Vorsicht Bahn!

  • Was ist an dieser Sendung bitte schlecht?


    Alles. Niveau, Darstellung der Sachverhalte, Themenauswahl, wissenschaftliche Aussagen (die sind nicht direkt schlecht, aber oft falsch).


    Ich könnte mir vorstellen, dass das für die VGF bundesweite Publicity gibt. Das an sich könnte ein Grund sein, hier etwaige Vorbehalte gegenüber der Sendung fallenzulassen.

  • Alles. Niveau, Darstellung der Sachverhalte, Themenauswahl, wissenschaftliche Aussagen (die sind nicht direkt schlecht, aber oft falsch).

    Zustimmung! Als "gelernten" Naturwissenschaftler klappen sich mir desöfteren die Fußnägel hoch, wenn ich die Sendung doch mal sehe. Jedoch wird die VGF hier wohl die Möglichkeit der Publicity höher bewerten, als den Ruf der Sendung.

    Gruß, 420 281-8
    Jeder Mensch hat ein zweites Gesicht ...

  • Naja, wenn einer ins Gleis fällt, glaube ich nicht, daß da vier Mädels erstmal akkurat eine nach der anderen quieken. :D
    Dann doch lieber Sendung mit der Maus.

    Tja, jetzt machste dir extra die Arbeit, das hier unten zu lesen - und dann steht da nichts sinnvolles. Pech gehabt.



  • Man kanns auch übertreiben. X(


    Okay, wenn du willst, übertreibe ich auch. Ich versuch's mal an dem speziellen Film.


    Größter Kritikpunkt: Immer wieder die selben, viel zu dunklen Bilder aus dem Tunnel. Gefühlt ungefähr 1348273748934921 mal das Fallen aufs Gleis, das Kreischen etwa 1348273748934919 mal, die Fahrt aus der Wendeanlage auf den unscharfen Bahnsteig etwa 1348273748934915 mal. Die Informationen aus dem Film hätte man auch ohne Probleme in 5 Minuten rüberbringen können, statt in 10.


    Die Bilder sind hektisch, unscharf, anstatt wohlsortiert zu zeigen, was wo ist und was wo zu tun ist. Wo finde ich die Notschalter genau? Wo sind die Notrufsäulen und wo findet man die? Das ist natürlich überall anders, aber kann man nicht einfach mal einen Bahnsteig zeigen, auf dem man die Säulen ordentlich sieht?


    Warum soll man dem Fahrer einfach nur winken? Natürlich hilft das, aber bringt doch den Leuten das echte Notsignal bei - Leuchtenden gegenstand (wer hat kein Handy mit Taschenlampenfunktion) im Kreis bewegen!


    Was macht man oberirdisch, wo es eventuell keinen Unterrollschutz gibt? Wie ist das mit Unterrollschutz und Stromschiene? Wo ist der genau? Dazu habe ich nur ein Bild gesehen mit einem komisch Gelb eingefärbten Bereich, statt einer Skizze, unter der man sich eventuell auch was vorstellen könnte.


    Zusammenfassend: Der Beitrag war mir zu unstrukturiert, ich mag die Bilder nicht (dunkel, schnell, unscharf, unübersichtlich), ließ wichtige Fragen offen und war noch unvollständig.


    Das finde ich an Gallileo schlecht.


    Was genau ist gut daran?

  • Vielleicht auch mal überlegt, dass das einen Sinn hat?


    - Dunkle Bilder -> Im Tunnel ists halt dunkel...logisch, oder?


    - Mehrmals Fallen auf das Gleis -> Man hat eben nur eine Station zur Verfügung und wird wohl nicht 100000 verschiedene Szenen drehen, wie jemand auf ein Gleis fällt


    - Hektische Bilder -> entspricht vielleicht der Realität, die echte Situation ist ja nunmal auch hektisch...


    - Notschalter: wo? -> Wie ICH in dem Video erkennen kann, am Anfang des Bahnsteigs...


