Veränderungen im Jahresfahrplan 2015

  • Hallo.

    Edit(h) hat herausgefunden, dass der erste Termin für den Flohmarkt erst am 01. Februar ist und somit heute gar kein Bedarf bestand, weshalb die Linie 21 auch an der Mönchhofstraße endete.

    ?( Da hat mich der überfüllte Wagen der Linie 11, in den ich an der Mönchhofstraße einsteigen wollte, aber ganz schön aufs Glatteis geführt. Die Linie 21 folgte unmittelbar hinter der 11.


    Grüße ins Forum
    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

    Einmal editiert, zuletzt von Helmut ()

  • Sorry Leute, ich muss hier mal unfundiert ranten und nochmal alles wiederholen, was ihr schon im Juni bemerkt habt... Aber ich muss auch mal meinen Frust über diese Verkehrspolitik loswerden...


    Ich habe tatsächlich erst mit dem Fahrplanwechsel realisiert, was die groß beworbenen "besseren Anschlüsse am Wochenende" wirklich bedeuten, als ich Samstagnachmittags direkt mal die maximal möglichen ~14 Minuten auf den 34er gewartet habe, der ja nun nicht gerade eine kleine Quartierslinie ist... Zur Belohnung fürs lange Warten gab's dann noch einen schön vollen Bus.


    Der Unterschied zwischen 10 und 15 Minuten ist meines Erachtens ganz maßgeblich. Es klingt so harmlos und nach einem kleinen Unterschied, aber es ist eine drastische Angebotsverschlechterung um minus 50 Prozent der vorherigen Kapazität!
    Und neben der reinen Kapazität zählt, wie hier im Faden auch schon angemerkt wurde, der Flexibilitäts-Unterschied beim Takt: Bis zum 10-Minuten-Takt kann man noch einfach an die Haltestelle gehen und den nächsten Bus oder die nächste Tram nehmen. Das macht für mich nicht nur das Großstadt-ÖPNV-Feeling maßgeblich aus, sondern auch den gefühlten Flexibilitätsvorteil gegenüber z.B. dem Auto.
    Beim 15-Minuten-Takt muss man vorher in den Fahrplan gucken. Und das ist kein attraktives und flexibles ÖPNV-Angebot mehr, das fühlt sich einfach provinziell an.


    Klar, das Problem sind die fehlenden Mittel und Traffiq muss mit seinem begrenzten Geld Löcher stopfen und anderswo welche aufreißen. Aber die drastische Verschlechterung des Angebotes am Samstag (und tlw. Sonntag) quer durch das ganze Netz dann noch als Verbesserung zu bewerben ist echt der Hammer, um jetzt nicht im Übermut das Wort "Kahlschlagprogramm" zu benutzen.


    IMHO maßgebliche Rückgrat-Linien des Netzes, wie die 12, 18(/30), 34 oder 36 Samstagmittags im 15-Minuten-Takt zu bedienen, macht mich einfach nur ratlos... Und neben der Taktverschlechterung mal eben rechnerisch 50% vollere Busse und Bahnen auf diesen eh schon nicht leeren Linien. "Nachfragegerecht gekürzt" heißt wohl: Nur ein Bus in dem Menschen stehen müssen, scheint ein guter Bus zu sein? Aus Fahrgastsicht ist das halt anders herum.


    Der Politik, die Menschen ja angeblich zum ÖPNV bewegen will, sollte klar sein: Um zum Auto konkurrenzfähig zu sein, braucht es einen guten Takt und ab 10 Minuten Fahrzeit sollte eigentlich auch ein Sitzplatz drin sein. Gerade auch im Freizeitverkehr jenseits der HVZ. Ein schlechterer Takt und vollere Fahrzeuge sind da der falsche Weg.

    Einmal editiert, zuletzt von Sebastian ()

  • Ich finde Sebastian hat Recht: Vor allem dieses ewige Marketing-Schönreden führt dazu, dass die Menschen verägert werden.
    Es ist das eine, dass das Geld knapp ist und damit auch Kurse gestrichen werden müssen.
    Wenn traffiq dann aber schreibt:


    "Einheitliche Takte
    Der zum letzten Fahrplanwechsel eingeführte einheitliche 15- und 30-Minuten-Takt an den Wochenend-Vormittagen hat sich bewährt: Es entstanden verlässliche Anschlussverbindungen, da die Linien in den auch von der S-Bahn bekannten einheitlichen Takten verkehren.
    Dieser Takt gilt ab 21 Uhr an allen Tagen und auf praktisch allen Linien. Die Anschlüsse werden verlässlicher, was gerade abends oder am Wochenende gut ist, wenn Busse und Bahnen nicht mehr nach einem ganz so dichten Fahrplan verkehren. Und: Auf einigen Linien ist das Angebot ausgeweitet worden."


    Dann ist das einfach Täuschung, es so da zu stellen als ob alles besser wird. Zumindest ein kurzes: "Und: Leider wird auf vielen Linien das Angebot auch weniger, was wir sehr bedauern", wäre da doch ehrlicher gewesen.


    Traffiq vergisst die alte Weisheit von Abraham Lincoln: "You can fool all the people some of the time, and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time."

