VLEXX kommt nach Frankfurt

  • Das einzige was funktioniert sind die Fahrzeuge.

    Haha das war wohl der Witz der Woche. Okay, Motorschaden habe ich noch keinen erlebt, aber einiges andere. Ich fahre täglich mit der vlexx und muss leider sagen, dass die Fahrzeuge nun schon mehrmals Störungen an den Türen hatten wegen defekter Schiebetritte. Außerdem sind die Toiletten sehr störanfällig, mein Gefühl sagt mir aktuell mehr als 50 % defekte Toiletten. Und das FIS funktioniert wohl auch nicht so einwandfrei, manchmal wird bei allen Bahnhöfen die falsche Einstiegsseite angesagt oder die Außenanzeigen sind defekt. Dazu kommt noch die falsche Bedienung, wenn die Tfs bei der RB 33 Mainz mal RB 31 Mainz einstellen und die Fahrgäste in Bad Kreuznach sich wundern, wieso man denn von Alzey kommt.


    Aber trotzdem muss man sagen, dass diese Probleme nichts im Vergleich zum aktuellen akuten Personalmangel sind.


    edit: ich sehe gerade, man ist nach 4!!! Tagen endlich mal dazu übergegangen, sich auf der Website bei den Fahrgästen zu entschuldigen.

    Ein Taktfahrplan für alle, alle für einen Taktfahrplan.

    Einmal editiert, zuletzt von Bahn24 ()

  • Ist mir noch gar nicht aufgefallen dass, das Stärken und Schwächen beim 430er länger dauert als beim 423er. Woran liegt das denn ?


    Nachdem mir die Forensaftware gerade eben zum 3. Mal meine ausführliche Erklärung gekillt hat, weil ich beim Schreiben auf irgendwelche bescheuerten Tastenkombinationen gekommen bin und damit diesen - tschuldigung - scheiß "Zurücksetzen"-Button oder irgendwelche anderen Reset-Funktionen getriggert habe, eben nur noch die Kurzversion :evil:


    Ganz kurz: an der brutal langsamen und umständlichen "Leittechnik" der 430, wobei das meiste aber angeblich "aus Sicherheitsgründen" (weil der 423 ja auch sooooooo unsicher ist, jaaaa, alles klar) sogar von uns'EBA so gewollt ist. Vieles ist im 423 eben nicht so umständlich, und dessen "Leittechnik" arbeitet gerade beim Beifahren/Trennen und allgemein im Stand ganz einfach deutlich flotter als die im 430.


    Hinzu kommt, daß ich im 430 jedes einzelne Mal, wenn ich einen Führerstand scharfschalte, erstmal dem Karren die seiner Ansicht nach vorhandenen Bremshunderstel (im Idealfall 150) durch Abtippen der Bildschirmanzeige quittieren muß - vorher kann ich nichts Sinnvolles machen. Aber ehe ich die Brh erstmal quittieren kann... ich schließe den Führerstand scharf, bekomme erstmal die Löffel vollgepiept und vollgequiekt mit solchem Schmus á la "Diagnoseausfall in Zug 2", bis die Technik langsam mal begreift, daß ja nun doch der Führerstand da vorne der aktive sein soll und doch nichts ausgefallen ist... dann MUSS ich meine Brh abtippen, was mit den "Softkeys" (eine Art Folientastatur) auch wunderbar "schnell" zu machen geht... und dann kann ich mal langsam an alles andere gehen. Dauert einfach nur ewig, vieles davon ist saftwarebedingt, manches deutet mir aber auch auf schlicht zu langsame und langatmige Hardware hin.


    Den Trend gibt es aber bei ICE-Zügen auch, daß deren Rechnertechnik mit jeder Generation immer langsamer und langweiliger wird :evil:


    Zitat

    Ja es war so schön die letzten zwei Jahre mit der überschlagenen Wende der S8 in Wiesbaden Hbf. Warum hat man die denn wieder abgeschafft (auch wenn die Bauarbeiten zu Ende sind, hätte man doch sehen können dass die Verspätungen bei der S8 dadurch zurück gegangen sind) ?


    Geiz-, äh, "betriebswirtschaftliche Gründe". So, ohne überschlagene Wende, braucht man auf der S8 einen Umlauf (samt erforderlichem Personal, von dem wir sowieso schon massiv zuwenig haben) weniger.


