FNP: Umbau der Straßenbahnhaltestelle Stresemannallee/ Gartenstraße (Linien 15/16/19)

  • Diese Frage hat auch schon der Ortsbeirat 5 im September an den Magistrat gestellt und wartet nun auf eine Antwort von eben diesem: http://www.stvv.frankfurt.de/download/OF_388-5_2012.pdf

    Interessant - dort ist von einer Einbahnstraßenregelung IN Richtung Stresemannallee die Rede.
    Das wäre genau die Richtung, aus der man den Verkehr wegen der Haltestelle eigentlich raushalten wollte...


    Eine Einbahnstraße in Richtung Stresemannalle hätte für die Anwohner den Nachteil, dass die Zufahrt in sämtliche Seitenstraßen der Gartenstraße nur noch vom Otto-Hahn-Platz aus erfolgen könnte - und gerade im Berufsverkehr ist dort eine Menge los...
    Gleiches würde gelten, wenn man die Einbahnstraßenregelung in die andere Richtung vor der Schaubstraße beginnen lassen würde. Dann wären die Schreyer- und die Schaubstraße (und je nach Beginn auch die Rubensstraße) ebenfalls nur noch vom Otto-Hahn-Platz aus erreichbar...


    ciao


    dirk

  • Gleiches würde gelten, wenn man die Einbahnstraßenregelung in die andere Richtung vor der Schaubstraße beginnen lassen würde. Dann wären die Schreyer- und die Schaubstraße (und je nach Beginn auch die Rubensstraße) ebenfalls nur noch vom Otto-Hahn-Platz aus erreichbar...

    OK - Nach nochmaligem lesen vermute ich, dass das Wörtchen "vor" in diesem Fall eine zeitliche Bedeutung hat und die CDU die Einbahnstraße gerne so schnell als möglich hätte...

  • Zitat

    Gartenstraße wird auf einem Teilstück dauerhaft gesperrt
    Einseitige Straßensperrung für mehr Sicherheit der Straßenbahnfahrgäste


    (pia) Ab Freitag, 16. November, wird die Gartenstraße zwischen Schaubstraße und Stresemannallee in Fahrtrichtung Stresemannallee dauerhaft gesperrt. Die Maßnahme soll die Sicherheit der Fahrgäste der Straßenbahn deutlich erhöhen. Auf die Umfahrung über die Kennedyallee zur Stresemannallee wird bereits ab Otto-Hahn-Platz hingewiesen. Die Straßensperrung wird in Abstimmung mit dem Ortsbeirat 5 vorgenommen. Weitere aktuelle Verkehrsinformationen finden Sie im hessentext auf den Videotext-Tafeln 571-573 und im Internet unter der Adresse http://www.mainziel.de.

    Quelle: Presse-/ und Informationsamt Frankfurt (PIA)

    10.02.01-10.02.26: 25 Jahre U4 zur Messe und Bockenheimer Warte ;)
    11.04.15-11.04.26: Elfter Jahrestag U5-Wagen auf Linie U4 8)
    Seit 09.10.16: Endlich fährt der U5-Wagen auf allen Strecken (U1-U9) :thumbsup:

  • Oh Mann, wird hier nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen? Irgendwie schießt man hier weit über das Ziel hinaus, so sehr ich das Anliegen verstehe. Aufgrund eines familiären Krankheitsfalles bin ich genau die Strecke eine ganze zeitlang mit dem PKW zur Uni gefahren. Raser sind mir dabei nicht unter gekommen. Ich denke Tempo 30 ab der Schaubstrasse gen Stresemannallee mit ortsfestem Blitzer hätte es auch getan. Man konnte doch immer schon am Otto-Hahn-Platz sehen, ob die Gartenstrasse mit einer StraB gen Westen belegt war, oder nicht. War keine da, ist man via Gartenstrasse gefahren, ansonsten via Kennedyallee. Als Rüpel sind mir immer nur die aufgefallen die dort wohnen. Knapp vor der Tram auf die Gegenfahrbahn weil ein Parkplatz frei war, ebenso die Abbieger in die Seitenstrassen.

