Verlängerung der R16 (Friedberg-Friedrichsdorf)

  • Nachdem nun die RTW-Verlängerung nach Friedrichsdorf vom Tisch ist, das RTW-Projekt ebenso wie die Verlängerung der U2 zum "Hbf" Bad Homburg jedoch in Windeseile der Vollendung entgegeneilt, möchte ich mal den Vorschlag in den Raum stellen, ob es nicht sinnvoll wäre die Bahn Friedberg-Friedrichsdorf bis nach Bad Homburg zu verlängern. Dadurch könnte die Attraktivität dieser Strecke bedeutend gesteigert werden, weil für viele Ziele ein Umstieg entfallen würde. Gab es dementsprechende Überlegungen bereits in der Vergangenheit?

  • Frage 1 ist, ob es sinnvoll ist, mit Diesel unter Fahrdraht zu fahren?


    Frage 2 ist, ob es von der Gefäßgröße her möglich ist, daß die GTW (oder Lint?) die S-Bahn-Fahrten ersetzen?


    Frage 3 ist, ist der Bedarf auf diesem Abschnitt so hoch, daß es zusätzliche Fahrten braucht?

    Grüße ins Forum :saint:

  • Eine weitere Frage wäre, wo im Bad Homburger Bahnhof die Züge der RB16 dann halten sollten? Die vier Bahnsteiggleise sind schon ganz gut belegt durch die S-Bahn und die Taunusbahn. Oder soll letztere nach Friedrichsdorf gekürzt werden?
    Meiner Meinung nach wäre der beste Vorschlag, die S-Bahn immer bis Friedrichsdorf fahren zu lassen. Die Taunusbahn und die RB 16 enden in Friedrichsdorf(dort gibt es ja mehr Platz).
    Dann gäbe es in Bad Homburg auch Kapazitäten für die RTW.


    Und die RB 16 bekäme dann einen ordentlichen Taktfahrplan. Ohne diese 20 min Wartezeit :D

    Ein Taktfahrplan für alle, alle für einen Taktfahrplan.

  • Die 4 Gleise in Bad Homburg dürften meiner Einschätzung nach reichen.


    Nur dürfte das Problem mehr die Streckenbelegeung zwischen Friedrichsdorf
    und Bad Homburg sein. In welcher Zeitlage sollen die auf dieser Strecke fahren?


    Ein Problem der Strecke FB - Friedrichsdorf ist die Lage des einzigen
    Kreuzungsbahnhofes. Der liegt schon jetzt nicht passend für den Fahrplan.
    Um Anschlüsse herzustellen fahren die Züge während des 30 Minuten Taktes
    gegen die Lastrichtung ausserhalb des Taktknotens. Rodheim müsste wieder
    Bahnhof werden (unter Beibehaltung von Rosbach als Bf für Verspätungsfälle)
    um das abzufangen.

    In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't


    Sincerly yours, NSA
    powered by US government

    Einmal editiert, zuletzt von Darkside ()

  • Frage 1 ist, ob es sinnvoll ist, mit Diesel unter Fahrdraht zu fahren?


    Frage 2 ist, ob es von der Gefäßgröße her möglich ist, daß die GTW (oder Lint?) die S-Bahn-Fahrten ersetzen?


    Frage 3 ist, ist der Bedarf auf diesem Abschnitt so hoch, daß es zusätzliche Fahrten braucht?


    Ad 1: Das macht die Taunusbahn auch schon seit vielen Jahren. Durch die Verlängerung nach Bad Homburg und zu Stoßzeiten nach Frankfurt hat die Nutzung rapide zugenommen.


    Ad 2: Das hatte ich gar nicht vorgeschlagen. Momentan gibt es vier Fahrtenpaare pro Stunde in der Hauptverkehrszeit, 2x S-Bahn, 2x Taunusbahn. Durch die R16 kämen nochmals zwei hinzu.


    Ad 3: Damit wäre die Strecke sicherlich überversorgt. Ich hatte das aber vor allem vorgeschlagen, damit die Anschlussmöglichkeiten besser werden. Durch den Ausbau der U2 und die RTW wird Bad Homburg ein wichtiger Knotenpunkt für Fahrten in den Norden und Westen der Stadt Frankfurt. Dadurch reduziert sich die Zahl der Umstiege für Fahrten ins Merton-Viertel, nach Eschborn-Süd, nach Höchst und zum Flughafen. Ein Umstieg ist attraktiver als zwei. Es ist durchaus zu erwarten, dass dadurch mehr Passagiere die R16 nutzen würden. Hinzu kommt auch, dass die R16 von Fernreisenden Richtung Norden verwendet wird, zumal die ICs neuerdings nicht mehr am Westbahnhof halten.

