SL 14 auf dem Sachsenhäuser Loop

  • Die Ursache für die Umleitung war ein Großeinsatz der Polizei im Bereich Frankensteiner Platz/Dreieichstraße.


    Auf der anderen Seite der Störung fuhr die Linie 14 vom Ernst-May-Platz bis zum Allerheiligentor und dann wie die 18 zum Gravensteiner-Platz. Die Linie 18 fuhr ab Stoltzestraße zum Zoo.

    Rück' stets zur Wagenmitte rein, noch andre steigen nach dir ein!

  • Die Ursache für die Umleitung war ein Großeinsatz der Polizei im Bereich Frankensteiner Platz/Dreieichstraße.


    Auf der anderen Seite der Störung fuhr die Linie 14 vom Ernst-May-Platz bis zum Allerheiligentor und dann wie die 18 zum Gravensteiner-Platz. Die Linie 18 fuhr ab Stoltzestraße zum Zoo.


    Was nun - zum Zoo zum Wenden (dann macht der Satz davor aber keinen Sinn) oder Richtung Zoo und weiter als 14? In letzterem Fall gibt es aber keinen Grund für die 14 in der Schweizer Straße. M.E. gibt es folgende sinnvolle Umleitungskonzepte:


    Entweder: im Osten Kombilinie 14/18, im Westen 14 bis Südbahnhof (oder, falls die Sperrung schon vor Betrieb der 15 nach OF begann, so lange bis Lokalbahnhof im Dreispitz).
    Oder: Die 18 wendet am Zoo, die 14 wird über die Altstadt und die Schweizer Straße umgeleitet.


    Beides wäre keine Loop-Fahrt.

    Forbetter your English: What hold you from the doublestickdare of the German Lane?


  • Was nun - zum Zoo zum Wenden (dann macht der Satz davor aber keinen Sinn) oder Richtung Zoo und weiter als 14? In letzterem Fall gibt es aber keinen Grund für die 14 in der Schweizer Straße.


    Ich schrieb ja auch nicht, dass die 14 als 18 weiterfuhr, sondern wie - also dieselbe Strecke... :rolleyes:

    Rück' stets zur Wagenmitte rein, noch andre steigen nach dir ein!

    Einmal editiert, zuletzt von ChriRoe ()

  • Was nun - zum Zoo zum Wenden (dann macht der Satz davor aber keinen Sinn) oder Richtung Zoo und weiter als 14? In letzterem Fall gibt es aber keinen Grund für die 14 in der Schweizer Straße.

    Wenn ich die Störungsmeldung der VGF und ChriRoes-Beitrag richtig verstanden habe, wendete die Linie 18 am Zoo und die Linie 14 wurden aufgrund der Sperrung Altstadt (Gebäudeabriss) mangels anderer Wendemöglichkeit ab Allerheiligentor über die Konstablerwache zum Gravensteiner-Platz umgeleitet. Warum im Süden als RIng-Linie gefahren wurde, kann ich mir jetzt nicht erklären, da die Störung zu ein Zeitpunkt war, wo die Linie 15 wieder nach Offenbach gefahren ist. Die Leitstelle wird sich sicherlich was bei gedacht haben.

    Zitat

    M.E. gibt es folgende sinnvolle Umleitungskonzepte:
    Entweder: im Osten Kombilinie 14/18, im Westen 14 bis Südbahnhof (oder, falls die Sperrung schon vor Betrieb der 15 nach OF begann, so lange bis Lokalbahnhof im Dreispitz).

    Kombilinien im Störungsfall sind aufgrund der möglichen doppelten Kursbelegung nicht möglich. Im Störfall wird m. W. im Regelfall nicht mutiert.

    Zitat

    Oder: Die 18 wendet am Zoo, die 14 wird über die Altstadt und die Schweizer Straße umgeleitet.

    Siehe oben: Umleitung über die Altstadt war aufgrund der Sperrung der Altstadt nicht möglich. Ansonsten wird dies im Störfall normalerweise gemacht.

    Gruß Tommy

  • die Linie 14 wurden aufgrund der Sperrung Altstadt (Gebäudeabriss) mangels anderer Wendemöglichkeit ab Allerheiligentor über die Konstablerwache zum Gravensteiner-Platz umgeleitet.


