30.05.-01.06.2014: U4/U7 wegen Bauarbeiten nur auf Teilstrecke / U4 zum Berger-Straßenfest öfter unterwegs

  • Wie nicht anders zu erwarten, "ersoff" der U7-SEV heute in dem üblichen Verkehrschaos im Bereich Erlenbruch/Borsigallee. Dieses Chaos wurde durch die Baustelle an der Borsigallee und die Umleitung über Gwinner- und Flinschstraße noch "optimiert", zumal vermutlich auch einige Leute statt der U-Bahn ihr Auto benútzt hatten. Dadurch verlängerten sich die Fahrzeiten der U7 von gewöhnlich 6-7 Minuten für die Strecke Enkheim - J-Tesch-Platz auf bis zu 25 Minuten (!), obwohl für den SEV schon die doppelte Fahrzeit veranschlagt worden war. Auf deutsch gesagt: im Riederwald ging stellen- und zeitweise gar nichts mehr!


    Wenigstens hat man an der Ecke Flinschstraße/Gelastraße die abknickende Vorfahrt geändert, womit vorübergehend dem Umleitungsverkehr Vorrang eingeräumt wird. Außerdem hat man die Ampelschaltung an der Ecke Flinschstraße/Am Erlenbruch vorübergehend dahingehend verändert, dass dem ablaufenden Verkehr aus der Flinschstraße eine längere Grünphase eingeräumt wird (die momentan entfallende Vorrangschaltung der U-Bahn ermöglicht dies). Das geht jedoch zu Lasten des Stadtauswärtsverkehrs, wodurch dieser sich zeitweise bis Bornheim zurück staute und die SEV-Busse allein für die 700 m vom J-Tesch-Platz - Schäfflestraße 10 - 12 statt der vorgesehenen 3 Minuten brauchten. In der Gegenrichtung stand der Stau von der Gwinnerstraße bis zur Autobahnausfahrt...


    Zu allem Überfluß versagte Alpina-GL 713 gegen 14 Uhr (lt. VGF "wegen eines Getriebeschadens") seinen Dienst und wurde durch einen Solobus (Solaris, 973??, Nummer konnte ich nicht genau erkennen) ersetzt. Von der VGF waren u.a. die Citaro-GL. 373 und 374 im Einsatz.


    Ich weiß jetzt nicht mehr wer die Idee hatte, den SEV bis Bornheim Mitte zu verlängern. Man kann angesichts der kaum zu ändernden Umstände nur froh sein, dass keiner der Verantwortlichen im Vorwege auf solch eine Idee kam, das aus einer solchen Verlängerung resultierende Chaos möchte ich mir gar nicht erst vorstellen. Denn zum einen gibt es in Bornheim außer am Prüfling keine Wendemöglichkeit für solche Fahrzeuge, dort wiederum ist keine Aufstellmöglichkeit vorhanden. Zum anderen hatte ich heute schon mit dem Pkw für die Strecke Bornheim - Schäfflestraße fast eine halbe Stunde gebraucht, sodass mit einer Fahrzeit Bornheim - Enkheim von 50 - 55 Minuten zu rechnen gewesen wäre. Das würde einen Einsatz von mindestens 20 - 22 Gelenkbussen erforderlich machen, doppelt so vielen wie derzeit. Wo sollten die zum einen alle herkommen und vor allem, wer sollte diesen (unnötigen) Parallelverkehr zur U-Bahn bezahlen? Zumal das Fahrziel, das sonst mit der U4 erreicht würde, mit Umstieg an der Eissporthalle auf die Linie 12 in knapp der halben Zeit zu bewältigen ist?

  • Habe das ganze Geschehen vom Büro aus als Unbeteiligter verfolgen können. Morgens war pures Chaos - die Flinschstrasse ein einziger Stau stadteinwärts. Zur Mittagszeit etwas weniger schlimm mit dem Stau, da ging er "nur" bis etwa Höhe Alpina-Betriebshof. Allerdings als ich nachmittags Feierabend hatte war ich froh, dass ich nicht mit SEV & Co fahren musste. Selbst die Gelastrasse war komplett dicht. Man sah teilweise 4 SEV-Busse binnen 2 Minuten vorbeifahren stadteinwärts, dann eine halbe Stunde gar keinen Bus .....
    Eine Zumutung ist nur der Fahrplan nach 20 Uhr, wenn man einen 20 Minuten-Takt mit SEV Bus hat wo sonst ein 10er Takt mit U 4 und U 7 ist, zudem noch die XXL-Fahrzeitverlängerung. Habe mir den Spaß mit dem SEV dann um 21 Uhr doch mal gegeben. Alpina Bus, fuhr schon verspätet in Enkheim los. An der Schäfflestrasse gleich mal +5, U-Bahn hatte aber gewartet. Ansonsten wäre das eine Fahrzeit in die Innenstadt von annäherd einer Stunde.


