SB9 - Daten, Fakten, Sichtungen

  • Im kürzlich veröffentlichten Geschäftsbericht der Heag mobilo für 2021 liest man auf Seite 58:

    Zitat

    Unsere Beiwagen sind in die Jahre gekommen, werden aber noch benötigt, solange unsere ST14-Bahnen in Betrieb sind. Daher werden wir zwanzig Beiwagen grundlegend überarbeiten – angefangen bei Wagenkasten, Bremsen bis hin zu verschiedenen Steuerungssystemen.

    Man scheint künftig alle Leistungen mit 45-Meter-Zügen fahren zu wollen. Wie 18 ST14 und 20 Beiwagen zusammenpassen, ist mir nicht klar, zumal nicht permanent alle ST14 im Einsatz sein werden.

  • Man scheint künftig alle Leistungen mit 45-Meter-Zügen fahren zu wollen. Wie 18 ST14 und 20 Beiwagen zusammenpassen, ist mir nicht klar, zumal nicht permanent alle ST14 im Einsatz sein werden.

    Rechenfehler Deinerseits:

    ST 15 = derzeit 25 neue Triebwagen. ST 12+13 = 30 Fahrzeuge. Bei einer 1:1-Ersetzung (die es nicht ist) blieben damit 5 ST 13 und 18 ST 14 = 23 alte Triebwagen für 20 Beiwagen übrig. Also weiterhin Triebwagenzahl>Beiwagenzahl.

  • Aus dem FAQ zu den ST15:

    Zitat

    Wie viele Bahnen will die HEAG mobilo beschaffen?

    Wir haben zunächst 14 neuartige Straßenbahnen der Baureihe ST15 beim Hersteller Stadler bestellt. Die Vergabeentscheidung ist das Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung, aus der Stadler als bester Bieter hervorgegangen ist. Zusätzlich wurden zwei Optionen zur Bestellung weiterer Fahrzeuge definiert: in eine zeitnahe mit 11 Fahrzeugen und eine spätere als Ersatz für die ST13-Bahnen mit 20 Fahrzeugen. Im Frühjahr 2020 wurde die erste Option gezogen, somit sind insgesamt 25 ST15-Bahnen bestellt.

    Heißt: die bereits gezogene Option, die die Bestellung von 14 auf 25 Stück ausgeweitet hat, ist nicht für den Ersatz der ST13 angedacht, sondern 10 der 25 für ST12-Erastz und 15 für das neue Verkehrskonzept. Die ST13 werden mit der späteren Option ersetzt, ergo bleiben nach ca. 2028 für die SB9 nur noch ST14.

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  • ergo bleiben nach ca. 2028 für die SB9 nur noch ST14.

    Ja, aber selbst dann gilt, daß die SB 9 deutlich älter als die ST 14 sind - Rollkur hin oder her. Die höhere Ausfallwahrscheinlichkeit liegt damit auf der Beiwagenseite. Außerdem kommt hinzu, daß die Beiwagen "schon jetzt" aufgehübscht werden sollen/müssen, also ganz unabhängig davon, was einmal in fünf Jahren noch an Zugfahrzeugen da sein soll.

  • Rein technisch betrachtet, gibt es viel weniger Teile an einem Anhänger, die kaputtgehen können, als an einer vollständigen Tram. Die Anhänger können also locker 50 Jahre durchhalten. Die meisten Ersatzteile sollten auch in 20 Jahren noch leicht zu beschaffen sein.