50 Jahre U-Bahn-Bau in Frankfurt am Main

  • 50 Jahre U-Bahn-Bau in Frankfurt am Main


    Die HSF öffnet am Samstag, den 29. Juni 2013, und am Sonntag, den 30. Juni 2013, die Stadtbahnausstellung in der U-Bahn-Station „Kirchplatz“. Der Eintritt ist frei.


    Mit den Worten „Ab heute wird also in Frankfurt eine U-Bahn gebaut“ zog Verkehrsdezernent Walter Möller am Freitag, den 28. Juni 1963, um 11:47 Uhr die Reißleine und setzte die Ramme in Bewegung. Der erste Rammschlag und die Feierstunde - denen zahlreiche Ehrengäste der Stadt beiwohnten - fanden damals in der Eschersheimer Landstraße, nördlich des Alleenrings, statt.


    Heute, 50 Jahre nach dem ersten Rammschlag, verkehren insgesamt neun U-Bahn-Linien unter der Frankfurter Innenstadt, dem Nord-, West- und Ostend, der Nordweststadt sowie den Stadtteilen Bornheim, Bockenheim und Sachsenhausen. Insgesamt halten sie an 27 unterirdischen Stationen. Eine weitere unterirdische Station entsteht bis 2019 im Zuge des Stadtbahnbaus im Europaviertel unter dem Güterplatz in Höhe des neuen Einkaufszentrums „Skyline Plaza“.


    Insgesamt gibt es vier Grundstrecken. Sie teilen sich auf in die Grundstrecke A – die heutigen U-Bahn-Linien U1, U2, U3, U8 und U9, die Grundstrecke B – die heutigen U-Bahn-Linien U4 und U5, sowie die Grundstrecke C – die heutigen U-Bahn-Linien U6 und U7. Teile der Grundstrecke D wurden im Februar 2001 sowie Dezember 2010 in Betrieb genommen und zunächst den bestehenden Grundstrecken zugeschlagen: unterirdisch zwischen Hauptbahnhof und Bockenheimer Warte (Linie U4, Grundstrecke B) sowie oberirdisch zwischen Niederursel und Kalbach (Linien U8 und U9, Grundstrecke A).


    Öffnung der Stadtbahnausstellung in der U-Bahn-Station „Kirchplatz“


    Anlässlich des Jubiläums öffnet der Verein „Historische Straßenbahn der Stadt Frankfurt am Main e. V.“ (HSF), der seit April 2006 das Verkehrsmuseum der VGF betreut, die Stadtbahnausstellung in der U-Bahn-Station „Kirchplatz“ am Samstag, 29. Juni 2013, und am Sonntag, 30. Juni 2013, jeweils von 10 bis 17 Uhr für die Öffentlichkeit. Der Eintritt ist frei. Zudem widmet die HSF dem U-Bahn-Bau zum 50-jährigen Jubiläum eine Sonderausstellung, in der historische Aufnahmen der Baugesichte gezeigt werden.


    Die Stadtbahnausstellung erklärt anschaulich den Bau und Betrieb der Frankfurter Stadtbahn, die im Volksmund als U-Bahn bezeichnet wird. Ergänzt wird die Ausstellung an beiden Tagen um historische Filme, einen Informationsstand des Verkehrsmuseums, an dem Infobroschüren erhältlich sind, sowie eine Stadtbahnrallye, mit der die kleinen Besucher die Ausstellung spielerisch erkunden können.


    Mit Bahn und Bus zur Stadtbahnausstellung


    Die Stadtbahnausstellung ist mit einer Vielzahl öffentlicher Verkehrsmittel zu erreichen. An der Station „Kirchplatz“ halten die U-Bahn-Linien U6 und U7 sowie die Bus-Linie 34. Zusätzlich verkehren an beiden Tagen auf der Linie U7 zwischen den Stationen „Schäfflestraße“ und „Hausen“ stündlich die beiden historisch lackierten Wagen des Typs „U2“.


    Zur Haltestelle „Schönhof“, die sich etwa fünf Minuten Fußweg von der Station Kirchplatz entfernt in der Schloßstraße befindet, verkehren am Sonntag zusätzlich Straßenbahnen mit der Linienbezeichnung „V“. Die Sonderlinie fährt im 50-Minuten-Takt vom Verkehrsmuseum in Schwanheim über Goldstein, Niederrad, Universitätsklinikum, Stresemannallee/Gartenstraße, Hauptbahnhof und Messe zum Schönhof und zurück. Zum Einsatz kommen hier der Museumswagen vom Typ „O“ sowie ein Fahrzeug des Typs "Pt".


    Die Fahrpläne können im Internet unter www.hsf-ffm.de heruntergeladen werden. Für die Mitfahrt ist ein gültiges RMV-Ticket für das Tarifgebiet Frankfurt erforderlich.


    Hinweis zur Barrierefreiheit der Stadtbahnausstellung und des Pendelverkehrs


    Sowohl die B-Ebene der U-Bahn-Station „Kirchplatz“ als auch die Stadtbahnausstellung sind leider nicht barrierefrei zugänglich. Der Zugang erfolgt von der B-Ebene über ein Treppenhaus.