  • Seit heute früh sind die "Einfahrt verboten" Schilder aufgestellt (aber noch durchgestrichen) und eine Sperrflächenmarkierung auf der Fahrbahn Richtung Stresemannallee.


    Ich bin ja mal gespannt, wie sich das auf die Verkehrssituation bei uns in der Schreyerstraße auswirkt.
    Hier herrscht sowieso schon Anarchie. Mittlerweile fahren nicht nur die Müllabfuhr und Radfahrer (beide legal) und die Mitarbeiter des Schinesischen Konsulats (illegal doch ungeahndet) munter gegen die Richtung, sondern auch der morgendliche Parkplatzsuchverkehr.
    Kümmern tut's niemanden. Insbesondere nicht Polizei oder Ordnungsamt (genauso, wie die diversen Falschparker).


    In meinen Augen hätte eine Pförtnerampel an der Haltestelle auch gereicht.


    Und Deppen, die die 100m "verbotene" Straße mit dem Auto befahren, wird es in Zukunft genauso geben, wie diejenigen, die momentan an der Schlange vorbei in zweiter Reihe auf den Straßenbahnschienen vor bis zur Ampel fahren...


    Der Vorsitzende unseres Ortsbeirates hat es übrigens NICHT für nötig befunden, auf meine Anfrage per E-Mail zu antworten.


    So sieht echte Bürgernähe aus!


    ciao


    dirk

  • Hallo.


    Weiß jemand, ob an der Einmündung Gartenstraße/Schaubstraße eine "Straßenbahnschranke" vorgesehen ist, die nur per Lichtschranke durch die Straßenbahn geöffnet werden kann? Bei Baustellen habe ich diese Einrichtung schon mehrfach sichten können, auch in Frankfurt.


    Grüße ins Forum
    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

  • Weiß jemand, ob an der Einmündung Gartenstraße/Schaubstraße eine "Straßenbahnschranke" vorgesehen ist, die nur per Lichtschranke durch die Straßenbahn geöffnet werden kann? Bei Baustellen habe ich diese Einrichtung schon mehrfach sichten können, auch in Frankfurt.


    Ob das vorgesehen ist, weiß ich nicht.
    Momentan steht quer auf der ehemaligen Fahrbahn ein Absperrbalken mit einem Mast für Zeichen 267 daran.
    Auf dem Boden sind gut 10m als Sperrfläche markiert. Wenn ich daran denke, mache ich nachher mal ein paar Fotos.


    All das hält aber viele Autofahrer NICHT auf.
    Als ich vorhin nach Hause gekommen bin, standen die Autos von der Schaubstraße bis zur Stresemannallee - und es fuhren noch weitere um die Sperre herum...


    ciao


    dirk

  • OK, was man gleich macht, vergisst man nicht.
    Hier der Haltestellenbereich von der Ecke Schaubstraße aus gesehen:


    Ohne, dass jemals davon die Rede gewesen wäre, haben die dann die rechtsseitigen Gehweg zum benutzungspflichtigen Rad- und Gehweg gemacht:


    Wie man sieht (oder erahnen kann), ist die KFZ-Ampel zwar noch nicht abmontiert - aber immerhin abgehängt:


    Ciao


    dirk

  • Dein Beitrag ist ein Musterbeispiel für Straßenverkehr in Frankfurt.


    Bild 1: Sperrflächen erkennt man daran, dass Autos darauf abgestellt werden
    Bild 2: Ebenso Radwege
    Bild 3: Wenn man Bild 1 gesehen hat ist klar, dass die Ampel, oder zumindest das Vorfahrt-achten-Schild bleiben muss, sonst gibt es an dieser Ecke lauter Unfälle mit Leuten, die falsch herum aus der Einbahnstraße kommen, aber wegen rechts-vor-links trotzdem Vorfahrt gegenüber der Stresemannallee haben.


