[Bauthread] Linie U5 - Hochbahnsteige

  • So richtig Überzeugt bin ich vom Baufortschritt nicht unbedingt. Randsteine sind zwar viele gesetzt, aber der zukünftige Geweg hat noch viele Arbeiten an Rohre und Kabel vor sich. Zumindest lässt sich das anhand der Gräben erahnen. Auch schon fertige Gehwege werden wieder für Tiefbauarbeiten großflächig aufgerissen.
    Mal sehen, ob sich das bis nächste Woche entscheidend ändert.

  • Für den Probebetrieb spielt das glaube ich nicht so eine Rolle. Allerdings macht der Probebetrieb die Baustellenlogistik nicht leichter. Aber selbst bis zum 10.10. ist in der Tat noch sehr viel zu tun. Bin heute Abend mal (nach langer Zeit) wieder die untere Eckenheimer lang gelaufen. Kurzum. Ich bin schon irgendwie ernüchtert. Klammert man die Bahnsteige aus, so war man bei den Gehwegen Anfang August schon mal weiter. Zumindest gefühlt, weil die Gräben doch nochmals deutlch zugenommen haben. Von außen ohne Kenntnis der Bauablaufplanung schwer zu beurteilen. Man kann nur hoffen, dass es beim 10.10. bleibt.

  • Probebetrieb wird zwar nicht 5 min Takt bedeuten, aber Fußgängerumleitung um Baugruben herum über Straße (= dann stellenweise Gleisbereich ) ist nicht akzeptabel, auch wenn es nur kurzfristig ist.
    Momentan ändert sich die Wegeführung quasi stündlich.


    Möglicherweise findet der Probebetrieb ja auch außerhalb der Bauzeit, also nachts statt.

  • Ich würde auch vermuten, dass man nicht ohne Not tagsüber durch die Baustelle rollt. Da es sicherlich darum geht Haltepositionen, Einstiegshöhen und Fahrweg zu testen, dürften die Fahrten auch problemlos nach 20 Uhr stattfinden könenn. Man wird da sicherlich nicht jeden Tag einen achtstündigen Probebetrieb fahren.

  • Ich habe heute die gesamte Baustelle inspiziert und wurde leider gegen 17 Uhr Zeuge einer "Flutung" des Baustellenbereichs rund um die stadtauswärtige Station Glauburgstraße, da ein Baggerfahrer dort bei Tiefbauarbeiten einen Hydranten "übersehen" und abgerissen hat, worauf eine hohe Wasserfontäne aus dem aufgerissenen Wasserrohr schoss, umliegenden Schotter mit in die Luft schleuderte und das Wasser sich seinen Weg durch die Baustelle bis runter zur Glauburgstraße suchte, bis der Mainova-Notdienst das Wasser durch Schliessen eines Schiebers stoppen konnte. Dieser "Zwischenfall" ist sicher auch dem enormen Zeitdruck geschuldet, unter dem die Baufirma trotz maximalem Personaleinsatz inzwischen steht. :(
    Ansonsten ist meine Einschätzung: Die beiden Hochbahnsteige "Musterschule" selbst werden sicher bis 9. Oktober fertig werden, bei den Bürgersteigen/Radwegen dahinter und zwischen den beiden Bahnsteigen habe ich erhebliche Zweifel. Was den Probebetrieb betrifft, wurden heute die Fahrdrahtaufhängungen zum oberen Tragedraht im südlichen Baufeld in die endgültige Form gebracht; an der Stromversorgung wird noch gearbeitet. Das gleiche muss noch im nördlichen Baufeld erfolgen. Ab 26.09. soll versucht werden, die Interims-Parkzonen auf den Schienen zwischen den Baufeldern wieder frei zu bekommen, was sicher nicht ganz schnell glücken wird, Auch wegen des massiven Baumaschinenverkehrs für die noch ausstehenden Arbeiten werden die Probefahrten (wahrscheinlich nur abends/nachts) wohl frühestens am 04.10. beginnen.
    Ich bin gespannt, wie es in den nächsten Tagen vorangeht. ?(

    JürgenK


  • Es geht voran? - mit ganz vielen Ausrufezeichen....


    Aber die Bagger von Jahrelanges Bauen (JB) graben sich nochmal tief in die Erde: das sah alles nicht nach "Abschlussarbeit" aus, eher noch mitten drin: mit dem Presslufthammer wurden noch Fundamente unter dem späteren Bürgersteig entfernt...


