Die HEAG berichtet, das man in Studien rausgefunden hat, ob es möglich ist bis 2025 Elektrobusse fahren zu lassen:
Machbarkeitsstudie zu Elektrobussen in Darmstadt
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Anders fomuliert, die Busse werden wie E-Busse aussehen aber nur den Stromabnahmer für die Endhaltestelle nutzen?
Und warum nicht wie E-Autos mit einem Ladekabel die Baterien aufladen?
Könnten die Weiterstädter Linien auch hinzu kommen?
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Anders fomuliert, die Busse werden wie E-Busse aussehen aber nur den Stromabnahmer für die Endhaltestelle nutzen?
Das muss nicht zwangsläufig so sein. Es gibt mittlerweile den Ansatz, dass der Stromabnehmer Teil der Ladestation ist und zum Aufladen auf das Dach des Busses abgesenkt wird. Das spart Kosten und Gewicht, weil die Busse nur zwei Ladeschienen auf dem Dach benötigen. In Stockholm und Hamburg sieht das dann so aus:Und warum nicht wie E-Autos mit einem Ladekabel die Baterien aufladen?
Ich vermute, dass mit dem Stromabnehmer höhere Ströme zum Aufladen übertragen werden können, als es mit einem Ladekabel möglich wäre. Außerdem verkürzt sich der Ladeprozess, wenn der Fahrer nicht aussteigen muss, um das Kabel einzustecken.Könnten die Weiterstädter Linien auch hinzu kommen?
Bei den Entfernungen sind Elektrobusse wohl noch problematisch. Im innerstädtischen Bereich kann viel öfter aufgeladen werden. -
Auf der Hamburger Buslinie 48 in Blankenese gibt es Batterie-E-Busse, die mit Kabel an einer E-Säule geladen werden.
https://vhhbus.de/aktuelles/ne…etrieb-in-blankenese-auf/
https://vhhbus.de/aktuelles/ne…idibus-fuer-die-linie-48/
Die Aufladung dauert relativ lange. Ein Kurs benötigt für die Ringlinie 18 Minuten. Im Regelverkehr (20-Minuten-Takt) sind deshalb zwei Fahrzeuge notwendig, weil ein Ladevorgang bis zu 20 Minuten dauert. Selbst im 30-Minuten-NVZ-Takt sind immer zwei Fahrzeuge vor Ort. Im 10-Minuten-Takt müssen auch Dieselbusse zum Einsatz kommen.
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Wo ist denn die Haltestelle "Oberwaldhausstrasse"???
Auch finde ich es bemerkenswert, dass es auf der Linie L innerhalb weniger Meter zwei Ladestationen geben soll.
Wenn die Heag dieses Projekt so angeht, wie das verfassen dieser PM oder diese Studie, dann sehe ich für dieses Projekt schwarz...
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Ich fände da eine Aufladung via Induktion sehr viel praktischer. Man braucht keine Kontakte etc.
Solche Systeme sind doch auch schon in der Entwicklung bzw. werden schon getestet und funktionieren. -
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Wo ist denn die Haltestelle "Oberwaldhausstrasse"???
Auch finde ich es bemerkenswert, dass es auf der Linie L innerhalb weniger Meter zwei Ladestationen geben soll.
Wenn die Heag dieses Projekt so angeht, wie das verfassen dieser PM oder diese Studie, dann sehe ich für dieses Projekt schwarz...
Bevor wir vorher wieder alles zerreden: Es ist doch ganz gut, wenn man sich Gedanken macht. In anderen Städten (Kassel z.b.) ist der Elektrobus-Test mit dem SOR sang- und klanglos ausgelaufen, ohne das es irgendeiner mitbekam und momentan ist wohl nix neues geplant.Darmstadt könnte, sollte das alles so klappen Vorreiterstadt sein was elektrischen ÖPNV angeht: Ich finds gut

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Vorreiterstadt könnte aber etwas hochgegriffen sein. Man sollte doch bedenken, dass das innerstädtische Busnetz der HEAG mit den Linien F, H, K, L und R eines der kleinsten für eine Stadt dieser Größe im RMV ist. Die Umsetzung eines „gesamt-elektrischen“ Nahverkehrs in den anderen Tramstädten Mainz und Frankfurt wäre erheblich kostenintensiver und auf Grund meist längerer Fahrtwege schon technisch schwieriger.