    - Bahnsteig mit Notrufsäulen zeigen -> Wie im Bericht erwähnt, gibt es mehrere, die wird man also auf den ersten Blick sehen, warum soll man es dann erklären?!


    - Echtes Notsignal -> Ich glaube kaum, dass jemand auf die Idee kommen wird. Wie würdest du dich denn fühlen wenn vor dir jemand auf dem Gleis liegt und grade eine U-Bahn in die Station einfährt? Du wirst wohl kaum dein Handy rausholen, eine App aktivieren und dann Kreisbewegungen machen. Winken macht man aus dem Reflex heraus und ist wohl genau so wirksam.


    - oberirdisch -> ...in dem Beitrag ging es um Tunnels...nicht um oberirdische Stationen.


    - Unterrollschutz ohne Stromschiene -> Es wurde erwähnt, dass man auf jeden Fall so weit wie möglich von der Stromschiene weg soll. Der Unterrollschutz liegt auf der gegenüberliegenden Seite der Stromschiene. Daraus kann sich wohl jeder schlussfolgern


    Warum soll man den Beitrag in 5 Minuten runterrattern? Wenn es nicht so schnell geht, kann man sich die Sachen viel besser merken. Durch mehrmaliges Zeigen prägen sie sich (mehr) ein.

    Gruß Marius :wacko:

  • Ja, es hat sich eingeprägt. Typ fällt aufs Gleis, und die Mädels quieken alle akkurat nacheinander. Da setzen die Sachgeschichten der Sendung mit der Maus beim Konsumenten ja mehr Mitdenken voraus.

    Tja, jetzt machste dir extra die Arbeit, das hier unten zu lesen - und dann steht da nichts sinnvolles. Pech gehabt.

  • Vergesst nicht, dass die "Zielgruppe" eine andere ist, nämlich mehr die Generation MTV mit ihren schnellen Schnitten, verwackelten/unscharfen Bildern und aller Hektik. Da ist ein zig-faches Wiederholen notwendig. Glaubt ihr in der tat, dass sich viele 14 bis 25-jährige einen Bericht anschauen, bei dem alles ruhig und mit Bedacht á la Alpenpanorama gezeigt wird? Nicht thematisch interessierte oder versierte sind die Zielgruppe

  • So nebenbei bemerkt. Die Fußgänger-Überwege der Stationen in der Ludwig-Landmann (U6) sind nun auch gelb markiert mit dem bekannten aufgemalten Warndreieck.

    Lasst endlich die Zweiachser wieder frei !

  • Ja, es hat sich eingeprägt. Typ fällt aufs Gleis, und die Mädels quieken alle akkurat nacheinander. Da setzen die Sachgeschichten der Sendung mit der Maus beim Konsumenten ja mehr Mitdenken voraus.


    Gut, das meinte ich zwar nicht...aber ich glaube es macht kein Sinn mit euch darüber zu diskutieren. IHR kennt euch im (Frankfurter) ÖPNV mehr aus als ich oder Galileo. Ich denke nicht, dass man (mit vermutlich versucht geringen Mitteln) einen perfekten Beitrag auf die Beine stellen kann. Wenn ihr einen besseren Bericht wollt, könntet ihr ja einen selbst machen. Aber ich vermute, dass der nicht so interessant wäre wie der von Galileo, wenn innerhalb von ein paar Minuten Infos runtergerattert werden...aber gut, viel Spaß beim Sendung mit der Maus gucken. ;)

    Gruß Marius :wacko:

  • 9122_DA - das hat nix mit auskennen zu tun. Ich behaupte einfach mal, daß viele User hier einfach nicht in die bereitzzz ;-) erwähnte Zielgruppe fallen.

    Tja, jetzt machste dir extra die Arbeit, das hier unten zu lesen - und dann steht da nichts sinnvolles. Pech gehabt.

  • 9122_DA - das hat nix mit auskennen zu tun. Ich behaupte einfach mal, daß viele User hier einfach nicht in die bereitzzz ;-) erwähnte Zielgruppe fallen.

    Das würde ich nicht unterschreiben wollen.


