Sicherheit an der Eschersheimer Landstraße (war: 23.08.2010 - Unfall )

  • Zitat

    Original von Ost-West-Express
    Von Eschersheim auf die A 661 in Richtung Norden geht genau anders herum: Maybachbrücke - Dillenburger - Rosa-Luxemburg - Marie-Curie ... und schon bist Du an der Anschlussstelle Heddernheim !


    Stimmt! Den Anschluß Heddernheim, also eigentlich eher Riedberg habe ich komplett außer acht gelassen ;-D *lol* sorry dafür ^_^


    Und dem Beitritt zu Bayern stimme ich voll zu, Seehofer ist mir immer noch lieber als Koch und Boufier. Außerdem mag ich Brezen und Weißwurst ;-D *lol*

  • Zitat

    Original von Itchy


    Mit Tempo 30 für die Stadtbahn hast du fast eine Halbierung der Fortbewegungsgeschwindigkeit. Du glaubst dann doch nicht allen ernstes das noch jemand die Stadtbahn nehmen würde, während nebendran der MIV mit Tempo 50 herumbraust???


    Du scheinst mich nicht verstehen zu wollen.


    Ja ich bin auch für die Verbesserung des ÖPNV, für DII mit dem Tunnel usw. da sprechen wir aus einem Mund, nur finde ich es, tut mir leid es so zu nennen, mehr als affig, selbst in einem ÖPNV-Forum, jetzt das Fehlverhalten von Fußgängern auf Bahnübergängen dem MIV anzukreiden, dies und nichts anderes!

  • Zitat

    Original von Chrizzz95
    Sorry addy75, aber was machst Du, wenn eine Strecke für die Fahrt mit dem Auto uninteressant ist? Du siehst Die 'ne neue Strecke oder wechselst für diese Strecke das Verkehrsmittel.


    Was möchtest du auf eine solche allgemeine Frage für eine Antwort haben?


    Strecken, die für mich "besser" mit dem Auto zu fahren, wieso auch immer, fahre ich mit dem Auto.
    Wieso hier aber das Denken "Mache das Auto Fahren schlechter, dann wird das ÖPNV Fahren besser" herscht , will mir nicht in den Kopf!


    Zitat

    Original von Chrizzz95
    Im Übrigen geht es hier nicht um eine "Bedrohung" durch den MIV im einzelnen, sondern um eine Belastung durch den MIV....


    Du scheinst Itchys Beitrag nicht gelesen zu haben, oder?


    Zitat

    Original von Chrizzz95
    Jetzt stell dich mal an die Eschersheimer, so in Höhe Fritz-Tarnow-Straße und versuch mal die Eschersheimer von einer Seite zu anderen zu überqueren. Nimmst Du ordnungsgemäß die Bedarfsampel, denkst Du, Du stehst Dir die Beine in den Bauch, weil Du meinst, unverhältnismäßig lange warten zu müssen.
    Die andere Variante ist, Du passt eine Lücke im Verkehr ab, während die Autos mit 50 bis 60 an Dir vorbei huschen, schließlich will ja die vermeintliche "grüne Welle" abgepasst werden. Machst Du das? Ich glaube, eher nicht. Und hier hast Du Deine "Bedrohung" durch den MIV, nämlich durch die Bevorzugung des MIV.


    Sorry, das ist Unfug. Entweder ich warte, bis für mich grün ist und der Weg "sicher" oder ich gehe auf Kollisionskurs, weil ich meine zu lange warten zu müssen. Dann darf ich aber nicht rumheulen, wenn mich eine Auto erfasst und dann noch mit fadenschneidigen Aussagen wie eine "Gefährdungshaftung" kommen... Diese müsste dann auch für die Bahn gelten!
    Weil ich der Auffassung bin, dass *irgendwo* mit dem Auto an einer Ampel zu lange stehen zu müssen, gibt mir auch nicht das Recht los zu fahren.
    Würde man Fußgänger mit dem gleichen Maßstab wie Autofahrer bestrafen, dann dürften 99% der Leute ihre Wohnung nicht mehr verlassen. Denk mal drüber nach ;)