    ;(

    Einmal editiert, zuletzt von Xalinai ()

  • Ich denke, mit zwei einfachen Maßnahmen kann man das Problem noch beseitigen:
    - die weiterhin eingezeichnete Fahrspur muss noch unkenntlich gemacht werden (vielleicht kann man hier bis kurz vor die Haltestelle Parkflächen ausweisen?), vorallem die Pfeile der Abbiegespur entfernen.
    - einen Poller am Ende der Fahrspur an der abgeschalteten Ampel aufstellen, so dass man auch hier erkennen kann, dass dies keine Fahrspur mehr ist.


    Leider muss man bei sowas immer mehrere Absperrmaßnahmen treffen, wobei das Kurzzeitparken glaube ich nicht verhindert werden kann und meiner Meinung nach auch nicht muss.




  • Heute früh sah ich 2x den Bus der Linie 46 von der Gartenstraße aus kommend in den Haltestellenbereich einfahren.
    Bei der aktuellen Beschilderung dürfte der das eigentlich nicht...


    Ciao


    dirk

  • Denk' nochmal über die vorgeschlagenen Maßnahmen nach:

    - die weiterhin eingezeichnete Fahrspur muss noch unkenntlich gemacht werden (vielleicht kann man hier bis kurz vor die Haltestelle Parkflächen ausweisen?), vorallem die Pfeile der Abbiegespur entfernen.

    Das Entfernen der Fahrspur wird in jedem Fall passieren, sobald die Haltestelle umgebut wird. Das Ausweisen von Parkflächen wäre jedoch ein Schildbürgerstreich, da zum Erreichen derselben ein Überfahren der Sperrflächen erforderlich wäre.

    - einen Poller am Ende der Fahrspur an der abgeschalteten Ampel aufstellen, so dass man auch hier erkennen kann, dass dies keine Fahrspur mehr ist.

    Dann steht der Trottel halt auf den Gleisen beim Abbiegen, bringt nichts. Wichtig ist mir hier, dass der Falschfahrer sich nicht auf ein Vorfahrtsrecht ggü. der Stresemannallee berufen kann. Da gibt es einige m.E. sehr seltsame Urteile zu Leuten die aus Einbahnstraßen herauskamen.

    Leider muss man bei sowas immer mehrere Absperrmaßnahmen treffen, wobei das Kurzzeitparken glaube ich nicht verhindert werden kann und meiner Meinung nach auch nicht muss.

    Insbesondere der Kunst-/Kurzparker auf dem Radweg muss verhindert werden. Da hier durch den Radweg der Fußweg sehr schmal gemacht wurde, wird es ohnehin zu Konflikten zwischen den rechtmäßigen Radfahrern auf dem Radweg und den ihnen verbotswidrig auf dem Fußweg entgegenkommenden Radfahrern kommen.

    Einmal editiert, zuletzt von Xalinai ()

  • Bild 3: Wenn man Bild 1 gesehen hat ist klar, dass die Ampel, oder zumindest das Vorfahrt-achten-Schild bleiben muss, sonst gibt es an dieser Ecke lauter Unfälle mit Leuten, die falsch herum aus der Einbahnstraße kommen, aber wegen rechts-vor-links trotzdem Vorfahrt gegenüber der Stresemannallee haben.

    Das Schild wird nicht nur wegen eventuell regelwidrig durchfahrender Kfz dort hängen bleiben, sondern auch deshalb, weil die Straßenbahn bei einem Ausfall der Ampelanlage nicht vorfahrtberechtigt ist (Andreaskreuze sind dort m.W. nicht vorhanden).