  • Schade, dass es wirklich noch andere trifft. Das hatte ich in meinem früheren Post ja befürchtet gehabt.


    Meine Erfahrung mit der Kürzung von 20- auf 30-Minuten-Takt bei der Linie 38 von/zum Panoramabad hat mich dazu geführt, dass ich den Bus abends überhaupt nicht mehr nutzen kann. Die Umsteigezeiten an der Eissporthalle (U7) und in Bornheim-Mitte (U4+34) liegen bei 13 bis 28 (!) Minuten. Da bin ich zu Fuß lange am Ziel, bevor der Bus überhaupt abfährt.


    Die Praxis zeigt, dass einige wenige Verbindungen nun über andere Wege noch recht schnell möglich sind. Unter anderem, weil 14 und 38 nun recht gut zu einander passen (was vermutlich Zufall, weil nicht sehr relevant ist, da der kurze Fußweg Ernst-May-Platz–Panoramabad ohnehin kein Warten auf den Bus lohnen lässt).


    Problem: Diese anderen Verbindungen verändern sich recht häufig, ein klar merkbarer Takt ist wegen unterschiedlicher Takt-Wechselzeiten verschiedener Linien (Bus, Tram, U, S) nicht mehr vorhanden. Beispiel: Hauptwache-Panoramabad funktioniert mal via Konsti mit U7+U4+38, mal via Ostendstraße mit S+14+38, mal via Zoo mit U6/7+14+38, mal via Eissporthalle mit U7+38+38 (laut Fahrplan mit Umsteigen von der 38 in die 38 an der Saalburg-/Wittelsbacher Allee).


    Ergebnis:


    Beim 15-Minuten-Takt muss man vorher in den Fahrplan gucken. Und das ist kein attraktives und flexibles ÖPNV-Angebot mehr, das fühlt sich einfach provinziell an.


    Meine Erfahrung: Bei jeder einzelnen Fahrt muss ich nun in den Fahrplan schauen, welche Route am schnellsten ist (oder überhaupt möglich). Nichts ist mehr merkbar X(


    Warum aber ist das so schlecht geworden? Bisher klappten Veränderungen recht simpel: Verschob Traffiq beim Fahrplanwechsel eine Ankunft oder Abfahrt um ein paar Minuten, ergab sich durch den dichten Takt aller Linien schon irgend eine andere, sinnvolle Verbindung. Das hat die Kundschaft schnell spitz gekriegt und sich neu orientiert.


    Das massive Ausdünnen nun bedeutet aber, dass da einfach keine Verbindungen mehr sind. Hat man bei Traffiq vielleicht einfach vergessen, die (ausgedünnten) Linien auf die neuen Anschlussmöglichkeiten hin zu optimieren?

  • Man hat nicht nur Takte gestreckt. Interessant ist auch, dass auf der U 4 inzwischen während der Ferien nur noch 3-Wagenzüge verkehren. Nun ist aber nicht zu jeder Ferienzeit auch entsprechend weniger Fahrgastaufkommen. Die allermeisten sind in dieser Woche wieder auf der Arbeit. Und schon hat man das Ergebnis: Züge in der HVZ randvoll, an der Konsti quetschen sich alle rein. Kinderwagen usw. in den Eingängen blockieren dann sodass man nicht richtig aufrücken kann. Verspätungen sind die logische Folge genauso wie die schon alltäglichen Türstörungen in den recht betagten Museumsbahnen. Hausgemachtes Chaos eben. Stadteinwärts ists nicht anders, in Bornheim Mitte wirds meistens richtig voll. Kommt die Bahn dann aus Enkheim und bringt schon ein paar Fahrgäste und eventuell noch Verspätung mit, dann haben die Fahrgäste an der Höhenstrasse und am Merianplatz gelitten. Genauso ist sonntags nachmittags ein Zwei-Wagenzug meines Erachtens auch recht knapp kalkuliert. Solange nicht die geräumigeren U5-Wagen auf der U 4 zum EInsatz kommen wird sich da auch nichts ändern. Ich versuche schon wenn ich mal in die Stadt muss, nach Möglichkeit die U 4 zu umgehen ......
    PS: Sitzplätze in der U 4 bekommt man eigentlich nur wenn man spätestens am Hbf einsteigt und nach Möglichkeit noch in den letzten Wagen. Ansonsten nur noch Stehplätze......


    So ganz nebenbei bemerkt fällt auf, dass in der NVZ meistens 43 und 38 nahezu parallel fahren. Bisher war es eigentlich so, dass beide Linien im Wechsel fuhren (sozusagen kombiniert zu einem 10er-Takt). Ob es da - wenn man wirklich sparen will - nicht sogar sinnvoller ist die 43 bis ans Panoramabad fahren zu lassen (meinetwegen jede 2. Fahrt -> 30er Takt) und in Seckbach einen Bus als 38 verkürzt immer im Kreis die Atzelbergrunde drehen zu lassen. Würde zwar einen Umstieg für Fahrgäste auf den Atzelberg bedeuten, aber das ist klar die Minderheit. So würden sinnlose Parallelfahrten gestrichen und der Atzelberg könnte den gleichen Takt bekommen wie die 43 und somit eine bessere Anbindung. Unterm Strich dürfte für Traffiq vielleicht noch der eine oder andere Euro Ersparnis bleiben.