    Zitat

    Und das 9 Minuten Wendezeit zu kurz sind, hätte man doch auch an den 10 Minuten Wendezeit der S1 in Wiesbaden sehen können, dort müsste auch eine überschlagene Wende her. Oder aber eine Wende von der S1 auf die S8, jetzt wo nur noch eine Baureihe auf diesen Linien unterwegs ist müsste dass doch machbar sein. Also z.B. Ankunft als S8 um xx.10 Abfahrt als S1 um xx.35 und Ankunft als S1 um xx.24 und Abfahrt als S8 um xx.49, da wäre dann für beiden Linien mehr Puffer zum Aufholen von Verspätung drin und wenn ich das richtig sehe bräuchte man nur einen zusätzlichen Zug, statt zwei zusätzliche Züge bei überschlagener Wende von S8 und S1 getrennt.


    Hört sich gut an, aber mach das mal den Betriebswirtschaftlern und dem Fahrplanbüro klar. Viel Freude und guten Erfolg :wacko::rolleyes:


    Zitat

    Seit die S8 wieder mit kurzer Wende fährt ist mir mehrfach in Wiesbaden aufgefallen, dass die Verspätung bei der Abfahrt bis zum Erreichen der Abfahrtszeit oder darüber hinaus nicht angezeigt bzw. angesagt wird, obwohl die Ankunftsverspätung schon lange bekannt ist. Beispiel. Die S8 hat in der Ankunft +18 laut Internet. Zur Abfahrtzeit (Wendezeit 9 Minuten) standen die Fahrgäste vor einem leeren Bahnsteig ohne dass die Verspätung auf den Zugzielanzeiger angegeben wurde, es erfolgte auch keine Durchsage.


    Die fehlende Durchsage könnte daran liegen, daß der Fahrdienstleiter die auch noch "nebenbei" mit machen "darf" (klar, man hat ja sonst auf dem Stellwerk in Wiesbaden nichts zu tun, abends ab glaub 21 oder 22 Uhr steuert man dort ja nur alleine Wiesbaden Hbf, Wiesbaden Ost und sämtliche auf diese beiden Bahnhöfe zulaufenden Strecken bis zum Bereich des jeweils nächsten Stellwerks). Die Bahnsteiganzeiger: noch verrückter, die sollen eigentlich automatisch die Verspätungen anzeigen, aber die Datenübernahme klappt auch nur selten, dann muß das auch wieder manuell im Stellwerk eingestellt werden - geht natürlich auch richtig schön umständlich über ein Windoof-Programm. Die Zeit und Muße hat man als Fdl da oben einfach nicht.


    Warum RIS das nicht mehr automatisch prognostiziert... keine Ahnung, RIS bzw. seine Mechanismen bleiben mir ein Buch mit 7 Siegeln.

    Hinweis: Sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, spiegeln meine Beiträge nur meine persönliche Meinung. Diese muß nicht zwangsläufig der meines Arbeitgebers, irgendwelcher Institutionen oder von sonstwem entsprechen, sie muß auch nicht unbedingt jedem gefallen, ich lasse sie mir aber auch nicht verbieten oder madig machen und werde mich im Normalfall auch nicht dafür, daß ich eben eine eigene Sicht der Dinge habe, entschuldigen.

  • So, jetzt versuche ich es einfach mal über einen externen Editor, da gibt es wenigstens kein "Zurücksetzen" oder irgendwas, was man ganz versehentlich auslösen und was mühsam seitenweite Text einfach mal so "puff" durch die Esse jagen kann.


    Also, die Unterschiede zwischen den Baureihen beim An- und Abhängen waren von Interesse:


    420: das Fahrzeug ist einfach nur übersichtlich nach vorne raus, man weiß jederzeit, wie weit man noch vom anderen Zug entfernt ist. Nach dem Beifahren oder Abhängen braucht nirgends irgendwas irgendeinem Computer quittiert werden; wie lang der Zug ist, ist dem 420 völlig egal - genau wie die Frage, welcher Führerstand gerade aktiv geschaltet ist. Man kann auch von einem Führerstand in Zugmitte aus alles machen - sogar fahren. Da jedwede umständliche Computertechnik fehlt, gehen Verstärken und Schwächen in aller Regel völlig problemlos und schnell, beim Schwächen kann es nur passieren, daß die Schakus offen bleiben und manuell geschlossen werden müssen.


