HEAG Mobilo beschafft E-Busse für Probebetrieb

  • Weiß man schon mittlerweile wer das Rennen gemacht hat, denn ich kann mich erinnern, dass die Ausschreibungsfrist schon fast ein Monat her ist und mittlerweile sollte sowas doch auch öffentlich gemacht worden sein.?


    Oder hat die Corona Kriese diese Ausschreibung zu nichte gemacht und HEAG Mobilo muss ab ende 2020 wieder neue E-Busse Ausschreiben weil keiner sich auf die Ausschreibung gemeldet hat?

  • Vielleicht könnte ja Darmstadt für den Airliner Busse anschaffen, die in der Lage sind, die Teststrecke an der A5 zu nutzen. Dann wäre Diese endlich auch einmal zu etwas gut.

    Das war wohl auch mal angedacht, den ganz zu Beginn firmierte HEAG Mobilo als ELISA-Projektpartner. Es könnte aber daran gescheitert sein, dass es keinen projektkompatiblen Bus gab und noch nicht gibt. Im Übrigen ist die Testsstrecke doch für genau das gut, wofür sie eingerichtet wurde, nämlich für den Feldversuch unter Praxisbedingungen. Der läuft. Nach einem Jahr oder so wird ausgewertet. Wir werden sehen, was bei rauskommt.

  • Das wäre eine nette Herausforderung gewesen, einen Doppeldecker-Bus mit Stromabnehmer, der ja insgesamt nicht höher als (ca.) 4m sein darf. Ich hatte da schon eine Idee.

    Vollkommen Großartiges Forum

  • Weiß man schon mittlerweile wer das Rennen gemacht hat, denn ich kann mich erinnern, dass die Ausschreibungsfrist schon fast ein Monat her ist und mittlerweile sollte sowas doch auch öffentlich gemacht worden sein.?

    Das könntest Du mit zwei Mausklicks selber rausfinden. Gibt es irgendeinen Grund außer Deiner Faulheit, warum "wir" ständig für Dich Informationen beibringen sollen?

  • Hab heute einen auf Fahrerübungsfahrt um 12:00 Uhr auf der Heidelberger-Straße gesehen, da bei der Haltestelle Eschollbrücker Straße.


    Haben die Busse keine Nummer?

  • So habe auch ein Video zu den Bussen gefunden:


    Auf Echo-Online.de


    https://www.echo-online.de/


    Darin sieht man, dass die Busse über Mutter-Kind Sitze auf der rechten Seite verfügen. Dafür ist der Merzweckbereich noch mal größer geworden. Sonst sehen sich die 6 ECitaros den Mercedes-Benz Citaro C2 Solos sehr ähnlich. Und ob die geschriebene Reichweite von 170 KM wirklich stimmt ist eine andere Sache. Und reicht das für einen langen Kurs auf dem R aus?

  • Hab heute einen auf Fahrerübungsfahrt um 12:00 Uhr auf der Heidelberger-Straße gesehen, da bei der Haltestelle Eschollbrücker Straße.


    Haben die Busse keine Nummer?

    Auf den Video ist eine Nummer erkennbar: 330. Wenn wir von dem gescheiterten Versuch mit dem Sileo, der die Nummer 326 hatte, ausgeht, müßten die Busse auf die Nummern 327 - 332 höhren.

    Viele Grüße aus Darmstadt - Jörg "Baertram" D.
    RMV senkt die Preise? - Eher fährt unser Tw 37 aus eigener Kraft von Wixhausen nach Leimen.
    Der Bergstraße gibt man 4 Minuten - der Heimstättensiedlung werden sie genommen. Waren das noch Zeiten, als der "H-Bus" von der (Fach-)Hochschule zur Berliner Allee nur 2 Minuten brauchte.

  • Auf Omnisbus.news wird seit heute Mittag darüber berichtet, dass die Ausgeschriebenen E-Busse in 2 Lose alle an Mercedes-Benz gehen. Es sollen 11 Solobusse vom E-Citaro von Mercedes-Benz geben. Dazu sollen noch 13 Gelenkbusse vom Modell E-Citaro G beschafft. Die Busse sollen ab Ende 2021 auf fast allen Linien eingesetzt werden. Ende 2022 sollen dann alle Busse ausgeliefert werden.


    Der Artikel schreibt nicht, wie viele Türen die Busse haben werden.


    Hier der Link: https://omnibus.news/24-eciatro-fuer-heag

  • Auch HEAG Mobilo hat nun einen Beitrag zur E-Busausschreibung die Evo-Bus gewonnen hat verfasst. Da das meiste aus meinem alten Post bekannt ist, gebe ich hier nur die neue Nachricht von mir, dass die HEAG Mobilo sich auch 2023 und 2024 sich um die Fördermittel des Bundes-Ministerium-für-Verkehr und IT zur E-Bus Förderung bewerben möchte. Also werden ab ende November wieder Busse ausgeschrieben.


    Hier der Link: https://www.heagmobilo.de/de/p…estellt-24-elektrobusse-2

  • Durch die kommunalen Gremien läuft derzeit eine Vorlage (3559-2020/DaDi) zur Beschaffung von 10 weiteren Batterie-Gelenkbusse zusätzlich zur aktuell laufenden Bestellung bei Evobus.


    Die Inbetriebnahme wird für das Jahr 2022 angepeilt, die Kosten sollen bei 7,64 Mio. € liegen.


    Dazu gibt es auch noch einen Erfahrungsbericht der HEAG mit den 5 eCitaros, die derzeit schon in Betrieb sind und auch mit Informationen zum Ausbau der Ladeinfrastruktur am Böllenfalltor sowie mit einem Exkurs zum Thema Brennstoffzellenbusse.