  • Unterm Strich dürfte für Traffiq vielleicht noch der eine oder andere Euro Ersparnis bleiben.

    Hajü:
    Bitte das jetzt nicht so auffassen, als wenn ich mich durch Deinen Satz zu einer Stellungnahme animimiert sähe, ich gustiere das nur als Aufhänger. Weil ich wegen eines Virus längere Zeit nicht im Forum war, staune ich geradezu, was hier so auflief...


    Ich muss dem Trend der Meinungen, dass á la Sebastian der Fall "You can fool all the people some of the time, and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time." einträte, einfach mal etwas hinten dran hängen. Glaubt Ihr denn wirklich, dass traffiQ, wenn der Vorschlag Hajüs oder auch ein anderer denn umgesetzt worden wären, sich wirklich über "diesen einen oder anderen Euro" freuen könnte? Ich möchte mal einen anderen Ansatz wählen.


    Stellt Euch doch einfach mal vor, Euer Chef gibt Euch die Aufgabe, bis zum Termin XXX entweder den Umsatz um 27 % zu steigern - oder aber, wenn dies nicht möglich ist, die Kosten um 11 % zu kürzen (um annähernd zum gleichen Ergebnis zu kommen), da anderenfalls Euer Job gefährdet wäre. Was würdet Ihr dann nicht alles unternehmen um Euren Arbeitsplatz zu erhalten, auch wenn es denn, um innerhalb der vorgegebenen Frist zu bleiben, mit "heißer Nadel" gestrickt sein müsste? Und ja, natürlich kann man das ein oder andere kritisieren. Das kann ich auch, [*Ironiemodus ein"]:


    Z.B. steht in dem Flyer, der zum Fahrplanwechsel verteilt wurde, dass Buslinie 66 abends ab (??) Uhr und So-vormittags nicht mehr verkehrt. Dass dafür aber attraktive Anschlüsse an der Haltestelle Kaiserkronenweg an die Linie 27 bestünden. Nur ist das leider wenn ich mir den Fahrplan so anschaue nicht zu jeder Zeit der Fall, denn manchmal macht der 27er seiner Liniennummer alle Ehre: Nämlich, indem dann eine Wartezeit von 27 Minuten ansteht :rolleyes: . Oder, indem man auf den 63er warten muss. Das ist dann, wenn man wie ich kein Smartphone besitzt, ein reines Lotteriespiel...


    "Attraktiv" daran ist sicher nur das Abenteuer. Nämlich ob man es schafft "innerhalb von 90 Minuten" mit der "Linie 90" (27 + 63 ;) ) ein x-beliebiges Fahrziel im Bereich der ehemaligen Freien Reichsstadt Frankfurt anzustreben, was unter Zuhilfenahme einer Mietdroschke vor 200 Jahren mit Sicherheit problemlos der Fall gewesen wäre. Ein Fall für "Wetten, dass"? Oh, ich vergaß, das gibt`s ja gar nicht mehr! Nur sind die Zeiten sind leider nicht so wie anno dunnemals.


    Wir haben heute eine EU (mit einem EU-Präsidenten JC-Juncker), eine BRD (mit einer gewissen Angie (?), wahrscheinlich nicht zu verwechseln mit dieser Angie (?). Dazu ein Bundesland Hessen, das ein gewisses(r) Volk (er) von einem "Roko" geerbt hat und das seine Kasse(tte)n hüten muss und daher leider, leider der ehemaligen Freien Reichsstadt nicht unter die Arme greifen kann (oder aus Neid bzw. Profitgier anderer Regionen auch nicht will?). Nee, nee, den letzten Satz streichen wir wieder, das ist ketzerisch, und Ketzertum ist Sünde! 8)


    Nein, ich will niemand unrecht tun, in der heutigen Zeit die Ressourcen zu verwalten kann, um es mit einem deutschen Sprichwort zu sagen nur heißen: "Allen wohl und niemand weh getan, ist eine Kunst die niemand kann..." . Das dürfte immer noch auch für Politiker gelten, oder nicht? Auch wenn es heute verpönt ist und ich in der jetzigen Zeit keiner mehr sein möchte, wo alle immer nur noch auf deren Art herum hacken, seien es nun Welt, Bild, Stern oder Spiegel-Leser. Bloß: Das eine, was die Mehrheit der Bürger will mit dem was auch der Minderheit dienlich und förderlich ist zu verbinden, entspräche ungefähr der Quadratur des Kreises. Nee, liebe Leute, so einfach gestaltet sich das alles leider nicht. Mal ganz ehrlich: Findet sich denn von Euch jemand bereit, den Hintern hoch zu bekommen, mit der Intention sich zu engagieren und es besser zu machen? Nein?


