoner Straße; Linie 15; in Planung - im GVP 2004 enthalten ; Realisierung in ferner Zukunft
    - Ernst-Heinkel-Straße - Gewerbegebiet Fechenheim; Linie 12 (XX); in Planung - im GVP 2004 enthalten ; Realisierung in ferner Zukunft
    - Börneplatz - Lokalbahnhof; Linien ??; ohne Planung - im GVP 2004 nicht enthalten; Realisierung wahrscheinlich
    - Verlegung Waldau - Harthweg; Linie 12; in Planung - im GVP 2004 enthalten; Realisierung wahrscheinlich
    - Höchst Zuschwerdtstraße - Bahnhof Höchst; Linie 11; in Planung - im GVP 2004 enthalten; Realisierung unwahrscheinlich
    - Höchst Zuschwerdtstraße - Bolongarostraße; Linie 11; in Planung - im GVP 2004 enthalten; Realisierung unwahrscheinlich
    - Friedbeger Warte - Bad Vilbel; Linien ??; ohne Planung - im GVP 2004 nicht enthalten ; Realisierung unwahrscheinlich
    - Lokalbahnhof - Hainer Weg; Linien ??; ohne Planung - im GVP 2004 nicht enthalten; Realisierung unwahrscheinlich
    - OF Stadtgrenze - OF Innenstadt; Linien 15, 16, (18); ohne Planung - im GVP 2004 nicht enthalten; Realisierung unwahrscheinlich

  • In Offenbach ist eine Verlängerung der Straßenbahn Bestandtteil von politischen Diskussionen. Das größte Problem bleibt die Tatsache, dass die Stadt kein Geld hat.


    In der Diskussion steht eine Wiederinbetriebnahme der Straßenbahn bis zur Kreuzung an der Kaiserstraße - d.h. bis zum Beginn der Fußgängerzone. Ein Neubau der entfernten Gleise bis zum Marktplatz steht nicht zur Diskussion. Die Strecke Stadtgrenze - Kaiserstraße müsste neu gebaut werden, da die verbliebenen Straßenbahnrelikte aufgrund ihres maroden Zustandes nicht mehr genutzt werden können. Realisierung unwahrscheinlich oder in ferner Zukunft.
    Darüber hinaus kam auch schon die Idee auf den Tisch, die Straßenbahn durch die Kaiserstraße bis zum HBF zu führen. Realisierung noch unwahrscheinlicher


    Man glaubt, die Offenbacher Innenstadt nach einer erneuten Straßenbahnanbindung wieder attraktiver machen zu können und dadurch nicht nur die Umsätze steigern zu können, sondern die Stadt auch für neue Investoren attraktiv zu machen und spekuliert viel darüber, ob die Rendite höher ist, als die Kosten. Vor allem glaubt man, die Oberräder als Kundschaft zurückgewinnen zu können. Die sind früher gerne nach Offenbach zum Einkaufen gefahren, doch seit der Stilllegung der Straßenbahn ist dies zu unbequem geworden.


    Die Gebrüder Grimm kamen übrigens aus Hanau und Grimms Märchenstunde gab es dort auch schon: Ein Konzept für eine Stadtbahn Hanau wurde entworfen, was sich einige Jahre später als unrealistische Luftnummer herausstellte.

    Dieses Gerichtsurteil wurde per KI generiert und ist ohne Begründung gültig.

    Einmal editiert, zuletzt von GoaSkin ()

  • Zitat

    Original von GoaSkin
    In Offenbach ist eine Verlängerung der Straßenbahn Bestandtteil von politischen Diskussionen. Das größte Problem bleibt die Tatsache, dass die Stadt kein Geld hat.


    In der Diskussion steht eine Wiederinbetriebnahme der Straßenbahn bis zur Kreuzung an der Kaiserstraße - d.h. bis zum Beginn der Fußgängerzone. Ein Neubau der entfernten Gleise bis zum Marktplatz steht nicht zur Diskussion. Die Strecke Stadtgrenze - Kaiserstraße müsste neu gebaut werden, da die verbliebenen Straßenbahnrelikte aufgrund ihres maroden Zustandes nicht mehr genutzt werden können. Realisierung unwahrscheinlich oder in ferner Zukunft.
    Darüber hinaus kam auch schon die Idee auf den Tisch, die Straßenbahn durch die Kaiserstraße bis zum HBF zu führen. Realisierung noch unwahrscheinlicher


    Man glaubt, die Offenbacher Innenstadt nach einer erneuten Straßenbahnanbindung wieder attraktiver machen zu können und dadurch nicht nur die Umsätze steigern zu können, sondern die Stadt auch für neue Investoren attraktiv zu machen und spekuliert viel darüber, ob die Rendite höher ist, als die Kosten. Vor allem glaubt man, die Oberräder als Kundschaft zurückgewinnen zu können. Die sind früher gerne nach Offenbach zum Einkaufen gefahren, doch seit der Stilllegung der Straßenbahn ist dies zu unbequem geworden.


