Ingrid Metz-Neun geht in den Ruhestand

  • Ich habe die Petra-Ansagen heute das erste mal bei der Linie U5 gehört. Die Ansagen sind wirklich relativ leise, oder ich bin etwas schwerhörig. Die Computerstimmen-Ansagen kenne ich als häufigerer Fahrgast der Höchster Buslinien, die von Busverkehr Hessen und Sippel gefahren werden. Da finde ich die Ansagen ganz gut. Bei der Buslinie 55 wird in Rödelheim Bahnhof die Linie 60 nicht erwähnt.

    25 Jahre Durchmesserlinie 11 Höchst/Zuckschwerdtstraße - Hauptbahnhof - Fechenheim/Schießhüttenstraße ab dem Sommerfahrplan 1991. -- Zehn Jahre Verkehrskreisel am Höchster Dalbergplatz 2007 - 2017 an der Königsteiner Straße. -- Bahnhof Frankfurt-Höchst seit 2016 barrierefrei mit fünf Aufzügen für neun Gleise : zweitgrößter Bahnhof in Frankfurt vor dem Südbahnhof.

  • Hier kann ich jeden verstehen, der die Ansagen unterdrückt.


    Werden dann verständliche Ansagen über Mikrofon gemacht?


    Bei der DB-Bahn ist es auch immer wieder "witzig", wenn die Bahn persönliche Durchsagen macht und dabei nicht das Zeitfenster der automatischen Ansagen komplett überdeckt. Dann gibt es nacheinander beides.


    Nochmal zu Petra: Wenn man im Türbereich steht, dann hört man die Ansagen ganz gut, weil man dann wohl näher am Lautsprecher steht. Ich kann mir vorstellen, dass die Ansage im Stand auf dem Betriebshof im ganzen Wagen ganz deutlich zu verstehen ist, und die Geräusche dabei schlecht simuliert werden können. Die Lautstärke müsste also unter realem Betrieb eingestellt werden. Oder die Ansage erfolgt während des Türschließvorgangs und die Abfahrt erfolgt erst nach Ende der Ansage. So in etwa ist es in Prag. Nur dass dort keine langen Texte kommen. Also Tür schließt, es wird dabei durchgerufen: "Nächste Haltestelle: (z.B.) Flora." Wenn der Zug dort ankommt, wird beim Öffnen nochmal alleine der Name wiederholt: "Flora."

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  • In einer Tram der Linie 17 Richtung Neu-Isenburg war heute noch die gute "alte" Stimme zu hören - ach, tut das gut (die neue Variante lief da aber auch schon). Auf der Rückfahrt hingegen mit der 16 war wieder Petra zugange.
    Kann es sein, dass Petra nicht so fit in englisch ist? Die Hst Festhalle / Messe scheint ihr in der englischen Ansage ein paar Probleme zu bereiten.
    Mit dem Bus 50 konnte ich das vorher nicht testen, weil die BVH offenbar keine englischen Ansagen bringt. Dafür verschluckt sich das System in deren Bussen beim "Nächste"; angesagt wird hier immer "chste Haltestelle". :D


    Vollkommen albern - Bus 50 - wird es am Bettinaplatz (manchmal schon vor der Hst Festhalle / Messe zu hören). Da wird dann der "Beh Tiner Platz" draus. :wacko:


    Generell hat Petra aber ein ernsthaftes Problem mit dem "sprechen" (na ja) von Interpunktionen und Leerzeichen, gemeinhin: sinnhaften Pausen.
    Sehr amüsant ist auch die Fahrt mit der Museumsuferlinie (46er, ebenfalls BVH) vom Hauptbahnhof in Richtung Museumsufer. Die Aufzählung der Museen und Galerien verwirrt mehr als dass sie Klarheit schafft. Auwei, auwei.


    Darf man eigentlich die Ansagen in Bus und Bahn aufzeichnen, wenn sonst keine weiteren Gespräche mitgeschnitten werden?

  • Petra spricht - ich bin sprachlos...
    ich höre die neuen "Ansagen" jetzt jeden Tag auf der U4 und verstehe die Welt nicht mehr: Warum spielt man eine so schlechte Qualität ein? Das klingt einfach nur billig. Mit der heutigen Technik ist doch wesentlich mehr möglich. Liebe VGF, das ist doch völlig konträr zu allen anderen Bemühungen die Qualität zu steigern? Woran liegts?