    Frage mich nur, warum man nicht zumindest nach 20 Uhr die U 4 bis zur Schäfflestrasse fahren lässt und den SEV-Bus im 10er-Takt. Dann gestaltet sich das etwas erträglicher. Wenden sollte an der Schäfflestrasse auch machbar sein. Theoretisch hätte man auch von U 7 auf U 4 wechseln können, (U 2)-Museumswagen hat man ja genug bei 20er Takt auf beiden Linien, zumal auf der U 4 soweit mir bekannt abends sowieso nur reine Enkheim-Kurse und reine Seckbacher Landstrasse-Kurse unterwegs sind .....Letztere hätten ja bei den U 3-Fahrzeugen verbleiben können.


    Bleibt nur ein Fazit: SEV zum Abgewöhnen wie vor einiger Zeit auf der Hanauer Landstrasse als auf der 11 Bauarbeiten waren ....

  • [...] zumal auf der U 4 soweit mir bekannt abends sowieso nur reine Enkheim-Kurse und reine Seckbacher Landstrasse-Kurse unterwegs sind .....Letztere hätten ja bei den U 3-Fahrzeugen verbleiben können.

    "Reine" Enkheim-Kurse sind nur montags bis freitags in der Hauptverkehrszeit, sowie täglich im Frühverkehr und abends ab ca. 23 Uhr unterwegs. In den übrigen Zeiten fährt jeder Zug der U4 abwechselnd nach Enkheim bzw. zur Seckbacher Landstraße.


    Gruß
    Spirit

    Beide schaden sich selbst: der zuviel verspricht und der zuviel erwartet. (Lessing)

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  • Alternativ hätte man die U4 bis Schäfflestraße fahren lassen können (abernds dann abwechselnd Seckbacher Ldstr./ Schäfflestr.) und die U7 an der Eissporthalle enden lassen können.
    Dann wäre der Ersatzverkehr noch länger geworden. Hatten wir letztes Jahr mal mit SEV-Bus ab Eissporthalle nach Enkheim. Das mit dem Bus an der Eisporthalle/ Ratsweg hat damals schon nicht funktioniert.


    Man könnte natürlich die U7 bis Johanna-Tesch-Platz fahren lassen (Fahrgäste aussteigen/ umsteigen in den Bus) und dann als Leerfahrt wenden im BB Ost. Gab es wohl auch schon mal. Aber das dürfte auch nicht so richtig funktionieren, da sich die Züge dann am Gleisdreieck und im BB Ost gegenseitig behindern.

    Capri-Sonne heisst jetzt "Capri Sun". :( Sonst ändert sich nix. Der "alte" Name muss wieder her ! ;(

  • Der SEV lief heute als ich vor Ort war (gegen 18 Uhr) reibungslos, auch kein größerer Stau war zu sehen.


    Allerdings, wo wird eigentlich gearbeitet? Auch als ich eben um 22.15 ca. vorbeigefahren bis war nichts zu sehen, zu ein paar Baugeräte auf der Umleitungsstrecke und halt die Absperrungen der Borsigallee Richtung 661

  • Allerdings, wo wird eigentlich gearbeitet? Auch als ich eben um 22.15 ca. vorbeigefahren bis war nichts zu sehen, zu ein paar Baugeräte auf der Umleitungsstrecke und halt die Absperrungen der Borsigallee Richtung 661

    Die Gleisüberfahrt vor der Station Gwinnerstraße wird erneuert. Aus diesem Grund ist die Borsigallee ab Gwinnerstraße gesperrt und die Linien 41* und 44 fahren Umleitung, die Haltestellen Gwinnerstraße Mitte und Gwinnerstraße fallen aus, ersatzweise wird eine Ersatzhaltestelle in der Flinschstraße bedient, die das Umsteigen auf die U7 an der Schäfflestraße erleichtern soll.
    _____________________
    41* = Diese Linie war nur am Freitag betroffen, da sie am Wochenende/Feiertag keinen Betrieb hat.

    10.02.01-10.02.21: 20 Jahre U4 zur Messe und Bockenheimer Warte ;)
    11.04.15-11.04.21: Sechster Jahrestag U5-Wagen auf Linie U4 8)
    Seit 09.10.16: Endlich fährt der U5-Wagen auf allen Strecken (U1-U9) :thumbsup:

  • Hallo.

    Zu allem Überfluß versagte Alpina-GL 713 gegen 14 Uhr (lt. VGF "wegen eines Getriebeschadens") seinen Dienst und wurde durch einen Solobus (Solaris, 973??, Nummer konnte ich nicht genau erkennen) ersetzt. Von der VGF waren u.a. die Citaro-GL. 373 und 374 im Einsatz.