    Tja - und dann haben wir da auch noch Frankfurt. Mit einem OB, der nicht sonderlich viel zu bestimmen hat, weil ihm schwarze und grüne (Mars?)- Männlein im Wege stehen, denen Ihr eigener BMW, Mercedes oder ihr "Dienst-Fahrrad" allemal lieber sind oder geheurer scheinen, als so eine 50 oder 75 Meter lange Kiste, die impertinenterweise auch noch mehr scheinen als sein will - nach dem Motto: "Und sie hüllten sich in seltsame Farben (svb) und irrten (fahr-)planlos umher..." :D :D. Ja, und ein Land, ein Bund und eine EU, die mitunter auch noch da rein reden wollen? Jetzt aber genug davon [*Ironie - Ende*].


    Wenn Ihr Euch das alles mal überlegt, dann frage ich mich, wieso Ihr auch hier wieder das schwächste Glied in der Kette zum Buhmann machen wollt? In dem Falle traffiQ, die nur "angestellte Behörde" oder, wenn man so will, "Auftragnehmer der Stadt Frankfurt" sind. Wo soll ich als Mitarbeiter denn da bitte einsparen, um das vorgegebene Sparziel zu ereichen? Und selbst wenn der Unterschied zwischen einem 10er und einem 15er Takt 50 % beträgt, so bliebe nur die (Einspar-)Alternative dazwischen, nämlicher der 12er Takt. Wer möchte sich den denn bitte merken (von Fahrplanfreaks wie Euch und mir vielleicht mal abgesehen), wo doch 83,8 % der Frankfurter Fahrgäste noch nicht einmal in der Lage sind, überhaupt einen Fahrplan richtig zu lesen? Zumal dieser Takt zwar viele betriebswirtschaftliche Vorteile hätte, sich aber weder an die Fernbahn-, noch an die S-Bahnfahrpläne "anschmiegt"?


    Wo soll ich bitte etwas einsparen, ohne dass es der Mehrzahl der Fahrgäste weh tut? Nämlich der großen Masse, die tagsüber in der HVZ zur Arbeit oder während der Geschäftszeiten zu Terminen hetzen müssen? Vielleicht doch lieber den Takt der 11 und 21 in der HVZ wieder auf 10 Minuten strecken? Was zwar dem Verhältnis 10/15 gegenüber "nur" eine Verschlechterung um ein Drittel wäre, dafür aber mindestens 10x so viele Menschen beträfe wie zur SVZ. Und wie kann ich da im Vorwege berücksichtigen, ob eine bestimmte Fahrt von ggf. 15 nun in der fraglichen Zeit, zu einem bestimmten Zeitpunkt, an einer bestimmten Haltestelle überlastet sein könnte, obwohl sie das lt. Fahrgastzählungen und -Prognosen normalerweise nicht wäre? Fragen über Fragen....


    Für traffiQ springt kein Extra-Euro bei Einsparungen heraus und Spaß macht das auch nicht, die würden auch lieber neue Linien einrichten. Das gesparte, aber nicht vorhandene Geld landet im Stadtsäckel. Oder auch nicht, weil man eben nicht ins Plus kommt, wenn man sein Minus auf dem Konto um ein Drittel reduziert. Wo also bitte anfangen, um niemandem weh zu tun (s. oben)? Dass die Strategie, eine Verschlechterung im Angebot (sprich = so gut wie keine Verbindung) als attraktiven Anschluß zu verkaufen nicht unbedingt zielführend ist, darüber muss man wohl nicht streiten. Aber wäre es denn besser, das so zu schreiben:


    "Sehr geehrte Fahrgäste,
    den politischen Vorgaben entsprechend mussten wir Ihre Linie leider zu der von Ihnen nachgefragten Zeit einstellen / im Takt reduzieren / die Anschlüsse verschlechtern (..............), bitte nutzen Sie doch freundlicherweise künftig öfter alternative Mobilitätsangebote, wie z. B. eigenen Pkw, Mitfahrgelegenheiten oder das umweltfreundliche Fahrrad! Auch etwas mehr körperliche Bewegung in Form eines längeren Fußmarsches könnte Ihrer Gesundheit sicherlich zuträglich sein und würde dem Schutz der Umwelt gute Dienste leisten". :D :D Wäre das denn wirklich so viel besser?


    Besser wäre doch nur wirklich, wenn sowohl in den Köpfen der Mehrheit der Bevölkerung als auch in denen der Mehrheit der Politiker endlich das Stiefkind-Image des ÖPNV abgelegt und ein Umdenken zu dessen Gunsten in diese einziehen würde. Diese Entwicklung sehe ich zwar auf uns zu kommen, soweit bzw. am Ziel sind wir da aber noch lange nicht. Besonders hier in Hessen ist es ein sehr zartes Pflänzchen, das noch bei jeder Witterung Gefahr läuft einzugehen.

  • Sicherlich ist die Umstellung auf den 15er-Takt erst einmal eine große Umstellung. Verglichen mit anderen Städten hat sich Frankfurt aber lange einen 10-Min-Takt geleistet. Zum Vergleich: In Stuttgart fahren schon seit Jahren alle Linien am Wochenende höchsten im 12-Min-Takt. In vielen anderen vergleichbaren Großstädten (also nicht Metropolen wie Hamburg oder Berlin) gilt an Wochenenden meist schon immer ein 15-Min.-Takt.


