Straßenbahn in Offenbach (War: Ginnheimer Kurve)

  • Für mich würde die Strecke eher ein bisschen anders aussehen, von der Endstation Schießhüttenstraße über die Starkenburger Straße, Dieburger Straße, Carl-Ulrich-Brücke, Kaiserstraße, Mainstraße, Schloss Straße und Waldstraße.


    Das Problem wird die Engstelle Schloss Straße sein, aber ich kenne die Höhe der Brücke nicht.


    Im Vergleich zur Variante mit der U Bahn sind zwar die Kosten niedriger, aber man muss erst die NKU abwarten.


    Außerdem noch mal zu dem verlinkten Thread, Ich bin froh, dass der jenige aufgehört hat zu schreiben und teile die Ansicht im verlinkten Thread im Beitrag 106 auf Seite 6.

    LUKAS Küster:)

  • Warum auf biegen und brechen das Industriegleis benutzen, wenn direkt daneben eine Trasse vorgehalten wurde? Außerdem wenn man schon aufwendig Hochflur und Tunnelstationen plant dann eher mit der U6 im 7/8 Minutentakt als mit einer RTO im 30 Minutentakt...

  • Warum auf biegen und brechen das Industriegleis benutzen

    Hat keiner behauptet. Es wäre natürlich besser, wenn...

    wenn direkt daneben eine Trasse vorgehalten wurde

    Ich denke, du meinst die Carl-Benz-Straße? Könnte von der Breite her passen. Stellt sich jedoch die Frage, wie man das anbindet. Das Industriegleis hat schon eine Anbindung an die zukünftige S-Bahn bzw. ist konzeptionell einfach gestaltet. Wobei natürlich...

    wenn man schon aufwendig Hochflur und Tunnelstationen plant dann eher mit der U6 im 7/8 Minutentakt als mit einer RTO im 30 Minutentakt

    Dem kann ich durchaus was abgewinnen, wenngleich ich eher an die U4/U7 gedacht hätte, die entlang der Lahmeyerstraße / Harkortstraße / Lahmeyerbrücke mit der Dieselstraße verknüpft werden könnten, die später zur Carl-Benz-Straße wird. Weiß jetzt nicht, ob das vielleicht etwas too much wäre.

    Zum Vorschlag U6-Verlängerung gibt's einen Eintrag bei Wikipedia und einen relevanten Kommentar bei Linie Plus. In beiden Fällen wird die Umsetzung als unwahrscheinlich eingestuft u.a. aufgrund der nordmainischen Strecke. Mir war dieses Projekt vorher nicht bekannt, von daher danke dafür.


    Araali Ich denke, aus deinem Einwand könnte eine Variante werden. Wie siehst du die Anbindung mit der U4 und U7?

  • Wenn schon offensichtlich ist, dass ich keine Ahnung habe, was ihr meint (weshalb ich in meinen Annahmen transparent zu sein versuche), könnt ihr mir dann wenigstens auf die Sprünge helfen?

  • … das Argument U6 oder S-Bahn nach Fechenheim höre ich immer wieder.
    würden sich denn U-Bahn und S-Bahn Kandis sein in diesem Abschnitt? Zwischen Ostbahnhof und Fechenheim hätte die U6 doch bestimmt 4-5 Stationen und würde die ganze Hanauer erschließen und könnte nach Süden in Richtung Offenbach Hafenviertel abbiegen. Zumindest bis zum Main. Bis zur Innenstadt von OF sind es dann nur noch 1.000 m.

  • … das Argument U6 oder S-Bahn nach Fechenheim höre ich immer wieder.
    würden sich denn U-Bahn und S-Bahn Kandis sein in diesem Abschnitt? Zwischen Ostbahnhof und Fechenheim hätte die U6 doch bestimmt 4-5 Stationen und würde die ganze Hanauer erschließen und könnte nach Süden in Richtung Offenbach Hafenviertel abbiegen. Zumindest bis zum Main. Bis zur Innenstadt von OF sind es dann nur noch 1.000 m.

    Ich meine, die (ehemalige) Planung der U-Bahnverlängerung sah nicht die Hanauer Landstraße vor, sondern die Lindley Straße. Das ist aber vom Tisch.

    "Nur noch 1000m" ist doch nicht etwa dein Ernst. Bei Wind und Wetter kein angenehmer Spaziergang, etwaige Umsteiger zum Stadtverkehr OF oder südmainischen Zügen wird das keinesfalls anlocken. Nur, irgendwie müssen die Fahrzeuge mit Fahrgästen befüllt werden, egal ob Tram, U-, S- oder Wasauchimmer.