    Ich denke eine Überlegung über die Renaissance der Straßenbahn in Offenbach ist absolut gerechtfertigt. Die VGF kooperiert im Busverkehrs ja schon länger mit der OVB. Warum nicht auch bei der Straßenbahn. Und ich bin auch der Meinung, dass die Überlegungen über eine Streckenverlängerung bzw. Reaktivierung von Obberad zur Kaiserstraße hinaus gehen sollten. Ich bin der Meinung, dass die Strecke weiter durch die Kaiserstraße zur Berliner Straße führen sollte und hier dann zum Marktplatz wegen der Verbindung zur S-Bahn. Hier würde sich dann auch eine Erweiterungsmöglichkeit nach Rumpenheim/Bürgel als Ersatz für Buslinie 101 ergeben. Das Fahrgastpotenzial wäre auf jeden Fall da. Auch eine Erweiterung vom Marktplatz durch die Waldstr. nach Süden sollte untersucht werden vielleicht sogar bis zur Stadthalle.


    Dann wäre da noch eine Idee von mir die Strecken aus Fechenheim zum Marktplatz zu verlängern. Also die 12 über die Diesel- bzw. Carl-Benz-Str. und die 11 durch die Starkenburger bzw. Dieburger Str und dann beide über die Carl-Ulrich-Brücke durch die Kaiserstraße zur Beliner. Dort würde sie dann auf die Linien aus Obberad treffen. Irgendwie ist das wohl auch Bestandteil der RTO-Planungen aber die ist für mich eher utopisch. Aber diese Verbindung wäre für die Anbindung von Fechenheim an die S-Bahn schon wichtig natürlich auch wenn die nordmainische S-Bahn kommt.


    Eine Anbindung des Hbf halte ich für überflüssig da er immer unwichtiger wird und ja eigentlich verlegt werden soll und mit einer Straßenbahnanbindung würde die Stadt sich selber im Weg stehen.

    2 Mal editiert, zuletzt von matze ()

  • Ürigens bin ich mir bewusst, dass bei meinen Vorschläge ein Großteil des ehemaligen Offenbacher Tramnetzes wieder zum Leben erweckt werden würde plus halt die Verbindung nach Fechenheim.

  • Zum einen ist die Frage, ob die VGF den Betrieb in Offenbach übernehmen würde oder nicht, das geringste Problem. Bau- und Betriebskosten muß die Stadt so oder so tragen. Und wenn man knapp bei Kasse ist, kann man eben nicht alles haben, was gewünscht oder sinnvoll ist.


    Zum anderen ist es durchaus sinnvoll, die Straßenbahn zum Offenbacher HBF zu bauen. Wozu soll man den Marktplatz anbinden? Wer mit der S-Bahn dort ankommt, der ist sowieso bereits in der Innenstadt. Und wo soll er denn mit der Straßenbahn dann bitte hinfahren? Am HBF hingegen halten RBs und REs, die Fahrgäste aus weiter entfernten Kommunen (auch) auch nach Offenbach bringen. Und die könnten eine Straßenbahn ins Zentrum gut gebrauchen. Zum anderen hat man in Offenbach die Situation, dass ZIG Buslinien zwischen Marktplatz und dem HBF aufgrund des hohen Fahrgastaufkommens im Parallelverkehr fahren müssen. Gäbe es die Straßenbahn (auch wenn sie weiter westlich in die Innenstadt führt), könnte man ein neues Buskonzept umsetzen, bei dem nicht zig Linien den gleichen Weg fahren müssten und vielleicht sogar die eine oder andere Linie einsparen, was die Straßenbahn unter dem Strich dann wieder billiger macht.

    Dieses Gerichtsurteil wurde per KI generiert und ist ohne Begründung gültig.

