Veränderungen im Jahresfahrplan 2015

  • Jetzt, mit einem Drittel weniger Kapazität, ist die 16 morgens eine Sardinendose, wo man froh sein kann, noch eien Stehplatz mit Anlehnmöglichkeit zu bekommen, von Sitzplätzen mal gar nicht zu reden.


    Auf diesen Bericht hin habe ich in den Fahrplan von 15 und 16 geschaut und gesehen, dass es jetzt tatsächlich morgens einen nahezu unmittelbaren Sprung vom 15- zum 5-Minuten-Takt gibt (Übergang ist eine einzige Fahrt 7 Minuten nach der vorherigen). Nachvollziehbar, dass die letzten Fahrten des 15-Min-Taktes besonders voll werden. Insofern ist der Vorschlag sinnvoll, mit dem Verkehr der 15 ab Offenbach schon früher zu beginnen. (Ich meine, das hat hier schon jemand vorgeschlagen, auch wenn ich es nicht wiedergefunden habe). Für eine Fahrt (die für eine Viertelstunde 7/8-Min- statt 15-Min-Takt sorgt) lässt sich das damit kompensieren, dass man auf ein durchgehendes Angebot vom Südbahnhof Richtung Haardtwaldtplatz zu dieser Zeit verzichtet, d.h. nach der letzten am Südbf wendenden Fahrt gibt es eine Lücke, bis die erste 15 von OF ankommt. Gegenwärtig setzen zwei Fahrten am Südbf ein, die dorthin erst einmal von Gutleut einrücken müssen. Die übrigen Kurse fahren direkt von Gutleut zum Haardtwaldplatz.


    Am elegantesten geht es allerdings mit zwei zusätzlichen Fahrten. Dann kann man im Westen 5.44 ab Strese-/Gartenstr. mit dem 10-Minuten-Takt beginnen, wobei die Fahrten 5.44 und 5.54 vom Südbf kommen, 6.34 und 6.54 und nachfolgende von OF, die übrigen von Gutleut. Die zweite der beiden zusätzlichen Fahrten hat 6.41-6.46 5 Minuten Standzeit am Südbahnhof. Gemäß den übrigen derzeitigen Fahrplänen fährt in dieser Zeit nur ein 78, der dann 2 Minuten früher bereitgestellt werden muss.


    Colaholiker schreibt in seinem Bericht von zwei verschiedenen Stunden: "... entweder ich bin um 5:43 in die 16 gestiegen ...", "Durch die Taktausdünnung fährt die 16 jetzt nicht mehr um 6:43, sondern um 6:38". Letztere Fahrt wäre genau die, die schon mit einer einzelnen Zusatzfahrt entlastet würde. Geht es darum oder noch eine Stunde früher? Dass es vor 6 Uhr schon gedrängt voll wird, würde mich etwas überraschen. Im Verhältnis dazu müsste dann 6:38 völlig aus allen Nähten platzen.

    Glaubst Du einem Wörterbuch, in dem man Müll nicht trennen kann, wohl aber gu-te Freun-de?

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  • Man benötigt den dichten Takt Oberrad - Sachsenhausen für den Schülerverkehr (wie schon von S-Wagen 253 geschrieben). Und noch eine dritte Linie über die I.-Bubis-Brücke macht überhaupt keinen Sinn, schon die zwei Linien sind beide auf dem Abschnitt ziemlich leer. Altstadt - Messe parallel zur U4 macht auch nicht so viel Sinn; dieser Ast der 16 kann eher nördlich als südlich des Westbahnhofs Verstärkung gebrauchen.

    Nicht nur die Schüler sondern auch die Berufstätigen aus dem Gärtnerdorf brauchen das. Sieht man ja an der knackevollen Bahn wenn ich morgens unterwegs bin - und da liegen die Schüler noch selig schlummernd in der Koje.
    Die geringe Auslastung auf der Obermainbrücke liegt auch daran,daß die Linie 14 eher eie Zubringerfunktion hat, als wirklich eine Verbindung von einem zum anderen Ende, und wenn die 18 am Lokalbahnhof endet, wer steigt da schon ein, um in die Stadt zu kommen? Wer von dor tkommt, nimmt die schnellere S-Bahn, wer umsteigen muß, nimmt die U-Bahn vom Südbahnhof, weil die gibt's ja schon viel länger, die kennt man.

    Tja, jetzt machste dir extra die Arbeit, das hier unten zu lesen - und dann steht da nichts sinnvolles. Pech gehabt.

  • Nicht nur die Schüler sondern auch die Berufstätigen aus dem Gärtnerdorf brauchen das. Sieht man ja an der knackevollen Bahn wenn ich morgens unterwegs bin - und da liegen die Schüler noch selig schlummernd in der Koje.
    Die geringe Auslastung auf der Obermainbrücke liegt auch daran,daß die Linie 14 eher eie Zubringerfunktion hat, als wirklich eine Verbindung von einem zum anderen Ende, und wenn die 18 am Lokalbahnhof endet, wer steigt da schon ein, um in die Stadt zu kommen? Wer von dor tkommt, nimmt die schnellere S-Bahn, wer umsteigen muß, nimmt die U-Bahn vom Südbahnhof, weil die gibt's ja schon viel länger, die kennt man.


    Die Berufstätigen brauchen die Taktdichte in Oberrad - würden in der Tat aber eher von zwei Linien mit verschiedenen Zielen profitieren. Insoweit würde der Vorschlag von dortelweiler passen. Zu so einem Konzept kommt man freilich effizienter - ohne dritte Linie über die Brücke -, indem man die vorhandene Linie 18 weiterführt (nicht nur samstags alle halbe Stunde, sondern auch in der HVZ) und dafür die 15 kürzt. Und genau das widerspricht dem Schüler-Bedarf. Theoretisch könnte man am früheren Morgen und in der abendlichen HVZ die 18 nach OF fahren und nur in der Zeit, in der tatsächlich starker Schülerverkehr ist, die 15; aber da steigt keiner durch. Dann gäbe es noch die theoretische Möglichkeit, die 18 weiterzuführen und zusätzlich koordiniert mit den Schulanfangs- und Endzeiten einzelne Weiterführungen der 15. Dafür reicht aber die Wendekapazität nicht.

    Glaubst Du einem Wörterbuch, in dem man Müll nicht trennen kann, wohl aber gu-te Freun-de?