    Zitat

    Original von Chrizzz95
    Zurück zur ersten Szene: Nehmen wir an, nach vermeintlich langen Warten hast Du grün und gehst strammen Schrittes über die zwei Fahrspuren. Jetzt bist Du auf der Mittelinsel zwischen zwei Fahrspuren und der A-Trasse. Die Lücken zwischen den Bahnen sind taktbedingt um einiges größer, nämlich so um die 1 bis 1 min 20 sek. Hier fällt die Entscheidung, bei rot zu gehen, viel leichter (Du entscheidest dich wahrscheinlich sicherheitshalber für grün). Immerhin musst Du ja noch mal über zwei Fahrspuren. Und da wartest Du wieder an der Bedarfsampel, die auf den MIV ausgerichtet ist, während wieder die Autos in dichter Folge mit 50 bis 60 km/h an. Und wieder wartest Du eine gefühlte Ewigkeit auf grün. Und das ganze stellst Du dir jetzt mal vor, dass Du ein wenig Zeitdruck hast und eventuell regnet es sogar noch, was ja in unseren Breitengraden gar nicht so selten ist. Und jetzt will ich mal von Dir hören, was mehr belastet und Risiken birgt? Ich vermute, als Antwort würde ich hören: die Autos.


    Nö wirst du nicht, warum auch? Warum sollten die Autos mich mehr belasten als die Bahn oder der Regen? Außerhalb der Rush-Hour ist auf der Eschersheimer nicht so der Verkehr, wie es hiesige Endzeitpropheten prädigen. Man kommt *immer* ohne lange Wartezeit über die Straße, mit oder ohne "Genehmigung"


    Zitat

    Original von Chrizzz95
    Und jetzt zu dem, was Itchy gesagt hat: nicht er fordert die U-Bahn auf 30 h zu drosseln, sondern tatsächlich Mitglieder des Ortsbeirates. Solange kein Tunnel für Eschersheimer in Aussicht ist gibt es meiner Ansicht nach nur eine Möglichkeit: die Eschersheimer für den MIV uninteressant machen durch weniger Fahrspuren, keine grüne Welle und mehr Übergangsmöglichkeiten für Fußgänger. Momentan ist die Situation diese, dass ich rund 28 Meter mit insgesamt drei ampelgeregelten Übergängen zu überwinden habe, von denen allein zwei auf den "chaotischen" (weil individuell und nur eingeschränkt vorhersehbar) MIV ausgerichtet sind und eine an der U-Bahn, bei der die Signale technisch gesteuert sind. Hier können für die Fußgänger ganz andere Querungszeiten eingeplant werden durch Dauergrün und Rot nur bei Anforderung durch die U-Bahn.


    1. Ich habe nie behauptet, dass es Itchys Aussage sei "Tempo 30 für die Bahn". Lese dir bitte nocheinmal den Zusammenhang korrekt durch!
    2. Irgendwie lebe ich in einem anderen Frankfurt. Die Ampel an den Stationen werden sehr oft rot (MIV), wenn sich eine Bahn nähert.
    Wieder die Frage, wieso den MIV uninterssanter machen? Davon wird die Bahn net besser. Ich hatte noch nie Probleme die Straße zu queren und habe die oft machen müssen.



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    Original von Chrizzz95...Eine Diskussion bedarf immer, dass man sich bemüht, die Angelegenheit auch von der anderen Seite zu betrachten. Und wer weiß, vielleicht saugt ja auch der eine oder andere politisch Verantwortliche Nektar an diesem Forum des Meinungsaustauschs.


    Dies ist immer ein frommer Wunsch, klappt aber leider nicht immer...
    Wenn man eine Verbesserung des Angebots möchte und dies hier zu 75% über eine Beschneidung des MIVs erreichen will, wie will man da ordentlich diskutieren ?

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    Original von addy75
    Du scheinst mich nicht verstehen zu wollen.