    Schnelle, hektische Schnitte und die bereits von baeuchle aufgezählten üblichen Klischees finde ich auch doof. Ich muss allerdings gestehen, dass es mich genau so nerven würde, käme die Sendung ähnlich bieder daher wie der "7. Sinn". Die goldene Mitte wäre folglich gefragt.

    Gruß, 420 281-8
    Jeder Mensch hat ein zweites Gesicht ...

  • Ja, es hat sich eingeprägt. Typ fällt aufs Gleis, und die Mädels quieken alle akkurat nacheinander. Da setzen die Sachgeschichten der Sendung mit der Maus beim Konsumenten ja mehr Mitdenken voraus.


    Das ist das schlimme bei der Sache und leider ein guter Aufhänger: Vor Jahren hatte ich ausnahmsweise mal mit Galileo zusammengearbeitet, weil ich da noch der Meinung war, daß auch solche Unterschichtensendungen lernfähig sein könnten. Weit gefehlt. Das Drehteam kam mit (O-Ton): "Wir sind die Sendung mit der Maus für Erwachsene" an, aber das, was hinterher raus kam, war schlichtweg unterirdisch und ich kann daher jedem, der dieser sogenannten "Sendung" auch nur ansatzweise gut findet, raten, seine Zeit besser zu nutzen als diesen Schund zu gucken.


    Nur als ein Beispiel (es ging damals um den Unfall Schrozberg): Es gab auch die Frage, ob und was Zugfunk gebracht hätte. Die kamen also an und hatten schon "DB böse, unfähig und spart alles kaputt - nur Private gut" im Gepäck, dazu einen Dreh bei der Hohenzollerischen Landesbahn (in Gammertingen) und die sind ja gut, weil sie Funk verwenden. Wir haben dann versucht, sie aufzugleisen, ihnen die Zusammenhänge zu erklären und was nicht alles.
    Was, trotz mehrfacher Erklärung, diese Vollspacken von Galileo bis heute nicht kapiert haben, daß die HzL (damals) technisch völlig ungesichert fuhr und der Funk nur zur Übermittlung der Fahraufträge im ZLB genutzt wurde, während die DB auf der betroffenen (und anderen) Strecken EBO-konform mit Zugsicherung und Blockdeckung unterwegs war, insgesamt also - trotz nicht eingerichtetem Zugfunk - ein deutlich höheres Sicherungsniveau hatte als die HzL mit Zugleitbetrieb jemals erreichen wird. Denn dort reicht es völlig aus, wenn jemand den Funkspruch einfach nur falsch versteht und schon kann es einen Unfall geben.
    Im Zusammenhang damit wurden dann auch alte Bilder vom S-Bahn-Unfall Rüsselsheim rausgekramt. Ja, war auch ein Zusammenstoß, hatte aber rein gar nichts mit der Thematik hier zu tun (Schrozberg: Stellwerksstörung mit anschließendem Bedienfehler der Fdl, Rüsselsheim Anfahrt gegen Halt, also Ursache Tf). Aber Hauptsache dramatisch.
    Dazu ein Interview mit dem damaligen Tf, der herzzereissend berichtete, er sei nun gläubig geworden und was nicht alles. Gut, das ist seine Privatsache, wie er mit dem Unfall umgeht, aber dieses Gefasel brachte inhaltlich absolut nichts. Tränendrüse und Blut, verdrehte Tatsachen, vorgefertigte Meinungen, vertane Zeit, Unterschichtenfernsehen halt.
    Und wer diesen Quatsch dann noch "gut" findet, über den kann ich nur den Kopf schütteln.


    Ich habe mir den Beitrag jetzt mal angesehen. Was "baeuchle" geschrieben hat, kann ich uneingeschränkt unterschreiben. Ich würde sogar noch weitergehen: Die gesamten 13 Minuten sind fast völlig überflüssig, die letzten 30 Sekunden Zusammenfassung nahezu komplett ausreichend.
    Und ja, die Sendung mit der Maus hätte das eindeutig besser, informativer und verständlicher hinbekommen.