    Abends 27 Min oder mehr auf einen Anschluss zu warten, ist allerdings unattraktiv. Egal, ob es nun traffiQ oder der Politik geschuldet ist, das wird Fahrgäste, die diese Verbindungen häufiger nutzen, eher wieder aufs Auto umsteigen lassen.



    Man sollte generell mal schauen, wo man sinnvoll sparen kann (das braucht aber, wie Charly schon angedeutet hat, mehr Vorlaufzeit und einen gemeinsamen Willen). Beispiel:
    Ich bin früher öfters Sonntags nachmittags mit dem 36er auf dem Westend-Abschnitt zur Konstablerwache gefahren. Da fuhr der noch im 10-Min-Takt. War natürlich für mich sehr attraktiv, aber meistens waren wir nur 3 oder 4 Fahrgäste im Bus. Da hab' ich mich oft gefragt, ob dieser 10-Min-Takt auf diesem Abschnitt wirklich so sinnvoll ist.
    Jetzt fährt er hier So nm nur noch im 20-Min-Takt. Sicherlich unattraktiver als vorher (jetzt muss man gucken, wann er kommt, wenn man nicht warten will), dafür wird der Bus aber auch voll.


    Es gibt sicher viele Verbindungen, wo man gerade in den Randstunden schauen sollte, ob da überhaupt einer mitfährt. Und wenn nicht, ob es wirklich nur an der Unattraktivität liegt, oder ob einfach kein Bedarf besteht. Ich habe den 38er auf dem Abschnitt Panoramabad - Bornheim Mitte öfters auch abends gesehen (vor dem Planwechsel), mehr als 2 oder 3 Fahrgäste saßen da nie drin. Dafür fährt dann ein ganzer 12m-Bus im 20-Min-Takt überwiegend heiße Luft durch die Gegend. Da muss man wirklich schauen, wie man da Attraktivität und Wirtschaftlichkeit bestmöglichst unter einen Hut kriegt.


    Die hohe Kunst ist wirklich, einen attraktiven ÖPNV für alle anzubieten und trotzdem wirtschaftlich zu sein.

    Viele Grüße, vöv2000

  • Problem ist hier eben bei den Buslinien durch die ganze Ausschreiberei, dass man nicht mal schnell für z. B. die südliche 38 einen Kleinbus abends hinstellen kann anstelle ein 12-Meter-Teil. Auf der 42 würde abends und auch sonntags vormittags ein Kleinbus ebenfalls ausreichen. Nur ist im Bündel Ost kein Kleinbus vorgesehen. Müsste erst also wieder viel Bürokratie im Vorraus stattfinden, womöglich gar eine neue separate Ausschreibung? Oder ICB müsste einen passenden SUB finden.....Erinnert irgendwie an die DB bei der auch jeder Bereich (Regio, FV, Schenker) sein eigenes Süppchen kocht ....

  • Was die Frage der ehrlichen Kommunikation angeht: Da sage ich nochmals ganz deutlich JA! Zeigt sich gerade auch in der Unternehmenskommunikation. Das Schönreden kann ganz schön nach hinten los gehen: Warum bevorzugen es viele Unternehmen inzwischen Pannen und Rückrufe offen zu gestehen? Nur in der Verkehrsbranche scheint man es mehrheitlich anders zu sehen.


    Vor allem, da traffiq doch gar nicht an den Einsparungen an sich "schuld" ist. Warum dann schön reden? Ich werfe traffiq oder gar einzelnen Mitarbeiter gar nichts vor. Ich frage mich nur nach dem Motiv des Unternehmens, es so dar zu stellen. Es sieht für mich nach voraus-eilendem Gehorsam gegenüber... , ja gegenüber wem eigentlich? Der Politik?


    Und besser kann ich es natürlich nicht und beneide keinen, der dort arbeitet.

  • Ich habe tatsächlich erst mit dem Fahrplanwechsel realisiert, was die groß beworbenen "besseren Anschlüsse am Wochenende" wirklich bedeuten, als ich Samstagnachmittags direkt mal die maximal möglichen ~14 Minuten auf den 34er gewartet habe, der ja nun nicht gerade eine kleine Quartierslinie ist... Zur Belohnung fürs lange Warten gab's dann noch einen schön vollen Bus.

    Auch wenn ich die schlechten Erfahrungen mit der Linie 34 nachvollziehen kann, möchte ich trotzdem darauf hinweisen, dass die Linie 34 schon seit vielen Jahren am Wochenende/Feiertag im 15-Minuten-Takt fährt (vor einigen Jahren fuhr sie an Sonn-/ und Feiertagen sogar nur alle 20 Minuten).
    Auf dieser Linie gibt es im neuen Fahrplan also keine Taktverschlechterung; anders sieht es zweifelsohne auf anderen Linien aus, so u.a. auf den von Dir nachstehend genannten...

    IMHO maßgebliche Rückgrat-Linien des Netzes, wie die 12, 18(/30), 34 oder 36 Samstagmittags im 15-Minuten-Takt zu bedienen, macht mich einfach nur ratlos...