    Ja ich bin auch für die Verbesserung des ÖPNV, für DII mit dem Tunnel usw. da sprechen wir aus einem Mund, nur finde ich es, tut mir leid es so zu nennen, mehr als affig, selbst in einem ÖPNV-Forum, jetzt das Fehlverhalten von Fußgängern auf Bahnübergängen dem MIV anzukreiden, dies und nichts anderes!


    Du scheinst auch Vieles nicht verstehen zu wollen ;-)


    Wieso siehst du dir alle Beilagen auf dem Teller einzeln an und nicht das ganze Gericht?
    Es geht um ein ganzheitliches Konzept für die Eschersheimer, das die Bahn einschließt, nämlich den Umbau der Stationen und der Strecke(in welcher Weise auch immer...). Aber eben auch den MIV der hier ziemliche Priorität bislang hatte.


    Zitat

    Original von addy75
    Sorry, das ist Unfug. Entweder ich warte, bis für mich grün ist und der Weg "sicher" oder ich gehe auf Kollisionskurs, weil ich meine zu lange warten zu müssen. Dann darf ich aber nicht rumheulen, wenn mich eine Auto erfasst und dann noch mit fadenschneidigen Aussagen wie eine "Gefährdungshaftung" kommen... Diese müsste dann auch für die Bahn gelten! Weil ich der Auffassung bin, dass *irgendwo* mit dem Auto an einer Ampel zu lange stehen zu müssen, gibt mir auch nicht das Recht los zu fahren. Würde man Fußgänger mit dem gleichen Maßstab wie Autofahrer bestrafen, dann dürften 99% der Leute ihre Wohnung nicht mehr verlassen. Denk mal drüber nach


    Du scheinst diesen Unterschied nicht zu verstehen...Warte ich an drei Ampeln insgesamt 2 Minuten die dann alle eine ausgedehnte Grünphase aufweisen um die Straße und den Übergang zügig in Einem überqueren zu können. Oder warte ich dezente 3 Minuten oder mehr an jeder Ampel, das wären dann im worst case bis zu 10 Minuten für eine Überquerung.


    Komm jetzt stell dich auf stur, wenn du 5 min im Auto an der Ampel wartest, dann hast du Aircondition, Musik, vielleicht noch ne nette Frau die dich von hinten massiert ;-D *rofl* und natürlichweise einen Sitz auf dem du hockst, als Fußgänger sieht es leider anders aus und das sollte dir auch klar sein. Es ist eben ein Unterschied ob du 3 min im Sturzregen als Fußgänger an der Ampel wartest oder im Auto ;-)


    Zitat

    Original von addy75
    Strecken, die für mich "besser" mit dem Auto zu fahren, wieso auch immer, fahre ich mit dem Auto. Wieso hier aber das Denken "Mache das Auto Fahren schlechter, dann wird das ÖPNV Fahren besser" herscht , will mir nicht in den Kopf!


    Ja was du aber komplett außer acht läßt ist nämlich, dass das Automobil im Vergleich zum ÖPNV ungleich mehr gefördert wurde in der jüngeren Vergangenheit.
    Würdest du im Jahre 1955 mit deinem jetzigen Auto unterwegs sein und du hättest das damalige Straßenbahnnetz zur Verfügung, ja dann glaub mir würdest du lieber mit der Straßenbahn fahren wollen, als dich durch kleine Gassen und enge Straßen zu quetschen.


    Was willst du denn? Es gibt unendlich viele Schnellstraßen im Frankfurter Stadtgebiet, es gibt Umgehungsstraßen und die bisherigen Straßen wurden alle in den letzten Jahrzehnten zugunsten des MIV umgebaut. Im Gegenzug wurde als Rettung des ÖPNV das Stadtbahnsystem eingeführt, das ins seinen Anfängen stecken geblieben ist, es gibt keine Anbindung von Höchst, Schwanheim, Seckbach, Bad Homburg, Rödelheim usw. Viele Provisorien die damals als "vorübergehend" bezeichnet wurden sind jetzt Dauerlösungen.


