Sicherheit an der Eschersheimer Landstraße (war: 23.08.2010 - Unfall )

  • Und die Ironie an dieser Sache ist:


    Morgen werden uns die weltfremden Ortsbeiräte und Stadtpolitiker wieder einmal mehr klar machen wollen wie böse die U-Bahn ist.


    Wann werden die endlich einsehen, dass die U-Bahn auf der Eschersheimer Landstraße noch nie jemanden schuldhaft getötet hat.

    Mfg Justin ;)

  • Zitat

    Original von Justin
    Und die Ironie an dieser Sache ist:


    Morgen werden uns die weltfremden Ortsbeiräte und Stadtpolitiker wieder einmal mehr klar machen wollen wie böse die U-Bahn ist.


    Wann werden die endlich einsehen, dass die U-Bahn auf der Eschersheimer Landstraße noch nie jemanden schuldhaft getötet hat.


    Und wie in der vergangenheit wird gerade auch die FDP erneut die Untertunnelung fordern.


    [ironie]Mein Vorschlag zur Finanzierung: aus dem Spendenvermögen und dem der Lobbyisten der FDP finanzieren[/ironie]

  • Zitat

    Original von Chrizzz95
    Und wie in der vergangenheit wird gerade auch die FDP erneut die Untertunnelung fordern.


    Das wäre die einzig sinnvolle Lösung, da wir aber ziemlich unsinnige Gesetze haben, ist das nicht förderungswürdig.

  • Zitat

    Original von John2


    Das wäre die einzig sinnvolle Lösung, da wir aber ziemlich unsinnige Gesetze haben, ist das nicht förderungswürdig.


    Ob die Rechts- und Gesetzeslage unsinnig ist oder nicht, liegt wohl auch im Auge des Betrachters. Provozierend mal 'ne andere Forderung: warum nicht einfach den Autoverkehr untertunneln? Dieser belastet die Eschersheimer doch wesentlich mehr als die U-Bahn. Wenn ein Tunnel für die Autos gebaut würde, könnte man die Ampeln zum Überqueren der Fahrspuren einsparen und die Ampeln der U-Bahn würden, was sie jetzt eh schon zum Großteil sind, nur bei Anforderung durch eine U-Bahn auf Fußgänger-rot schalten.


    Förderungswürdig heißt ja nichts anderes als das Verwenden von Steuergeldern. Wenn wir jetzt mal Stuttgart-21 (bei diesem Projekt sollen ja so ziemlich alle Erhebungsdaten gefaked worden sein) außen vor lassen, sind an solche Projekte durchaus nachvollziehbare Voraussetzungen geknüpft, da immerhin Steuergelder verbaut werden sollen. Klar hat auch das Verbauen mit Hilfe von Steuergeldern einen wirtschaftsförderlichen Zweck (Arbeitsplätze und Gewinne, dadurch wieder Steuereinnahmen), ist also quasi eine indirekte Subventionierung, dies geht aber halt auch nur in einem bestimmten Rahmen, den nun mal die von uns gewählten Volksvertreter festlegen bzw. festgelegt haben.


    Aber auch im privaten Bereich werden ja größere Investitionen bedarfs- und notwendigkeitsgerecht finanziert - sofern eine private finanzierung erst mal überhaupt möglich ist. So wird kaum jemand sein Haus flugzeugabsturzssicher bauen oder umbauen, auch wenn er in der nähe eines Flughafens siedelt.

  • Zitat

    Original von Chrizzz95
    Provozierend mal 'ne andere Forderung: warum nicht einfach den Autoverkehr untertunneln?


    Das bringt nichts. Das Hauptrisiko auf der Eschersheimer Landstraße ist die hohe Taktdichte auf der Stadtbahnstrecke. Da Schienenfahrzeuge einen sehr viel längeren Bremsweg haben als Fahrzeuge des MIVs ist es absolut entscheidend für die Verkehrssicherheit die Stadtbahnstrecke kreuzungsfrei zu bekommen. Wenn man die Fußgänger nicht in den Untergrund verdrängen will, dann muß man die Stadtbahn zur U-Bahn umwandeln.

