FNP: Umbau der Straßenbahnhaltestelle Stresemannallee/ Gartenstraße (Linien 15/16/19)

  • Mir fehlt nur das Verständnis dafür, dass Autofahrer, die "nur mal kurz" irgendwas machen wollen, in der Regel so parken, dass nicht die Straßenbahn, der Bus oder der Verkehr auf der Fahrbahn sondern Fußgänger und Radfahrer behindert werden.

    Dann setz Dich mal in Oberrad bei der Bäckerei Eifler (nördliche Straßenseite, zwischen Bleiweiß- und Buchrainstraße) an einem durchschnittlichen Samstagvormittag hin und beobachte, was draußen abgeht. Bei den Straßenbahnen locker eine 60%-Klingeln-bis-der-Depp-wegfährt-Quote. Der eine oder andere Straßenbahnfahrer hier im Forum wird das sicher bestätigen können.


    Die Krönung, die ich da mal erlebt habe, war eine Frau, die drinnen gemütlich beim Frühstück saß, während sich draußen schon drei Straßenbahnen dahinter stauten. Irgendwann kam natürlich der gelbe LKW mit dem "langen Arm des Gesetzes" drauf. Jeder hat's mitbekommen, nur sie nicht. Als sie irgendwann den Laden verließ, kam sie Sekunden später reingestürmt und panikte rum, daß ihr Auto geklaut wäre. Nunja, die Lacher hatte sie jedenfalls auf ihrer Seite. :D


    Nachtrag: Wenn Dir die Bäckerei zu teuer ist, stell Dich mal am Frankensteiner Platz an die Haltestelle der 14/18 in Fahrtrichtung Obermainbrücke. Beobachte dann mal die rechte Spur der Seehofstraße. Da steht auch permanent irgendein Spaten mit Warnblinker. Was besonders toll ist für den Verkehr, der von der Obermainbrücke zweispurig links abbiegt in die Seehofstraße, und sich dann noch im Abbiegen irgendwie auf eine Spur zusammenknäulen muß, um an dem Hindernis vorbei zu kommen. Mich wundert, daß es da nicht öfter knallt.

    Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

    Einmal editiert, zuletzt von Colaholiker () aus folgendem Grund: Nachtrag

  • Am 17.11.2012:

    Heute früh sah ich 2x den Bus der Linie 46 von der Gartenstraße aus kommend in den Haltestellenbereich einfahren.
    Bei der aktuellen Beschilderung dürfte der das eigentlich nicht...

    Aus diesem Grund wird nun der Linienweg mit sofortiger Wirkung bzw. fahrplanabhängig ab Samstag, 24.11. geändert und es kommt zu folgenden Haltestellenverlegungen:

    Quelle: traffiQ -> Verkehrsmeldungen

    10.02.01-10.02.21: 20 Jahre U4 zur Messe und Bockenheimer Warte ;)
    11.04.15-11.04.21: Sechster Jahrestag U5-Wagen auf Linie U4 8)
    Seit 09.10.16: Endlich fährt der U5-Wagen auf allen Strecken (U1-U9) :thumbsup:

  • Hallo,


    trotz aller Sperrmaßnahmen fuhr gestern am Abend, als ich in der 16 saß, vor der Bahn ein Auto gegen das Zeichen "Verbot der Einfahrt" durch die Gartenstraße und bog auf die Stresemannallee ab.


    Grüße ins Forum
    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

    Einmal editiert, zuletzt von Helmut ()

  • Hallo,
    trotz aller Sperrmaßnahmen fuhr gestern am Abend, als ich in der 16 saß, vor der Bahn ein Auto gegen das Zeichen "Verbot der Einfahrt" durch die Gartenstraße und bog auf die Stresemannallee ab.


    Das dürfte derzeit das meistmissachtete Verkehrszeichen sein.

  • Letzte Woche Donnerstag und Freitag stand am Otto Hahnplatz das Schild, das auf die Sperrung hinweist noch auf der rechten Seite d.h. im Blickfeld des gerade aus fahrenden Autofahrers.
    Inzwischen ist es auf die Verkehrsinsel auf die linke Seite gewandert - unter das gelbe Hinweisschild (Google Maps)


    Da verwundert es nicht, dass immer noch Menschen gerade aus in die Gartenstraße fahren...


    Auch wenn die bei Google noch unterbrochen gezeichnete Linie jetzt durchgehend ist (mit kleineren Strichen als Zeichen, dass man drüber fahren darf).
    Wer jahrelang so gefahren ist, lässt sich erst mal durch so Kleinigkeiten nicht stören.


    Ciao


    dirk


    PS ich hatte gestern ein Telefonat mit einem Mitarbeiter vom Fahrradbüro. Der meinte das Haltestellencap solle noch in diesem Jahr provisorisch errichtet werden...

  • Wie ich gestern gesehen habe, wurden die Arbeiten für das Haltestellenkap nun begonnen.


    Laut traffiQ sollen die Arbeiten noch bis Mittwoch, 19.12. andauern.

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  • Das "Haltestellenkap" sieht sehr provisorisch aus, vergleichbar mit Neu Isenburg.