  • Zitat

    Original von GoaSkin
    Am HBF hingegen halten RBs und REs, die Fahrgäste aus weiter entfernten Kommunen (auch) auch nach Offenbach bringen. Und die könnten eine Straßenbahn ins Zentrum gut gebrauchen. Zum anderen hat man in Offenbach die Situation, dass ZIG Buslinien zwischen Marktplatz und dem HBF aufgrund des hohen Fahrgastaufkommens im Parallelverkehr fahren müssen. Gäbe es die Straßenbahn (auch wenn sie weiter westlich in die Innenstadt führt), könnte man ein neues Buskonzept umsetzen, bei dem nicht zig Linien den gleichen Weg fahren müssten und vielleicht sogar die eine oder andere Linie einsparen, was die Straßenbahn unter dem Strich dann wieder billiger macht.

    Meist ist es aber so, dass die Leute entlang der Buslinien froh sind, mit ihrem Bus umsteigefrei zum Hbf und zum Marktplatz zu kommen. Genau das ist auch ein Problem bei der Straßenbahn zum Darmstädtder Ostbahnhof. Wieso sollten sie am Offenbacher Hbf nochmal umsteigen, oder am Marktplatz?

  • Zitat

    Original von GoaSkin
    Zum einen ist die Frage, ob die VGF den Betrieb in Offenbach übernehmen würde oder nicht, das geringste Problem. Bau- und Betriebskosten muß die Stadt so oder so tragen. Und wenn man knapp bei Kasse ist, kann man eben nicht alles haben, was gewünscht oder sinnvoll ist.


    Zum anderen ist es durchaus sinnvoll, die Straßenbahn zum Offenbacher HBF zu bauen. Wozu soll man den Marktplatz anbinden? Wer mit der S-Bahn dort ankommt, der ist sowieso bereits in der Innenstadt. Und wo soll er denn mit der Straßenbahn dann bitte hinfahren? Am HBF hingegen halten RBs und REs, die Fahrgäste aus weiter entfernten Kommunen (auch) auch nach Offenbach bringen. Und die könnten eine Straßenbahn ins Zentrum gut gebrauchen. Zum anderen hat man in Offenbach die Situation, dass ZIG Buslinien zwischen Marktplatz und dem HBF aufgrund des hohen Fahrgastaufkommens im Parallelverkehr fahren müssen. Gäbe es die Straßenbahn (auch wenn sie weiter westlich in die Innenstadt führt), könnte man ein neues Buskonzept umsetzen, bei dem nicht zig Linien den gleichen Weg fahren müssten und vielleicht sogar die eine oder andere Linie einsparen, was die Straßenbahn unter dem Strich dann wieder billiger macht.


    Aus der Sicht der Stadt Offenbach wäre es ein Fehler den Hbf anzubinden, da sie diesen eigentlich nach Offenbach Ost verlagern möchte. Außerdem müssen die Leute ja auch vom Marktplatz in die umliegenden Stadtteile kommen. Nicht jeder der zum Marktplatz fährt will da auch bleiben, siehe Linie 101 nach Bürgel/Rumpenheim etc. Vielleicht sollte die Stadt dahin drängen, dass der RB/RE-Verkehr über die S-Bahn Trasse geführt wird und in Marktplatz hält um den Hauptbahnhof komplett stillzulegen. Der Traum vom Fernverkehr in Offenbach ist sowieso Utopie und so hätte man eine wirklich gute zentrale Station, die dann auch von einer Straßenbahn angebunden werden sollte.

  • Zu Offenbach:


    Eine Verlängerung Richtung Rumpenheim ist das einzigst sinnvolle. Das höchste der Gefühle eventuell noch, Schießhüttenstraße - Alt-Fechenheim - Offenbach Marktplatz - Lauterborn.


    Was sonst noch FFM angeht.


    Eine Tram-Verlängerung Rebstockbad - Oeserstraße - Nied. Wäre auch eine gute Umleitungsstrecke bei Störungen oder Bauarbeiten auf der Mainzer Landstraße.


    Sowie die Verbindung:


    (Zeilsheim - Ballsporthalle) - Höchst Nord (Unterliederbach)/Höchst Bahnhof - Sossenheim - Rödelheim Bhf.


    Ganz in der Ferne, evtl. noch die Verbindung:


    Tor Ost - Höchst Bhf - Königsteiner Straße - Kliniken Höchst - Unterliederbach - MTZ.

  • Zitat

    Original von BO61462
    Eine Tram-Verlängerung Rebstockbad - Oeserstraße - Nied. Wäre auch eine gute Umleitungsstrecke bei Störungen oder Bauarbeiten auf der Mainzer Landstraße.


    Eine Straßenbahn durch die Oeserstraße zu führen halte ich für ziemlich unangemessen...