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Zitat
Ich fände da eine Aufladung via Induktion sehr viel praktischer. Man braucht keine Kontakte etc.
Solche Systeme sind doch auch schon in der Entwicklung bzw. werden schon getestet und funktionieren.Die Verluste sind da aber ungleich höher als bei einem direkten Kontakt. Gerade in den Leistungsklassen, von denen wir hier reden macht das eine. gewaltigen Unterschied, so ein Bus braucht doch mehr Energie als eine elektrische Zahnbürste.
Der Vorteil, daß nichts verschleißt, ist bei einer Kontaktierung im Stand auch gering... -
Ich fände da eine Aufladung via Induktion sehr viel praktischer. Man braucht keine Kontakte etc.
Solche Systeme sind doch auch schon in der Entwicklung bzw. werden schon getestet und funktionieren.
Im Mannheimer Projektbetrieb der Linie 63 mit PRIMOVE zeigt sich allerdings vor allem, dass man besser großzügige Fahrzeitreserven einplant und gegebenenfalls Linien anders ausgestaltet. Die Busse dort wurden zum Test einfach in den bisherigen Linienfahrplan eingepasst; an den Endhaltestellen wurden von (insgesamt) 6 Minuten Standzeit 5 Minuten fürs Laden reserviert, unterwegs an drei Haltestellen mit längeren Wartezeiten je 40 Sekunden Ladezeit auf dort verbauter Schleife eingeplant.
Sobald einer der Busse allerdings mal irgendwo im Stau steht oder ähnliches kann er diese kaum noch später rauszufahren. Die Ladezeiten sind darauf ausgelegt, genau genug Saft für die Strecke zu bekommen und können damit nicht verkürzt werden (der Bus benötigt bis zu 23,6 kWh pro Rundkurs - entspricht 7 Minuten Aufladezeit). Durch den Akku an Bord hat der Bus noch bis zu 18 Minuten wegfallbare Aufladezeit an Reserve für den gesamten Tag. Bei sparsamer Fahrweise - von der man ja nie ausgehen kann - verringert sich die notwendige Aufladung auf ca 4,5 Minuten und erhöht sich die Reserve auf 29 Minuten.Dazu scheint übrigens die Ladetechnik (primär die stationäre Infrastruktur) noch etwas zickig zu sein, wobei man das aber dem Testbetrieb zuschreiben kann. Und jede ausgefallene Ladeschleife bringt natürlich die Reserven runter. Vor allem in den ersten Monaten mussten die Elektrobusse dann regelmäßig nach ein paar Stunden gegen Diesel ausgetauscht werden, wenn die Akkus dadurch bedingt leer gingen.
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Darmstadt könnte, sollte das alles so klappen Vorreiterstadt sein was elektrischen ÖPNV angeht: Ich finds gut

Wenn wegen der hohen Kosten die Busse auf einmal seltener fahren, kann ich dankend auf die "Vorreiterrolle" verzichten.Mal ehrlich, was bringt es, die handvoll innerstädtische Busse auf ein unerprobtes, teures System umzustellen? Wenig bis gar nichts. In der Schadstoffbilanz fallen die paar Fahrten im Vergleich zum sonstigen Straßenverkehr nicht auf, für den Fahrgast ergeben sich keine Verbesserungen, eher wird es schlechter, wegen längerer Wendezeiten etc., man bürdet dem Verkehrsbetrieb höhere Betriebskosten auf, mault aber andererseits herum, daß die Heag ja sooo teuer sei und zwingt sie, an allen Ecken und Enden zu sparen (was durchaus sinnvoll ist, solange es nicht an die Substanz geht, aber der Punkt ist erreicht). Das funktioniert so nicht. Und insbesondere löst das System keinerlei Verkehrsprobleme, die sich durch die steigenden Fahrgastzahlen ergeben. Letztlich ist die einzig sinnvolle Lösung, weitere Ecken der Stadt per Straßenbahn zu erschließen und à la französische Städte den Straßenverkehr auszusperren. Aber da traut sich keiner ran. Stattdessen gibt es halt ein paar Fahrradstraßen, die alibimäßig hingeklatscht werden, deren Umsetzung (Park- und Fahrverbote) aber durch das Ordnungsamt trotz mehrfacher Aufforderung nicht überwacht werden. So wird halt der Pelz gewaschen, aber niemand naß gemacht.