  • Zitat

    warum nicht einfach den Autoverkehr untertunneln?


    Gute Idee.
    Die Untertunnelung von Autoverkehr scheint ohnehin schneller finanzierbar zu sein. Siehe Aschaffenburg, Darmstadt, Mainz usw.

  • Zitat

    Original von John2
    Das bringt nichts. Das Hauptrisiko auf der Eschersheimer Landstraße ist die hohe Taktdichte auf der Stadtbahnstrecke. Da Schienenfahrzeuge einen sehr viel längeren Bremsweg haben als Fahrzeuge des MIVs ist es absolut entscheidend für die Verkehrssicherheit die Stadtbahnstrecke kreuzungsfrei zu bekommen. Wenn man die Fußgänger nicht in den Untergrund verdrängen will, dann muß man die Stadtbahn zur U-Bahn umwandeln.


    Ich hätte vielleicht deutlicher machen sollen, dass mein "Vorschlag" eher als Provokation gedacht war und vom Grunde her zur Zeit ebenso unfinanzierbar wie unrealisierbar und zudem verkehrstechnisch unsinnig ist wie der einer Untertunnelung der U-Bahn, auch wenn Letztes möglicherweise einfacher realisierbar wäre und solche Unglücke vermeiden helfen wüde.


    Es sollte wohl uns allen mittlerweile klar sein, dass der derzeitige Zustand auf der Eschersheimer schon beinah historische Gründe hat: eine Untertunnelung bis zum Weißen Stein war nach dem Bau der Tunnelstrecke bis zur Rampe nahe Dornbusch auf Grund der damals einsetzenden Rezession nicht mehr finanzierbar und auf Grund der heutigen Gesetzeslage nicht mehr förderungs- also subventionierungsfähig ist. Folgen aus Unfällen und Betriebsstörungen fließen wohl nicht in den Kosten-Nutzen-Faktor ein. Letzendlich gingen bisher wohl alle Todesfälle durch Zusammenstöße mit U-Bahnen auf individuelles Fehlverhalten von Fußgängern zurück. Bei Unfälllen mit dem MIV auf der Eschersheimer, könnte ich mir vorstellen, sieht das Verhältnis vielleicht etwas anders aus, aber dazu habe ich keine Zahlen, ist also rein spekulativ.

  • Zitat

    warum nicht einfach den Autoverkehr untertunneln?


    Würde zudem den Verkehrslärm bedeutend verringern.


    Zitat

    Das bringt nichts. Das Hauptrisiko auf der Eschersheimer Landstraße ist die hohe Taktdichte auf der Stadtbahnstrecke. Da Schienenfahrzeuge einen sehr viel längeren Bremsweg haben als Fahrzeuge des MIVs ist es absolut entscheidend für die Verkehrssicherheit die Stadtbahnstrecke kreuzungsfrei zu bekommen


    Ja und Nein. Es gibt auch genügend Fußgänger und Radfahrer, die von Autos plattgefahren wurden. Da hab ich noch nie etwas ähnliches gehöhrt so wie zum Thema Stadtbahn / Eschersheimer Landstr., unabhängig davon, wer die Schuld hat oder nicht.

  • Zitat

    Original von Chrizzz95
    Provozierend mal 'ne andere Forderung: warum nicht einfach den Autoverkehr untertunneln? Dieser belastet die Eschersheimer doch wesentlich mehr als die U-Bahn.