    10.02.01-10.02.25: 24 Jahre U4 zur Messe und Bockenheimer Warte ;)
    11.04.15-11.04.25: Zehnter Jahrestag U5-Wagen auf Linie U4 8)
    Seit 09.10.16: Endlich fährt der U5-Wagen auf allen Strecken (U1-U9) :thumbsup:

  • Hallo zusammen, da ich meinen Forums-Nicknamen nach der von mir am häufigsten genutzten Buslinie gewählt habe, muss ich mich gleich mal zu diesem Thema "verewigen". Auch ich habe erst einmal gek***t, als ich das neue Fahrplanbuch mit dem kundenfreundlichen 15-Minuten-Takt gesehen habe.

    Z.B. steht in dem Flyer, der zum Fahrplanwechsel verteilt wurde, dass Buslinie 66 abends ab (??) Uhr und So-vormittags nicht mehr verkehrt. Dass dafür aber attraktive Anschlüsse an der Haltestelle Kaiserkronenweg an die Linie 27 bestünden. Nur ist das leider wenn ich mir den Fahrplan so anschaue nicht zu jeder Zeit der Fall, denn manchmal macht der 27er seiner Liniennummer alle Ehre: Nämlich, indem dann eine Wartezeit von 27 Minuten ansteht :rolleyes: . Oder, indem man auf den 63er warten muss. Das ist dann, wenn man wie ich kein Smartphone besitzt, ein reines Lotteriespiel...

    Wann konkret besteht denn eine Wartezeit von 30 Minuten? Ich habe soeben die Fahrplanauskunft der Bahn ein wenig gequält und entweder 12 Minuten Fahrzeit (für die Fahrt mit dem 66er Bus) oder 16 bzw. 17 Minuten Fahrzeit (für die Umsteigeverbindung Kaiserkronenweg) vom Neuenberg zum Weißen Stein gefunden. Auch in die Gegenrichtung sind die Fahrzeiten regelmäßig nicht länger. Lediglich am Sonntagvormittag sind es 24 Minuten in eine der beiden Richtungen (weiß gerade nicht mehr welche).


    Verschlechterung auf der Linie 27: Der letzte Bus fährt eine halbe Stunde früher. Damit gibt es keine Verbindung mehr von der letzten S6 am Frankfurter Berg Richtung Nieder Eschbach. Bedauerlich daran ist, dass der zur letzten S6 passende Bus erst mit dem Fahrplan vor einem Jahr eingeführt wurde.


    Verbesserung auf der S6: Am Sonntagvormittag beginnt der Halbstundentakt wesentlich früher. Es gibt jetzt praktisch zu jedem 27er Bus eine S-Bahn. (Ist für mich irgendwie auch mit der 27 in Verbindung zu sehen.)

  • Hallo,


    IMHO maßgebliche Rückgrat-Linien des Netzes, wie die 12, 18(/30), 34 oder 36 Samstagmittags im 15-Minuten-Takt zu bedienen, macht mich einfach nur ratlos...


    Bei der Linie 30 ist es allerdings (wie die Liniennummer schon sagt) nach Bad Vilbel samstags und auch sonntags ganztägig nur ein 30-Minuten-Takt :(


    Viele Grüße
    Oliver

  • Es gibt sicher viele Verbindungen, wo man gerade in den Randstunden schauen sollte, ob da überhaupt einer mitfährt. Und wenn nicht, ob es wirklich nur an der Unattraktivität liegt, oder ob einfach kein Bedarf besteht. Ich habe den 38er auf dem Abschnitt Panoramabad - Bornheim Mitte öfters auch abends gesehen (vor dem Planwechsel), mehr als 2 oder 3 Fahrgäste saßen da nie drin.


    Hier wurde ein mäßiges Angebot zu einem schlechten. Bisher waren die Übergänge solala und es fuhren „2 oder 3 Fahrgäste“ mit, stimmt. Nun wurden die Umsteigemöglichkeiten beseitigt und es sitzen oft 0 Fahrgäste drin.


    Wenn ich aber sehe, dass der 38er beim 30-Minuten-Takt die Anschlüsse verpasst, weil er entweder 2 Minuten zu spät ankommt (U7) oder 3 Minuten zu früh abfährt (U4), sehe ich kein grundlegendes Problem, sondern eines, das sich mit einem besseren Fahrplan lösen ließe hätte lösen lassen. Denn ich zahle meine Fahrkarten und Steuern auch, damit Traffiq so etwas ordentlich organisiert, oder?

  • Auch wenn ich die schlechten Erfahrungen mit der Linie 34 nachvollziehen kann, möchte ich trotzdem darauf hinweisen, dass die Linie 34 schon seit vielen Jahren am Wochenende/Feiertag im 15-Minuten-Takt fährt (vor einigen Jahren fuhr sie an Sonn-/ und Feiertagen sogar nur alle 20 Minuten).
    Auf dieser Linie gibt es im neuen Fahrplan also keine Taktverschlechterung; anders sieht es zweifelsohne auf anderen Linien aus, so u.a. auf den von Dir nachstehend genannten...

