Planung für Wallauer Spange soll 2016 beginnen

  • Gruß Tommy

  • Gute Nachricht an sich. Ärgerlich finde ich allerdings, dass der HP Wallau als Halt des Hessenexpress gesetzt zu sein scheint - bei den dadurch 30 Minuten Fahrzeit Wiesbaden - Darmstadt wird eine sinnvolle ITF-Einbindung nämlich sehr schwierig.

  • Gruß Tommy

  • *runterladgeräusch*


    Und es hat die Ingenieure nur 8 Jahre gekostet! Wow.

    Lag nicht an der DB. Schon 2018 hieß es bei einer Bürgerveranstaltung zur Wallauer Spange in Delkenheim , dass die Planungen stocken würden, da die Planungen der Wallauer Spange mit dem projektierten Neubau des Wiesbadener Kreuzes (A3/A66) abgestimmt werden müssten. Das hätte das Bundesverkehrsministerium verlangt. Beauftragt mit der Planung des Autobahnkreuzes war/ist die DEGES. Die notwendigen Stellen bei der DEGES wurden aber erst 2018/ 2019 besetzt. Bis sich die Personen in die Materie eingearbeitet haben dauert dann auch etwas.... Gegenfrage. Hat schon jemand was konkretes zum Neubau des AK Wiesbaden mit seinen 2 Overflys gelesen? Eben. So schleppend wie die Planung dort läuft erfolgte auch die Abstimmung zur Wallauer Spange.


    Zudem hatte sich die Stadt Wiesbaden und der RMV erst 2020 final entschieden, dass der neue Hp bei Wallau liegen soll (so wie es die Bürger der Gegend schon unisono 2018 gefordert hatten).


    Über den Auftritt des Vertreters des RMV auf jener Veranstaltung legen wir den Mantel des Schweigen. Das war ein einziges Gestammel, wollte er doch vermeiden einzugestehen, dass die verkehrlichen Untersuchungen zu einem Hp in Nordenstadt oder Wallau/Delkenheim (beides südlich der A66) anno 2018 gerade erst begonnen hätten.

    2 Mal editiert, zuletzt von Forumstroll ()

  • die Offenlage ist jetzt auch schon wieder mehr als ein Jahr her. Haben wir hier (bitte bitte sagt Ja) einen Fortschritt übersehen?

    Ich sage es mal so. Eine Planoffenlage ohne anschließenden Erörterungstemin ist ein gutes Indiz, dass der PFB in greifbare Nähe rückt.

  • Wer hätte es gedacht...


    Zeitpläne zählen in Deutschland schon länger nicht mehr

  • Hallo.


    Die Wallauer Spange ist durch einen Artikel in der Print-Ausgabe der FR (Main-Taunus) heute wieder in Erinnerung geweckt worden.


    Laut Mitteilung der Stadtverordnetenversammlung Hofheim soll der geplante Haltepunkt Wallau / Delkenheim kleiner ausfallen, als ursprünglich geplant.

    Die geplante "große Variante" ist so teuer, so dass das Land Hessen dafür keine Zuschüsse geben kann.

    Die beteiligten Städte Hofheim, Hochheim und Wiesbaden sollen demnach die Kosten des Haltepunkts allein tragen.

    Somit wurde seitens Hofheim beschlossen, das Vorhaben für den von den Kommunen finanzierten Betrag deutlich zu verkleinern.

    Statt eines Parkhauses mit 500 Stellplätzen, und einem Busbahnhof mit acht bis zehn Steigen, sollen ein Parkplatz (mit Option für ein Parkhaus), sowie "einige Bushaltestellen" entlang der Landstraße 3017 entstehen.

    Die Kosten für die kleine Lösung sollen von den Städten Hofheim (40 %), Wiesbaden (40%) und Hochheim (20%) getragen werden. Ob die MTV sich beteiligt, ist noch Verhandlungssache.

    In der Aufstellung sind nicht die Kosten für Schienen und Bahnsteigen nicht enthalten, diese trägt die Bahn.


    Geplant ist die Inbetriebnahme momentan für Ende 2029.