  • … klar, 1.000 m sind eine zu lange Distanz für das Umsteigen. Würde die U6 aber nicht nur Fechenheim von Süden erschließen auf der Trasse der ehemaligen B448, sondern bis zum Main geführt werden. Dann könnten große Gebiete im Frankfurter dicht erschlossen werden plus das Hafenviertel von Offenbach plus die angrenzenden Wohngebiete.


    Ich sehe die U6 als Ergänzung zur S-Bahn und nicht als 100% Konkurrenz.

  • Wenn schon offensichtlich ist, dass ich keine Ahnung habe, was ihr meint (weshalb ich in meinen Annahmen transparent zu sein versuche), könnt ihr mir dann wenigstens auf die Sprünge helfen?

    Du kannst die freigehaltene Trasse in der Grüngartenanlage zwischen Ernst-Heinkel- und Carl-Benz-Straße zum Beispiel im planAS anzeigen (wird sichtbar, wenn du im entsprechenden Bereich nah genug heranzommst; für größere Übersichtlichkeit der Grundlagenkarte kannst du im Menü rechts oben auch die blau-unterlegten Bebauungspläne etc. ausblenden).

  • … klar, 1.000 m sind eine zu lange Distanz für das Umsteigen. Würde die U6 aber nicht nur Fechenheim von Süden erschließen auf der Trasse der ehemaligen B448, sondern bis zum Main geführt werden. Dann könnten große Gebiete im Frankfurter dicht erschlossen werden plus das Hafenviertel von Offenbach plus die angrenzenden Wohngebiete.


    Ich sehe die U6 als Ergänzung zur S-Bahn und nicht als 100% Konkurrenz.

    Nicht zur S-, sondern zur Straßenbahn 11. Nachteilig sind dabei die schwierigere Einbindung in Umfeld als eine Straßenbahn. Es sei denn, du möchtest die U-Bahn auf Straßenbahnniveau herunterziehen, was die Reisegeschwindigkeit angeht. Oder es fehlt die Feinerschließung.


    Bis jetzt sehe ich eine Verlängerung der Straßenbahn ab Endschleife H-J-Straße oder über die Dieselstraße / Carl-Benz Straße immer noch als sinnvollste Lösung an.

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  • Wenn schon offensichtlich ist, dass ich keine Ahnung habe, was ihr meint (weshalb ich in meinen Annahmen transparent zu sein versuche), könnt ihr mir dann wenigstens auf die Sprünge helfen?


    Ja gerne. Dann spring doch mal hierhin: klick. Die dort verlinkte M_151_2015 spricht unter lit. C. Nr. 8 die Trassenfreihaltung an. Die Trasse reicht bis vor die Ostwand der EIFLER-Großbäckerei. Wenn der Link nicht mehr funktionieren sollte, probiers mal über https://www.stvv.frankfurt.de/parlis2/parlis.html, dort unter Vorlagen, Vorlagensuche, M 151 /2015. Das wär mal ein Einstieg.

    Ferner in planas.frankfurt.de den B-Plan 873 aufrufen, dort ist der genaue Verlauf der freizuhaltenden Trasse ersichtlich. Die Fortsetzung vor der Eifler-Bachkabrik wird der in Aufstellung befindliche B-Plan 698 bringen.

  • Danke zuzux und tunnelklick für die Links und Erläuterungen. Ich hab auch den ursprünglichen M 161/2015 gefunden. Momentan scheint der Bereich mit Kleingärten belegt zu sein, bezieht sich die Freihaltung auf den angedachten Park?


    Und welch Unterschied ein kleines Wort machen kann. Unter "vorgehaltene Trasse Fechenheim" kam kein einziger Treffer in der Suche, "freigehaltene Trasse Fechenheim" bietet ein paar grobe Treffer.


    Um zum Thema zurückzukommen, für eine Straßenbahn ist die Freihaltung sicherlich interessant, um die Carl-Benz-Straße zu meiden. Bezüglich des U-Bahn-Vorschlags wäre vllt. was machbar, wenn die Ernst-Heinkel-Straße unter die nordmainische Strecke verlängert wird - über die Wächtersbacher Straße böte sich Zugang zur C-Strecke mit U4 und U7. Alternativ die U6, falls man die Planung dort weiterverfolgt.

