Also eine Kontrolle hatte ich schon in zivil in der S-Bahn. Das war nach Feierabend in der S9 9nach Hanau. Da kamen zwei normal gekleidete mit Gürteltaschen und Bahnausweis und wollten die Fahrscheine. Da muß man erst zweimal hinschauen... könnte ja auch sein, daß irgendwelche Scherzkekse auf wichtig machen und mit 'ner alten Bahncard als Ausweis Fahrkarten kontrollieren.
(Mit der ging ja alles... man kam sogar bei Siemens am Pförtner vorbei
)
Z-Stellung der BR 420
-
-
Zitat
Original von Jan
Das ist mir klar. Nur dachte ich, das es Vorschrift ist, das er auf den Bahnsteig geht und die Abfertigung nicht nur durch ein Herauslehnen aus dem Fenster macht.Nö...da hast du mich falsch verstanden. Er muß den Zug einsehen können. Wenn er das konnte, ist doch ok. Ist ja im Grunde das verlängerte Auge des TF. Vorne sieht der allein....hinten muß der ZUB schauen. Und wenn es eine besetzte (Aufsicht) Tunnelstation war, dann muß er gar nicht.
Gruß
Matthias -
Zitat
Original von Matthias
Nö...da hast du mich falsch verstanden. Er muß den Zug einsehen können. Wenn er das konnte, ist doch ok. Ist ja im Grunde das verlängerte Auge des TF. Vorne sieht der allein....hinten muß der ZUB schauen. Und wenn es eine besetzte (Aufsicht) Tunnelstation war, dann muß er gar nicht.
Gruß
Matthias
Hallo Matthias,da hat ich dich wirklcih faksch verstanden, bzw. was in deine Aussage reininterpretiert, was da nicht stand.
Nur von hinten zu sprechen beim Langzug, wenn der ZUB im Führerstand am Ende des ersten Kurzzuges bzw. im Führerstand zu Beginn des zweiten Kurzzuges mitfährt. Der ZUB ist gerade mal 1/3 der Zuglänge weiter hinten als der Tf. Warum fährt der nicht bie 2/3 der Zuglänge in einem der beiden Füherstände mit?Jan
-
Hallo Jan..
habe noch mal gewühlt...ok....nach den grünen Seiten hat der ZUB sich davon zu überzeugen, das keine Personen oder Gegenstände eingeklemmt sind. Und dann soll er durch die Freigeschlüsselte Tür einsteigen.
Das er vorher aussteigen soll, steht da nicht
Das er in der zweiten Einheit vorderer Führerstand sich aufzuhalten hat.....ja, wo stand das nun wieder. Vermutlich in einer Weisung oder so. Gott, was täten die Deutschen ohne ihre Bürokratie.....
Gruß
Matthias -
Hallo Matthias,
danke für die Mühe di ich dir gemacht habe.

Ich glaube wir beenden das hier, vor du mir noch 100 Verodnungen, Vorschriften, Anweisungen etc. zitierst. Der ZUB wird schon wissen was er machen muß und wie und wo.
Gruß Jan
-
Tja, Eisenbahneralltag. Eigentlich dürfte man ja gar nicht mehr zum arbeiten kommen. Wollte dir aber auch nix falsches posten :))
-
Schwenkt der auch 'n grünes Täfelchen oder geht das mit Zp9-Lichtsignalen ?
-
Zitat
Original von Thomas
Schwenkt der auch 'n grünes Täfelchen oder geht das mit Zp9-Lichtsignalen ?So ähnlich ..
<p>
<img border="0" src="http://cool-tf.bei.t-online.de/420/zp9.JPG" width="424" height="378"></p> -
Also nix mit elektonisch ?
-
Zitat
Original von Thomas
Also nix mit elektonisch ?Nö....die Aufsicht im Tunnel schon (grüner Lichtkreis).
Der Rest mit diesen Kellen.....Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. Die Aufsicht hat für Notfälle einen beleuchteten Zp 9 - Stab.
Falls jemand die Tage diese Aktion mit ner Warnweste gesehen hat....das war ein Tf zwischen Süd und der Tiefe....aushilfsweise...der hatte keine Kelle.
Man muß sich eben zu helfen wissen...