    Es muß jetzt ein Umdenken stattfinden! Du glaubst doch nicht allen Ernstes das jemand den ÖPNV benutzt, wenn im Gegenzug der MIV immer attraktiver gemacht wurde??? Nein!!! Man muß im Gegenzug den MIV im Stadtgebiet und auch nur da, wieder unattraktiver machen. Ich will keine Schnellstraßen antasten, sondern nur Straßen die durch dichtbesiedeltes und städtischen Gebiet führen.


    Und wie macht man den MIV unattraktiver? Ganz einfach...Ausbremsen auf Tempo 30, Verringerung von Fahrspuren, mehr Kreisverkehr usw.


    Und was für Vorteile hat man? Ganz einfach...Mehr Platz für Fußgänger, mehr Platz für Grün(das du scheinbar ja nicht brauchst?!), weniger Lärm, weniger Umweltverschmutzung, da mehr Menschen auf den ÖPNV umsteigen usw....Ganz einfache Rechnung ;-)


    Niemand will den MIV verbannen, aber leicht einschränken muß man ihn schon, sonst schaffen wir die Wende in die Zukunft nicht!


    Zitat

    Original von addy75
    2. Irgendwie lebe ich in einem anderen Frankfurt. Die Ampel an den Stationen werden sehr oft rot (MIV), wenn sich eine Bahn nähert. Wieder die Frage, wieso den MIV uninterssanter machen? Davon wird die Bahn net besser. Ich hatte noch nie Probleme die Straße zu queren und habe die oft machen müssen.


    Tja nicht besser, aber eben attraktiver im Vergleich mit dem MIV ;-D und darauf kommt es an.


    Zitat

    Original von addy75
    Du scheinst Itchys Beitrag nicht gelesen zu haben, oder?


    Und du dir nicht meinen Beitrag ;-D *lol*


    Die Bedrohung von der ich gesprochen ist eine psychische Dauerbelastung, die eben akut werden kann, wenn die Konzentration des Einzelnen weg ist.
    Chrizzz95 hat mich schon richtig verstanden, denn ich habe hier die Dauerbelastung durch den MIV gemeint(siehe Beitrag von früher...)


    Und ich würde gerne eine Statistik sehen mit den Unfällen des MIV auf der Eschersheimer, um die direkte Bedrohung vom MIV einstufen zu können...


    Wie schon geschrieben ist die ganze SItuation auf der Eschersheimer suboptimal, damit meine ich MIV, ÖPNV und die städtebauliche Situation.


    Zitat

    Original von addy75
    Dies ist immer ein frommer Wunsch, klappt aber leider nicht immer...
    Wenn man eine Verbesserung des Angebots möchte und dies hier zu 75% über eine Beschneidung des MIVs erreichen will, wie will man da ordentlich diskutieren ?


    Beschneidungen muß man auch ausdiskuttieren. Und ich finde es gelinde gesagt zum kotzen, das du hier so tust, als wäre eine Fahrspur weniger, in jede Richtung und eventuell Tempo 30 auf der Eschersheimer der Weltuntergang in Verkörperung.


    Regst du dich auch über die Pläne zur Berliner und zum Mainufer von höchster kommunaler Stelle auf???

    5 Mal editiert, zuletzt von Itchy ()

  • >Licher, Glaabs, Pfungstädter und die Frankfurter Lokalbrauereien
    >Darmstädter
    >Schmucker


    Börps?


    >Wenn man die A661 lange genug kennt, dann weiß man, dass sie mal eine
    >Ausfahrt am Berkersheimer Weg hatte - als sie nämlich dort endete.


    Hat da wer einen dazu passenden Stadtplanausschnitt im Angebot...bzw
    kann die damalige Örtlichkeit beschreiben?`Die aktuellen Luftbilder sind nicht
    so aufschlußreich.


    >Und wie macht man den MIV unattraktiver?
    >Ganz einfach...mehr Kreisverkehr


    Kreisverkehr sorgen für kürzere Wartezeiten an Kreuzungen, als bei Ampel-
    steuerung -> es ist da genau andersherum!

