Mit der U-Bahn durch New York

  • Wer das ganze ohne Cookiebombardierung durch spiegel.de sehen möchte - Youtube ist ja als Quelle angegeben,
    kann einfach mal auf diesen Kanal gehen - dort gibt es das auch ohne Timelapse und etliche Strecken:


    https://www.youtube.com/user/DjHammersBVEStation


    In Zusammenhang damit:


    Es wurde mal wieder eine neue Strecke eröffnet - und zwar hat man die Linie 7 um eine Station verlängert
    vom Times Square nach Hudson Yards.

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  • Es wurde mal wieder eine neue Strecke eröffnet - und zwar hat man die Linie 7 um eine Station verlängert
    vom Times Square nach Hudson Yards.


    Das war doch schon im September 2015. Stand das nicht sogar schon irgendwo hier im Forum? Jedenfalls eine pompös gestaltete Station!

    "Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"


    (Etwas frei nach Albert Einstein)

  • Mir hat das Video der New Yorker U-Bahn gut gefallen. Allerdings hätte ich es nicht nur aus nur einer Perspektive heraus gefilmt. Ich hätte z. B. mal einen Seitenschwenk bei den Stationen mit dem jeweiligen Stationsnamen gemacht. Da hätten sich auch mal Auswärtige Bahnfans und New-York-Touristen sich anhand eines New Yorker Stadtplans orientieren können. Laut des Wikipedia-Artikels der New Yorker U-Bahn gibt es mehr als 6200 U-Bahn-Wagen, da würde das Fotografieren und Filmen aller Wagen mal auf allen Strecken sicher viel Spass machen. :thumbsup:

    25 Jahre Durchmesserlinie 11 Höchst/Zuckschwerdtstraße - Hauptbahnhof - Fechenheim/Schießhüttenstraße ab dem Sommerfahrplan 1991. -- Zehn Jahre Verkehrskreisel am Höchster Dalbergplatz 2007 - 2017 an der Königsteiner Straße. -- Bahnhof Frankfurt-Höchst seit 2016 barrierefrei mit fünf Aufzügen für neun Gleise : zweitgrößter Bahnhof in Frankfurt vor dem Südbahnhof.

  • Die im Vorbeitrag genannte Second-Avenue-Line wird am 1.1.2017 ihren Betrieb aufnehmen. Auf dem 1. Bauabschnit von rd. 2 km Länge (62. - 96 Str.) werden drei Stationen eröffnet. Diese zwei Streckenkilometer haben mehr als 4 Mrd. Dollar (rd. 3,8 Mrd €) gekostet. Ob sie jemals ihre volle Länge von 13,7 km bis in den Süden Manhattans erreicht, ist angesichts der Kosten völlig ungewiss. Rechnet man mal überschlägig in deutschen Verhältnissen mit Kosten von 100 Mio € für 1 km Tunnel incl. einer Station, könnte man für das, was in New York für 2 km ausgegeben wurde das gesamte Frankfurter Tunnelnetz neu bauen, incl. A-Süd, Untertunnelung Eschersheimer Landstraße, Tunnel Eckenheimer Ldstr.... ;(


    FAZ
    Wiki

  • Gefahren werden soll ab 12 Uhr mittags an dem Tag.
    Bis 9 Jan erfolgt nur Verkehr tagsüber von 6 Uhr bis 22 Uhr.
    Danach geht dann der volle 24/7 Betrieb los.


    Es soll noch versucht werden die Finanzierung für den 2ten Bauabschnitt bis zum 21 Januar
    durchzubekommen, weil damit gerechnet wird, das Donald J Trump das nicht unterschreiben
    wurde.

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  • Es soll noch versucht werden die Finanzierung für den 2ten Bauabschnitt bis zum 21 Januar
    durchzubekommen, weil damit gerechnet wird, das Donald J Trump das nicht unterschreiben
    wurde.


    Herrlich diese Amis!


    Ohne mich größer mit dem Thema beschäftigt zu haben, warum kostet diese Strecke denn so unglaublich viel?

  • Hochbahnen....rufen nur NIMBYs auf den Plan.


    Sowas lässt sich nur in asiatischen Staaten mit "geeigneten Regierungsstrukturen" durchsetzen.


    Bei der 2nd Av Subway gabs schon ausreichend Theater durch NIMBYs wegen den Einschränkungen
    durch Sperrungen von Strassenbereichen weit im Vorfeld vor dem Baubeginn (um 2000)

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  • In der NYTimes ist ein wundervoller Artikelzur New Yorker U-Bahn mit einem, wie ich finde, wundervollen - hier in meiner Übersetzung wiedergegebenen - Zitat gleich zu Beginn:


    "Und dann kam die U-Bahn ["the subway"]: Hunderte von Meilen Strecke in alle Richtungen, die Millionen von Immigranten aus den Ghettos in neu gebaute Häuser trug, diese moderne Stadt zusammenband und sie zu einem Ort machte, an dem alles [meine Hervorhebung] möglich war."


    Wenn ich da an die endlosen Debatten wegen 500m Strecke denke, werde ich melancholisch.


    Wenn man den Artikel weiterliest, stößt man allerdings auf die gleichen Probleme wie anderswo, dass nämlich der Unterhalt der vielen Kilometer Strecke (zu) teuer ist und das Land, das heißt der Staat New York, den Chef der Transportbehörde bestimmt, was zu einem Hin- und Herschieben der Verantwortung führt, insbesondere bezüglich der Finanzierung von Unterhalt und Streckenneubauten.
    Also doch alles irgendwie bekannt, und sogar noch zugespitzt gegenüber unserer Situation in Frankfurt, wo man sich schon heute - also bei wesentlich jüngeren Strecken den Fragen des Unterhaltes zuwendet und der Wagenpark keine 30 Jahre alt ist.


    Der Artikel kritisiert stark die Haltung des "Was geht mich das an" vor allem bei "Liberalen" oder besser "Freiheitsliebenden" und beruft sich auf die Wertschöpfung, die die funktionierende Infrastruktur mit sich bringt - auch für die USA als Ganze, eine Anmerkung, die mir die Situation hierzulande schön zu spiegeln scheint, wo u.a. in Frankfurt ein ordentlicher Anteil des BIP für Hessen, aber auch für Deutschland erwirtschaftet wird.