    Auch wenn es nur "Provozierend" gemeint war!! Eine Untertunnelung des Autoverkehrs in der Stadt würde sich wahrscheinlich aufgrund der Giftigen Abgase nicht durchsetzen lassen. Der Autotunnel auf der Eschersheimer wäre Kilometer lang. Überleg mal wie das im Tunnel stinken würde. Alles Abgase, die Autofahrer einatmen würden. Was das für Folgen hätte brauche ich Dir wohl nicht zu erklären. Man mus auch bedenken das es mal zu Unfällen oder Pannen kommt, wo die Autofahrer gezwungen wären auszusteigen. Aber auch die Polizei und Rettungskräfte wären da den Abgasen ausgesetzt.


    Die U-Bahn hingegen bläst keine Abgase raus. Naja zumindest nicht die U-Bahn direkt ;-) Die werden dann über die Schornsteine der Stromkraftwerke ausgestoßen, denn irgendwo muss der Strom ja auch Produziert werden.


    Ich habe hier auch das Beispiel Aschaffenburg gelesen. Der Autobahn Tunnel in Goldbach/Hösbach ist auch nur wenige Meter lang und an beiden Seiten offen!! Ein weiterer Punkt ist die Verkehrs Sicherheit!! Wie bekannt (wer Regelmäßig das ADAC Heft liest) passieren in Tunneln die meisten Unfälle.


    Ich finde diese Überlegung die U-Bahn oder den Straßenverkehr zu untertunneln sowieso lächerlich!! Wieso sollte man das tun?? Nur weil ein paar Vollpfosten meinen jedes mal bei Rot über die Straße rennen zu müssen?? Ich Erlebe das auch TÄGLICH, wenn ich mit dem Auto über die Hanauer Ldstr fahre und an der Ostendstraße vorbei fahre. Teilweise ohne zu gucken rennen die Leute aus der Straßenbahn über Straße um zur S-Bahn zu gelangen. Ich musste da auch schon einigemale Rabiat abbremsen. Ein wunder, dass da noch nichts passiert ist.

    Einmal editiert, zuletzt von asmodis2601 ()

  • Zitat

    Original von asmodis2601
    Eine Untertunnelung des Autoverkehrs in der Stadt würde sich wahrscheinlich aufgrund der Giftigen Abgase nicht durchsetzen lassen.


    Meines Wissens besitzen Tunnel deshalb Be- und Entlüftungsanlagen.
    In diesem Zusammenhang mal ketzerisch gefragt: Hat sich schon mal jemand überlegt, welchen Abgasmengen Fußgänger, Radfahrer und vor allem Anwohner an viel befahrenen Straßen ausgesetzt sind?

    Gruß, 420 281-8
    Jeder Mensch hat ein zweites Gesicht ...

  • Zitat

    Original von John2


    Das bringt nichts. Das Hauptrisiko auf der Eschersheimer Landstraße ist die hohe Taktdichte auf der Stadtbahnstrecke. Da Schienenfahrzeuge einen sehr viel längeren Bremsweg haben als Fahrzeuge des MIVs ist es absolut entscheidend für die Verkehrssicherheit die Stadtbahnstrecke kreuzungsfrei zu bekommen. Wenn man die Fußgänger nicht in den Untergrund verdrängen will, dann muß man die Stadtbahn zur U-Bahn umwandeln.


    Das Hauptrisiko auf der Eschesheimer ist die Überquerung der Gleise bei Rotlicht.


    Vielleicht sollte man testhalber mal eine Hindernis(=Fußgänger)erkennung mit einer Sirene kombinieren, die bei der Kombination Fußgänger + Rotlicht diesem akustisch klarmacht, dass er sich gerade in Gefahr bringt. Das ist vergleichsweise schnell und günstig machbar (ggü. Schranken, Gittertore).


    Die vom Lärm geplagten Anwohner können dann ja eine Gleislatscherstatistik aufstellen.


    Dazu gehört natürlich auch eine Ampelschaltung, die die maximal zu verantwortende Zeit für Grün sorgt.