    423: auch noch einigermaßen übersichtlich, und zum Beifahren hat er was Feines: ein eigenes "Programm", was man auszulösen hat, bevor man wirklich beifährt. Daraufhin "taktet" er sich selbst an den schon stehenden Zug heran und kuppelt an - hat den Vorteil, daß die Beifahrgeschwindigkeit automatisch geregelt wird und nicht zu schnell werden kann. Ist man dann beigefahren, kann man von dem Führerstand in der Mitte ohne Probleme noch das Licht einschalten und die Türen freigeben. Allerdings muß beim 423 schon nach jedem Ab- oder Anhängen die neue Zugstärke der Leittechnik quittiert werden - und zwar von einem Endführerstand aus. Beim Abhängen hat man ja direkt einen Endführerstand vor sich, beim Anhängen dagegen muß man zu einem laufen. Dafür geht das Quittieren dann einigermaßen flott; Sachen wie die Zugdaten kann man schon "vorarbeiten".


    430: eine Katastrophe :evil: Das Fahrzeug ist vorne raus durch die lange Schnauze einfach nur brutal unübersichtlich, man weiß nicht, wieviel Platz man noch bis zur Schaku des anderen Zugteils hat, und sollte also lieber zu zeitig als zu spät anhalten. Das Rantakten-Programm des 423 gibt es nicht mehr - laut unseren Ausbildern auf ausdrücklichen Ukas von uns'EBA, welches verlangt, daß, sowie sich das Fahrzeug bewegt, die Sifa betätigt werden muß. Der 423 kann theoretisch als unbesetzter Geisterzug hunderte Meter vor sich hintakten und dann irgendwann gegen irgendwas dagegentakten - das geht. Sollte beim 430 unterbunden werden durch Sifa-Zwang, ist aber Blödsinn: bei der niedrigen Geschwindigkeit spricht auch im 430 die Sifa nicht an. Trotzdem müssen wir manuell beifahren - und das mit äußerster Vorsicht: ich habe gelernt: 1 km/h; manche Kollegen haben auch 2 km/h gelernt, bei 2 km/h kracht und scheppert es aber schon massiv. - Bevor wir überhaupt ranfahren, müssen wir anhalten und die "Kuppelfahrt" aktivieren - vergißt man das, kann man anschließend vom neuen Mittelführerstand aus keine Türen mehr freigeben, was etwas hinderlich für die draußen wartenden Fahrgäste ist. Dann quiekt einem die Computerkiste erstmal die Ohren voll mit allen möglichen "Störungen", machen kann man von diesem Führerstand aus aber eh nichts mehr - nur noch die Federspeicher anlegen. Das geht natürlich nicht so schnell (wer wirds denn hier so eilig haben? "Eile mit Weile" ist das 430-Motto!), und man sollte nicht zu zeitig den Richtungsschalter-Schlüssel abziehen - zieht man den ab, bevor die Federspeicher alle angelegt haben, baut man sich direkt selber Bremsstörungen rein, das mag der 430 nämlich gar nicht.


    Auf gehts auf die andere Seite. Schlüssel rein und "aufschließen" (d.h. nach "V" oder "M") - und schon wird man erstmal munter vollgepiept und vollgequiekt mit supertollen Störungen á la "Diagnoseausfall in Zug 2" und solcher Rotz, bis die Computer untereinander endlich merken, daß sie nicht mehr allein sind und daß nun von diesem Führerstand aus gefahren werden soll. Dann darf man den Computern die neue Zugstärke quittieren, anschließend MUSS man durch Abtippen vom Display die Bremshunderstel, die nach Ansicht der Computer vorhanden sind, abtippen - wenn da eine 40 steht, muß man die 40 abtippen, steht da eine 132, dann eben die, und steht da eine 0, muß man eben "0" tippen und quittieren. Quittiert man nicht oder falsch, geht es nicht weiter - erst nach dem Abtippen der angezeigten Zahl (und das aber wie gesagt bei gnadenlos jedem einzelnen Scharfschalten des Führerstands!) kann man irgendwas anderes Sinnvolles machen, erst dann geht es weiter. Dann kommen Bremsprobe, FIS-Start und die Zugdateneingabe - bei 420 und 423 konnte man bei der Zugdateneingabe in die Indusi in der Abstellanlage vorarbeiten, beim 430 kann man das natürlich nicht mehr. Wäre ja auch zu einfach. - Wenn man Glück hat, werden die Federspeicherbremsen des beigefahrenen Zugteils vom Diagnoserechner auch wirklich als gelöst angesehen (was sie nach der Bremsprobe auch wirklich sind), hat man Pech, denkt der Rechner, die wären fest... dann darf man sie nochmal anlegen... warten... nochmal lösen... warten... hat man Glück, ist die falsche Diagnoseanzeige weg, hat man Pech, ist sie immer noch da, und man legt nochmal an... wartet... löst... wartet... und das solange, bis die Meldung weg ist. - Sicher, man kann trotzdem fahren, kein Problem - nur was tut man, falls sich so ein EBA-Wichtigtuer ausgerechnet auf diesen Führerstand verirrt und der dann rumblubbert, wie man dazu kommt, mit ner angezeigten Bremsstörung draußen rumzufahren...?