    Es war der Solaris 992 mit der "Euro-FH"-Werbung auf dem SEV im Einsatz. Ich war am Freitag auch vor Ort und "gönnte" mir die Rüttelstrecke durch die Gwinnerstraße, die ich aber schon aus Fahrten mit der 41 bzw. 44 kannte. Wie meine Vorredner schon berichteten, war der SEV wegen des starken Verkehrs absolut überfordert. In Enkheim nahmen viele Fahrgäste, die auf die Ersatzbusse, die zum Teil in Dreierformation fuhren, während davor und danach 20 Minuten kein Bus fuhr, den Umweg über Bergen und Seckbach in Kauf, um in die Stadt zu fahren.
    Ich sah insgesamt 7 Busse (drei Alpina-Gelenkbusse, den 992, und von der VGF die Busse 373 (mit Fahrer von Alpina), 374 und 380). Ob weitere Busse fuhren, entzieht sich meiner Kenntnis. Gut war, dass das Abbiegen von der Gelastraße in die Flinschstraße leicht möglich war.


    Leider war der Ort der Haltestelle "Schäfflestraße" Richtung Enkheim wieder in die Mitte der U-Bahn-Station gelegt, so dass die Fahrgäste aus der U7 stiegen, und, wenn sie mal das Glück hatten, sofort einen Bus zu erreichen, über den Erlenbruch zu rennen, als gerade mal wieder fließender Verkehr stadteinwärts war. Man hätte die Fahrgäste besser zu den Ampeln am Anfang und Ende des Bahnsteigs "kanalisieren", und auch in dem Bereich einer der beiden Ampeln die Haltestelle einrichten sollen. Die VGF lernt es fast nie, die Ersatzhaltestellen an die richtige Position zu stellen (siehe z.B. meine Anmerkungen von einer SEV-Haltestelle am Hauptfriedhof anno 2010). Vielleicht sollte das Straßenverkehrsamt vor Ort über die städtischen Kollegen von der VGF Verbesserungen einfordern, wenn die Haltestellenschilder aufgestellt werden.


    Zum Glück ist morgen wieder normaler Schienenverkehr auf der U4 und U7.


    Grüße ins Forum
    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

  • Vielleicht sollte das Straßenverkehrsamt vor Ort über die städtischen Kollegen von der VGF Verbesserungen einfordern, wenn die Haltestellenschilder aufgestellt werden.

    Vielmehr ist es u.a. vom Straßenverkehrsamt und der StVO geregelt bzw. vorgegeben wo die (Ersatz-)Haltestellen hindürfen, direkt an (/vor) Ampeln oder hinter Kreuzungen ist es nicht erwünscht bzw. erlaubt.

  • Vielmehr ist es u.a. vom Straßenverkehrsamt und der StVO geregelt bzw. vorgegeben wo die (Ersatz-)Haltestellen hindürfen, direkt an (/vor) Ampeln oder hinter Kreuzungen ist es nicht erwünscht bzw. erlaubt.

    Einspruch: Die VGF hat mir damals sinngemäß geantwortet (Zitat aus dem gleichen Thread: hier), dass die Distanz der Haltestellen des Ersatzverkehrs zu Fußgängerüberwegen so gering wie möglich einzurichten sei.
    Was bei einer Hauptausfallstraße "Eckenheimer Landstraße" gilt, sollte bei einer Hauptausfallstraße "Am Erlenbruch" genau so gelten.


    Grüße ins Forum
    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

  • Trotzdem kann die VGF nichts für die Dummheit der Verkehrsteilnehmer.
    Sie kann nur das Unfallrisiko vermindern, aber nicht verhindern, dafür fehlt der Fisch oder das Kreuz auf den Fahrzeugen.


    Und so wie die Haltestelle liegt ist es vielleicht anders nicht möglich, weil eben andere Regularien es verhindern.
    Stünde die Haltestelle direkt nach der Kreuzung Schäfflestraße/Haenischstraße, würde der Kreuzungsbereich zugestellt, was gegenseitiges Behindern bedeutet, stünde die Haltestelle direkt vor dem Fußgängerüberweg, würde es dazu verleiten, dass Staugenervte Autofahrer an der Verkehrsinsel links überholen (wenn die schon an der Musterschule 60 Meter Zug links überholen, geht das dort auch), weil der Ersatzbus ewig braucht bis der in die Pötte kommt, so wie der jetzt zum Stehen kommt, gibt es dort etwas mehr Platz und übersicht zum evtl. Überholen und der Gegenverkehr wird nicht gefährdet. Zwar ist das Überholen dort nicht erlaubt, aber in der realität sieht vieles anders aus.
    Die VGF kann eben keine Gesetze oder Verordnungen außer Kraft setzen.


    Vor der Kreuzung ginge es theoretisch auch, aber dort müssten die Leute wieder über zwei Überwegen wandern.