Regionaltangente West (PFA Mitte)

  • So interessant diese Diskussion ist, sie passt nicht in den Thread. Kann das mal jemand nach "PFA Süd" verschieben?

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  • Die FNP berichtet, im Bereich der Sodener Bahn zwischen Sossenheim und Höchst Bahnhof stünden evtl. gravierende Änderungen an: der Bahndamm zwischen Sossenheim und Königsteiner Straße hat sich wegen Durchwachsung mit Wurzeln als derart marode erwiesen, dass er komplett neu gebaut werden müsste. Es wurde deshalb überlegt, ihn vollständig abzubauen und die Bahn ebenerdig zu führen, der Abschnitt würde dann nicht mehr nach EBO gebaut, sondern nach BOStrab trassiert, was Kosten spart, aber auch Probleme aufwirft (Bahnübergänge z.B.).


    FNP vom 30.11.2017

  • "Mit 15kV durchfahren" bezog sich bisher auf die Spange zwischen Sodener Bahn und Homburger Bahn, also den Eschborner Abschnitt, unter der Prämisse, dass die Sodener Bahn nach EBO befahrbar bliebe. Würde man Bad Soden in die RTW einbeziehen und müsste den Sossenheimer Bahndamm wirklich neu bauen, könnte man den Abschnitt anscheinend günstiger nach BOStrab trassieren und betriebe dann den ganzen Abschnitt zwischen Kelsterbacher Spange und Aus-/Einfädelung Homburger Bahn bzw. Bad Soden nach BOStrab; und das könnte man vielleicht dann günstiger unter 700 V bauen. Vielleicht so?

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  • Möglich, aber. Wenn man das Höchster Vorfeld spannungsfrei durchquert, hätte man statt Höchst Bf West (750V auf Leuna-Brücke vs 15kV nach Sossenheim) und Erdbeerfeld (15kV von Eschborn vs. 750V bei der U6) dann noch Sulzbach Süd (750V Sossenheim vs 15kV Bad Soden) und Weißkirchen Süd (750V Eschborn vs 15kV S5), mithin immer noch ähnlich viele wie im bisherigen Planfall. Es sei denn, man fährt mit 750V bis Bad Soden und trennt dort S3 und RTW.


    Wenn die Strecke nach Bad Soden allerdings im Bereich am Bahnhof sowieso neu trassiert werden muss, könnte man auch mal die Frage stellen, ob die RTW in Höchst "oben" halten muss oder nicht von vorneherein in der Tieflage bleiben kann, anstatt erst steil hoch- und dann wieder steil runterfahren zu müssen.

  • Aber um in Höchst unten zu bleiben müsste man ja wirklich eine U-Bahn bauen - sonst ist der Fußgängertunnel im Weg.


    Was spricht denn dagegen, ab der Billtalstraße den Bahndamm auch für eine Straßenbahn zu bauen und dann damit die Höhe des bisherigen Brückenbauwerks zu erreichen? Dann wäre das Problem gelöst.


    Ich vermute übrigens stark, dass man in Bad Soden nicht eine Systemwechselstelle einbauen wird. Man fährt einfach bis in den Bahnhof mit 700V und fertig. Die Strecke nach Bad Soden ist dann ohnehin als S-Bahn-Ausweichstrecke gestorben.


    Man kann auch einfach alles lassen wie es ist in Bad Soden. Die Oberleitung wird nur einfach abgeschaltet und auf der RTW-Strecke mit 700V gebaut - wenn die Strecke nach Bad Soden weiterhin mit Triebwagen aus dem Netz der Königsteiner Bahn (man könnte ja Diesel-Straßenbahnen mit EBO-Zulassung kaufen? :D) mitversorgt werden, dann brauchts eigentlich gar keine Oberleitung.... :rolleyes:


    Ich finde im Übrigen die Idee einer Stadtbahnstrecke (das trifft es für die Trassierung wohl eher...) dort viel passender, evtl. wird man damit auch mit einer Verlängerung der Tram bis Höchst Bahnhof irgendwann eine Verknüpfungsmöglichkeit schaffen... ;) Vielleicht kann man z.B. die 11 bis zum Industriepark verlängern, oder, oder, oder...

  • Zitat

    Aber um in Höchst unten zu bleiben müsste man ja wirklich eine U-Bahn bauen - sonst ist der Fußgängertunnel im Weg.

    Nicht notwendigerweise. Wenn man die Einfahrt aus Richtung Königstein etwas nach Süden verlegte, könnte man die RTW einfach nördlich der restlichen Gleise, mithin außerhalb des (dann verkürzten) Fußgängertunnels anordnen, dort, wo heute die Gleise der FKE eine Etage höher liegen. Geschickterweise endet der Bahnsteig dann in Höhe des Tunnels, sodass dieser wiederum in einen BÜ über die RTW-trasse mündet.


    Und warum aufhören? Eine solche Trasse ließe sich auch mit einer Strecke durch den Omnibusbetriebshof mit der Zuckschwertstraße verbinden und könnte eben eine kostengünstige Verlängerung der 11 bis Höchst Bf und sogar bis Industriepark Höchst herstellen. Die Bahnsteige für RTW und Tram müssten selbsfölglich hintereinander angeordnet werden. (Oder, hey, 30 cm in der Mitte und 80 cm außen oder so.)