Und wie ich anderswo schon schrieb: Das ganze Thema ist ein Witz. Wenn ein Gutachten zum Ergebnis kommt, daß es "grundsätzlich möglich" ist, dann sollte man bedenken, daß es ohne realistische Kosteneinschätzungen in jeder beliebigen Stadt dieser Erde "grundsätzlich möglich" ist, sowas aufzuziehen. Wenn ich will, kann ich "grundsätzlich" auch in Frau Nauses mit dem Elektrobus fahren. Fragt sich nur, ob man's braucht, wer es will und wer es bezahlt. "Grundsätzlich möglich" kann Oma Druse auch aus dem Kaffeesatz herauslesen.
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Die Straßenbahn in den Ostkreis war wohl nicht innovativ genug, nun begnügt man sich mit der Umstellung von Diesel auf Elektro im Stadtgebiet. Ich bin grundsätzlich nicht gegen eine Umstellung auf Elektrobusse, aber im Hinblick auf die ganzen Regionalbusse, die weiterhin durch Darmstadt in den Ostkreis dieseln, finde ich diesen "Innovationsgeist" dann doch ziemlich verfehlt... Echte Probleme werden leider nicht angegangen, stattdessen möchte man lieber nur Kosmetik betreiben.

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Man muss aber auch eingestehen, dass einige der Probleme zur Zeit nahezu unlösbar sind.
Im Ostkreis erfolgt keine Kooperation. Was will man hier tun? Das vollständige Abhängen des Ostkreises als "Denkanstoß" ist nicht durchführbar und das wissen die "netten Menschen" an leitenden Stellen ganz genau.
Die H-Bus-Problematik als Symptom einer globalen Krankheit (Mangelnde Kapazitäten im Innenstadtbereich) entschärft man auch nicht mit ein paar zusätzlichen Straßenbahnstrecken. Da muss erstmal Problemorientiertes Arbeiten her:
Feststellen, dass man ein Problem hat, und dass es wächst. Mit der Erkenntnis kann man dann zum Lösungsorientierten Arbeiten vorgehen. Dann feststellen, dass alle sinnvollen Lösungen irgendwie doof sind, dann das kleinste Übel umsetzen. In dem Konzept wird es auch Elektrobusse geben. Nicht auf Straßenbahnlinien wie F,H und K, sondern eher auf Buslinien (in DA im Wesentlichen L und R). Da besteht ein Bedarf nach ÖPNV, den die Straßenbahn nicht bieten kann (weil zu teuer... Man könnte natürlich mit dem 15 auf Gleis und Draht den L abfahren, aber ob das wirklich so sinnvoll ist...). Hier macht eine Elektrifizierung im Prinzip Sinn (das Gleiche gilt für "Buchstabenregionallinien"). Mit Blick auf das FHK-Problem ist ein E-Bus nur eine Nebelkerze.Vielleicht hätte man doch eine Stadtbahn bauen sollen, dann würden wir jetzt demnächst die ST10h und ST10e ausmustern, weil man sich auch nach Hochbahnsteigeinführung nicht auf eine Bahnsteighöhe einigen konnte (duckundweg)...
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Die Straßenbahn in den Ostkreis war wohl nicht innovativ genug, nun begnügt man sich mit der Umstellung von Diesel auf Elektro im Stadtgebiet. Ich bin grundsätzlich nicht gegen eine Umstellung auf Elektrobusse, aber im Hinblick auf die ganzen Regionalbusse, die weiterhin durch Darmstadt in den Ostkreis dieseln, finde ich diesen "Innovationsgeist" dann doch ziemlich verfehlt... Echte Probleme werden leider nicht angegangen, stattdessen möchte man lieber nur Kosmetik betreiben.

