Feiern zum Tag der Deutschen Einheit: Einschränkungen und Angebotserweiterungen

  • Auf der einen Seite möchte man die Leute in den ÖPNV bewegen und dann halten die Linien nen halben Tag nicht an einigen Stationen, z.B. vor/während/nach dem ökum. Gottesdienst. Was soll das bezwecken?



    Sicherheitsvorkehrung. Ähnlich wie bei den Occupy Demos, als die U-Bahnen nicht am Willy-Brandt-Platz hielten. Es ist halt sehr viel internationale Politprominenz in Frankfurt. Da will man nicht geizen. Man kann jetzt darüber streiten wie sinnvoll das Ganze ist. Auch ich finde es mehr als schwachsinnig. Es hilft nur nichts. Die Polizei hat entschieden, Punkt aus. Der deutsche Michel hat dafür eh immer Verständnis. Da lobe ich mir Schweden. Da triifft man Mitglieder der Regierung schon mal in einem Restaurant ohne jeglichen Bewacher. Es juckt dort schlicht keinen...

    2 Mal editiert, zuletzt von Tommy () aus folgendem Grund: Quote-Tag korrigiert

  • Ich glaube nicht, dass es um den Schutz von Promis geht sondern einfach um den Schutz aller Besucher, weil die Station sicher ganz schnell mal vollaufen koennte, zum Beispiel nach Abschluss des Gottesdienstes. Die gleiche Situation habe ich in Muenchen Marienplatz (S) beim Abend der Begegnung des Oekumenischen Kirchentags erlebt. Da ist es mir lieber von Willy-Brandt-Platz oder Konsti zu laufen. Vielleicht haette man das aber auch durch eine intelligente und konsequente Zugangssteuerung regeln koennen...

  • Bei der Diskussion um die gesperrte U-Bahn-Station Dom/Römer sollte man auch bedenken, dass die Station zum einen aufgrund der Bauarbeiten nur eingeschränkt erreichbar ist. Zum anderen führen die Aus-/Eingänge der Station mitten in ein Veranstaltungsgebiet, während die Stationen am Willy-Brandt-Platz und Konstablerwache eher am Rande der Veranstaltungen liegen.
    Somit soll mit der Sperrung weniger eine Überfüllung der Station vermieden werden, sondern vielmehr Geschiebe und Gedränge im Zu- und Ablauf der Station Dom/Römer.

    Gruß, 420 281-8
    Jeder Mensch hat ein zweites Gesicht ...
    Ich bin nicht "das Team" des FNF, PN zu Team-Angelegenheiten werden ignoriert und nicht beantwortet/weitergeleitet.
    Anfragen an das Team bitte an team@frankfurter-nahverkehrsforum.de richten, danke!

  • Die Station Römer wird allerdings im Zusammenhang mit dem Gottesdienst nicht angefahren. Die Sperrung hat weniger mit der Masse an Besuchern zu tun, sondern vielmehr damit, dass die Ausgänge in der Zeit des Gottesdienstes in der temporären Sicherheitszone liegen. Man kommt also gar nicht aus der Station raus bzw. rein. Auch an der Alten Oper wird es eine solche Zone geben. Es wird am Samstag weiterhin Zonen geben, die komplett für Besucher gesperrt sind.


    Das wegen dem Andrang die Station kurzzeitig wegen Überfüllung gesperrt wird, kann dennoch passieren. Allerdings verkraftet die Station einiges, siehe Weihnachtsmarkt.

  • Preisfrage: Mit wievielen Triebwägelchen durfte die VIAS heute die Direktzüge auf der Linie 65 nach FFM fahren? (zumindest bis zum Schreiben dieses Beitrages)
    Antwort: Richtig mit einem. Der um 14.02 Uhr ab Mühltal fuhr zwischen Mühltal und Darmstadt Nord 5 Minuten Verspätung ein. Der um 16.02 Uhr war zumindest ab Mühltal schon ähnlich kuschelig.