    Beim Abhängen dasselbe Drama. Wie beim 423 direkt von der Kuppelstelle aus das Abhängen quittieren, Licht aus und Türen zu geht zwar, aber natürlich auch erst wieder, nachdem man fein brav die neue Zugstärke und die nun im noch vorhandenen Zugteil vorhandenen Bremshunderstel quittiert hat... eher nicht. Das tut sich freiwillig kein Mensch mehr an (zumal es immer und immer und immer wieder verbunden ist mit diesem gnadenlos lauten und grellen Fehler-Gepiepe nicht vorhandener Fehler; ich weiß schon, warum ich im 430 seit Wochen nur noch mit Ohropax arbeite!), Licht bleibt also an und Türen frei... hoffentlich steigt keiner ein, sonst haben wir ein Problem. Also vor auf die andere Seite (bin in Gedanken beim Abhängen in Wiesbaden), die ganze Tippeltappeltour mit dem Computerschmonz durch... erst dann können wir wegfahren. Da war ich mit dem 420 oder dem 423, wenn ich dort das "Werkstatt-Schnellkonfigurieren" angewendet habe (da gibts einen Trick, den gibts aber beim 430 nicht mehr, wie man das Zugstärkenquittieren deutlich abkürzen konnte), schon lange weg.



    Tja, und deshalb dauert das Verstärken und Schwächen mit 430... und das deutlich!!! länger als bei den beiden älteren Baureihen. Daß dafür die Schnellwendezeiten schon bei absolut pünktlich ankommenden Zügen mal gerade so ausreichen, ist klar; bei schon verspätet ankommenden Zügen wird dann eben auch erst wieder später abgefahren... und wenn die Fahrstraßen wie in Wiesbaden derweil durch andere aus- und einfahrende Züge belegt sind, eben auch VIEL später. - Aber es muß ja, gerade nachmittags auf der S1 in Ober Roden, ständig ab- und angehangen werden... bitte, also dauert es eben. Daß von uns dann aber auch keiner mehr Lust hat, Verspätungen rauszufahren, was sowieso nicht mehr zu schaffen ist (10 Minuten in der HVZ kann man schlicht nicht mehr aufholen!), wundert dann auch nicht mehr.

    Hinweis: Sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, spiegeln meine Beiträge nur meine persönliche Meinung. Diese muß nicht zwangsläufig der meines Arbeitgebers, irgendwelcher Institutionen oder von sonstwem entsprechen, sie muß auch nicht unbedingt jedem gefallen, ich lasse sie mir aber auch nicht verbieten oder madig machen und werde mich im Normalfall auch nicht dafür, daß ich eben eine eigene Sicht der Dinge habe, entschuldigen.

  • @ Tatrafan


    Vielen Dank für die ausführliche Erklärung.


    Ist schon komisch, als Aussenstehender denkt man ja eigentlich, je neuer der Zug desto einfacher und schneller alle Abläufe und Arbeitsbedingungen. Aber hier scheint ja eher das Motto zu herrschen warum einfach wenn es auch kompliziert geht. Ob Mitarbeiter und Fahrgäste darunter zu leiden haben ist anscheinend egal.

  • Tja, und deshalb dauert das Verstärken und Schwächen mit 430... und das deutlich!!! länger als bei den beiden älteren Baureihen.