    X
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    X

  • Zitat

    Aus der Sicht der Stadt Offenbach wäre es ein Fehler den Hbf anzubinden, da sie diesen eigentlich nach Offenbach Ost verlagern möchte. Außerdem müssen die Leute ja auch vom Marktplatz in die umliegenden Stadtteile kommen. Nicht jeder der zum Marktplatz fährt will da auch bleiben, siehe Linie 101 nach Bürgel/Rumpenheim etc. Vielleicht sollte die Stadt dahin drängen, dass der RB/RE-Verkehr über die S-Bahn Trasse geführt wird und in Marktplatz hält um den Hauptbahnhof komplett stillzulegen. Der Traum vom Fernverkehr in Offenbach ist sowieso Utopie und so hätte man eine wirklich gute zentrale Station, die dann auch von einer Straßenbahn angebunden werden sollte.


    Wo kommt das Gerücht denn her, daß Offenbach den HBF zum Ostbahnhof verlagern möchte?


    Der Ostbahnhof wurde in der jetzigen Form erst vor gut 11 Jahren in Betrieb genommen und ist auf einen reinen S-Bahn-Halt ausgelegt - ohne Anbindung an die Fernbahngleise. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass Offenbach den Bahnhof schon wieder abreisen möchte und dort etwas neues hinbaut. Fernbahn hin oder her - RE-Halt wird Offenbach bleiben und die RE-Anbindung ist auch wichtig für die Stadt. Am Ostbahnhof allerdings unmöglich.


    An eine Straßenbahn nach Bürgel/Rumpenheim glaube ich auch nicht so recht, wenn man bedenkt, dass diese Stadtteile sogar eine eher bescheidene Busanbindung haben. Da halte ich Lauterborn für realistischer. Man bedenke aber, dass es sich bei einer Straßenbahn zwischen Frankfurter Straße und HBF um wenige 100m handelt. Zur sinnvollen Anbindung Lauterborns als Ersatz für die Buslinien 104/105 bräuchte man mehrere Kilometer. Da spricht man von Baukosten in völlig unterschiedlichen Dimensionen.


    Im Raum stehen seitens der Stadtplanungen nur Reaktivierungen der Straßenbahn bis zur Kreuzung Frankfurter/Kaiserstraße (30% Wahrscheinlichkeit, daß das jemals passieren wird) und ggf. eine Verlängerung zum HBF (10% Wahrscheinlichkeit...). Wahrscheinlich wird es aber zu gar keiner Wiedereinführung einer Straßenbahn kommen.

    Dieses Gerichtsurteil wurde per KI generiert und ist ohne Begründung gültig.

  • Zitat

    Original von GoaSkin
    Wo kommt das Gerücht denn her, daß Offenbach den HBF zum Ostbahnhof verlagern möchte?


    Das ist in dieser Form etwas ungenau ausgedrückt. Die Bahn hat vor Jahren mal gesagt, daß sie überlegt, den Hbf Of aufzugeben, da er von nur noch geringer Verkehrsbedeutung sei. Das hat bei der Stadt Offenbach natürlich Überlegungen ausgelöst, welche Chancen dies für die Stadtentwicklung berge. Tatsache ist, daß der Bahndamm eine stark trennende Wirkung hat, weshalb die Überlegungen dahin gehen, den Bahndamm an einigen Stellen, etwa im Bereich des Hbf, durchlässig zu machen und für Sichtbeziehungen, Fußwege und Straßen zu öffnen. Das hätte zweifellos positive Impulse für die Stadtetnwicklung in Of zur Folge.


    Vielmehr als die Idee, dass man das unter Umständen vielleicht würde machen wollen, wenn man könnte, ist bisher nicht aus dem Rathaus gedrungen. Die Sache hat nämlich einen Haken. Die Bahn würde durchaus notwendige Grundstücke an die Stadt abgeben, wenn diese im Gegenzug Bahngelände im Bereich Of-Ost für eine verdichtete gewerbliche Nutzung ausweist. Unabhängig von der Frage, ob dies im Interesse der Stadt wäre, ginge das nicht so einfach, weil der Flächennutzungsplan und die Bauleitplanung geändert oder geschaffen werden müßten. Überdies ist es nicht einfach, einen Bahnhof wie Of-Hbf einfach abzuschaffen - vom Geld mal ganz abgesehen ist dies kapazitätsrelevant und daher ohne das EBA nicht zu machen.


    Von daher würde ich annehmen, dass dieses Projekt noch eine Weile im Stadium des Gerüchts verharrt.