  • Die Idee hat durchaus einen Reiz. Mit der neuen Buslinie 260 ergäbe sich vielleicht eine gute Reisekette: Königstein - Bus260 - Bad Homburg - RB16 - Friedberg - RE30/40 oder RB31/32 - ...
    Zudem wäre es auch preisgünstiger als mit dem derzeitigen Pflichtumstieg Frankfurt Hbf.

    2 Mal editiert, zuletzt von Kuckuck ()

  • Auf dem Abschnitt Bad Homburg–Friedrichsdorf kommen noch die nach Frankfurt Hbf durchgebundenen Fahrten der TSB (SE 15) dazu.


    Ich denke, man sollte erst mal abwarten, was das Projekt Verlängerung der S5 nach Usingen so ergibt. Dann kann man besser über Strecken- und Bahnsteigkapazitäten in und um Bad Homburg reden.


    Ansonsten bleibt übrigens noch die Bahnsteighöhe (GTW für 55 cm, LINT für 76 cm, VT 2E und 423 für 96 cm, Bad Homburg, Seulberg und Friedrichsdorf 76 cm (erstere beide vielleicht künftig 96 cm?) und der Rest nach Friedberg seit 2002 55 cm.

    Einmal editiert, zuletzt von MdE ()

  • Ich zitiere meinen eigenen Beitrag, den ich vor wenigen Minuten im RTW-Thread gepostet habe:


    Der RTW-Geschäftsführer Valussi ist aber schon jetzt ein Anhänger eines "Bahnknotens Bad Homburg", der durch Verlängerung von U2 und durch die RTW und (sein Vorschlag) Verlängerung der Regionalbahn Friedberg---Friedrichsdorf bis Bad Homburg entstehen würde. Eine Verschmelzung dieser Regionalbahn mit der RTW scheint mir da hinsichtlich vieler Faktoren (Takt, Zuglängen etc.) sinnvoller. Auch hier müsste die Strecke dazu elektrifiziert werden.


    Egal ob als RTW oder als bis Bad Homburg verlängerte RB 16:


    Es ginge nicht um die Versorgung des Abschnittes Bad Homburg---Friedrichsdorf, sondern um bessere Fahrtbeziehungen und Umsteigemöglichkeiten für Fahrgäste aus Rosbach, Rodheim und Burgholzhausen, ggf. auch für welche aus Friedberg:

    • Richtung U2 (Gonzenheim bis Heddernheim) nur 1x Umsteigen statt 2x
    • Richtung U3 (Oberursel bis Hohemark und Oberursel bis Heddernheim) nur 2x Umsteigen statt 3 Mal
    • Richtung Stadtbusse Bad Homburg nur 1x Umsteigen statt 2x
    • Richtung RTW nur 1x Umsteigen statt 2x
    • Und in allen Fällen: Durch die Direktfahrt bis Homburg (Wegfall der Umsteigezeit) eine kürzere Fahrzeit

    Das könnte schon erhebliche Anreize für mehr Fahrgäste setzen!

    "Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"


    (Etwas frei nach Albert Einstein)

    Einmal editiert, zuletzt von multi ()

  • Alle hier angesprochenen Probleme sind m.E. lösbar.


    Am gewichtigsten ist wohl die Eintaktung auf die Strecke und in den Bahnhof Bad Homburg. Auf der Strecke gibt es derzeit einen Halbstundentakt der S-Bahn und einen Halbstundentakt der Taunusbahn. Macht einen 15-Minuten-Takt gesamt zwischen Friedrichsdorf und Bad Homburg. Da sollte also noch Luft für 2 Fahrten pro Stunde für die RB 16 sein. Das wäre dann ein 10-Minuten-Takt. Scheint mir absolut machbar.


    Wie es im Bahnhof Bad Homburg wird, kann ich nicht einschätzen, weil ich mir dessen Gleisbelegung nie genau angesehen habe.