    In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't


    Sincerly yours, NSA
    powered by US government

  • Zitat

    Würde man Fußgänger mit dem gleichen Maßstab wie Autofahrer bestrafen, dann dürften 99% der Leute ihre Wohnung nicht mehr verlassen. Denk mal drüber nach Augenzwinkern


    Vielleicht hat die Akzeptanz von Wartezeiten sowohl mit der Wegelänge als dem Wartekomfort zu tun !


    Eine um 20 Minuten verspätete Straßenbahn oder S-Bahn kann es durchaus schaffen, einen eigenen Thread hier im Forum zu finden. :D Ein um 20 Minuten verspäteter Fernzug ist zwar ärgerlich, aber keine Diskussion wert, und beim Flugzeug regt sich niemand auf.


    Dort wird auch allgemein akzepiert, 30 - 60 Minuten vorher einzuchecken - versucht das mal, für Straßenbahn-Fahrgäste durchzusetzen. :D :D :D


    Heißt: Wer nur mal auf die andere Straßenseite will, um beim Bäcker Brötchen zu holen, empfindet - zu Recht ! - 500 m Umweg und 5 Minuten Wartezeit an 3 Ampeln als Zumutung. Schon mit dem Fahrrad werden 500 m Umweg als weniger unangenehm empfunden, mit dem Auto merkt man es ohnehin nicht,


    Und Wartezeiten werden generell als unangenehmer empfunden als Fahrzeiten: Man steht dumm herum, es passiert nichts, man ist Wind, Regen, Lärm, Abgasen, Spritzwasser und mitunter (vorrangig an ÖV-Haltestellen) unangenehmen Mit-Wartenden ausgesetzt.


    Der Autofahrer sitzt im Trockenen, kann Musik seiner Wahl hören und hat Mitreisende seiner Wahl. Fernzug- und Flugreisende können sich häufig in eine angenehme Lounge zurückziehen und während des Wartens Kaffee trinken.


    So werden gleiche Wartezeiten von verschiedenen Verkehrsnutzern sehr unterschiedlich lang empfunden.

  • Moin,


    2 Fehler hat der Beitrag schon wieder:


    1. Laut Bekanntmachung, die heute ausgehängt wurde, sollen die Züge auf der Eschersheimer nur bei Einfahrt in die Stationen 30 km/h fahren.


    2. Wurde natürlich nicht berichtet, was das heute im Berufsverkehr alleine für enorme Verzögerungen gebracht hat! Für den unsinnigen Mist braucht man 4-5 Minuten mehr Fahrzeit zwischen Heddernheim und Miquelalle! Es werden gleich mehrere Signalumläufe verpasst, da zusätzlich auch noch die Streckenhöchstgeschwindigkeit von 70 km/h auf 60 km/h verringert wurde!


    Vom Padanoster fahren zwischen Heddernheim und Südbahnhof, sowie Retour konnte ich mich heute Nachmittag live überzeugen, wer so einen Scheiß verbockt hat gehört zur Strafe 6 Runden lang auf die U2 gesetzt!


    Am Beispiel U2 sieht man deutlich, wie eine weichgekochte Verwaltung und besonders Bürgerfreundliche Verantwortliche, gerade in der Politik die Fahrzeiten einer Stadtbahn! sabotieren:


    Ein/ und Ausfahrt Gonzenheim 20 km/h aufgrund Anwohner Beschwerden, zwischen Gonzenheim und Hauptwache komplett HG 60 km/h statt möglichen 80 km/h. Betriebshof Heddernheim erst eine 20 km/h Langsamfahrstelle, dann die dauerhaften 30 km/h in der Kurve vorm Stellwerk (Signalisiert werden übrigends die regulären 40 km/h bei Hp 2!).
    Auf der Eschersheimer an allen oberirdischen Stationen Einfahrt vom Überweg vor dem Bahnsteig, bis in die Station 30 km/h und zuguterletzt noch die dauerhafte Langsamfahrstelle einfahrt Südbahnhof von 30 km/h...


    Im Vergleich brauchte man 1980 bei durchgehenden 70 km/h 28 Minuten Fahrzeit für Gonzenheim Südbahnhof, heute sind es 31 Minuten plus 5 min Verspätung, also 36 Minuten!