  • Schnelle, hektische Schnitte und die bereits von baeuchle aufgezählten üblichen Klischees finde ich auch doof. Ich muss allerdings gestehen, dass es mich genau so nerven würde, käme die Sendung ähnlich bieder daher wie der "7. Sinn". Die goldene Mitte wäre folglich gefragt.

    Und damit gehörst du auch nicht zur Zielgruppe. Die findet das nämlich "total cool, ey!". Zur Zielgruppe von "Der 7. Sinn" gehörst Du dann auch nicht. Aber In der Sache hast Du Recht - Es gibt aber auch genug Beweise, daß eine moderne Reportage möglich ist, ohne gleich in "Generation doof" abzudriften.

    Tja, jetzt machste dir extra die Arbeit, das hier unten zu lesen - und dann steht da nichts sinnvolles. Pech gehabt.

  • Laßt mich mal ein paar Gedanken aus meiner 16jährigen Medienpraxis beitragen.
    Eine Sendung wie Galileo auf einem privaten Fernsehkanal hat eine klare Zielsetzung. Erstens, ein knalliges Thema zu finden, zweitens, es derartig aufzubereiten, daß das Publikum bis zur nächsten Werbepause durchhält. Der Sinn privater Hörfunk- und Fernsehsender besteht nicht darin, sachgerecht aufbereitete Informationen zu liefern, sondern die Zuschauerin und den Zuhörer in einen hektischen Aufmerksamkeitsmodus zu versetzen, damit nachher die Werbekasse klingeln kann. Daß sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk dieses Schema zu eigen gemacht hat, macht die Sache auch nicht besser, sondern sägt an dessen Existenzberechtigung.


    Ich behaupte einfach mal, daß wir uns von diesen aufgeblasenen hektischen Schnitt- und Kreischmedien besser fernhalten. Verarsche ist ihr Geschäft. Sie wollen dich nicht informieren, sondern kaufen. Wenn zufälligerweise dabei eine sinnige Information herausspringt, ist das fast schon ungewollt.


    Sorry, Marius, aber das ist die traurige Wahrheit über das, was hierzulande als Journalismus gilt.
    Und nur nebenbei: die Macherinnen und Macher derartiger Sendungen kämen nie und nimmer auf die Idee, sich solche Sendungen auch selbst einmal anzutun. So weit reicht der Zynismus dann doch nicht.


    Insofern bin ich mir nicht mal sicher, ob Holger die "Vollspacken"mentalität richtig kapiert hat. Die können das schon kapieren, was du ihnen sagst, aber es paßt nicht in ihr Konzept der tendenziellen Desinformation.


    Edith bestand darauf, zwei Buchstaben richtigherum zu sortieren, und darauf, daß Nomen nun einmal groß geschrieben werden.

  • Ich würde ja gerne mal wissen, wie viele von denen, die hier von „Zielgruppe“ faseln, sich selbst zu ebenjener zählen würden. Für mich hört sich das alles sehr nach „die Jugend ist halt so, hab ich mir sagen lassen“ an.


    Dunkle Bilder -> Im Tunnel ists halt dunkel...logisch, oder?

    Die Bilder im wirklichen Tunnel finde ich gar nicht so schlimm dunkel,aber die in der Haltestelle, die eigentlich hell erleuchtet ist.Natürlich ist die nicht taghell, und ein CCD-Chip bemerkt das eher als das Auge, aber das ist keine Ausrede dafür, den Film unterzubelichten.


    Zitat

    Mehrmals Fallen auf das Gleis -> Man hat eben nur eine Station zur Verfügung und wird wohl nicht 100000 verschiedene Szenen drehen, wie jemand auf ein Gleis fällt

    Man muss es ja aber nicht x-mal zeigen.


    Zitat

    Hektische Bilder -> entspricht vielleicht der Realität, die echte Situation ist ja nunmal auch hektisch...

    Hektische Bilder für Situationen, die Hektik darstellen sollen, von mir aus. Aber das ist nicht alles, wo der Film hektisch ist.[/quote]


    Zitat

    Notschalter: wo? -> Wie ICH in dem Video erkennen kann, am Anfang des Bahnsteigs...

