Straßenbahn in Offenbach (War: Ginnheimer Kurve)

  • Die Carl-Ulrich-Brücke wird auf jeden Fall das Nadelöhr. Sie ist zwar grundsätzlich für die Straßenbahn ausgelegt aber der Verkehr fließt dort nicht gut ab und die Bahnen würden wohl im Stau stehen. Bei der Linienführung hatte ich mal die Variante 12 ...Fechenheim > Offenbach Hbf; 16 ...Stadtgrenze > Offenbach Hbf und 19 ...Stadtgrenze > Fechenheim Bf. gesehen. Die fand ich ganz interessant, weil damit auch eine Direktverbindung von Oberrad zur Nordmainischen S-Bahn bestehen würde. Da der Offenbacher Hauptbahnhof zukünftig auch über einen S-Bahn-Anschluss verfügen wird und Fechenheim weiterhin mit der Linie 551 an den Marktplatz angebunden bleibt finde ich somit auch die fehlende Anbindung an den City-Tunnel verschmerzbar.

  • Das Stauproblem auf der Carl-Ulrich-Brücke und in Teilen der Carl-Benz-Straße sehe ich in Bezug auf die Straßenbahn als lösbar an. Insbesondere unter Nutzung der freigehalten Trasse stelle ich mir vor, dort, wo die Straßenbahn auf den MIV trifft, eine Ampel hinzustellen, diese mit der Offenbacher Seite der Brücke zu synchronisieren und so quasi eine Einlasskontrolle zu realisieren, damit auf dem gemeinsamen Abschnitt kein Stau entstehen kann. Kommt eine Straßenbahn, bekommt diese natürlich sofort Grün (Vorrangschaltung).

    Im Endeffekt wird der Stau soweit verschoben, dass er die Straßenbahn nicht mehr tangiert - gelöst wird er dadurch nicht. Das wird er nur, wenn es gute Alternativen zum Autofahren gibt, und dafür ist die Straßenbahn ein erster Schritt.

    Fan von Ampeln bin ich nicht. Diese Ampel hat jedoch den expliziten Zweck der Verbesserung des ÖPNV und die bestehenden Radwege bedeuten, dass der Radverkehr gering betroffen sein wird.


    Auf Seiten Offenbachs bestehen auf der Kaiserstraße bis zur Berliner Straße bereits markierte Busspuren. Die Mainstraße neigt wie die C-B-Straße zur Staubildung auf dem Abschnitt Carl-Ulrich-Brücke bis zum Isenburger Schloss.

  • Wie ist eigentlich der Verkehrszustand der Starkenburger und der Dieburger Straße auf der Fechenheimer Seite.


    Das Gewerbegebiet ist auch gut durch die 41 an den Marktplatz angebunden und das Siemens-Werk lässt sich auch gut an die Verlängerte 11 anschließen.



    Schau dir mal den 551 an, der ist eine sehr lange Regionalbuslinie und im Vergleich ist die 41 kürzer.


    Den 551 würde ich brechen und dafür die U 4 oder U7 zum Bahnhof Fechenheim verlängern.

    Den Einen Ast vom 551 würde ich in den X Bus nach Bad Vilbel verschmelzen und den anderen Ast von Bad Vilbeol kommend weiter ab Enkheim auf die 40.

    LUKAS Küster:)