    Das ist ja extrem! Es fehlt wirklich an einer Wendemöglichkeit im Bereich Konstablerwache.

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  • Das ist ja extrem! Es fehlt wirklich an einer Wendemöglichkeit im Bereich Konstablerwache.

    Wenn der Gleiswechsel an der Münzenberger Straße endlich mal befahrbar wäre, wäre es nicht mehr ganz so extrem. Aber ob wir das nochmal erleben?

    Gruß Tommy

  • Ich kann mir die Sichtung der 14 am Schweizer Platz Richtung Louisa eigentlich nur so erklären, dass dieser Zug gar nicht zum Südbahnhof gefahren ist, sondern an der Schweizer-/Hedderichstraße gleich zum Wenden auf den Loop geschickt wurde. Vom Südbahnhof kommend würde ein Routing über Schweizer- und Gartenstraße nur Sinn machen, wenn die Mörfelder blockiert wäre; war sie?

  • Warum im Süden als RIng-Linie gefahren wurde, kann ich mir jetzt nicht erklären, da die Störung zu ein Zeitpunkt war, wo die Linie 15 wieder nach Offenbach gefahren ist. Die Leitstelle wird sich sicherlich was bei gedacht haben.

    Die Störung begann vor 12:00 Uhr und die Linie 15 fährt erst später bis Offenbach weiter, mitten in der Störungszeit wollte man aber das Notfallkonzept nicht noch Mal ändern.


    Das ist ja extrem! Es fehlt wirklich an einer Wendemöglichkeit im Bereich Konstablerwache.

    An der Konstablerwache gibt es im Straßenbahnbereich keine Wendemöglichkeit, im aktuellen Fall hätte die 14 nur am Zoo gegen die Fahrtrichtung wenden können, ging aber nicht, da dort die 18 schon in der richtigen Fahrtrichtung wendete. - Alternativ hätte die Linie 14 eine Rundfahrt über die Friedberger Landstraße, Rohrbachstraße und Bornheim Mitte fahren können, hätte aber den Nachteil gehabt, dass dann auch der Ernst-May-Platz ausfällt und die Haltestellen Waldschmidtstraße bis Saalburg-/Wittelsbacher nur Richtung Innenstadt bedient worden wären, was in diesem Fall nicht sinnvoll gewesen wäre.


    Ich kann mir die Sichtung der 14 am Schweizer Platz Richtung Louisa eigentlich nur so erklären, dass dieser Zug gar nicht zum Südbahnhof gefahren ist, sondern an der Schweizer-/Hedderichstraße gleich zum Wenden auf den Loop geschickt wurde. Vom Südbahnhof kommend würde ein Routing über Schweizer- und Gartenstraße nur Sinn machen, wenn die Mörfelder blockiert wäre; war sie?

    Die Straßenbahnen fuhren von der Louisa auf dem Linienweg bis Südbf./Schweizer Straße und dann mangels anderer Wendemöglichkeit weiter via Otto-Hahn-Platz und Stresemannallee bis Louisa Bf., dass sich später die Wendemöglichkeit am Südbahnhof noch ergab, spielte keine Rolle, siehe anfängliche Ausführung zum Sachverhalt (Fahrplan Linie 15).


    Im Übrigen kam es in den Abendstunden zu weiteren Problemen, wegen eines Unfall war der Streckenabschnitt Südbahnhof - Lokalbahnhof gesperrt, wegen der Sperrung der Altstadt konnte keine Umleitung gefahren werden, die Linien 14 - 16 fuhren auf geteilten Abschnitten.


    Und als wäre dass noch nicht genug gewesen, verfing sich noch ein PKW im Hochgleis kurz vor der Stadtgrenze, was dazu führte, dass die Linie 16 am Buchrainplatz wenden musste.


    Wenn man jetzt mal überlegt, was heute früh schon auf der Linie 11 (Unfall Jägerallee) passiert ist, war dass für die Frankfurter Straßenbahn ein Tag zum Vergessen!!