    Werden diese Beobachtungen auch weitergeleitet? Sprich: Erfährt der Hersteller der Fahrzeuge irgendwann von diesen Einschränkungen?


    Wenn man deine ausführlichen Schilderungen liest, kann man doch eigentlich nicht davon ausgehen, dass dies nur einem Mitarbeiter auffällt.

  • Je neuer der Zug, desto einfacher und schneller geht alles... schön wärs. Ganz im Gegenteil: je neuer der Zug, desto mehr ist er mit Computern vollgestopft, und je mehr Computer erstmal miteinander klarkommen müssen, desto mühseliger wird es.


    Diesen Trend gibt es aber nicht nur bei S-Bahn-Fahrzeugen. Ist bei den diversen ICE-Zügen ganz genauso.


    Ob der Hersteller irgendwann mal was davon erfährt, keine Ahnung... hätte aber eigentlich längst sollen, in Stuttgart laufen die 430 ja schon ein Jahr länger als bei uns, dort hat man ja dieselben Erscheinungen. Aber selbst wenn diese Beobachtungen weitergeleitet werden, kenne ich die Antwort jetzt schon: jaaaaaa, das muß so sein wegen Weisung vom EBA, jenes muß so ein, weil Ukas vom Eurokratistischen Zentralkomitee in Brüssel gemäß XVII. "Eisenbahnpaket", und der Rest muß so sein, weil Baum und weil ein Ändern ja sowieso viiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiel zu teuer käme... tja. - - Das sind eben alles die Sachen, die ich meinte, als ich paar Beiträge früher geschrieben habe, sowas passiert und kommt raus, wenn man meint, die Meinung von Praktikern erst gar nicht einholen und im laufenden Betrieb dann beharrlich negieren und ignorieren zu müssen. Sah ja in der Computersimulation auch alles so hübsch aus, da funktionierte das ja alles... seltsam, seltsam, seltsam, daß das in der Praxis so gar nicht klappen will... naja, aber nur jaaaaa keine Fehler zugeben, gell, lieber RMV (Stichwort hier nur: der Verspätungstaster). - Klar ist das für die Fahrgäste massiver Essig, aber bitte, Betrieb und Verkehrsverbund wollen es offenbar nicht anders - also bitte, bekommen sie es eben so. Und wenn es noch so großer Rotz wird, aber wie gesagt: da wir als Tf (noch dazu als gelernte, nicht als schnellausgebildete Universal-Servicemitarbeiter mit gerade mal einer Art "Triebwagenbediener-Zusatzfunktion") ohnehin nichts zu melden haben und am besten nur Vorschriftenausführautomaten zu sein haben - bitte... mir fällt auf Anhieb nicht ein einziger Lokführer-Kollege mehr ein, den all das noch irgendwie interessieren würde. Kommen, das, was geht, fahren, nach Hause gehen, Ende. Ob die Fahrerei gut oder schlecht wird oder pünktlich oder ewig verspätet, interessiert inzwischen keinen mehr von uns - nicht bei DEN Rahmenbedingungen. Sorry, aber ist einfach so.

    Hinweis: Sofern nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet, spiegeln meine Beiträge nur meine persönliche Meinung. Diese muß nicht zwangsläufig der meines Arbeitgebers, irgendwelcher Institutionen oder von sonstwem entsprechen, sie muß auch nicht unbedingt jedem gefallen, ich lasse sie mir aber auch nicht verbieten oder madig machen und werde mich im Normalfall auch nicht dafür, daß ich eben eine eigene Sicht der Dinge habe, entschuldigen.

  • Auf der rheinschiene übernimmt jetzt transregio einzelne leistungen. Laut swr radioprogrammen


    Wegen der Unfähigkeit von VLEXX 'darf' ich morgen, sage und schreibe, 90min länger arbeiten. Ich freu mich ja soooo. XD Gut, ich verdien mein Geld damit, anderen aus der Patsche zu helfen. Personalmangel spielt mir da gut in die Hände und spült bares Geld in die Kasse.

    Lunatic-Driver/Luna Dorian
    "Das Leben ist ein Schatten und der wandert,
    ein armer Spieler nur, der seine Stunde auf einer Bühne auf- und abgeht und sich quält,
    und dann ist er verscholln.


  • Frankfurt wurde aus dem Plan genommen? Bis Januar komplett?