    Das ist eine Fahrzeitverlängerung von 25%!


    Wer so etwas zu Verantworten hat, der darf sich nicht wundern, wenn die Leute nicht mehr gerne mit der U Bahn fahren wollen...


    Gruß

  • So leid es mir tut, aber jedes Mal wenn ich die Diskussion über die Sicherheit der A-Strecke lese kommt mir was hoch....


    Ich wohne selber am Dornbusch und quere die Strecke seit meiner Grundschulzeit täglich - auch bei Rot, daraus mache ich keinen Hehl. Jedoch werde ich NIEMALS, egal wie Gedankenversunken ich auch sein sollte einfach blindlings oder vor einer nahenden U-Bahn rüberlaufen. Das ist der Teil Eigenverantwortung den man niemandem abnehmen kann.
    Kommt jemand zu Schaden weil er diesen Teil der Eigenverantwortung nicht übernimmt - tja, Darwin läßt grüßen...


    Andererseits ist mir der Seitenblick an den Übergängen inzwischen so in Fleisch und Blut übergegangen das ich ihn auch bei Grün werfe... 20 Jahre Konditinierungen hinterlassen dann doch Spuren...

    "Der Mensch, der so ehrbar im Einzelnen, aber so miserabel im Ganzen ist."
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Lieber Maxi, so gut ich deine Probleme verstehen kann, erzählst du doch unrichtige Dinge:


    Zitat

    Original von Maxi
    zwischen Gonzenheim und Hauptwache komplett HG 60 km/h statt möglichen 80 km/h.


    Es gibt nicht mal mehr Fahrzeuge, die für 80 zugelassen sind. Das können U2, U4 und U5 zwar technisch, dürfen sie aber alle nicht mehr. (Und AFAIK gab es auch nie eine Strecke, wo die das wirklich gedurft hätten).


    Zitat


    Im Vergleich brauchte man 1980 bei durchgehenden 70 km/h 28 Minuten Fahrzeit für Gonzenheim Südbahnhof, heute sind es 31 Minuten plus 5 min Verspätung, also 36 Minuten!


    Ich glaube gerne, dass die U2 1980 in 28 Minuten von Endstation zu Endstation gefahren ist - aber die südliche Endstation war damals der Theaterplatz. Südbahnhof wurde erst ab 1984 angefahren. Ich habe den FVV-Fahrplan von 1985 vor mir liegen - da hat die U2 32 Minuten von Gonzenheim nach Südbahnhof gebraucht. Die Minute wird zwischen Gonzenheim und Ober-Eschbach gewonnen (trotz 20 km/h in der Wendeanlage). In die andere Richtung ist Riedwiese-Kalbach eine Minute schneller geworden.


    Zitat


    Das ist eine Fahrzeitverlängerung von 25%!


    Wenn ich auch bereit bin, zu glauben, dass die Pünktlichkeit damals besser war, vor allem, bevor die Zwischensignale im Tunnel ausgebaut wurden, hätte ich gerne 1.) einen Beweis, dass die 5 Minuten eine durchschnittliche Verspätung sind, 2.) dass die durchschnittliche Verspätung damals 0 war, 3.) den Hinweis losgeworden, dass das Verkehrsaufkommen gegenüber 1980/5 extrem gestiegen ist.


    Gruß auch.

  • Zitat

    Original von baeuchle
    Es gibt nicht mal mehr Fahrzeuge, die für 80 zugelassen sind. Das können U2, U4 und U5 zwar technisch, dürfen sie aber alle nicht mehr. (Und AFAIK gab es auch nie eine Strecke, wo die das wirklich gedurft hätten).