    10.02.01-10.02.20: 19 Jahre U4 zur Messe und Bockenheimer Warte ;)
    11.04.15-11.04.20: Fünfter Jahrestag U5-Wagen auf Linie U4 8)
    Seit 09.10.16: Endlich fährt der U5-Wagen auf allen Strecken (U1-U9) :thumbsup:

  • Wenn ich die Störungsmeldung der VGF und ChriRoes-Beitrag richtig verstanden habe, wendete die Linie 18 am Zoo und die Linie 14 wurden aufgrund der Sperrung Altstadt (Gebäudeabriss) mangels anderer Wendemöglichkeit ab Allerheiligentor über die Konstablerwache zum Gravensteiner-Platz umgeleitet. Warum im Süden als RIng-Linie gefahren wurde, kann ich mir jetzt nicht erklären, da die Störung zu ein Zeitpunkt war, wo die Linie 15 wieder nach Offenbach gefahren ist. Die Leitstelle wird sich sicherlich was bei gedacht haben.

    Siehe oben: Umleitung über die Altstadt war aufgrund der Sperrung der Altstadt nicht möglich. Ansonsten wird dies im Störfall normalerweise gemacht.


    Ähm. Wieso wurde denn die 14 denn nicht am Börneplatz gewendet? Die Haltestellen FR Richtung Römer müssten ja wegen der Sperrung der Altstadtstrecke verfügbar und nicht belegt sein. Denn 11+12 fahren laut Traffiq ja als Kombilinie; der Bereich wird also nicht für die 11 benötigt. Oder hab ich das was übersehen?



    Das ist ja extrem! Es fehlt wirklich an einer Wendemöglichkeit im Bereich Konstablerwache.


    Allein: Ein reiner Gleiswechsel in direkter Nähe wäre dafür kaum praktikabel aufgrund des zu hohen Verkehrsaufkommens in den ÖV-Spuren von Konrad-Adenauer- und Kurt-Schumacher-Straße. Frühestens nördlich der Haltestelle Hessendenkmal erschiene mir das machbar, da wenigstens die Busse dort nicht mehr im Gleisbereich unterwegs sind.


    Bloß: Lohnen sich derartige Investitionen für solch extrem selten auftrende Störungsfälle überhaupt? Oder ist es da nicht viel billiger, alle Jubeljahre mal beim Zusammentreffen solcher Zufälle für ganz kurze Zeit einfach die Extra-Kilometer in Kauf zu nehmen?

  • Ähm. Wieso wurde denn die 14 denn nicht am Börneplatz gewendet? Die Haltestellen FR Richtung Römer müssten ja wegen der Sperrung der Altstadtstrecke verfügbar und nicht belegt sein. Denn 11+12 fahren laut Traffiq ja als Kombilinie; der Bereich wird also nicht für die 11 benötigt. Oder hab ich das was übersehen?

    Eine Falschfahrt ist dort nicht erlaubt und auch nicht signalgesichert.

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  • Okay, danke für die Erklärungen! Hatte gedacht mich zu erinnern, dass es bei Sperrungen auch schon 11er-Fahrten Fechenheim<>Börneplatz gegeben hätte. Aber ganz offenkundig trügt mich mein Erinnerungsvermögen und dafür bitte ich um Verzeihung.


    Bitte erlaubt, dass ich das jedoch mit einer Frage verbinde: Wäre an der Haltestelle Börneplatz genug Raum für einen Gleiswechsel, damit man diese für solche Wenden benutzen könnte? Diese Option schiene mir ja durchaus eine ganz sinnhafte Ergänzung für diverse Störungs-/Baustelleszenarien zu sein, also als Pendant zur Wendemöglichkeit Willy-Brandt-Platz.

  • Bitte erlaubt, dass ich das jedoch mit einer Frage verbinde: Wäre an der Haltestelle Börneplatz genug Raum für einen Gleiswechsel, damit man diese für solche Wenden benutzen könnte? Diese Option schiene mir ja durchaus eine ganz sinnhafte Ergänzung für diverse Störungs-/Baustelleszenarien zu sein, also als Pendant zur Wendemöglichkeit Willy-Brandt-Platz.

    So aus dem Bauch heraus würde ich sagen ja. Ggf. müssten Streckentrenner in der Fahrleitung evt. versetzt werden.