    Dann geh' doch mal an den Bahnsteig am Hauptbahnhof und suche mal den Schalter.


    Zitat

    Bahnsteig mit Notrufsäulen zeigen -> Wie im Bericht erwähnt, gibt es mehrere, die wird man also auf den ersten Blick sehen,
    warum soll man es dann erklären?!

    Ja, warum überhaupt was erklären? Ich muss aber zugeben, bei Minute 8 sieht man das in der Tat ganz gut, merke ich beim nochmalsehen.


    Zitat

    Echtes Notsignal -> Ich glaube kaum, dass jemand auf die Idee kommen wird. Wie würdest du dich denn fühlen wenn vor dir
    jemand auf dem Gleis liegt und grade eine U-Bahn in die Station einfährt? Du wirst wohl kaum dein Handy rausholen, eine App aktivieren und dann Kreisbewegungen machen. Winken macht man aus dem Reflex heraus und ist wohl genau so wirksam.

    Ich würde mit einer Hand eine kreisende Bewegung machen. Mit der anderen versuchen, ein Licht zu beschaffen. Ein verdammtes Feuerzeug würde reichen (nicht dass ich persönlich rauchen würde). Man wird besser und schneller gesehen.[/quote]


    Zitat

    oberirdisch -> ...in dem Beitrag ging es um Tunnels...nicht um oberirdische Stationen.

    Richtig. Aber warum?


    Zitat

    Unterrollschutz ohne Stromschiene -> Es wurde erwähnt, dass man auf jeden Fall so weit wie möglich von der Stromschiene weg soll. Der Unterrollschutz liegt auf der gegenüberliegenden Seite der Stromschiene. Daraus kann sich wohl jeder schlussfolgern

    Fangen wir für die Stromschiene noch etwas weiter vorne an: „Noch ist keine Bahn in Sicht, aber es lauert eine andere Gefahr. Also, eigentlich nicht, aber kann ja sein.“ Abgesehen davon, wird es eben nicht gesagt. Stromschienen werden mal als theoretische Möglichkeit angegeben und nicht mehr beim Unterrollschutz erwähnt. Die Sachen sind alle immer über Frankfurt, wo es ja gar keine Stromschiene gibt, wie ja erwähnt wurde. Es wird auch gesagt, dass es nicht überall einen Unterrollschutz gibt.


    Zitat

    Warum soll man den Beitrag in 5 Minuten runterrattern? Wenn es nicht so schnell geht, kann man sich die Sachen viel besser merken. Durch mehrmaliges Zeigen prägen sie sich (mehr) ein.

    Was soll denn aber z.B. der Teil mit dem Fahrer, an dem er erzählt, dass man manchmal sieht, dass jemand springen würde?


    Es gibt noch mehr.


    Der Beitrag fängt an damit, dass gesagt wird, dass man immer wieder sehen würde, dass Frauen von Männern ins Gleisbett geschubst werden. (Tatsächlich. „Solche Bilder sieht man immer wieder.“)


    Warum wird eigentlich nicht mal gesagt, wie tief das Gleisbett eigentlich ist? „Je nach Stadt 60 cm bis 1 m“ wäre doch mal sinnvoll, um
    sich das vorzustellen, wenn schon darüber geredet wird, dass man rausklettern kann. Soll man auf die Schienenoberkante treten, um besser nach oben zu kommen, oder könnte das gefährlich sein (Tipp: es kann gefährlich sein, wenn die Schiene nicht trocken ist, was sie auch im Tunnel nicht unbedingt sein muss). Der Unterrollraum ist laut Beitrag „unmittelbar neben dem Gleis am vorderen Ende der Warteplattform“ – bitte was?


    Es wird mit keinem Ton gesagt, wie man überhaupt Stürze verhindern kann – nicht nahe an der Bahnsteigskante stehen zum Beispiel. Ja, es ging nicht um Präventation, aber warum eigentlich nicht? Ein Satz hätte gereicht.