    P.S.: OK, da hab ich nix neues geschrieben. sorry hierfür, die tolle Tapatalk App behauptete, seit meinem letzten Lesen gäbe es hier nix Neues...

    Einmal editiert, zuletzt von FipsSchneider ()

  • Zitat

    Station "Glauburgstraße": Hydrant beschädigt
    Wasser abgepumpt - Arbeiten gehen weiter.


    Einen Wasserschaden hatte bei der Modernisierung der Stationen „Musterschule“ und „Glauburgstraße“ noch nicht gegeben – bis gestern Spätnachmittag. Da wurde beim Ausbaggern eines Schachts an der Ecke Eckenheimer Landstraße / Schwarzburgstraße ein Hydrant beschädigt, was die Baustelle kurzzeitig unter Wasser setzte. Der Entstördienst der Netzdienste Rhein-Main (NRM) hat den Schaden inzwischen behoben; das Baufeld wurde frei gepumpt, so daß die Arbeiten wieder aufgenommen wurden. Dauerhafte Schäden sind nicht entstanden; Schächte und Leitungen, die unter Umständen mit Sand verunreinigt wurden, werden gespült.


    Die Anwohner waren gestern Nachmittag kurzzeitig ohne Wasser, dasselbe heute im Laufe des Tages nochmals, wenn der neue Hydrant gesetzt wird. Die vorgesehenen Arbeiten rund um die Station, die gestern nicht mehr ausgeführt werden können, werden nachgeholt.

    Quelle: Presseinformation VGF

    Gruß Tommy

  • Das wird die Anwohner noch weiter begeistern.


    Ansonsten ist meine Einschätzung: Die beiden Hochbahnsteige "Musterschule" selbst werden sicher bis 9. Oktober fertig werden, bei den Bürgersteigen/Radwegen dahinter und zwischen den beiden Bahnsteigen habe ich erhebliche Zweife


    ich leider auch. Aber das dürfte die Aufsichtsbehörde vermutlich schwerlich akzeptieren.
    Die Radwege werden wahrscheinlich eine Asphaltdecke erhalten, dies dürfte im Zusammenhang mit der Asphaltierung der Strassenanschlüsse und restlichen Asphaltlöcher am Scheffeleck geschehen. Das Zeug wird gerne in größeren Mengen angeliefert.


  • ich leider auch. Aber das dürfte die Aufsichtsbehörde vermutlich schwerlich akzeptieren.
    Die Radwege werden wahrscheinlich eine Asphaltdecke erhalten, dies dürfte im Zusammenhang mit der Asphaltierung der Strassenanschlüsse und restlichen Asphaltlöcher am Scheffeleck geschehen. Das Zeug wird gerne in größeren Mengen angeliefert.


    Der Aufsichtsbehörde dürfte zur Inbetriebnahme eher die betriebliche Sicherheit und Funktionalität des Bahnsteiges interessieren als die Schönheit des Geh- und Radweges. Lediglich die Nutzungsmöglichkeit und Unfallsicherheit muss mWn gewährleistet sein, und hierfür reicht eine simple Asphaltdecke oder gestopfter Split in nicht vollständig vorhanden Gewehgplatten und Radwegeasphaltierung.

  • Lediglich die Nutzungsmöglichkeit und Unfallsicherheit muss mWn gewährleistet sein, und hierfür reicht eine simple Asphaltdecke oder gestopfter Split in nicht vollständig vorhanden Gewehgplatten und Radwegeasphaltierung.


    Bis jetzt ist da weder noch, sonder Baugrube. Die einzigste Zugangsmöglichkeit zum stadtauswärtigem Bahnsteig Musterschule ist von der Fahrbahnseite aus.


  • Bis jetzt ist da weder noch, sonder Baugrube. Die einzigste Zugangsmöglichkeit zum stadtauswärtigem Bahnsteig Musterschule ist von der Fahrbahnseite aus.


    Na ja, wenn die Arbeiten da abgeschlossen sind, wird eben verfüllt, verdichtet und mit Split zugemacht oder mit einer simplen Asphaltschicht verschlossen, bis eben der finale Gehweg gepflastert und der Radweg asphaltiert wird. Mit der Station als solches dürfte dies das geringste übel sein und die Abnahmebehörde für die Abnahme der des Stationsbauwerkes nachrangig sein, zumal dies innerhalb von 1-2 Tagen erledigt sein dürfte. Aber da wissen andere bestimmt besser Bescheid, wie der Tiefbau richtig funktioniert. Ich gehe halt von meinen Beobachtungen aus, dass es zumindest verkehrssicher sein muss, aber nicht unbedingt schön.