    Gruß Tommy

  • Okay, danke für die Erklärungen! Hatte gedacht mich zu erinnern, dass es bei Sperrungen auch schon 11er-Fahrten Fechenheim<>Börneplatz gegeben hätte. Aber ganz offenkundig trügt mich mein Erinnerungsvermögen und dafür bitte ich um Verzeihung.

    Deine Erinnerung trügt Dich nur teilweise:


    Wenn die Kombilinie 11/12 fährt, fuhren die Züge von der Schießhüttenstraße früher mit der Beschilderung „11 Börneplatz“ und wechselten an der Haltestelle „Allerheiligentor“ auf die Linie 12 mit der Beschilderung „12 Fechenheim Hugo-Junkers-Str“.


    Inzwischen fahren die Züge bei Kombilinienbetrieb mit „11 Konstablerwache“ bis zur im Mai 2012 neueröffneten Haltestelle „Börneplatz/Stoltzestraße“ und ab dort als 12 zurück nach Fechenheim via Konstablerwache, Günthersburgpark und Bornheim Mitte.


    In der umgekehrten Richtung fuhren und fahren die Züge auch heute noch mit der Beschilderung „12 Konstablerwache“ bis zum Hessendenkmal und ab dort als Linie 11 mit der Beschilderung „11 Fechenheim Schießhüttenstr.“ :!:

    10.02.01-10.02.20: 19 Jahre U4 zur Messe und Bockenheimer Warte ;)
    11.04.15-11.04.20: Fünfter Jahrestag U5-Wagen auf Linie U4 8)
    Seit 09.10.16: Endlich fährt der U5-Wagen auf allen Strecken (U1-U9) :thumbsup:


  • Allein: Ein reiner Gleiswechsel in direkter Nähe wäre dafür kaum praktikabel aufgrund des zu hohen Verkehrsaufkommens in den ÖV-Spuren von Konrad-Adenauer- und Kurt-Schumacher-Straße. Frühestens nördlich der Haltestelle Hessendenkmal erschiene mir das machbar, da wenigstens die Busse dort nicht mehr im Gleisbereich unterwegs sind.


    Bloß: Lohnen sich derartige Investitionen für solch extrem selten auftrende Störungsfälle überhaupt? Oder ist es da nicht viel billiger, alle Jubeljahre mal beim Zusammentreffen solcher Zufälle für ganz kurze Zeit einfach die Extra-Kilometer in Kauf zu nehmen?


    In der Tat, ein reiner Gleiswechsel reicht nicht (außer im konkreten Fall, wie von Bernemer angeregt, an der Hst. Börneplatz). Es hat m.W. früher mal ein Stumpfgleis in der Rechneigrabenstraße gegeben, entstanden als Rest der ehemals dort verlaufenden Strecke. Das hätte auch jetzt geholfen. Auf der Nordseite der Konstabler wird es in der Tat schwierig, irgendwo eine Wendemöglichkeit unterzubringen.
    Ausschließlich für solche Störungen lohnt sich so etwas nicht. Ich könnte mir aber auch Konzepte vorstellen, eine Wendemöglichkeit im Bereich Konstablerwache im Linienbetrieb zu nutzen.
    Was aber ganz ohne Baumaßnahmen helfen würde: Software-Unterstützung, um eben doch auch im Störungsfall Kombilinien fahren zu können. Entweder werden auf ein Signal hin bei einer Linie vorübergehend alle Kursnummern um 50 erhöht. Oder mit dem Liniennummernwechsel wechselt die Kursnummer mit. Dann hätte man nicht nur die Kombilinie 14/18 fahren können, sondern auch auf der anderen Seite bis zum Beginn des 15-Verkehrs nach OF die 15 zur 14 mutieren lassen mit Schnellwende am Südbahnhof.

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    Einmal editiert, zuletzt von Reinhard () aus folgendem Grund: Formatierung korrigiert

  • Nur sollten die Fahrzeuge nach Beendigung der Störung wieder recht schnell zur Verfügung stehen und nicht auch noch ein Mangel auf den auseinder zu dividieren Kombilinien entstehen lassen.
    Von dem Loop waren sie nie Weit von dem Regelung entfernt und flexibel zu disponieren.