    Für den Bereich Rosbach und Rodheim: Rodheim tatsächlich wieder als Bahnhof und Strecke zwischen Rodheim und Rosbach zweigleisig (die Brücken usw. geben das her, es brucht nur ein zweites Gleis). Und schon haben wir hier massiv verbesserte Voraussetzungen für die Eintaktung und für etwaige Verspätungen.

    "Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"


    (Etwas frei nach Albert Einstein)

  • Zitat

    Wie es im Bahnhof Bad Homburg wird, kann ich nicht einschätzen, weil ich mir dessen Gleisbelegung nie genau angesehen habe.


    Derzeit hat der Bahnhof 2 Bahnsteige mit 4 Gleisen. Die Ubahn ist soweit ich weiß für den dritten Bahnsteig, dem sogen. Fürstenbahnsteig vorgesehen. Derzeit wird zur HVZ immer ein Gleis von einer S-Bahn belegt, die in Bad Homburg endet. Die steht dort immer eine halbe Stunde, abwechselnd auf Gleis 2 und 5, soweit ich mich recht erinnere. Auch die Taunusbahn belegt oft ein Gleis. Es dürfte also mit der derzeitigen Taktung schon für die RTW eng werden, da die S-Bahnen Richtung Frankfurt und Friedrichsdorf immer gleichzeitig in Bad Homburg eintreffen. (Disclaimer: Ich bin kein Eisenbahner, sondern Passagier, also sind meine Aussagen mit Vorsicht zu genießen).

  • Derzeit hat der Bahnhof 2 Bahnsteige mit 4 Gleisen. Die Ubahn ist soweit ich weiß für den dritten Bahnsteig, dem sogen. Fürstenbahnsteig vorgesehen. Derzeit wird zur HVZ immer ein Gleis von einer S-Bahn belegt, die in Bad Homburg endet. Die steht dort immer eine halbe Stunde, abwechselnd auf Gleis 2 und 5, soweit ich mich recht erinnere. Auch die Taunusbahn belegt oft ein Gleis. Es dürfte also mit der derzeitigen Taktung schon für die RTW eng werden, da die S-Bahnen Richtung Frankfurt und Friedrichsdorf immer gleichzeitig in Bad Homburg eintreffen. (Disclaimer: Ich bin kein Eisenbahner, sondern Passagier, also sind meine Aussagen mit Vorsicht zu genießen).

    Genau so siehts aus. Es wird relativ eng.
    Mir kommt aber gerade eine Idee. Die Taunusbahn hat meist relativ kurze Wenden in Bad Homburg. Man kann dieses Gleis dann ggf. für die 16 benutzen, die dann zeitversetzt verkehren müsste.
    Wäre es denn egtl möglich, RTW und Taunusbahn teilen sich ein Gleis. Entweder zeitversetzt oder gleichzeitig zwei Züge. eine Anpassung der Bahnsteiglängen und der Sicherungstechnik wäre durchaus billiger als ein Neubau eines weiteren Bahnsteiges.
    Dann hätte man von den vier Gleisen zwei für durchgehende Züge (S5 von/nach Friedrichdorf, HVZ SE 15, evtl SE 16), ein Gleis für Taunusbahn und RTW und ein Gleis für die 16.

    Ein Taktfahrplan für alle, alle für einen Taktfahrplan.

  • Eine Flügelung der S5 in Friedrichsdorf halte ich für zielführend. Direkte umsteigfreie Verbindung in die Frankfurter City, kein Parallelverkehr im Abschnitt Bad Homburg – Friedrichsdorf und bessere Auslastung der S-Bahnen jenseits von Bad Homburg. Ein Kurzzug nach Friedberg an der Spitze der aus Frankfurt kommenden S5 könnte den Taktknoten in Friedberg erreichen und somit den passenden Anschluss z.B. Richtung Gießen ermöglichen.


    Für den Bereich Rosbach und Rodheim: Rodheim tatsächlich wieder als Bahnhof und Strecke zwischen Rodheim und Rosbach zweigleisig (die Brücken usw. geben das her, es brucht nur ein zweites Gleis). Und schon haben wir hier massiv verbesserte Voraussetzungen für die Eintaktung und für etwaige Verspätungen.


    Elektrifizierung der Strecke und Anpassung der Bahnsteige sind zudem nötig.