  • Es helfen wohl doch nur Kontrollen der Fußgänger durch die Polizei. Da muss halt der Rotlicht-Läufer 5€ (oder mehr?) zahlen. Die Ausrede "Habt ihr nix besseres zu tun" / "Abzocke" u.ä. muss die Polizei halt überhören...


    Und wichtig: Nicht nur eine einzige Kontrolle mit viel Medien wie neulich, sondern öfter.


    Schade, dass Verkehrsteilnehmer heutzutage nur noch übers Geld "erzogen" werden können :/

    NV vor IV !



    meine
    U1 U2 U3 U4 U5 U8
    33 37

  • Zitat

    Original von Xalinai
    Das Hauptrisiko auf der Eschesheimer ist die Überquerung der Gleise bei Rotlicht.


    Das ist richtig, allerdings wird keine Erziehungsmaßnahme wirken, diverse Versuche hat man schon unternommen. Und im konkreten Fall war die Frau wohl schlichtweg überfordert, und sie ist sehr wahrscheinlich unabsichtlich, das Rotlicht nicht erkennend, auf die Gleise gegangen. Gegen Lernresistenz und Überforderung helfen alle noch so tollen Maßnahmen nichts. Nur eine drastische Ausdünnung des Taktes, eine Verringerung der Geschwindigkeit der Züge oder eben ein Tunnel können das Problem wirklich lösen. Ersteres kommt nicht in Frage und letzteres will man nicht finanzieren.

  • Hallo,


    bei einer 91 Jahre alten Dame dürte der Erziehungsaspekt ein bischen ins Leere greifen.


    Es scheint doch irgendwie so zu sein, dass eine herannahende Bahn in der Art und Weise ihrer Annäherung als nicht bedrohlich erkannt wird.


    Welche geeigneten Maßnahmen können bau- und fahrzeugseitig getroffen werden, die Wahrnehmung mit Ohr und Auge so eindeutig und unüberhörbar/unübersehbar zu machen, dass man -egal welchenAlters- einfach nicht unbedarft auf die Gleise läuft.


    MfG F-ZZ

  • Hi


    Zitat

    Original von Justin
    Morgen werden uns die weltfremden Ortsbeiräte und Stadtpolitiker wieder einmal mehr klar machen wollen wie böse die U-Bahn ist.


    Wann werden die endlich einsehen, dass die U-Bahn auf der Eschersheimer Landstraße noch nie jemanden schuldhaft getötet hat.


    Dir ist schon klar das eine U-Bahn nicht über irgendeine Art von Intelligenz oder Bewußtsein verfügt?! Wenn hier jemand Schuld hat dann die menschlichen Verkehrsteilnehmer!


    Niemand behauptet das die U-Bahn böse ist, sondern das die Situation auf der Eschersheimer einfach suboptimal ist. Das ungewöhnliche hier ist das besonders in letzter Zeit viele ältere Menschen Unfallopfer geworden sind. Jetzt eben zuletzt eine 91jährige Frau die wahrscheinlich über mehr Lebenserfahrung verfügte als du und ich zusammen.


    Naja und wenn die Strecke eben zum unvorsichtigen Handeln einlädt, dann muß man sie eben sicherer machen ohne Wenn und Aber!


    Ich meine Schußwaffen für jedermann sind in Deutschland ja auch verboten, dabei habe ich noch nie gehört das eine Schußwaffe eigenwillig jemanden umgebracht hat, es ist immer ein Mensch dahinter der abdrückt, ob absichtlich oder unabsichtlich laß ich mal dahingestellt sein. Aber gefährliche Objekte und Situationen werden aus gutem Grund aus unserem öffentlichen und alltäglichen Leben verbannt, weil wir Menschen teilweise nicht damit umgehen können.


    Zitat

    Original von Xalinai
    Das Hauptrisiko auf der Eschesheimer ist die Überquerung der Gleise bei Rotlicht.