    Mir sagte kürzlich ein Mitarbeiter des Fahrradbüros, dass das erst mal provisorisch gemacht würde - und mindestens so lange würde auch der Radweg dort hinter den Büschen auf dem Gehweg geführt.
    Später sei eine Lösung wie in der Voltastraße angedacht.
    WANN dieses Später ist, wusste er aber nicht.


    Interessant für mich ist zum einen, dass das Kap nicht die ganze Länge der Haltestelle umfasst (aber das ändert sich "später" vielleicht noch) und zum anderen, dass da auf der ehemaligen Fahrbahn Warnpfosten stehen und eine Sperrfäche markiert ist.
    Für wen das wohl gut sein soll?


    ciao


    dirk

  • Gestern beobachtete ich die Arbeiten, heute scheinen sie fertig:


    Es sieht nicht so aus, als würde sich die Größe des Caps ändern - und auch die in Aussicht gestellte Rückführung des Radverkehrs ist mit dieser Variante wohl nun ad acta gelegt...


    Übrigens wird der Rest der gesperrten Fahrbahn (die ca. 50m bis zur Schaubstraße) inzwischen als Parkfläche miss(?)braucht...


    Ciao


    dirk

    Einmal editiert, zuletzt von diwa ()

  • Übrigens wird der Rest der gesperrten Fahrbahn (die ca. 50m bis zur Schaubstraße) inzwischen als Parkfläche miss(?)braucht...


    Und ich wollte schon fragen, ob der Citroën zur zukünftigen Haltestellenausstattung gehört ? :D

    Viele Grüße, vöv2000

    Einmal editiert, zuletzt von vöv2000 ()


  • Nuja, ich schätze ja mal, dass ein weißer Strich jeztz nichts für die Ewigkeit ist, ebenso der Mülleimer und die provisorische Sitzbank. Sieht nicht aus wie eine haltestellenausstattung auf Dauer. Lässt sich ja alles wieder abschrauben und dann kann das Kap ja vergrößert und vor allem auf das entsprechende Niveau gebracht werden.

  • Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung hat nun einen Förderbescheid für den Umbau der Haltestelle Stresemannallee/Gartenstraße erlassen, die Haltestelle in der Gartenstraße wird ab März 2019 umgebaut. - Sie erhält einen durchgehenden Bahnsteig Höhe 24 cm, Wartehalle, DFI und Vorleseeinrichtung der DFI-Inhalte sowie taktile Leitelemente für blinde bzw. seheingeschränkte Fahrgäste.


    Für den Umbau der Haltestelle sowie der Anpassung von Radweg und Bürgersteig werden 1,3 Mio. € veranschlagt, wovon 538.500 € vom Land Hessen gefördert werden. - In der Pressemeldung heißt es dazu, „von dem Betrag gehen 394.500 Euro an die Verkehrsgesellschaft für den Umbau der Haltestelle und 144.000 Euro an die Stadt für die Anpassung des Geh- und Radweges“.


    Die Arbeiten sollen spätestens im Dezember 2019 fertig sein...

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    Seit 09.10.16: Endlich fährt der U5-Wagen auf allen Strecken (U1-U9) :thumbsup:

  • Für den Umbau der Haltestelle sowie der Anpassung von Radweg und Bürgersteig werden 1,3 Mio. € veranschlagt, wovon 538.500 € vom Land Hessen gefördert werden. - In der Pressemeldung heißt es dazu, „von dem Betrag gehen 394.500 Euro an die Verkehrsgesellschaft für den Umbau der Haltestelle und 144.000 Euro an die Stadt für die Anpassung des Geh- und Radweges“.


    1,3 Millionen Euro für ein bisschen Beton, Asphalt, Häuschen und DFI ?(
    und 144.000 Euro (Radweg) für ein paar Steine, ein Bisschen Asphalt und weiße Farbe :whistling:


    Hat Deutschland zu viel Geld, oder ist man zu faul/ zu geizig :D wirtschaftlich zu planen.


    Kann mir einer mal bitte eine Aufteilung der Kosten im groben nennen, wie viel kostet der Asphalt (schätze 15.000 Euro), wie viel das Häusschen (schätze 30.000 Euro), wie viel die Arbeiter (schätze 12.000 Euro) und wie viel die DFI-Azeige (schätze 15.000 Euro) usw.


    Liebe Behörden, Ich wette mit Euch, dass ich für nichtmal 2 % der Summe, also für 26.000 Euro (1,3 Mio / 50) etwas gleichwertiges bauen könnte. :thumbsup:


  • Liebe Behörden, Ich wette mit Euch, dass ich für nichtmal 2 % der Summe, also für 26.000 Euro (1,3 Mio / 50) etwas gleichwertiges bauen könnte. :thumbsup:


    Die VGF freut sich sicher schon auf deine Teilnahme an der nächsten Ausscheibung.

  • Hast du auch die dazugehörigen Tiefbauarbeiten berücksichtigt?
    Der Bahnstweig braucht ein Fundament, also Straße aufreißen, baggern und Beton gießen.


    Die Wartehalle und der DFI-Mast brauchen ebenfalls eigene Fundamente.


    Ggf. müssen vorhandene Leitungen ver- und neue gelegt werden.
    Irgendwo in der Nähe muß ein Elektronikschrank gebaut werden, damit der DFI überhaupt seiner Funktion gerecht werden kann.


    Usw, usw...