    Edit rügt lausige Rechtschreibung

    Einmal editiert, zuletzt von tunnelklick ()

  • Das wurde aber auch sehr schnell wieder verworfen. Außerdem gab es große Proteste aus der Bevölkerung gegen die Schließung des Offenbacher Hauptbahnhofes. (Obwohl es nur Gedankenspiele waren).
    Wenn wäre es darauf hinausgelaufen, daß man die jetzige Statio OF-Ost ausbaut und in Hbf umbenennt. Der Hauptbahnhof wäre erhalten geblieben unter dem Namen Offenbach West. Relativ unverändert mit den Halten der RB/ RE/ Vias.
    Im Moment wird wohl nicht größer darüber nachgedacht, da das Projekt auch relativ teuer wäre und umstritten ist. Der Hauptbahnhof liegt doch recht zentral (wenn auch nicht ganz so zentral wie der Marktplatz).


    Die Verlängerung der Straßenbahn durch die Frankfurter Straße würde ich eher als unrealistisch einschätzen. Ein Hauptgrund für die Einstellung der Trambahn in Offenbach war der schlechte Zustand der Strecke, vor allem im Bereich Stadtgrenze - Ludwigstraße (- Kaiserstraße).
    Es müsste ja alles neu gebaut werden, einschl. Oberleitung/ Stromversorgung.


    Nicht nur die Kosten für den laufenden Betrieb sind das Problem, sondern vor allem die Kosten für die Streckenerhaltung/ Infrastruktur.


    Da die S-Bahn ja vorhanden ist, wird die Nutzung auch niemals wieder so werden, wie sie vor der S-Bahn (1995) war.
    Ich fände es auch schön, wenn man mit der Straßenbahn bis in die City umsteigefrei durchfahren könnte, aber im Moment reicht auch ein Solo-Bus, der kaum ausgelastet ist. Die neue Verbindung mit der Buslinie 104, die jetzt endlich auch eine Verbindung zwischen Kaiserlei (S-Bahn), Stadtgrenze (Straßenbahn) und Marktplatz, Lauterborn (Ring-Center) herstellt ist eigentlich ganz gut.

    Capri-Sonne heisst jetzt "Capri Sun". :( Sonst ändert sich nix. Der "alte" Name muss wieder her ! ;(

  • Zitat

    Original von Alf_H
    Ein Hauptgrund für die Einstellung der Trambahn in Offenbach war der schlechte Zustand der Strecke, vor allem im Bereich Stadtgrenze - Ludwigstraße (- Kaiserstraße).


    Das stimmt so nicht ganz. Der Grund der Einstellung war politisch motiviert. Die daraus resultierende Haltung hat den schlechten Streckenzustand zur Folge gehabt. Daher ist eine Diskussion über eine Straßenbahn in Offenbach auch so sinnlos wie nur irgendwas. Offenbach will keine Straßenbahn mehr. Die sind froh, sie endlich los geworden zu sein.

  • Zitat

    Original von BEKU
    Daher ist eine Diskussion über eine Straßenbahn in Offenbach auch so sinnlos wie nur irgendwas.


    Naja, das ist ein Diskussions-Forum. Und Gedankenspiele zur Straßenbahn in OF gibt es schon. Es gibt auch noch etliche Leute die die Trambahn vermissen.


    Zitat

    Offenbach will keine Straßenbahn mehr. Die sind froh, sie endlich los geworden zu sein.


    LEIDER. Zumindest die Politiker sehen das so.


    Die Geschäfte und Kaufhäuser hätten schon gerne eine Trambahn behalten bzw. wieder eine. Das bringt doch Kunden. U.a. z.B. auch aus Oberrad.

    Capri-Sonne heisst jetzt "Capri Sun". :( Sonst ändert sich nix. Der "alte" Name muss wieder her ! ;(

    Einmal editiert, zuletzt von Alf_H ()

  • Zitat

    Original von Alf_H


    LEIDER. Zumindest die Politiker sehen das so.


    Nicht nur die Politiker, sondern auch ein Vertreter eines nicht genannten Verkehrsunternehmens äußerte sich in meiner Gegenwart vor nicht all zu langer Zeit, in etwa so wie es Beku formuliert hat.


    Zitat

    Die Geschäfte und Kaufhäuser hätten schon gerne eine Trambahn behalten bzw. wieder eine. Das bringt doch Kunden. U.a. z.B. auch aus Oberrad.


    Nur das Geschäfte und Kaufhäuser auch diejenigen waren, die die Straßenbahn nicht mehr haben wollten. Erst als die Straßenbahn nicht mehr zum Marktplatz gefahren ist und das auch erst als Umsatz deutlich ins Minus gerutscht ist.

    Gruß Tommy