Die von Xalinai vorgeschlagene Strecke komplett südlich der Eisenbahntrasse hätte folgende Vorteile:
Kürzere Gesamt-Fahrzeit und neue Direktverbindungen entlang der südlichen Trasse.
Linienwege: Beide Linien 15 und 19 fahren von ihren westlichen Endpunkten zur Niederräder Landstraße. Im Osten fahren sie beide bis Offenbach Stadtgrenze (oder ggf. weiter). Dazu muss die 19 vom Südbahnhof bis hierhin verlängert werden. Eine der beiden Linien fährt den "schnellen" neuen Weg durch das südliche Sachsenhausen und die andere fährt den längeren Weg entlang Uniklinik und Alt-Sachsenhausen.
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Das sehe ich so ähnlich, allerdings wäre da noch eine Reihe von Fragen zu klären:
- "Komplett südlich der Eisenbahnstrecke" bedeutet zwei Straßenbahn-Neubaustrecken: Niederräder Landstraße und Mörfelder/Offenbacher Landstraße. Für die zweite Neubaustrecke besteht dann das Problem der fehlenden Umsteigemöglichkeit zur 18 (wie oben beschrieben).
- Bei den von Dir genannten Linienvorschlägen ergibt sich die Frage, zu welchen Uhrzeiten und in welchen Takten sie verkehren sollen. Falls ein 10-Minutentakt im HVZ- und Tagesverkehr erwünscht ist, ergeben sich erhebliche zusätzliche Betriebskosten, so z. B. durch eine sehr lange Linie 19 von Offenbach bis Rheinlandstraße (die momentan nur sporadisch fährt).
- Sind wirklich drei Linien (15, 16, 19) bis Offenbach erforderlich?
- Welche Buslinien kann man einsparen/verkürzen, um Betriebskosten zu sparen?
Gegen Deinen Vorschlag habe ich gar nichts, allerdings halte ich es für erfolgversprechender und realistischer, zunächst kleinere Brötchen zu backen, die Nachfrage abzuwarten und dann gegebenenfalls das Angebot erneut zu erweitern. Darum schlage ich als erste Ausbaustufe vor, nur die Neubaustrecke in der Niederräder Landstraße zu verwirklichen und darüber einfach die 14 bis Haardtwaldplatz zu verlängern. Diese Linie soll ja nach Eröffnung der Strecke in der Stresemannallee bis Louisa gekürzt werden. - Als Kandidat für einzusparende Betriebskosten sehe ich einen Teil der Buslinie 61.