Oesterling neuer Verkehrsdezernent in Frankfurt am Main?

  • Die FR war schneller und hat bereits am 18. Jlui ein Interview mit Klaus Oesterling veröffentlicht:


    http://www.fr-online.de/frankf…au-,1472798,34515382.html


    Der Grundtenor dieses Interviews dürfte aber in etwa der gleiche sein wie bei der Befragung durch die FAZ.

    Gruß, 420 281-8
    Jeder Mensch hat ein zweites Gesicht ...
    Ich bin nicht "das Team" des FNF, PN zu Team-Angelegenheiten werden ignoriert und nicht beantwortet/weitergeleitet.
    Anfragen an das Team bitte an team@frankfurter-nahverkehrsforum.de richten, danke!

  • Eins stimmt was der Verkehrsdezernent Oesterling dort sagt: Die Linien der A-Strecken sind in letzter Zeit öfters gestört.
    Kann ich bestätigen. Oder liegt das nur an der S-Bahn-Tunnelsperrung und der damit übermäßigen verbunden Belastung der A-Strecken-Linien ?
    (nur so ein Gedanke)

    Capri-Sonne heisst jetzt "Capri Sun". :( Sonst ändert sich nix. Der "alte" Name muss wieder her ! ;(

  • Die Frankfurter Neue Presse hat jetzt auch ein längeres Interview mit dem neuen Verkehrsdezernenten geführt und unter dem Titel "Die Zeit des Straßenbaus ist vorbei" veröffentlicht.


    Darin geht er auch auf die Ortsumfahrung Praunheim ein und begründet, warum er die von Schwarz-Grün zu den Akten gelegte Tunnelvariante der DII erneut in die Prüfung aufnehmen lassen will.

  • Darin geht er auch auf die Ortsumfahrung Praunheim ein und begründet, warum er die von Schwarz-Grün zu den Akten gelegte Tunnelvariante der DII erneut in die Prüfung aufnehmen lassen will.

    Jo. Wie zu erwarten: Die Praunheimer Umfahrung will er in der Vollvariante, direkt bis zum Nordwestzentrum, direkt durchs Wohngebiet. Für die ursprüngliche DII führt er an, dass es schnell gehen soll und er sich deswegen nochmal Zeit nehmen will, um zu prüfen, ob man die 16 nicht doch stilllegen kann.


    Und, aber dafür kann er eh nichts, finde ich es interessant, wie die FNP im Teaser ankündigt, dass er „nicht einmal einen eigenen Dienstwagen“ nutzen will, nur damit man ganz unten liest, dass das keineswegs neu ist, sondern seine Grünen Magistratskollegen (und damit auch sein Vorgänger) schon längst vorleben – er benutzt nämlich den gemeinsamen (also: nicht eigenen!) Dienstwagen von Majer und Heilig mit.

  • Da sehe ich einen unauflösbaren Widerspruch: einerseits will er die Ringstaßenbahn, andererseits verweist er auf den hohen Nutzen der alten D-II-Planung, der aber nur so hoch war, weil die 16 eingestellt worden wäre, die man aber für die Ringlinie braucht.

  • Für DII muß auch die ursprüngliche Variante mit betrachtet werden. Ob der damalige KNU Faktor noch aktuell ist, ist eine andere Sache. Egal welche Entscheidung getroffen und durch die Instanzen geht, muß einigermaßen fundiert und wasserdicht sein.


    Immerhin wird der ÖPNV Ausbau (mal wieder ) in die öffentliche Diskussion gebracht.
    Womit er aber auch recht hat, ist dass die Autobahnen und Einfallstraßen nicht unendlich ausgebaut werden kann. Eine Zehn- oder Zwölfspurige A3 oder A5 ist wohl nicht drin. Hochtraßen wie unsere Rosa Luxemburg oder in Ludwigshafen kommen in die Jahre und werden wohl über kurz oder lang verschwinden. Irgendwann ist die natürliche Wachstumgrenze erreicht, auch wenn das gewisse Interessenverbände nicht wahrhaben wollen.

  • Zitat

    OESTERLING: Das Projekt wird dadurch belastet, dass die damalige Oberbürgermeisterin Petra Roth eigenmächtig die Europäische Schule auf die Trasse der Ortsumfahrung gesetzt hat. Davon ist auch die Regionaltangente West betroffen. Aber es ergibt sich vielleicht eine andere Situation, wenn die Europäische Schule einen anderen Standort bekommt. Klar ist, dass die Verkehrssituation im alten Ortskern von Praunheim unerträglich ist.


    Tja, baeuchle, auch Oesterling hat nicht vergessen...... :)
    Ob ich die Ortsumfahrung noch erleben werde ?(


    Anderes Thema:
    Das er die alte DII prüfen will ist nun nicht so dolle,- aber mit dem Hintergrund der Ringstraßenbahn, würde der Schmerz der wegfallenden 16 ggf. gemildert.
    Nur werden die Anwohner rund um die Zepelinllee wieder auf die Barikaden gehen,- dann haben wir wieder die Verzögerung von x Jahren wie er sie in der Eckenheimer kritisiert.

  • Ich befürchte, dass es bei jedem Vorhaben oder jeder Variante eine BI dagegen geben wird.
    Und wenn dabei herauskommt, das die alte Idee unter den geänderten Vorzeichen nicht mehr realistisch ist, ist das auch eine Aussage (und ein Argument für eine andere Variante )

  • Die 16 ist nicht zwingend nötig für die Ringtram - es reicht wenn man die Trasse
    auf den geplanten Abschnitt erhält.

    In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't


    Sincerly yours, NSA
    powered by US government

  • Zitat

    Die 16 ist nicht zwingend nötig für die Ringtram - es reicht wenn man die Trasse
    auf den geplanten Abschnitt erhält


    Das ist aber so ziemlich die gesamte "16". Lediglich der Abschnitt Markus-Krankenhaus - Ginnheim wäre nicht betroffen, gerade eine Haltestelle. Die ursprünglich im GVP 2005 vorgesehene Trasse via Schloßstraße - Ginnheimer Landstraße kommt wegen des engen Straßenraumes zwischen Schloßstraße / Schönhof und Ginnheimer Landstraße / Franz-Rücker-Allee nicht mehr in Frage. Deshalb soll die Ring-Straßenbahn über die Bestandstrasse der "16" durch Bockenheim geführt werden. Ja, die Haltestelle "Markus-Krankenhaus" und der "Ginnheimer Spargel" stehen noch in Bockenheim. :D


    Dann wäre nur der Abschnitt durch den Ortskern von Ginnheim kein Parallelverkehr für die GVP-Trasse - und der ist gerade der problematische Teil. Es sei denn, der Lückenschluss vom Markus-Krankenhaus zur A-Strecke würde nicht nach Ginnheim, sondern zum Weißen Stein führen und dort gleich in die RTO einmünden. :D Dann aber bitte auch mit einer Haltestelle an der Ginnheimer Post in der Hügelstraße :thumbsup: .