  • In einem aktuellen Artikel des Darmstädter Echos (kostenpflichtig!) geht es mal wieder um das Aufladen der Elektrobusse. Mit der aktuellen Lösung, die Busse ausschließlich im Depot aufzuladen, scheint man nicht ganz zufrieden zu sein. Mit der Entega und der TU Darmstadt werden wieder Möglichkeiten erörtert, wie man die Busse unterwegs an zentralen Haltestellen und vor allem an Endhaltestellen zwischenladen kann.

  • ... Mit der Entega und der TU Darmstadt werden wieder Möglichkeiten erörtert, wie man die Busse unterwegs an zentralen Haltestellen und vor allem an Endhaltestellen zwischenladen kann.

    Da wären doch einfache Gespräche mit Betrieben, die die Praxis schon kennen, eine einfachere Möglichkeiten. Guggst Du nach Münster oder Osnabrück. Alternativ gäbe es noch viele Betriebe in den Niederlanden, die schon mit größeren elektrischen Flotten unterwegs sind.

    Aber vielleicht gibt es wieder unnötige Landesmittel in Hessen zu kassieren?

    Der Schütteltdenkopfgünter

  • Da wären doch einfache Gespräche mit Betrieben, die die Praxis schon kennen, eine einfachere Möglichkeiten. Guggst Du nach Münster oder Osnabrück. Alternativ gäbe es noch viele Betriebe in den Niederlanden, die schon mit größeren elektrischen Flotten unterwegs sind.

    Aber vielleicht gibt es wieder unnötige Landesmittel in Hessen zu kassieren?

    Der Schütteltdenkopfgünter

    Naja, entsprechende Infrastruktur wird natürlich auch benötigt. Nicht nur Ladestationen, welcher Art auch immer, sondern aller Wahrscheinlichkeit müssen auch dafür Stromkabel gelegt werden. Es wird nicht ausreichen, dafür Straßenlaternen anzuzapfen.

    Einmal editiert, zuletzt von Condor ()

  • Alternativ gäbe es noch viele Betriebe in den Niederlanden, die schon mit größeren elektrischen Flotten unterwegs sind.

    Luxemburg - geht dort schon gefühlte Ewigkeiten so...


    Das ist mal wieder ein typisch deutsches Problem. Da werden im Vorfeld alle denkbaren und undenkbaren Probleme evaluiert, anstelle es einfach zu versuchen. Hier ist der Einsatz doch wirklich lächerlich gering, was gäbe es zu verlieren? Dort, wo es darauf ankommt, macht man sich natürlich keine Gedanken vorher - da ist vollkommenes Durcheinander Programm.

  • Naja, entsprechende Infrastruktur wird natürlich auch benötigt. Nicht nur Ladestationen, welcher Art auch immer, sondern aller Wahrscheinlichkeit müssen auch dafür Stromkabel gelegt werden. Es wird nicht ausreichen, dafür Straßenlaternen anzuzapfen.

    Eben, warum also das Rad neu erfinden, wenn es kompetente Betriebe gibt, die das Rad schon erfunden haben. Selbst in Köln hat das funktioniert! Und zwar so gut, daß die KVB weitere 51 E-Busse von VDL gekauft wurden, die im Jahr 2022 ausgeliefert werden.


    Oder Hermes in Eindhoven: Dort wurden 32 Fahrzeuge der neuen E-Generation bestellt. Man kann also auf bewährte und weiterentwickelte Technik zugreifen, wenn man will.

    Die Beschaffungszahlen stammen aus dem NaNa-Tickern (NaNa = Nahverkehrsnachrichten) verschiedener Tage dieses Monats.

    Und das anlegen von Infrastruktur geht auch relativ einfach. Die Straßenlaterne nicht, aber es wird wohl im gesamten Elektrizitätsnetz von Darmstadt genug Verteilpunkte geben, an denen man Ladepunkte anschließen kann oder? Und wenn es im Rahmen von zukunftsfähigen Infrastrukturerhaltungsmaßnahmen durchgeführt wird. Das Kind braucht einfach nur einen förderfähigen Namen.

    Der Siehtdasproblemmitdenladestationennichtsoschwerfälliggünter

  • Oder Hermes in Eindhoven: Dort wurden 32 Fahrzeuge der neuen E-Generation bestellt. Man kann also auf bewährte und weiterentwickelte Technik zugreifen, wenn man will.

    Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Hast Du z. B. verglichen, welche Wendezeiten die Busse in anderen Betrieben an den Endstationen haben? Haben die grundsätzlich eine überschlagene Wende mit längeren Standzeiten oder geht es - wie an vielen Stellen in Darmstadt - um an/ab mit minimalen Aufenthaltszeiten?


    Es geht hier ja um die Maßgabe, daß der E-Betrieb nicht (wesentlich) teurer sein soll als der Dieselbetrieb. Und das bedingt, daß zusätzliche Wendezeit nicht gegeben ist (ansonsten weiterer Bus nötig=kostet, weitere Fahrer nötig=kostet).


    Daher ist also die Frage, wieviel Reservekapazität bringt eine Ladung von wenigen Sekunden bis wenigen Minuten? Wie findet die Ladung statt? Per Kabel? Wenn das an- und abgeklemmt werden muß, wird die Ladezeit noch kürzer. Lohnt sich das dann noch? Falls nicht per Kabel, muß die Lösung per Stromabnehmer her. Infrastrukturmaßnahme=ggf. Planfeststellung nötig. Was kostet die zusätzliche E-Ausrüstung auf dem Dach (oder unter dem Fahrzeug)? Usw. usw.


    Deswegen ist es manchmal nicht einfach nur mit Kopfschütteln getan.