    Potzblitz, wie peinlich. Ich hätte Stein und Bein geschworen, dass das bisher Samstags ein 10-Minuten-Takt war. Aber die Änderung ist im weiter vorne aus Parlis verlinkten StVV-Beschluss tatsächlich nicht dabei, also wird es wohl stimmen. Sorry, mit dem Beispiel hab ich mich wohl verwütet! ;)



    Charly und Einschlägige:


    Ja, klar, Traffiq ist nur ausführendes Organ. Und Verschlechterungen als "Optimierung" verkaufen ist unter PR-Gesichtspunkten nur professionell. Alle machen nur ihren Job, daher von mir auch kein persönlicher Vorwurf in die Behörden. Und auch nicht unbedingt ans Stadtparlament, denn die verwalten ja auch nur den Mangel.
    Aber die (allgemeinpolitischen) Fragen, die Du, Charly, zu Recht auch ansprachst, die würden hier wohl zu weit und von unserem "Kernthema" wegführen. Das wären die Fragen, warum wird das Geld für die öffentliche Daseinsvorsorge, zu der der ÖPNV gehört, eigentlich immer knapper? Warum wird immer das Mantra "Der Staat muss sparen" runtergebetet? Wer muss dafür Einbußen hinnehmen (gerade wenn die Kommunen ausbluten)? Und vor allem: Wo häuft sich das Geld stattdessen an?


    Da wir uns hier aber ja vor allem über den Frankfurter Nahverkehr unterhalten, würde ich diese himmelstürmenden Fragen einfach mal so im Raum stehen lassen ;)

  • Hier wurde ein mäßiges Angebot zu einem schlechten. Bisher waren die Übergänge solala und es fuhren „2 oder 3 Fahrgäste“ mit, stimmt. Nun wurden die Umsteigemöglichkeiten beseitigt und es sitzen oft 0 Fahrgäste drin.


    Wenn ich aber sehe, dass der 38er beim 30-Minuten-Takt die Anschlüsse verpasst, weil er entweder 2 Minuten zu spät ankommt (U7) oder 3 Minuten zu früh abfährt (U4), sehe ich kein grundlegendes Problem, sondern eines, das sich mit einem besseren Fahrplan lösen ließe hätte lösen lassen. Denn ich zahle meine Fahrkarten und Steuern auch, damit Traffiq so etwas ordentlich organisiert, oder?


    Da sind wir uns einig. Grundsätzlich reicht da ein 30-Min.-Takt, aber dann müssen die Anschlüsse passen.
    Sicherlich ist es in der Kürze der Zeit für die Verkehrsplaner eine Riesenherausforderung, alle möglichen Anschlüsse auf ihre Machbarkeit zu überprüfen. Wenn dafür die Zeit nicht reicht und der Druck vom Chef zu groß ist, ist das Fehlen solcher Anschlüsse halt die Konsequenz. Dann ist es eben aber auch die Konsequenz der Fahrgäste, dass sie sich (wenn möglich) nach Alternativen abseits des ÖPNV umschauen.


    Da ja aber vorher im 20-Min.-Takt schon nur 2-3 Fahrgäste mitgefahren sind, wo die Anschlüsse scheinbar besser waren, gibt es abends einfach nicht so viel Bedarf zum Panoramabad. Fazit: Der 30-Min-Takt geht in Ordnung, aber die Anschlüsse müssen verbessert werden.


    Hajü: Sicher wären ein Haufen Kleinbusse eine optimale Lösung. Nur, wie Du schon schreibst, hat man letzten Endes nichts davon. Man hat einen großen Fuhrpark, von dem die Hälfte ständig nur rumsteht (Tagsüber die Kleinbusse, abends die 12m-Busse). Und unter der Woche bräuchte man auch noch mehr Personal, wenn gegen 20 Uhr neue Fahrer mit den Kleinbussen ausrücken, während die alten Fahrer mit den 12m-Bussen einrücken.



    Um den tatsächlichen Bedarf jeder einzelnen Fahrt festzustellen, wäre es doch möglich, jedes Linienfahrzeug mit einer Fahrgastzähleinrichtung auszustatten. Dann hätte man Echtwerte, die mehr bringen, als die Fahrgastzähler, die nur auf bestimmten Fahrten mitfahren und daraus repräsentative Ergebnisse ableiten. Man müsste nur jemanden Beschäftigen, der die Daten dann sammelt und auswertet. Aber langfristig hätte man dann zuverlässige Daten für eine vernünftige Verkehrsplanung.

    Viele Grüße, vöv2000

  • Kleinbusse sind tagsüber auf diversen Linien im Einsatz, z. B. 25 oder 57. Dort sind es zur HVZ auch deutlich mehr Fahrzeuge als nach 20 Uhr. Man müsste die Disposition nur so gestalten, dass die Fahrzeuge dann von der 25 z. B. auf die 38 wechseln. Klar bedeutet dies auch ein paar Leerkilometer, wenn man aber die Gesamtkosten betrachtet müsste es doch von Vorteil sein - zumal die Kleinen von Alpina sowieso fast an der 38er-Strecke vorbeikommen auf dem Rückweg zur Flinschstrasse, ähnlich bei der 42.


    Nur ist eben mit der Ausschreibung eine Kleinstaaterei ausgebrochen, d. h. in jeder Ecke von FFM fährt ein anderes Unternehmen (Norden= Alpina, Süden= Sippel, Westen= BVH, Mitte= ICB, Osten= Mainmobil mit ICB-Bussen, dazu noch Sack in Sachsenhausen und Lang in Oberrad ......) und da kann man nicht so einfach mal schnell Fahrzeuge "verschieben".

