3. April 2016: Pendelverkehr mit U2-Wagen zwischen Römerstadt und Oberursel Bahnhof

  • Okay, blöd formuliert... Die Struktur der U4-Wagen ist so berechnet, daß sie eben die im Betrieb auftretenden Kräfte verträgt, plus einem gewissen Zuschlag. Beim U2-Wagen ist die Konstruktion nicht so nah am Limit ausgelegt, ein U4 mit Reserven wie ein U2 wäre deutlich schwerer. Im den 60ern hat man deutlich höhere Sicherheitszuschläge eingebaut, als in den 90ern, wo man mit der Unterstützung von Computern in vertretbarer Zeit wesentlich genauer berechnen konnte, welche Belastungen auftreten.


    Man denke an die R-Wagen, die vom "Konstruktionsalter" mit den U4 vergleichbar sind. Die hatten schon Risse im Wagenkasten, etwas das mir bei Wagen aus den 60ern ohne Fremdeinwirkung nicht bekannt ist.


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    Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

  • Und wie man sieht werden nicht nur in Frankfurt gemischte Zugverbände gefahren... (Calgary, gleich der erste Zug im Video) ;)


    Soweit ich die eine Webseite verstanden habe, sind das zwei Triebwagen aus dem Jahr 1988, die intern nicht mit Gleichstrom, sondern Drehstrom arbeiten. Die als "SD-U2-AC" bezeichneten Wagen wurden testweise für Edmonton gebaut und kamen dann nach Calgary. Erst nur zu zweit unterwegs, dann mit den SD-160 kompatibel gemacht.