    Sollte der Artikel, oder die offizielle Stellungnahmen und Beschlüsse zum Thema veröffentlicht werden, bitte gern einstellen.


    In der nachstehenden Grafik ist das Bahnhofsgelände grün markiert.


    Grafik


    Grüße ins Forum

    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

  • Nun wissen wir ja, das die Nachrichten darüber, was gebaut und was nicht, nicht dauerhaft gültig sind. Die Nordmainische S-Bahn ist in den letzten Jahrzehnten Dutzende „Finanzierungstode“ gestorben; MWB dito, die Liste liesse sich bestimmt verlängern.

    Hinzu kommt, dass die WSp primär ein Projekt des Regionalverkehrs in der Veranwortung des RMV ist. Mal sehen, was der dazu sagt.

  • Nun wissen wir ja, das die Nachrichten darüber, was gebaut und was nicht, nicht dauerhaft gültig sind. Die Nordmainische S-Bahn ist in den letzten Jahrzehnten Dutzende „Finanzierungstode“ gestorben; MWB dito, die Liste liesse sich bestimmt verlängern.

    Hinzu kommt, dass die WSp primär ein Projekt des Regionalverkehrs in der Veranwortung des RMV ist. Mal sehen, was der dazu sagt.

    Der RMV wird viel sagen können, aber ohne Bundesmittel wird es für das Projekt schwierig. Das Projekt wird vom Bund nach dem Bundesschienenwegeausbaugesetz finanziert. Das Projekt dient zwar dem Regionalverkehr aber es ist eben kein Regionalprojekt sondern ein Bundesprojekt. Wenn diese Mittel fehlen, müsste das Land das allein stemmen. Klar das Land kann nochmal versuchen, das Projekt über das GFG zu finanzieren, wie man es bei der nordmainischen S-Bahn zum Teil gemacht hat, aber auch der Topf ist endlich. Es bleibt also spannend. im Moment habe ich aber wenig Hoffnung, da auch die NBS F MA auf der Kippe steht und damit ein wichtiger Teil des Hessenexpress Konzeptes fehlt und somit auch die Begründung für die Wallauer Spange zum Teil wegbrechen.


  • In den Medien ist das natürlich derzeit DAS Thema… Auch auf Social Media. Wäre natürlich ein Tiefpunkt für die Region und vor allem für die Landeshauptstadt.


    Parallel sollte und könnte man sich aber auch schon einmal mit etwaigen Alternativen beschäftigen. Es ist nach wie vor kaum verständlich, wieso die (derzeit) schnellste Verbindung zwischen Wiesbaden und dem Frankfurter Hauptbahnhof teilweise lediglich mit einer kurzen Einzeltraktion (RB10) gefahren wird und dementsprechend völlig überfüllt ist. Gerade zwischen Frankfurt und dem Wiesbadener Hauptbahnhof sollten theoretisch sogar Dreiertraktionen möglich sein. Eine Kapazitätssteigerung erscheint daher relativ problemlos möglich.

  • In der Presseerklärung der Stadt Wiesbaden bzw. in einem Interview des OB wurde unter anderem dargestellt, dass die Züge zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und Wiesbaden Hauptbahnhof für die täglichen Pendler überfüllt seien. Natürlich ist die RB10 nur für diese Relation und für den Nahverkehr eine Alternative. Das war von mir wahrscheinlich unklar ausgedrückt. Sorry.


    In Richtung Flughafen bzw. Anschluss an den Fernverkehr ist es natürlich keine Alternative.

    Einmal editiert, zuletzt von Arnie ()

  • In der Presseerklärung der Stadt Wiesbaden bzw. in einem Interview des OB wurde unter anderem dargestellt, dass die Züge zwischen Frankfurt Hauptbahnhof und Wiesbaden Hauptbahnhof für die täglichen Pendler überfüllt seien. Natürlich ist die RB10 nur für diese Relation und für den Nahverkehr eine Alternative. Das war von mir wahrscheinlich unklar ausgedrückt. Sorry.

    Da fallen mir auf Anhieb zwei Möglichkeiten ein: Oben genannte Aufstockung RB10 sowie T15 der S1 ( und.a. zur Entlastung der RB im "Nahverkehr" Wiesbaden.