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  • Wie, da könnte man Systemwechselstellen sparen? Ich denke, da könne man mit 15kV durchfahren!?


    Der Systemwechsel in Praunheim und hinter dem Höchster Bahnhof könnte entfallen. Ich war ja schon immer dafür, dass man den Abschnitt zwischen Homburger Bahn und IPH Süd als Stadtbahnstrecke baut, da man so mit U5-Triebwagen den Takt verstärken kann. Wenn man nun auch noch auf Anbindung der Homburger Bahn verzichtet, kann man die RTW über die U3 nach Obersusel führen oder quer über den Riedberg nach Bad Homburg. Die Bauern in Eschborn wären auch der Sache aufgeschlossener gegenüber, wenn die großen Rampen entfallen würden.

  • Ich könnte mir Vorstellen das das Bahndammproblem ganz neue Möglichkeiten in der Zukunft eröffnet, zumal sich dadurch ein durchgehender BoStrab- Betrieb in diesem Bereich abzeichnet.

    Eine solche Trasse ließe sich auch mit einer Strecke durch den Omnibusbetriebshof mit der Zuckschwertstraße verbinden und könnte eben eine kostengünstige Verlängerung der 11 bis Höchst Bf

    Zum Beispiel, könnte man dadurch ohne viele Anwohner zu "stören" die 11 endlich bis zum Höchster Bf. verlängern. Es eröffnen sich dadurch einige weitere Optionen die 11 irgentwann weiterzuführen. Denn zur Zeit hat man den Eindruck das sie (was Verlängerungen betrifft) in der Zuckschwerdtstr. in einer "Sackgasse" steckt.
    Steht der Betriebshof noch zur Verfügung? Auf dem letzten Luftbild (2017) sind dort Bautätigkeiten zu erkennen. Das sieht fast wie Kampfmittelsondierung aus.Wenn er noch zur Verfügung steht, könnte soweit genügend Platz auch noch einige Abstellmöglichkeiten für Tram bzw. RTW- Fahrzeuge vorgehalten werden.

  • Ich habe mir das Luftbild nochmal genauer angeschaut, die 11 könnte auch ohne das es über den Betriebshof ginge, bis Höchst Bf verlängert werden.
    Zwischen Bahntrasse und Betriebshof gibt es eine Rampe (ehemaliger Gleisanschluß Gaswerk) hoch zum Gleisfeld die breit genug für zwei Tramgleise sein dürfte und auch am Parkhaus vorbeikäme. Außerdem könnte so die Möglichkeit bestehen an der Königssteiner noch eine Tram-Haltestelle einzurichten.


  • Die Bahnsteige für RTW und Tram müssten selbsfölglich hintereinander angeordnet werden. (Oder, hey, 30 cm in der Mitte und 80 cm außen oder so.)

    Man könnte auch die Strecke Höchst Bahnhof -Zuckschwerdtstraße - Waldschulstraße mit der U5 im Europaviertel verknüpfen und sich so einen Doppelbahnsteig sparen. Ich glaube Tunnelklick hatte mal einen ähnlichen Vorschlag angebracht.

    Einmal editiert, zuletzt von Araali ()

  • Ich habe mir das Luftbild nochmal genauer angeschaut, die 11 könnte auch ohne das es über den Betriebshof ginge, bis Höchst Bf verlängert werden.
    Zwischen Bahntrasse und Betriebshof gibt es eine Rampe (ehemaliger Gleisanschluß Gaswerk) hoch zum Gleisfeld die breit genug für zwei Tramgleise sein dürfte und auch am Parkhaus vorbeikäme. Außerdem könnte so die Möglichkeit bestehen an der Königssteiner noch eine Tram-Haltestelle einzurichten.


    Hallo,


    über den ex Betriebshof Höchst braucht man nicht mehr disponieren und spekulieren.


    In der Flucht der Bauhofstraße steht bereits ein Haus, OK Keller, in unwürdigem Abstand zur Altbebauung Zuckschwerdtstraße.


    Auch die Baulücke zwischen Bunker und Schlachthof füllt sich bereits, das alte Hallengebäude steht aber noch.


    Der Abbruch des Damms... warum ist denn da vorher keiner drauf gekommen, als die Wurzeln.


    Schreib Euch gerne noch mehr dazu, das macht soviel Raum und Lust...

  • Wenn man nun auch noch auf Anbindung der Homburger Bahn verzichtet, kann man die RTW über die U3 nach Obersusel führen oder quer über den Riedberg nach Bad Homburg. Die Bauern in Eschborn wären auch der Sache aufgeschlossener gegenüber, wenn die großen Rampen entfallen würden.


    Die potentiellen Fahrgäste wären aber nicht aufgeschlossener - grob überschlagen 6 bzw. 9 Minuten mehr Fahrzeit, bei der zweiten Variante außerdem Oberursel abgehängt. Das wird auch dadurch nicht kompensiert, dass man Riedberg UND Nordwestzentrum anfahren kann statt entweder/oder.