    Vielleicht sollte man testhalber mal eine Hindernis(=Fußgänger)erkennung mit einer Sirene kombinieren, die bei der Kombination Fußgänger + Rotlicht diesem akustisch klarmacht, dass er sich gerade in Gefahr bringt. Das ist vergleichsweise schnell und günstig machbar (ggü. Schranken, Gittertore).


    Die vom Lärm geplagten Anwohner können dann ja eine Gleislatscherstatistik aufstellen.


    Genau das wäre doch mal eine Lösung.


    Oder auch Bewegungsmelder oder Lichtschranken kombiniert mit einem Schrankensystem, ist eigentlich eine bombensichere Lösung. Die Schranken verhindern das wilde Losrennen und die Bewegungsmelder lösen einen lauten Warnton aus.
    Bei besserer Finanzlage ist auch eine Untertunnelung klar denkbar, das war eh mal vorgesehen und sollte nicht als unrealistisch gesehen werden, vorallem da es städtebauliche Chancen bietet.


    Zitat

    Original von kolkus
    Es helfen wohl doch nur Kontrollen der Fußgänger durch die Polizei. Da muss halt der Rotlicht-Läufer 5€ (oder mehr?) zahlen. Die Ausrede "Habt ihr nix besseres zu tun" / "Abzocke" u.ä. muss die Polizei halt überhören...


    Und wichtig: Nicht nur eine einzige Kontrolle mit viel Medien wie neulich, sondern öfter.


    So etwas sollte in einem begrenzten Rahmen auch helfen.


    cu

    2 Mal editiert, zuletzt von Itchy ()

  • Auch wenn ich hier fleißig mitgeschrieben habe schlagen ich vor, dass Thema hier zu schließen, da wir uns vom eigentlichen Thread "Baustellen und Betriebsstörung Stadtbahn" immer weiter entfernen.


    Meine Bitte an die Admins wäre, die Beiträge ab dem Posting von von Justin vom 23.08.10 19:57 in ein eigenen Thread auszugliedern.

  • Zitat

    Original von Chrizzz95
    Meine Bitte an die Admins wäre, die Beiträge ab dem Posting von von Justin vom 23.08.10 19:57 in ein eigenen Thread auszugliedern.


    Done!


    Hier könnt Ihr nun weiter darüber diskutieren, wie man den Verkehr an der Eschersheimer Landstraße sicherer gestalten könnte.

    Gruß, 420 281-8
    Jeder Mensch hat ein zweites Gesicht ...

  • Die Stadt handelt und will die Station Am Lindenbaum in den kommenden drei Wochen zu einer Art "Modell-Haltestelle" umbauen, die die Querung der Eschersheimer Landstraße und vor allem der Gleise sicherer machen soll. Nach dem Umbau wird die Station anschließend für acht Wochen auf ihre Tauglichkeit untersucht.


    http://www.fr-online.de/frankf…2798/4585360/-/index.html

    Gruß, 420 281-8
    Jeder Mensch hat ein zweites Gesicht ...

  • Zitat

    Original von F-ZZ
    Welche geeigneten Maßnahmen können bau- und fahrzeugseitig getroffen werden, die Wahrnehmung mit Ohr und Auge so eindeutig und unüberhörbar/unübersehbar zu machen, dass man -egal welchenAlters- einfach nicht unbedarft auf die Gleise läuft.


    Ganz klar: Die Fronten der Fahrzeuge müssen komplett in gelb lackiert werden! Griffstangen sind doch auch erst seit S-Wagen und U5-Wagen wahrnehmbar! :)

    X
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    X

  • Zitat

    Original von Combino


    Ganz klar: Die Fronten der Fahrzeuge müssen komplett in gelb lackiert werden! Griffstangen sind doch auch erst seit S-Wagen und U5-Wagen wahrnehmbar! :)


    Dann müssten die aber eher rot lackiert werden.

    Bye Bye Frankfurt, Gaziantep ich komme