    Die Ampel abzuhängen war wegen der samstäglichen "Flohmarkt"-Umleitung der Linie 46 ohnehin nicht unbedingt sinnvoll, da sich der Bus nun unsignalisiert in die Stresemannallee "hineintasten" muss (oder er müsste sich das F-Signal der Straßenbahn "schlüsseln", da dieses sonst nur bei Belegung des Weichensperrkreises an der Haltestelle auf Fahrt kommt).


    Gruß
    Spirit

    Beide schaden sich selbst: der zuviel verspricht und der zuviel erwartet. (Lessing)

  • Was den trans-o-flex auf der Sperrfläche angeht - es ist doch in Frankfurt üblich, daß Lieferdienste und Taxis noch mehr Sonderrechte haben, als Einsatzfahrzeuge von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst.

    Tja, jetzt machste dir extra die Arbeit, das hier unten zu lesen - und dann steht da nichts sinnvolles. Pech gehabt.

  • Achja, lasst doch die Leute sich erstmal dran gewöhnen, bevor hier Anzeigen verteilt werden. :rolleyes:


    Ich kann mühelos ziemlich viele Beispiele generieren, wo jeder Verständnis hätte, dass man dort wo man eben steht nun eben stehen musste. Ich möchte zum Beispiel nicht wissen, wie lange ich auf ein Paket warten dürfte, wenn sich der Austräger immer erstmal einen ordentlichen Parkplatz suchen dürfte....

  • Achja, lasst doch die Leute sich erstmal dran gewöhnen, bevor hier Anzeigen verteilt werden. :rolleyes:

    Sehe ich genauso. Also ich in den späten 90ern in Hamburg gewohnt habe und dann mal zu Besuch im Nordend war ist mir auch so ein Maleur passiert. Ich schnappte mir das Auto meiner Eltern und fuhr durch diverse Nebenstrassen. Auf einmal kam mir in einer Einbahnstrasse ein Polizeiauto entgegen. Ohne Blaulicht. Ich dachte mir noch, naja wenn schon dann bitte mit Blaulicht. Sie hielten mich dann an und sagten mir das ich gegen die Einnbahnstrasse fahren würde. Auf meine Frage seit wann man die Fahrtrichtung gedreht hätte hieß es "seit gestern". Tja, so ist das wenn man im Nordend groß geworden ist und gewisse Dinge "schon immer so waren". Mir war das peinlich und der Polizist beließ es bei einer Ermahnung als er erfuhr das ich hier groß geworden war und mich die Macht der Gewohnheit so geleitet hatte (und dazu auch erkennbar nicht schneller als 30 fuhr) . Ich habe mich dann nach der Erledigung erstmal auf den Drahtesel geschwungen und bin das Nordend abgefahren, um meinen internen Strassenatlas neu zu konfigurieren. Ich denke 14 Tage Karenzzeit sind ein guter Kompromiß.

  • Ich kann mühelos ziemlich viele Beispiele generieren, wo jeder Verständnis hätte, dass man dort wo man eben steht nun eben stehen musste. Ich möchte zum Beispiel nicht wissen, wie lange ich auf ein Paket warten dürfte, wenn sich der Austräger immer erstmal einen ordentlichen Parkplatz suchen dürfte....


    Mir fehlt nur das Verständnis dafür, dass Autofahrer, die "nur mal kurz" irgendwas machen wollen, in der Regel so parken, dass nicht die Straßenbahn, der Bus oder der Verkehr auf der Fahrbahn sondern Fußgänger und Radfahrer behindert werden.
    Mit denen kann man es ja machen.


    Ciao


    dirk

  • Mir fehlt nur das Verständnis dafür, dass Autofahrer, die "nur mal kurz" irgendwas machen wollen, in der Regel so parken, dass nicht die Straßenbahn, der Bus oder der Verkehr auf der Fahrbahn sondern Fußgänger und Radfahrer behindert werden.

    Nur gut, dass hier kaum Autofahrer mitlesen. Sonst könnten die glauben, Busse oder Straßenbahnen zu behindern sei das weniger allgemeinschädliche Verhalten...