    Der hintere Teil der S5 fährt nach Usingen. In den Spitzenzeiten wird das Angebot auch weiterhin durch die SE15 von Brandoberndorf nach Frankfurt Hauptbahnhof ergänzt und entlastet damit die S-Bahn zwischen Usingen und Friedrichsdorf. Neue Fahrzeuge der Taunusbahn könnten zwischen Brandoberndorf und Usingen im Akkubetrieb fahren. Die jetzigen alten VT/ VS 2E Fahrzeuge werden Ende 2019 ausrangiert und die neueren Coradia Lint 41 Bahnen müssen spätesten 2022 ersetzt werden, da kein barrierefreier Ein- und Ausstieg möglich ist. Die Bahnsteige zwischen Friedrichsdorf-Köppern und Brandoberndorf haben bereits die Höhe eines S-Bahnsteigs. Sollte die Nachfrage entsprechend wachsen, müsste in der HVZ ein Langzug nach Friedrichsdorf fahren, der nach der Flügelung als Kurzzug nach Friedberg und als Vollzug nach Usingen weiterfährt.


    Die Bahnsteige in Weißkirchen/Steinbach, Bad Homburg, Seulberg und Friedrichsdorf werden sicherlich in den nächsten Jahren auf S-Bahnniveau gebracht.

    Tanz den ÖPNV

  • Soll die RTW nicht an einem Bahnsteig enden, der die gleiche Flucht wie der der U2 hat?!
    (mit Gleisverbindung zum Stadtbahnnetz)

    In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't


    Sincerly yours, NSA
    powered by US government

  • Zitat

    Soll die RTW nicht an einem Bahnsteig enden, der die gleiche Flucht wie der der U2 hat?!

    Genau so habe ich es auch in Erinnerung.


    Wenn die HLB bereit wäre, die RB16 vom Betriebsstandort Butzbach auf Königstein zu ändern (LINT/VT2e statt GTW), könnten RB 15 und 16 auch mal gemeinsam fahren und in Friedrichsdorf flügeln.

  • Vielen Dank für die zahlreichen Informationen. Ich habe gerade eben auch noch mal den Artikelauf Wikipedia gelesen, der ebenfalls sehr aufschlussreich ist. Demnach war die Strecke lange zweigleisig, was jedoch wegen einer kaputten Brücke aufgegeben wurde. Lustig fand ich das hier:


    Zitat

    Seit dem Ausbau verkehrten auf der Strecke auch Züge der Bäderbahn, Eilzüge von Wiesbaden über Höchst und Bad Homburg nach Bad Nauheim und ein tägliches D-Zugpaar Berlin–Wiesbaden.

    Der Eilzug war dann wohl sowas wie eine frühe RTW. :D Was ich auch nicht wusste: Bis vor einiger Zeit (wann sagt der Artikel leider nicht, ich vermute aber bis in die 1970er) fuhren noch Fernzüge auf der Homburger Bahn.

    Einmal editiert, zuletzt von Benedikt () aus folgendem Grund: Link auf Wikipedia

  • Hallo,


    da fuhren auch noch ganz andere Züge - ich zitiere mal meinen Beitrag von 2005:


    Zitat


    Hallo.


    Anno 1965 bin ich mit einem Dampfzug mit 15(!) Wagen auf dem Weg zur "Kinderverschickung" von Höchst über Bad Homburg nach St. Peter-Ording auch durch Rödelheim gefahren, gehalten hammer nicht.

    Grüße ins Forum
    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

  • Mal ein paar wissenswerte und/oder nicht unwichtige Fakten und Gedanken:


    • Die Strecke Friedrichsdorf–Friedberg ist betrieblich eigentlich Teil der Strecke Frankfurt Hbf tief–Friedberg, in Friedrichsdorf ist ein Bruch zwischen Haupt- und Nebenbahn. Das ist wie bereits festgestellt wurde tatsächlich historisch durch den komplett zweigleisigen Ausbau bedingt. (Ansonsten wäre es heute vielleicht eine eigene Strecke und die S-Bahn wäre nie bis nach Friedrichsdorf gekommen.)
    • Besagte Strecke hat niedrige Bahnsteige und wird im Zugleitbetrieb gefahren. S-Bahn-Flügelung: "Leg mal schnell nen zweites Gleis und zieh ne Strippe drüber" is also nicht, ein Ausbau dieser Strecke würde einem kompletten Neubau (inklusive Bahnsteigen und Signaltechnik!) gleich kommen. Das ist nicht unmöglich, aber teuer. Ein begrenzter Ausbau (lediglich Zweigleisigkeit zwischen Rosbach und Rodheim, Neubau der Bahnsteige) für weiterhin Dieselbetrieb wäre sicherlich günstiger, doch auch hier steht die Frage im Raum, ob das rentabel ist.
    • Zwischen Bad Homburg und Friedrichsdorf fahren, wie ebenfalls mehrfach geschrieben, scheinbar jedoch nicht von allen bemerkt wurde, zusätzlich zum doppelten 30-Minuten-Takt der S5/RB15 noch die SE15-Züge. Spätestens dann wird es auf diesem Abschnitt wirklich eng! Es gibt nur zwei Blöcke dazwischen, die Blocksignale stehen jeweils 1 km vor den Einfahrsignalen beider Bahnhöfe. Da die Einfahrt teils mit 60 oder 40 km/h erfolgt, dauert des Räumen entsprechend lange. Das könnte sich eben mit der Verlängerung der S5 ändern.
    • Prinzipiell ist der gemeinsame Betrieb der Königsteiner, Sodener und Taunusbahn wahrscheinlich günstiger, von den Bahnsteighöhen jedoch unpraktisch. Hier stehen eventuell Kostengründe einer Trennung gegenüber. Man darf gespannt sein, wie es sich verhält, wenn tatsächlich die S5 verlängert würde oder wie es nach der Ausschreibung aussieht.
    • Im aktuellen Plan der U2-Verlängerung der Stadt Bad Homburg (einfach mal im entsprechenden Thread nachsehen) ist wenn ich mich nicht täusche der "gemeinsame" Bahnsteig von RTW und U2 sichtbar.
    • Die 15 muss in Homburg zum Wenden öfters mal auf das Stumpfgleis raus fahren, um Platz für die S5 zu machen. Viel Kapazität übrig ist da also nicht. Nur wochenends ist das mit der kurzen Wende.
    • Flügelung nach Friedberg halte ich für schwierig, weil sich dann Verspätungen (die ja im gemischten Verkehr nördlich von Friedberg durchaus des öfteren auftreten) wieder auf die S-Bahn übertragen könnten. Es sei denn, man wartet eben nicht.
    • Die S5 fährt außerhalb der Spitzenzeiten auch als Kurzzug noch recht viel Luft durch die Gegend, speziell nördlich von Bad Homburg. Ich denke nicht, dass ein Flügelungskonzept so viel Zuwachs bringen würde, dass sich der Einsatz eines Vollzugs (aka zwei 423er) lohnen würde.
    • Die Bahnsteige der TSB wurden 2006 verlängert. Die maximale Zuglänge beträgt 110 m (Langzug 423 laut Wikipedia knapp 135 m). Teilweise ist das wegen der Signaltechnik (Signalstandorte, Durchrutschweg, ...) schon knapp und kann ohne großen Aufwand wahrscheinlich nicht verlängert werden.

    Einmal editiert, zuletzt von MdE ()

  • >Die 15 muss in Homburg zum Wenden öfters mal auf das Stumpfgleis raus fahren, um Platz für die S5 zu machen.


    Ich habe da eher den Eindruck, daß man damit den "Anschluß"fahrgästen einen Bahnsteigwechsel
    überflüssig macht.

    In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't


    Sincerly yours, NSA
    powered by US government

  • Die Bahnsteige der TSB wurden 2006 verlängert. Die maximale Zuglänge beträgt 110 m (Langzug 423 laut Wikipedia knapp 135 m). Teilweise ist das wegen der Signaltechnik (Signalstandorte, Durchrutschweg, ...) schon knapp und kann ohne großen Aufwand wahrscheinlich nicht verlängert werden.


    Genau daraus kam wohl die Überlegung mit der Flügelung: Falls durch die Verlängerung nach Usingen Langzüge nötig werden, muss davon ein Kurzzug in Bad Homburg oder Friedrichsdorf abgehängt werden. Dieser Teil könnte dann nach Friedberg weiterfahren - allerdings nur sofern man die Strecke entsprechend ausbaut.

    Glaubst Du einem Wörterbuch, in dem man Müll nicht trennen kann, wohl aber gu-te Freun-de?

  • Fehler von mir, ich meinte ein Vollzug (also 2x 423) ist schon 135 m lang und passt demnach nicht. Von einem Langzug brauchen wir gar nicht erst anfangen... ;)