Die Entelektrifizierung des ÖPNV, genauer, seines bislang elektrischen Anteils, am Ostbahnhof geschah nun auf Betreiben der Darmstädter, so daß selbst bei einer Brechung der Bedienung daselbst im Hinblick auf die Elektromobilität nichts (außer der sehr theoretischen Möglichkeit, ab da städtische Elektrobusse einzusetzen) gewonnen wäre.
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Die Tram zum Ostbahnhof wurde im Zuge der Inbetriebnahme der Anbindung der B26
an die Schnellstrasse nach Dieburg (ehemalige Autobahn A680) eingestellt. -
Combinos Beitrag symbolhaft:
ZitatDie Straßenbahn in den Ostkreis war wohl nicht innovativ genug, nun begnügt man sich mit der Umstellung von Diesel auf Elektro im Stadtgebiet.
Bei aller Liebe zum neu erweckten Elektroantrieb für Gummiräderfahrzeuge im ÖPNV darf die Frage erlaubt sein,- wie wird denn der notwendige Strom erzeugt?
Wie sieht denn die Ökobilanz aus? -
Die Tram zum Ostbahnhof wurde im Zuge der Inbetriebnahme der Anbindung der B26
an die Schnellstrasse nach Dieburg (ehemalige Autobahn A680) eingestellt.Weil die Belassung der Straßenbahn dort zu viel Platz verbraucht hätte, oder weil man sie für überflüssig angesichts der vielen Dieselbusse aus dem Landkreis hielt?
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Puh....30 Jahre ist das jetzt her.....
Ich glaube der damalige Grund war der PKW-HVZ-Verkehr -> Stau in der Landgraf Georg Strasse.
Es gibt da teilweise eine einspurige Busspur - weiß nur nicht ob es die gleich ab 1986 gab. Aber
in dem Zusammenhang ging es wohl um die Spurflexibilität eines Busses.
Wie der Busverkehr aus dem Landkreis aussah weiß ich nicht, dürfte aber etwas stiefmütterlich
gewesen sein. Erst später (90er Jahre) wurde ab Roßdorf der Standstreifen auf der Schnellstrasse
zu einer Busspur umfunktioniert.
Dafür gab es früher Direktbusse zur Gleisschleife Merck. -
Die Entelektrifizierung des ÖPNV, genauer, seines bislang elektrischen Anteils, am Ostbahnhof geschah nun auf Betreiben der Darmstädter, so daß selbst bei einer Brechung der Bedienung daselbst im Hinblick auf die Elektromobilität nichts (außer der sehr theoretischen Möglichkeit, ab da städtische Elektrobusse einzusetzen) gewonnen wäre.
Ich habe auch ganz bewusst von einer Straßenbahn in den Ostkreis geschrieben und nicht nur bis zum Ostbahnhof! Bitte richtig lesen und verstehen, danke. -
Ich habe auch ganz bewusst von einer Straßenbahn in den Ostkreis geschrieben und nicht nur bis zum Ostbahnhof! Bitte richtig lesen und verstehen, danke.Bilde ich mir jetzt ein, daß die Straßenbahn in den Ostkreis so schnell nicht kommen wird,
Wie soll ein entsprechender KNF realisiert werden?
[...]
Um es kurz zu machen: Entweder hat die bisherige Kosten-Nutzen-Untersuchung grobe Fehler (unwahrscheinlich) oder eine Schienenverbindung in den Ostkreis wird sich nicht lohnen. Das finde ich persönlich traurig, man wird jedoch damit leben müssen.
und deswegen
Das Brechen der Linien aus dem Ostkreis würde nur Sinn machen, wenn zumindest bis[t] Ostbahnhof eine Straßenbahn fahren würde, die mehrere Busse aufnehmen könnte. weiterhin Geltung hat?
weiterhin gilt, auch wenn eine Zwangsbrechung am Ostbahnhof geeignet sein könnte, manch Fahrgast zu verschrecken?Ich würde mir wünschen, Du könntest und wolltest sachlich argumentieren und würdest auf deplazierte persönliche Angriffe künftig verzichten.
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