  • Quelle: Presseinformation VGF

    Gruß Tommy

  • So kurz bevor die ersten Baustellenflächen wieder freigegeben werden war es mal wieder Zeit für eine paar Photos zum Status Quo. Auch wenn man irrsinnigerweise entlang des vor Wochen fertiggestellten Bürgersteigs zwischen Jahnstraße und Musterschule nun schon zum mindestens vierten Mal einen Teil wieder aufgemacht hat, so muss man doch sagen: Es wird.
    Los geht's am Scheffeleck.



    Der Anschluss Jahnstraße ist fertig und schon fest in Hand der Autos.



    Der neue Radweg an der Musterschule stadtauswärts.





    Der Anschluss Oberweg und der Radstreifen dürften die Woche geteert werden.




    Die neuen Rundlampen wurden gesetzt und dürften später schick daherkommen.



    An der Ecke Rappstraße ist man am weitesten zurück und noch kräftig am buddeln.



    An der Koselstraße ist die Straße fertig, die Bürgerstrege brauchen aber noch.



    Am Anschluss Hermannstraße wird noch das große Rad getdreht, die ersten Randsteine sind gesetzt.



    Und auch das letzte Baufeld auf der Straße ist von Schutt befreit worden.



    Noch können es sich die Autos auf dem Parkstreifen in Höhe der Kepplerstraße bequem machen. Morgen ist damit Schluß.



    An der Glauburgstraße stehen die neuen Ampeln und die südlichen Anschlüsse sind fertig. Vor dem Schuhladen und vor der Naspa ist man im Endspurt.




    An der Station stadtauswärts hat man begonnen die trapezförmigen Begrenzungen zu setzen.



    An der Hansteinstraße lichtet sich das Chaos auch sichtbar.



    Und eins weiter sind auch bereits die Randsteine gesetzt.


  • Derzeit geht es recht rasant vorwärts. Zwischen Marbachweg und Oeder Weg ist kein Baumaterial mehr gelagert und die Trasse wieder komplett geräumt. Alle Ampeln im Baufeld Glauburgstraße stehen und an der Kreuzung Eckenheimer/Glauburg wurden die neuen Radwege und sonstigen Fahrbahnmarkierungen aufgebracht. Die provisorischen Parkplätze auf der Fahrbahnmitte wurden bis Donnerstag (29/9) verlängert. Auch das Baumaterial zwischen den Baufeldern ist bis auf zwei Paletten mit Krusch abgeräumt. An den Stationen an der Musterschule stehen bereits die Halterungen für die Stationsschilder, es hängen die DFIs (etwas tief und schief aber nun gut), die Gitter, Handläufe und Sitze werden montiert und die Lampenmasten erhalten ihre Aufsätze. Der Radweg hinter der stadteinwärtigen Station ist fertig, an der ehemaligen Haltestelle und an der stadtauswärtigen Station zumindest teilweise geteert. Am Scheffeleck hat man soweit auch alles abgeräumt, was dort nicht bleiben soll, und den Radweg geteert. Hier fehlt nur ein kleines zu teerendes Feld westlich der Gleise.


    Ob es stimmt oder nicht weiß ich nicht, aber ich habe Leute schwadronieren hören, dass die Statik der Wartehäuschen an der Glauburgstraße falsch berechnet wurde. Hoffen wir mal, dass das die Spinne in der Yuccapalme ist...

  • Bus zu den ersten Fahrten der Schienenfahrzeuge muss aber noch viel Zeug weggeräumt werden.


    Es dürfte auch die nächste Zeit viel Überzeugungsarbeit geleistet werden müssen, um Autofahrer begreiflich zu machen, wo demnächst nicht mehr geparkt werden darf.

  • Kann es sein, dass sich auf Bild 3 an dem Schaltkasten schon irgendwelche Schmierfinken verewigt haben? Sieht seitlich aus wie ein häßlicher, großer Tag...
    Ist wahrscheinlich Rekord, noch vor der Inbetriebnahme vollgeschmiert...


    MfG
    der Musterschüler