    Laut Datenblatt von Bombardier hat der U5-Wagen eine Höchstgeschwindigkeit von 80km/h. Warum soll er dafür nicht zugelassen sein? Möglich wäre es meiner Meinung nach definitiv, 80km/h zu fahren. Die BOStrab begrenzt lediglich auf 70km/h bei "Fahren auf Sicht". Mit Zugsicherung sind auch höhere Geschwindigkeiten erlaubt. Und Zugsicherung ist in Frankfurt ja kein Fremdwort! ;)

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    Original von Combino
    Laut Datenblatt von Bombardier hat der U5-Wagen eine Höchstgeschwindigkeit von 80km/h. Warum soll er dafür nicht zugelassen sein? Möglich wäre es meiner Meinung nach definitiv, 80km/h zu fahren. Die BOStrab begrenzt lediglich auf 70km/h bei "Fahren auf Sicht". Mit Zugsicherung sind auch höhere Geschwindigkeiten erlaubt. Und Zugsicherung ist in Frankfurt ja kein Fremdwort! ;)


    Der U5 regelt bei 70 ab und beschleunigt nicht mehr.

  • Zitat

    Original von Combino


    Ist das wirklich so? Der U4-Wagen schafft doch auch 80 km/h!


    Ja, ist wirklich so. Bei 70 km/h regelt der U5-Wagen ab. Bei den P-Wagen mit neuer Simatic gibt es eine Störung, wenn man wesentlich schneller fährt. Den anderen Wagen ist es egal.

    Gebenedeit sei dieses Forum.

  • Zitat

    Original von Don Bosco


    Ja, ist wirklich so. Bei 70 km/h regelt der U5-Wagen ab. Bei den P-Wagen mit neuer Simatic gibt es eine Störung, wenn man wesentlich schneller fährt. Den anderen Wagen ist es egal.


    Danke für die Erklärung. Den Datenblättern direkt vom Hersteller kann man nun also nicht immer 100% vertrauen...

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  • So ist es


    Dem U2 und U3 Wagen ist es egal.
    Der U4 regelt bei 80 und der U5 Wagen bei 70 ab.
    Außerdem fährt man eh nicht schneller wie 60.
    Der A-Tunnel ist auf 60 begrenzt.Zumindest zwischen Hauptwache
    und Miquel.Danach bis HD macht das auch keinen Sinn schneller zu
    fahren wegen den Signalanlagen und überwegen.
    Außwärts bis Hohemark und Gonzenheim ist die Höchstgeschwindigkeit
    auch nur 60.Dazu kommen noch die Geschwindigkeitsbeschränkungen.

  • ich plädiere für das Projekt: Mit 100 in den Taunus
    Die Wagen müßte man sich halt evtl. aus Bonn ausleihen bzw. tauschen.
    Die fahren auf ihrer Rennstrecke zu den Nachbarn (K) nicht mehr so schnell, weil sie Strom sparen.
    ...und haben natürlich das D-Zug fahren schon in den 70ern aufgegeben...


    Außerdem wäre die Bahn dann an den Übergängen so schnell, daß sie bevor die Fußgänger auf dem Gleis sind, durchrauscht. ;)

    Grüße ins Forum :saint:

  • Ich hab eben am Übergang vor der Tunneleinfahrt mal auf Grün gewartet - zum Einen weil mich die 30km/h mal interessiert haben, zum anderen weil Kinder da waren.


    Wegen der gottver**** 30km/h ab Einfahrt konnte die Anlage 4 Bahnen hintereinander nicht auf Grün schalten weil genau in den Sekunden der längeren Räumzeit ein Zug der Gegenrichtung ein Signal angefordert hat. Wenn das das Ergebnis der "erhöhten Sicherheit" sein soll will ich nicht wissen wieviel mehr brenzlige Sitatuationen dadurch die nächsten Wochen entstehen werden...


    Genialer Schnellschuß, werter Herr S....

    "Der Mensch, der so ehrbar im Einzelnen, aber so miserabel im Ganzen ist."
    Johann Wolfgang von Goethe

    Einmal editiert, zuletzt von sethaphopes ()

  • Hallo,


    ich hatte den Maintower-Bericht bereits hier in diese Beitragsfolge eingestellt.
    Nach Ansicht der Wiederholung der Sendung am heutigen Morgen im TV hatte ich den Eindruck, dass der TV-Beitrag und der Beitrag im Netz leichte Unterschiede aufweisen, aber die Kernaussagen stimmen überein.


    Grüße ins Forum
    Helmut

    You'll Never Ride Alone.