Tram nach Wiesbaden?

  • Die Renaissance der Straßenbahn scheint nun auch endgültig in Mainz eröffnet.
    So spekuliert die Mainzer Allgemeine Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe, dass bei MVG und Stadtspitze bereits Planungen zu neuen Strecken laufen, nur öffentlich halte man sich bedeckt, um möglichen Gegenwind weitestgehend zu vermeiden. Eine Tram nach Ebersheim rechne sich wohl kaum, aber ein Ersatz der Linie 6. Von einer Umspurung habe man sich wohl verabschiedet. Bleibt nur noch, die Wiesbadener zu überzeugen, was im Rahmen der Fusionsverhandlungen sicher passieren wird.
    In Wiesbaden lohnt sich eine Tram auch ohne Normalspur und ohne eine Einbeziehung der Aartalbahn ganz sicher.


    Die Autofahrerlobby stänkert in der Kommentarfunktion bereits.
    Hier zu lesen: http://www.allgemeine-zeitung.…ecke-denkbar_16102263.htm

  • Bis wohin soll die Strassenbahntrasse in Wiesbaden geführt werden?? Bis zum Hauptbahnhof, damit der Verkehr zwischen den beiden Bahnhöfen entlastet wird?? Oder noch weiter??

  • Ne, natürlich nicht :D


    Ich fänds aber erstmal sinnvoller, Weisenau, Laubenheim und Mombach an die Straßenbahn anzuschließen.


    In Richtung Laubenheim gibt es auf der Wormser Straße bereits Busspuren,
    Nach Weisenau sind sowohl "An der Goldgrube", als auch "Göttelmannstraße" breitgenug.
    Und für Mombach müsste die Hauptstrasse für Durchgangsverkehr gesperrt werden (siehe Straßenbahnfreunde Mainz)


    Falls sich Wiesbaden aber für eine Straßenbahn entscheidet (und auch in Mainzer Spur), wäre die Straßenbahn auf der Wiesbadener Landstraße auch möglich.

  • Ja, endlich ein sinnvoller Beitrag in der Debatte um die Tram nach Wiesbaden.


    Es ist ein dermaßener Schwachsinn, der von der wiesbadener Lokalpolitik gefordert wird - normalspurig und zweisystem: wo doch eine vorhandene, meterspurige Straßenbahninfrastruktur nur grade auf der anderen Seite der Brücke wartet. Ok, fairerweise muss man sagen, dass die Brücke doch erheblich weit von der Innenstadt Wiesbadens entfernt liegt. Jedoch ist rein zufällig eine der nachfragestärkstem Buslinien die Linie, die in ebenjene Nachbarstadt führt. Und dann führt die Linie auch noch am Wiesbadener Betriebshof vorbei, der sicherlich auch für Straßenbahnen als Abstellfläche genutzt werden könnte. Das wäre wirklich mal eine sinnvolle Idee....


    Als zweites Projekt würde sich in Wiesbaden sicherlich das Ersetzen des Kernteils der Linie 4/14 anbieten. Diese verkehrt bereits teilweise im 3-4 Minutentakt mit Gelenkbussen um der Nachfrage gerecht zu werden... :rolleyes:


    Es wäre so schön, wenn man in Wiesbaden endlich mal raffen würde, dass zukunftsfähiger ÖPNV eben Schienenverkehr bedeutet. Wiesbaden ist - zusammen mit der Fahrradstadt Münster - die größte Stadt Deutschlands, die keinen schienengebundenen öffentlichen Personennahverkehr hat.


  • Es ist ein dermaßener Schwachsinn, der von der wiesbadener Lokalpolitik gefordert wird - normalspurig und zweisystem: wo doch eine vorhandene, meterspurige Straßenbahninfrastruktur nur grade auf der anderen Seite der Brücke wartet. Ok, fairerweise muss man sagen, dass die Brücke doch erheblich weit von der Innenstadt Wiesbadens entfernt liegt. Jedoch ist rein zufällig eine der nachfragestärkstem Buslinien die Linie, die in ebenjene Nachbarstadt führt.


    Es gab doch früher eine städteverbindente Straßenbahnlinie zwischen diesen Städten und sie führte genau über die Theodor-Heuss-Brücke. Du siehst: Alles schon mal da gewesen.

    Viele Grüße aus Darmstadt - Jörg "Baertram" D.
    RMV senkt die Preise? - Eher fährt unser Tw 37 aus eigener Kraft von Wixhausen nach Leimen.
    Der Bergstraße gibt man 4 Minuten - der Heimstättensiedlung werden sie genommen. Waren das noch Zeiten, als der "H-Bus" von der (Fach-)Hochschule zur Berliner Allee nur 2 Minuten brauchte.