    Auch die eingesetzten U-Bahnen und Straßenbahnen des Pendelverkehrs sind nicht barrierefrei zugänglich. Moderne U-Bahnen des Typs „U5“ mit barrierefreiem Zugang kommen an diesem Wochenende wegen der „Rollstuhl Basketball-EM 2013“ in der Eissporthalle auf der Linie U7 zum Einsatz.

  • Stadtbahnausstellung: Geänderte Linienführung des U-Bahn-Pendelverkehrs


    Die rot-weiß lackierten U-Bahn-Wagen fahren statt in den Riederwald nur bis Ostbahnhof.


    Der angekündigte U-Bahn-Pendelverkehr kann aus betrieblichen Gründen am Samstag und Sonntag nicht wie geplant zwischen den Stationen „Schäfflestraße“ und „Hausen“ verkehren. Stattdessen sind die beiden historisch lackierten U-Bahn-Wagen stündlich auf dem Streckenabschnitt zwischen „Ostbahnhof“ und „Hausen“ im Einsatz. Lediglich die Fahrten vom und zum Betriebshof Ost beginnen bzw. enden an der Station „Johanna-Tesch-Platz“.


    Die geänderten Fahrpläne für den U-Bahn-Pendelverkehr sowie den Fahrplan für die am Sonntag zwischen dem Verkehrsmuseum und der Haltestelle „Schönhof“ verkehrenden Straßenbahnen der Typen „O“ und „Pt“ können im Internet unter http://www.hsf-ffm.de heruntergeladen werden.


    Für die kurzfristige Änderung bitten VGF und HSF um Verständnis.


    Sonderfahrplan U-Bahn- und Straßenbahn-Pendelverkehr

  • Warum lässt man keine "besonderen" Wagen auf dem Pendel fahren?
    Ein U3 oder U4 Wagen wäre hier viel sehenswerter, zumal man derzeit Ostbahnhof - Industriehof auch mit U2-Wagen fahren kann... =/

  • Für diesen Anlass halte ich persönlich den Einsatz von 303+304 durchaus für adäquat. Bei der Ausstellung werden ja historische Aufnahmen gezeigt und da sollte die Anfahrt logischerweise mit historisch-lackierten Fahrzeugen erfolgen.


    Und wer weiß, vielleicht kommen die U3- und U4-Wagen vielleicht doch eines Tages planmäßig auf der C-Strecke zum Einsatz. Vor zwei Jahren hätte wohl auch niemand ernsthaft damit gerechnet, dass auf der U6 eine Zeit lang regelmäßig U2h's fahren werden.

    O tempora, o mores! Via celeris ferrea sine bursis portis ductilibus.

  • Kann jemand evtl. meine Neugier befriedigen?


    Heute vormittag sah ich den O-Wagen aus ca. 40 Meter Entfernung an mir vorbeifahren, planmäßig gekennzeichnet mit "V" als Liniensymbol. Auf den seitlichen Linienlaufschildern trug er jedoch das blau-weiße U-Bahnsymbol, die kleinere Schrift konnte ich aber leider aus der Entfernung nicht lesen. Womit waren diese Schilder denn beschriftet?

  • Verkehrsmuseum Schwanheim:universitätsklinik um:Baseler Platz:hauptbahnhof:messe:schönhof(stadtbahnausstellung) ich weiss nicht ob das alle waren.
    Drer sinn des U bahnschildes ist mir auch nicht klar,V wäre besser,aber warum man für 7 stunden Einsatzzeit extra 8 Schilder macht ist mir eh ein Rätsel
    Wie macht die VGF die eigentlich?

    Lang leben die Einheitsloks

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  • Kann jemand evtl. meine Neugier befriedigen?


    Heute vormittag sah ich den O-Wagen aus ca. 40 Meter Entfernung an mir vorbeifahren, planmäßig gekennzeichnet mit "V" als Liniensymbol. Auf den seitlichen Linienlaufschildern trug er jedoch das blau-weiße U-Bahnsymbol, die kleinere Schrift konnte ich aber leider aus der Entfernung nicht lesen. Womit waren diese Schilder denn beschriftet?


    wie wäre es damit:






    Gruß
    HCW

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  • Das war eine ernst gemeinte Frage,warum kann man darauf keine ernstgemeinte Antwort bekomen ?(

    Lang leben die Einheitsloks

  • Bei Schildern, die häufiger gebraucht wurden, ja.
    Bei geringeren Stückzahlen gab es auch schon die Variante "bedruckte Klebefolie" (spezielle Tinte wird auf dafür vorgesehene Folie gedruckt, im Prinzip wie der Tintenkleckser daheim, nur größer) oder bei einfarbigen Designs aus Klebefolie mit dem Schneidplotter hergestellt.
    Für einmalige Fahrten gab es auch schon aufgeklebte Ausdrucke auf Papier.

    Tja, jetzt machste dir extra die Arbeit, das hier unten zu lesen - und dann steht da nichts sinnvolles. Pech gehabt.