  • Jspy die freigehaltene Trasse kannst Du, wenn Du mal dort in der Nähe bist betreten. Bei einem Spaziergang von OF-Marktplatz über Mathildenviertel über Hafen und die Mainbrücke bis zum Eilfer und rüber zur Hanauer wirst Du staunen wie viele Menschen dort (mit schlechten ÖPNV) leben müssen. Gerade östlich der freigehaltenen Trasse sind viele Wohnblöcke.


    Stellt Euch nun eine U6 im Tunnel bis Hinter die A661 vor und dann in der heutigen Trasse der Straßenbahn bis Fechenheim und abknickend bis zum Mainufer. So oder so ähnlich war die U6/C-Strecke früher geplant.

  • Wenn die Straßenbahn wirklich durch das Industriegebiet fahren sollte, dann muss überlegt werden ob man die BL 41 streicht, weil das wäre nur ein Paralellverkehr, bei der anderen Variante hat man zwar den 551, aber den würde ich lassen, weil das eine wichtige Verbindung zwischen Bad Vilbel und Neu-Isenburg ist.

    LUKAS Küster:)

  • Für mich würde die Strecke eher ein bisschen anders aussehen, von der Endstation Schießhüttenstraße über die Starkenburger Straße, Dieburger Straße, Carl-Ulrich-Brücke, Kaiserstraße, Mainstraße, Schloss Straße und Waldstraße.


    Das Problem wird die Engstelle Schloss Straße sein, aber ich kenne die Höhe der Brücke nicht.

    Der Gebäudebogen über der Schlossstraße ist nicht die einzige kritische Engstelle. Ihn könnte man vermeiden durch Führung über Kaiserstraße und Berliner Straße. Dort ist genügend Platz für eine MIV-unabhängige Trasse zumindest bis kurz vor den Marktplatz.

    Nicht vermeiden lässt sich die Waldstraße zwischen Marktplatz und Bleichstraße, Sie ist sehr eng. 2 schmale Gehwege, 2 Fahrspuren, eine Parkspur auf östlicher Seite, so dass schon heute die Busse mal so gerade auf die Straße passen. Dazu der Abbiegeverkehr in die Geleitsstraße und ins Parkhaus: da noch Schienen unterzubringen wird nicht einfach. Und der Schienenverkehr würde ausgebremst durch MIV, zumal durch Abbieger und Falschparker.


    Ebenfalls problematisch wäre die Führung über die Carl-Ulrich-Brücke. In der HVZ herrscht hier Dauerstau. Ohne eigene - neue - teure Brücke wäre kein stabiler Fahrplan durchführbar.


    Für die Unterquerung von Main und Offenbacher Innenstadt - so sehr ich aus verkehrlichen Aspekten das auch begrüßen würde - sehe ich keine Finanzierungsmöglichkeit.

  • Um das zu Umgehen würde ich die Strecke entweder über die Bieberer und die Bismarckstraße als Variante 1 führen.


    Variante 2 ist für mich die Führung über Berliner, Mathilden, Mühlheimer, untere Grenz mit Bahnhof Offenbach Ost, an der Esso links in die Bieberer und dann über die Bismarck in die Waldstr.


    Angenommen es soll noch der HBF ins Speil kommen, dann würde ich eine Wendeschleife auf dem Gelände vom ZOB vorsehen und dafür die Warteposition von der 41 opfern.


    Für die Haltestelle Marktplatz sind Vorschläge wilkommen, genauso für andere.


    Für die Carl-Ulrich-Brücke würde ich einen Neubau mit Straßenbahn Haltestelle und Wendeschleife direkt vor dem Siemes Werk vorsehen, dass in der HVZ dort Zusatzstraßenbahnen dorthin verkehren können.

    LUKAS Küster:)

  • Für die Carl-Ulrich-Brücke würde ich einen Neubau mit Straßenbahn Haltestelle und Wendeschleife direkt vor dem Siemes Werk vorsehen, dass in der HVZ dort Zusatzstraßenbahnen dorthin verkehren können.

    Gehst du davon aus, dass die Beschäftigten zum Großteil aus bzw. über Frankfurt anreisen, weniger aus bzw. über Offenbach?


    Grundsätzlich aber richtig, dass das Siemenswerk für potentielle Fahrgäste sorgt.

    Die Mainquerung darf auch auf einer separaten Brücke erfolgen, geht in anderen Städten auch.