    Und die RB60? Was interessiert den RMV hohes Fahrgastaufkommen. Man war nicht mal in der Lage, anstelle der zwei Museumsgarnituren ausnahmsweise zwei "Doppelstockgarnituren" zu bestellen.

  • Die Durchfahrt ohne Halt durch die Station "Alte Oper" passte so richtig zum Ereignis. Es erinnerte mich an Berlin vor der Wende, als die Geisterbahnhöfe auf den Linien U6 und U8 im Ostteil der Stadt auch ohne Halt durchfahren wurden.
    Ansonsten ist alles unterwegs was Räder hat,- Vierlinge auf der U1,- das "Vierlings Verbot" auf der A-Strecke gilt wohl nur an Tagen an denen Uni ist.
    Die U7 ist mit Vierlingen unterwegs, die U6 mit Drillingen. Auch die Takte erschienen mir dichter wie an üblichen Feiertagen.
    Die S-Bahn ist wohl auch überwiegend mit Langzügen unterwegs.

  • Bin gegen 14 Uhr mit der 43 stadtauswärts gefahren, kuschelig ist da schon kein Begriff mehr. Ca. 60 Fahrgäste, 3 Kinderwagen und 2 Fahrräder mussten unbedingt auch noch mit. Die Türen waren komplett blockiert, niemand kam mehr rein oder raus. Dem Fahrer wars egal.
    Da hat sich Traffiq jedenfalls hochgradig verkalkuliert. Der normale Sonntagstakt ist hier schlichtweg zu wenig.

    Einmal editiert, zuletzt von Hajü ()

  • Gab es eigentlich einen Aktionstag mit erweitertem ÖPNV-Angebot, der reibungslos bzw. ohne größere Störungen verlief? ?( Sowas ist doch mittlerweile aus meiner Sicht ''die Norm'', dass nicht alles reibungslos klappt, aber gut. Immerhin war man Fahrzeugeinsatz-technisch bei der U-Bahn recht großzügig. So gegen Abend muss man den Eisernen Steg dicht gemacht haben, aufgrund des zu großen Besucherdrangs.


    Man war nicht mal in der Lage, anstelle der zwei Museumsgarnituren ausnahmsweise zwei "Doppelstockgarnituren" zu bestellen.


    Kann aber nicht daran liegen, dass es Unfall- oder Störungsbedingt einen ''Dosto-Mangel'' gibt oder?


    Zum Trost gibt es dann sicherlich 'nen Äppler


    Na, hoffentlich ham die ''Glöckchen'' der Katharinenkirche das Ambiente nicht gestört. ;)

  • ... waren denn heute noch U2-Wagen im Einsatz? Leider hatte ich heute selbst keine Zeit zu schauen ...


    Gruß Matthias


    Ja, mindestens ein Kurs der Linie U4 war als U2e-Zug unterwegs.


    Gruß
    Spirit

    Beide schaden sich selbst: der zuviel verspricht und der zuviel erwartet. (Lessing)

  • Hallo.


    Peinliches zu den Zuglängen, so weit ich es sichten konnte:


    1. Am Freitag war das Konzert an der Alten Oper, im Volksbank-Stadion spielte der FSV, und in der Eissporthalle die Löwen: Im Einsatz waren Drei-Wagen-Züge, die am Ende der Veranstaltungen (trotz Sperrung der "Alten Oper") aus allen Nähten platzten. Übrigens konnten am Freitag an der Alten Oper nicht alle Abgänge geschlossen gewesen sein, denn Fahrgäste warteten am Bahnsteig.


    2. Am Feiertag fuhren die S-Bahnen der S1 (nur diese Linie kann ich beurteilen) bis 11:00 mit Kurzzügen.


    3. Die Regionalbahnen von und nach Limburg fuhren ganztags mit Drei-Wagen-Doppelstockzügen. Der Zug, der den Hauptbahnhof um 15:28 erreichte, war zwar pünktlich, aber spätestens ab Hofheim standen die Fahrgäste oben und unten.


