Was bringt denn P+R an der Frankfurter Stadtgrenze? Wenn man von außerhalb kommt, lohnt es sich nicht mehr für die kurze Restfahrstrecke das Verkehrsmittel zu wechseln.
Ich habe in den vergangenen Jahren regelmäßig die P+R-Anlagen in französischen Städten genutzt, die zu Hauf angelegt wurden. Ehrlich gesagt fand ich es in den meisten Fällen sehr komfortabel: günstig parken, kein Stress mit hektischem innerstädtischem Straßenverkehr.
Problematisch fand ich es nur in drei Fällen: in Perpignan (das RN hat die Trampläne gestoppt) war der Bustakt so dünn, dass man fast ewig auf einen Bus warten musste. In Grenoble war das P+R-Parkhaus total überlastet und offensichtlich zu klein dimensioniert. in Marseille schließen die P+R-Anlagen bereits um 19 oder 20 Uhr. Wenn man an einem schönen Sommerband noch etwas essen gehen möchte: keine Chance.
Da die Anlagen oft nur mit Fahrausweis für den ÖPNV wieder verlassen werden können, erübrigt sich auch das Problem, dass dort Dauerparker oder Anwohner stehen.