Gruß
Matthias -
Das wollte ich eigentlich wissen. Also wenn irgendwo in der Station jemand sitzt, der guckt ob der Zug abfahrbereit ist, dann schaltet der den grünen Kreis ein, wenn einer beim Zug dabei ist, dann hält er seine Kelle o.Ä. hoch. Am Hbf oben kann er vom Bahnsteig aus das Zp9-Lichsignal und die Ansage einschalten. Ist es so in der Art?
Ich hab mal irgendwo ein Signal zum Schließen der Türen gesehen... das gibt es hier aber nicht, oder ? -
Ja und ja und auch ja. Man nimmt eben, was da ist :))
Hatte mich in meiner Aussage aber auf die S-Bahn beschränkt.
Die Signale zum Türenschließen gab es mal. Habe sie aber nie in Aktion gesehen. Glaube, da leuchtet ein "T" auf. Auf der Hauptwache hängt sicher so ein Teil auf dem Bahnsteig. Ist allerdings abgeklemmt. -
Am Hbf hängt auch noch ein Lichtsignal mit einem T rum, allerdings habe ich dies auch noch nie Leuchten sehen. Aber warum ist denn in der Hauptwache ab und an mal das U eingeschaltet, auch wenn die Aufsicht besetzt ist? Hat diese dann keine Zeit die Zugabfertigung zu übernehmen?
-
Liegender weißer Streifen. Gibt's aber wohl auch als "T" im Zp9-Kasten.
-
U für Unbesetzt....die Zugaufsicht geht auf den TF über.
Na, dann wird sie wohl Pause machen oder WC oder die Lautsprecheranlage spinnt etc.
Die haben Kurzpausen da unten, wo dann U-geschalten wird. -
Zitat
Original von Matthias
U für Unbesetzt....die Zugaufsicht geht auf den TF über.
Na, dann wird sie wohl Pause machen oder WC oder die Lautsprecheranlage spinnt etc.
Die haben Kurzpausen da unten, wo dann U-geschalten wird.
Ok, danke, das U für Unbesetzt steht wusste ich schon, die Frage war nur warum das schon mal ein ist, wenn die Aufsicht besetzt ist, aber die Gründe klingen plausibel :)) -
kleiner Nachtrag zu den Kontrollen über die hier Gesprochen wurde.
ZitatAlles anzeigenDie meisten Schwarzfahrer sitzen hinten
Unterwegs mit OVB-KontrolleurenVon Bernhard P e l k a
Offenbach -Die junge Frau mit dem Nasen-Piercing ist nervös. Hektisch und genervt wühlt sie in ihrer Handtasche. Doch der Busfahrschein taucht nicht auf. Erwischt! Fahrscheinprüfer Peter Müller (Name von der Redaktion geändert) zückt seinen Block und nimmt die Personalien der Schwarzfahrerin auf. Wegen "Erschleichung einer Dienstleistung", wie es im Amtsdeutsch korrekt heißt, drohen ihr 40 Euro "erhöhtes Beförderungsentgelt".
Das ist ärgerlich genug. Doch zu allem Unglück fällt der Jugendlichen nach einer ungeschickten Handbewegung auch noch das Kleingeld aus der Börse und schlägt mit einem scheppernden Geräusch auf dem Boden auf. Jetzt bekommt selbst der letzte Fahrgast in ihrer Nähe mit, dass die Kontrolleure der Offenbacher Verkehrs-Betriebe (OVB) wieder einmal jemand ertappt haben. Peinlich!
Für Schwarzfahrer sind Fahrkartenprüfer das personifizierte Übel auf zwei Beinen, für die OVB die einzige Möglichkeit, sich gegen immer mehr "Beförderungserschleichungen" und damit gegen Einnahmeverluste zu wehren.
Müller bildet mit seiner Kollegin und seinen Kollegen ein fünfköpfiges Team, das auf ständig wechselnden Bussen unterwegs ist. Das geschieht nach einer ausgeklügelten Taktik. Sobald ein Fahrzeug ankommt, verteilen sich die Kontrolleure auf alle Bustüren und blockieren diese, damit keiner der Sünder entkommen kann.