    Grüße ins Forum
    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

  • Was kann man vom RMV anderes erwarten? Einerseits Sponsor und große Werbung für den ÖPNV, dann aber wieder klägliche Fehlplanung. Gut, gegen Störungen wie Fahrzeugpannen oder Fehlverhalten von Personen kann er nichts, aber zu kleines Fassungsvermögen der Transportbbehälter (außer S-Bahn) ist einfach nur Panne. Kommunizieren die beim RMV untereinander?

  • Leider kann man wieder nur den Schluss ziehen, dass nationale und erst recht internationale Großveranstaltungen besser nicht in Frankfurt stattfinden sollten. Berlin, Hamburg, München und andere haben richtige Verkehrsverbünde, die wissen wie man das organisiert. Penn weiter, RMV!

  • sdni:

    Zitat

    Leider kann man wieder nur den Schluss ziehen, dass nationale und erst recht internationale Großveranstaltungen besser nicht in Frankfurt stattfinden sollten.


    Was willst Du mehr, selbst heute ist die S5 als Langzug unterwegs. Sollte es am Freitag zu Engpässen an Platzangebot gekommen sein, dann bitte nicht vergessen, Freitag war ein normaler Werktag an dem durch dichteren Takt eh ein erhöter Fahrzeugbedarf vorhanden ist.
    Sollte es nun Samstag und Sonntag noch klemmen kann dies durchaus daran liegen, dass keine Fahrzeuge mehr zur Verfügung stehen und wenn evtl. das Personal fehlt diewse Fahrzeuge auch zu bewegen.


    Da ist Helmuts Beobachtung en gutes Beispiel:

    Zitat

    Am Feiertag fuhren die S-Bahnen der S1 (nur diese Linie kann ich beurteilen) bis 11:00 mit Kurzzügen.


    Wie ich weiter oben schrieb, konnte ich an der Hauptwache auf einigen S-Bahn Linien Langzüge beobachten,- vielleicht auf Kosten der S1.


    Condor:

    Zitat

    Was kann man vom RMV anderes erwarten?


    Das er das liefert was bestellt wird. Weißt Du denn was vom Veranstalter an Leistungen bestellt wurde?

  • Weiß ich nicht. Läßt das den Schluss zu, entweder nicht bestellt oder nicht geliefert?
    Wenn ich aber als Unternehmen und Sonsor!!! derart Werbung mache (z. B. Tageskarte ist drei Tage gültig), dann sollte ich auf den Zulaufstrecken außerhalb des S-Bahn Gebietes ebenfalls etwas mehr tun.
    Freitag war durch den Normalbetrieb gut versorgt, aber Samstag war anscheinend nur Feiertagsbetrieb angedacht.

  • Beispiel Odenwaldbahn: In Wiebelsbach stehen an SA/SO massig Itinos rum. Wäre also überhaupt kein Problem, zusätzliche anzuhängen. Klappt ja bei Fußballspielen dieses Adlervereins auch - zumindest halbwegs. Aber der RMV muss es halt bestellen.
    Beispiel RB60: Anstelle zweier Museumszüge zwei Doppelstockgarnituren einzusetzen, ist an SA/SO auch kein Problem. Hole ich statt dem Museumszug halt einen Doppelstöcker aus der Abstellung. Brauche ich auch kein zusätzliches Personal. Hier entstünden wahrscheinlich noch nicht mal zusätzliche Kosten.

  • >Anstelle zweier Museumszüge zwei Doppelstockgarnituren einzusetzen, ist an SA/SO auch kein Problem.
    >Hole ich statt dem Museumszug halt einen Doppelstöcker aus der Abstellung.


    ....und das passt auch, daß dann abends wieder passend abgestellt wird?
    Außerdem - stehen die auch in der Abstellung und nicht zur Wartung in der Werkstatt?!


    ....wenn alles so einfach wäre..... :rolleyes:

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