  • Hallo.


    Inzwischen wird in der 16 von Petra an der Brücken-/Textorstraße auf die Umsteigemöglichkeit zum SEV hingewiesen. Über die Betonungen möchte ich mich hier nicht äußern.


    Grüße ins Forum
    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

  • Bei der Aussprache des Wortes "Merianplatz" klingt "Petra", als ob sie einen mittelgroßen Kartoffelkloß herauswürgt. Das klingt nicht nur billig, sondern unappetitlich.

    Du hast gerade meine Wochenend-To-Do-Liste um einen Punkt erweitert. Danke! ^^

    Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

  • Darf man eigentlich die Ansagen in Bus und Bahn aufzeichnen, wenn sonst keine weiteren Gespräche mitgeschnitten werden?

    Gute Frage. Es gibt im Internet viele Ansagen zu hören. Unabhängig der juristischen Spitzfindigkeit sage ich mal aus dem Bauch, dass das unerlaubte Mitschneiden von Gesprächen menschlicher Personen im Fokus eines Verbots steht. Ich glaube kaum, dass Gesetzestexteschreiber daran gedacht haben, dass es Fan's von Ansagen gibt, welche diese gerne hören. Da ist es gut, wenn man welche aufgenommen hat. Wie sonst kann man diese Stimmen und Gongs nach Jahren nochmal am Rechner genießen.
    Ich denke bei der Aufzeichnung von Sprache geht es mehr um das "Geheimnis" bzw. Persönlichkeitsrecht. Die Ansagen sind ja gewollt für alle zugänglich zu hören (wenn es denn funktionieren würde).



    Liebe VGF, das ist doch völlig konträr zu allen anderen Bemühungen die Qualität zu steigern?

    Habe ich mir auch schon gedacht. Stimme zu!



    Über die Betonungen möchte ich mich hier nicht äußern.

    etwa SEV ausgesprochen "Ess äh Kartoffelkloß" *rumalber*

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  • Da es sich hier nicht um persönliche Gespräche handelt, sondern für alle bestimmte Ansagen, wäre das schon bei einer menschlichen Stimme kein Problem. Bei einem Computer noch viel weniger.
    Lediglich beim Veröffentlichen könnte das Urheberrecht greifen, wobei da, solange man die Ansagen nicht für ein konkurrierendes Verkehrsmittel nutzt, bei der geringen Schöpfungshöhe auch kein Hahn nach kräht. Aber ich bin kein Fachmann...

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  • solange man die Ansagen nicht für ein konkurrierendes Verkehrsmittel nutzt


    Legt die HSF nun die alten Bänder in ihre historischen Wagen und fährt damit zum Verkehrsmuseum zum RMV-Tarif, wäre das eine ernste Konkurrenz zur Linie 12 :thumbsup:


    PS Ich hoffe meine Spitzfindigkeit verdirbt der HSF und den Fan's jetzt den Spaß nicht. ;) Die VGF ist ja auch Partner der HSF. Das wird schon passen.

    Vollkommen Großartiges Forum

  • Viel wichtiger: Die Fahrzeuge gehören der VGF, damit stellt sich höchstens noch die Frage, was die Traffiq dazu sagt, wenn die alten Ansagen nicht den heutigen Standards entsprechen. :D


    Zur Nacht der Museen 2016 fuhr doch der 812 zum Beispiel mit den damals aktuellen Sprachbausteinen von Frau Metz-Neun. Gell, Linie27 ? :P

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  • Generell hat Petra aber ein ernsthaftes Problem mit dem "sprechen" (na ja) von Interpunktionen und Leerzeichen, gemeinhin: sinnhaften Pausen.
    Sehr amüsant ist auch die Fahrt mit der Museumsuferlinie (46er, ebenfalls BVH) vom Hauptbahnhof in Richtung Museumsufer. Die Aufzählung der Museen und Galerien verwirrt mehr als dass sie Klarheit schafft. Auwei, auwei.