    Gruß, ULF

    Also am Mittwoch fuhr der RE 3 noch bis Frankfurt, nur der Rest, der teilweise nach Frankfurt fährt (RE 2, RE 13, RB 31, RB 33) fällt im Abschnitt zwischen Mainz und Frankfurt aus. Der Pünktlichkeit würde es eigentlich ganz gut tun, besonders die Richtung Frankfurt - Mainz, da wie allseits bekannt, die S8 ja gerne mal Verspätung hat.

    Ein Taktfahrplan für alle, alle für einen Taktfahrplan.

    Einmal editiert, zuletzt von Bahn24 ()

  • Heute mittag war ein VLEXX in Frankfurt und stand abfahrbereit nach Saarbrücken.


    Was ich auf der RE2 (Frankfurt - Koblenz) blöd finde: Im Fahrplan (zumindest in der RMV-Tabelle Linie 80 auf den Frankfurt-Koblenz-Fahrten) sieht der gemeine Fahrgast gar nicht, welcher Zug eigentlich von wem gefahren wird. Da steht nur "RB" oder "RE" über der Fahrt. Vielleicht weiß man als Fahrgast noch, dass die MRB-Züge von TransRegio und die 2-Std-Takt-RE von DB Regio gefahren werden. Aber bei den HVZ-Verstärkern erkennt man nicht, welcher von DB Regio und welcher von VLEXX gefahren wird.

    Viele Grüße, vöv2000


  • Heute mittag war ein VLEXX in Frankfurt und stand abfahrbereit nach Saarbrücken.


    Was ich auf der RE2 (Frankfurt - Koblenz) blöd finde: Im Fahrplan (zumindest in der RMV-Tabelle Linie 80 auf den Frankfurt-Koblenz-Fahrten) sieht der gemeine Fahrgast gar nicht, welcher Zug eigentlich von wem gefahren wird. Da steht nur "RB" oder "RE" über der Fahrt. Vielleicht weiß man als Fahrgast noch, dass die MRB-Züge von TransRegio und die 2-Std-Takt-RE von DB Regio gefahren werden. Aber bei den HVZ-Verstärkern erkennt man nicht, welcher von DB Regio und welcher von VLEXX gefahren wird.

    Da sind die Linienfahrpläne schon besser. Der RMV hat so was zwar net, aber der RNN. mit 29er Nummern die Züge der vlexx.

    Ein Taktfahrplan für alle, alle für einen Taktfahrplan.

  • Heimlich, still und leise hat Vlexx auf der Startseite die Aussage, dass das Fahrplanangebot bis zum 04.01.2014 reduziert wird durch die Aussage ersetzt dass das Fahrplanangebot vorübergehend reduziert wird.


    Dann sollen die doch wenigstens ehrlich schreiben dass sie keine Ahnung haben ob sie es irgendwann im Jahr 2015 schaffen, den vorgesehenen Fahrplan und die bestellten, und letzlich vom Steuerzahler bezahlten Züge, zu fahren.


    Dafür wird aber groß herausgestellt dass zweimal pro Woche ein ausfallender Zug durch Transregio gefahren wird. Das hilft den Pendlern und Schülern ja sehr viel weiter.


    Vlexx nervt einfach nur noch !!!!

  • Ich fahre heute nach Mainz und habe mir deshalb die Fahrplan-Info angesehen. Bei dem RE um 16:25 konnte ich dann bei Antippen der Zug-Info sehen, dass es sich um einen 29er RE von VLEXX handelt.


    Hm, wenn ich mir Eure Posts ansehe, sollte ich fast überlegen, mit dem Fahrrad zu fahren. :D Vlexx fährt nur, wenn sie können; die 430er sind arg störanfällig. Sollte ich vielleicht nach einem IC oder Transregio schauen. :thumbsup:

  • Jepp, es gibt einen IC, allerdings schon eine Stunde früher - und die Verbindung mit VIAS und bus via Mainz-Kastel auch jede Stunde.


    Immerhin für die Rückfahrt ist mit dem neuen Fahrplan das Zugangebot gegenüber früher sehr viel besser geworden: Fuhr früher die letzte S-Bahn von Mainz nach Frankfurt gegen Mitternacht; geht es jetzt alle halbe Stunde bis um 1 Uhr; und dann sogar die ganze Nacht durch jede Stunde! Da lobe ich dann die Besteller beim RMV doch!