Ein Grieche im ankommenden 120er hat’s auffällig eilig. Als er die OVB-Prüfer entdeckt, will er schnell ins Freie. Doch ein Kollege von Müller versperrt ihm energisch den Weg. Wie sich herausstellt, fährt der Passagier nicht bloß ohne Ticket. Obendrein ist seine Aufenthaltsgenehmigung schon seit 13 Jahren abgelaufen. Erst der auf Verlangen nachgelieferte Pass verschafft Klarheit über die Personalien.
Der Ablauf der Kontrollen ist immer gleich. Das gilt auch für die Ausreden. "Fahrschein? Kundenkarte? Hab’ ich vergessen. Ich liefere das nach - noch heute." Hundertfach am Tag hören die Kontrolleure solche Ausflüchte.
In den Morgenstunden füllen überwiegend Schüler die Busse. Auffällig viele Jugendliche haben die Kennnummer ihrer Kundenkarte nicht auf die Wertmarke übertragen, die den Fahrpreis reduziert. "Das machen sie, um die Wertmarken an Freunde weitergeben zu können", weiß Müller. Um den Nummern-Trick zu entschärfen, füllen der 60-Jährige und seine Kollegen beim Kontrollgang zig Karten korrekt aus.
Manche Fahrgäste scheinen hellseherische Fähigkeiten zu haben. Sie begrüßen die Mannschaft freundlich und zücken ihren Fahrschein, noch bevor dies überhaupt verlangt wird. Die Bekanntheit mancher OVB-Kontrolleure ist tatsächlich zuweilen ein Problem. Das wird deutlich, als der Bus die Haltestelle Mainpark ansteuert. Drei Jugendliche, die dort warten, drehen beim Anblick des Busses plötzlich ab und ziehen es vor, zu laufen. "Manchmal ist es so, als hätten wir Schilder umhängen", bedauert Müller. Er erlebt einen relativ ruhigen Morgen: In zwei Stunden zwölf Schwarzfahrer erwischt. Noch wichtiger aber: Keine Pöbeleien, keine Handgreiflichkeiten. Solche Eskalation ist zum Glück die Ausnahme. Zumindest statistisch. Denn Müllers Kollegin ist 2002 immerhin dreimal verprügelt worden. Und natürlich kennt die Frau inzwischen die ganze Bandbreite deutscher und ausländischer Schimpfworte.
Pro Jahr sind die OVB-Kontrolleure und deren Unterstützung von einem Sicherheitsdienst 65 000 Stunden in Offenbachs Bussen unterwegs. Hinzu kommen Schwerpunkt- und Abgangskontrollen (mit der Polizei), bei denen pro Tag rund 100 Schwarze Schafe erwischt werden. Im ersten Halbjahr 2003 haben Müller & Co. 1 900 Schwarzfahrer enttarnt. 60 Prozent davon saßen übrigens im hinteren Teil der Busse. Das eingestrichene Geld wird zusammen mit den anderen Fahrgeldeinnahmen verbucht und unter den ÖPNV-Unternehmen im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbunds aufgeteilt.
1 900 Sünder in sechs Monaten ertappt - und das bei alljährlich mehr als neun Millionen Fahrgästen: Hört sich wenig an. Aber die Kontrollen werden deutlich ausgeweitet. Denn die Dunkelziffer ist beträchtlich.
Quelle: OP-Online am 09.09. -
ZitatAlles anzeigen
Original von Jan
VGF-Bus: kein einziges mal
Strab: auch nie (aber fahr ich auch nur äußerst selten)
Stadtbahn: das kann man an einer Hand abzählen
S-Bahn: ca. 1-2 mal im Monat
VU-Bus: täglich vom Fahrer, aber der merkt eh nicht ob der Fahrschein gültig ist.
Ich muss meine Statistik korrigieren. Heute morgen wurde in der 33 kontrolliert. Nur wenn man die Augen aufmacht, erkennt man die zivilen Kontrollen ja auf weite Entfernung. Es war schon merkwürdig. Ich habe noch nie an der Festhalle (westseite) erlebt, das jemand von der 32 in die 33 umsteigt. Das die drei Herrn, die vom aussehen her nicht zusammen passen sich unterhalten und dann nach dem Einsteigen im Bus verteilen. Wer da nciht ganz blind ist, hätte die Zeit auch noch nutzen können, da die Türen noch auf waren, um wieder auszusteigen.