    Ja richtig, durch die sinnentstellende Betonung erfasst man gerade bei längeren Ansagen nicht, was überhaupt gemeint ist. Am besten, man wiederholt künftig nur noch 3-4 mal den Haltestellennamen und lässt alles andere weg. Eine nicht verständliche Ansage erfüllt ihren Zweck nicht. Die Umstellung auf Computer wundert mich schon, gerade weil in Frankfurt früher ja immer sehr viel Wert auf Barrierefreiheit gelegt wurde.

  • Hallo.


    Ich konnte heute auf der 19 (S-Wagen 257) "Wald-AU" und "Hartweck", sowie die Sonderansage, dass die Bahn zur S-Bahn-Station Stresemannallee weiterfährt, mit leichter Verwunderung über die Betonung hören.


    Übrigens wird am Willy-Brandt-Platz auf allen Linien von Petra nun zusätzlich "Oper und Schauspiel" angesagt.


    Grüße ins Forum
    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

  • Die Umstellung auf Computer ist nicht das Problem. Bei der DB SuS gibt es ja seit einigen Jahren die Computerelse. Die ist auch nicht perfekt, aber doch deutlich besser. Petra spricht Deutsch/Englisch mit chinesischem Akzent. Das ist das Problem.

  • Bahnens "Blechelse", falls du die Ansagen an den Bahnhöfen meinst, ist aber keine Sprachsynthese. Das sind einzelne Worte oder Sätze, die passend hintereinander abgespielt werden. So, wie es auch bei Ingrid in Bussen und Bahnen war, und bei den Straßen- und U-Bahnen jetzt ist, da noch keine neue Technik verbaut wurde.


    Da ist für jede Haltestelle eine "Playlist" hinterlegt, welche Bausteine abgespielt werden sollen, wobei die Bausteine selbst teilweise auch aus einzelnen Worten zusammengeschnitten sind. Beispielsweise ist der "Hauptbahnhof" immer der gleiche, egal ob ohne Zusatz oder mit "Südseite" dabei, obwohl es einen eigenen Baustein "Hauptbahnhof Südseite" gibt, der eben aus zwei Worten gebastelt ist.


    Aber letztlich ist jedes einzelne Wort von einem Menschen eingesprochen, anders als bei Petra.

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  • Nachdem Petra auch in der U-Bahn zunehmend Einzug hält, haben wir ein weiteres Beispiel der miserablen Betonung: "Ausstieg in Fahrtrichtung rechts". Das wichtigste Wort am leisesten, sehr hilfreich.

    Forbetter your English: What hold you from the doublestickdare of the German Lane?

  • Habe Petra jetzt schon mehrfach in U- und Straßenbahn gehört.
    Kurz zusammengefasst: A.B.S.O.L.U.T.E. K.A.T.A.S.T.R.O.P.H.E.! Das ist qualitativ kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt in die Steinzeit. Ich habe das nach den ersten Schilderungen hier nicht für möglich gehalten, aber es ist in Realität noch viel schlimmer als man es sich vorstellen kann
    Sollte es hier stille VGF-Mitleser geben die was zu sagen haben; nur eine Bitte - ABSCHAFFEN!

  • Hallo.


    Auch die englischen Anzeigen, z.B. auf der 16, sind traumhaft: "suburban train" - ausgesprochen: səˈbərbən - wird bei Petra zu "sub'urben treen".


    Grüße ins Forum
    Helmut

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  • Sollte es hier stille VGF-Mitleser geben die was zu sagen haben; nur eine Bitte - ABSCHAFFEN!


    Der erste konkrete Verbesserungsvorschlag. :thumbsup:


    Ich habe mir überlegt, dass ein größerer Verkehrsbetrieb einer Stadt sich eigentlich die Ansagen auch selbst sprechen könnte. Man müsste einen Wettbewerb innerhalb der Firma machen, in dem Sprachproben aufgenommen werden. Die Besten kommen in die enge Auswahl und dann kann der oder die Auserwählte die Ansagen einsprechen. Wenn es Erweiterungen oder Änderungen gibt, dass ist die Person ohne großen Aufwand innerhalb kurzer Zeit wieder dafür verfügbar. Das geht im Idealfall so lange, bis die Person in Rente geht. Dann gibt es einen neuen Wettbewerb usw.

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