  • Kleinbusse sind tagsüber auf diversen Linien im Einsatz, z. B. 25 oder 57. Dort sind es zur HVZ auch deutlich mehr Fahrzeuge als nach 20 Uhr. Man müsste die Disposition nur so gestalten, dass die Fahrzeuge dann von der 25 z. B. auf die 38 wechseln. Klar bedeutet dies auch ein paar Leerkilometer, wenn man aber die Gesamtkosten betrachtet müsste es doch von Vorteil sein - zumal die Kleinen von Alpina sowieso fast an der 38er-Strecke vorbeikommen auf dem Rückweg zur Flinschstrasse, ähnlich bei der 42.


    Kommt darauf an, wo überall Kleinbusse fahren sollen.


    Insgesamt gibt es in Frankfurt, wenn ich mich jetzt nicht verzähle, 12 Kleinbusse. Alpina hat 3 (?) Ducatos und 5 Kutsenits (was passiert eigentlich mit den beiden vom 57er?), Lang hat 3 Ducatos und 1 Kutsenits.


    Abends nach 21 Uhr braucht man noch 2: Einen für den 25er, einen für den 60er. Bleiben also noch 10. Ok, könnte man sinnvoll verteilen.



    Wie Du aber schon schreibst, ist das bei Ausschreibungen schwierig zu berücksichtigen. Und es würden unnötige Leerfahrten entstehen: Die Kleinen vom 25er übernachten nämlich meines Wissens nach am Frischezentrum und nicht in der Flinschstraße.

    Viele Grüße, vöv2000

  • Ich sehe ganz klar zwei Stellen, wo man finanzoptimieren kann:


    1. Abschaffung der Traffiq und des ganzen Ausschreibungswahnsinns. Der ganze ÖPNV der Stadt abseits der Vollbahnen geht in wieder die Hand einer wie auch immer gearteten städtischen Gesellschaft, eventuell mit Subunternehmerleistungen wie anno dunnemals Alpina sie erbracht hat. Was soll das bringen? Ganz einfach. Momentan haben wir Traffiq, ICB und VGF - drei Unternehmen, die aus dem Geldmix Öffentliche Kasse + Fahrgeldanteile leben müssen. Das heißt aber auch, daß es drei Führungsstrukturen mit entsprechend dotierten Managerposten und Leitungspöstchen gibt. Die kosten Geld, und zwar nicht zu knapp. Ein Dienstwägelchen hier, ein größerer Schreibtisch dort... Ich habe mal (aus recht seriöser Quelle) gehört, daß die Traffiq im Jahr etwas mehr als das kostet, was durch die ausgeschriebenen Busleistungen gespart wird. Chapeau. Reife Leistung. Das ist eine Rechenweise, die ich auch im Berufsleben immer wieder kopfschüttelnd antreffe - wir sparen jeden Cent, koste es, was es wolle.


    Hierzu noch eine kleine Bitte an die Nutzer des Accounts "Traffiq" hier im Forum - das geht nicht gegen Euch als Personen. Versteht mich bitte nicht falsch. Mir geht es um die Organisationsstruktur - und diejenigen, die im Hause Traffiq ihre Arbeit machen, was Fahrplan-Planung und Kundenkommunikation angeht, die braucht man auch in einer Abteilung für genau diese Funktion bei einer einzelnen städtischen Gesellschaft für Nahverkehr. ;-)


    2. Mal in Hofheim gepflegt auf den Tisch hauen. Der RMV ist sch...e teuer für die Fahrgäste. Einer der teuersten, wenn nicht sogar DER teuerste Verkehrsverbund in Deutschland. Wenn es da nicht möglich ist, daß diejenigen, die die Leistung erbringen, für die der RMV kassiert, mehr Geld bekommen, fährt da in Hofheim wohl auch jemand einen zu großen Dienstwagen.

    Tja, jetzt machste dir extra die Arbeit, das hier unten zu lesen - und dann steht da nichts sinnvolles. Pech gehabt.

  • Hallo.


    Hat sich eigentlich noch kein Enkheimer darüber aufgeregt, dass es sonntags vormittags einen wunderschönen :thumbdown: 5 / 25 - Minuten-Takt zwischen der U4 Richtung Bockenheimer Warte (Abfahrt Minute .19 / .49) und der U7 Richtung Hausen (Abfahrt Minute .24 / .54) gibt?


    Die Anschlüsse der ankommenden Linie 42 sind nur auf die Linie U7 gegeben, da die Busse dieser Linie genau 2 Minuten nach Abfahrt der U4 in Enkheim ankommen. Wehe dem, der von Enkheim mit viel Gepäck und möglichst wenig Umsteigen zum Hauptbahnhof muss.


    Mit diesem Takt werden die Bergen-Enkheimer sehr schlampig bedient.


    Auch bei den 551-er Bussen aus Offenbach (Ankunft Minute .51) klappt der Anschluss zur U4 nicht.


    Grüße ins Forum
    Helmut

    You'll Never Ride Alone.