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  • Die RTW Planungsgesellschaft hatte für heute abend im BIKUZ in Höchst zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung geladen, um über die Umplanungen im Bereich Dunant-Siedlung bis Konrad-Glatt-Straße zu informieren. Ich versuche mich mal an einer knappen Zusammenfassung:


    - der Bereich Bf-Höchst bis Bad Soden soll aus dem EBO-Reich der DB Netz AG herausgelöst und nach BOStrab umgebaut und betrieben werden und zwar unter 750 V (damit dürfte sich das Thema "15 KV zwischen S5 - Eschborn - Sodener Bahn" ebenfalls erledigt haben, obwohl das nicht explizit bestätigt wurde).


    - Oesterling und Amann gaben an, dass die Verhandlungen mit der DB liefen und sie seien sich zu 80% sicher, dass es so kommt, aber entschieden ist es noch nicht.


    - die Kurve von der A66 um die Dunant-Siedlung herum greift weiter nach Westen aus, der Haltepunkt Dunantsiedlung wird nach Süden hinter den Abzweig nach Bad Soden verschoben; er erhält einen Mittelbahnsteig und eine andere Zuwegung. Die Inanspruchnahme privater Grundstücke wird dadurch auf ein Minmum reduziert und ein großes Konfliktfeld entschärft.


    - der Bf Sossenheim erhält ebenfalls einen Mittelbahnsteig statt der bisherigen Seitenbahnsteige, wodurch der Abstand zur westlichen Bebauung etwas größer wird. Der BÜ Sossenheimer Weg bleibt, Hr. Amann war bemüht begreiflich zu machen, dass in der BOStrab-Welt die Schließungszeiten pro Stunde trotz höherer Zugfolge geringer sein werden; das überwiegend grauköpfige Publikum schien dies für einen Taschenspieltrick zu halten und zweifelte.


    - der Bahndamm bis zum Hp Stadtpark wird abgebaut, die EÜ vor der ehem. Kaerne durch einen BÜ ersetzt. Der HP wird nach Norden verschoben, sein nördliches Ende liegt unmittelbar an diesem BÜ.


    - ob der weitere Verlauf über die Konrad-Glatt-Straße und die Königsteiner Str. 2-gleisig werden muss oder 1-gleisig bleiben kann, wird derzeit eisenbahnbetrieblich untersucht.


    - die EÜ Königsteiner Straße wird bleiben, die RTW kann die Königsteiner nicht ebenerdig queren. Sollte der Bahndamm dort 2-gleisig werden müssen, könnte er nach BOStrab näher an das Parkhaus Gleisdreieck trassiert werden, so das die konflikthafte Inanspruchname von Grundstücken an der Konrad-Glatt-Straße weitestgehend entfiele.


    So viel in Kürze, mehr dazu sicher morgen in der Lokalpresse. Dazu ein paar Handy-Bilder von mir, leider von mäßiger Qualität.



    (Mit schneller Hand gezeichnet: man fragt sich schon, wie man dort von Höchst nach Bad Soden kommen soll...




    4 Mal editiert, zuletzt von tunnelklick ()

  • Die Veränderungen um den HP Dunantsiedlung herum sind ja sehr erfreulich! Sehr gut, dass jetzt auch die Sodener Bahn an diesem HP halten kann. Gemeinsamer Mittelbahnsteig ist für die Fahrgäste auch sinnvoll. Und dass Privatgrundstücke weniger gebraucht werden, ist doch auch gut.


    Edit: Dass man den Bahndamm abbauen will, ist natürlich nicht so toll, aber es war ja zu erwarten.

    "Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"


    (Etwas frei nach Albert Einstein)

    2 Mal editiert, zuletzt von multi ()

  • der Bf Sossenheim erhält ebenfalls einen Mittelbahnsteig statt der bisherigen Seitenbahnsteige, wodurch der Abstand zur westlichen Bebauung etwas größer wird. Der BÜ Sossenheimer Weg bleibt, Hr. Amann war bemüht begreiflich zu machen, dass in der BOStrab-Welt die Schließungszeiten pro Stunde trotz höherer Zugfolge geringer sein werden; das überwiegend grauköpfige Publikum schien dies für einen Taschenspieltrick zu halten und zweifelte.


    Warum zeigt man den Leuten nicht einfach zwei Videos und stoppt nebenher die Zeit mit?

    • Video: Gesamtschließzeit am BÜ Sossenheimer Weg vom Rot für die Autofahrer über schließende Schranken, Zugdurchfahrt usw. bis die Autos wieder fahren dürfen.
    • Video: Das Gleiche an einem BÜ der U2 in Kalbach, Bonames, Nieder- oder Obereschbach.

    Dann würden die grauköpfigen Leute den Unterschied sehen und spüren. Und würden verstehen, dass es kein Problem geben wird. Dann bräuchte Herr Amann gar nicht viel erklären.

    "Phantasie ist wichtiger als wie wo Wissen!"


    (Etwas frei nach Albert Einstein)

    Einmal editiert, zuletzt von multi ()


  • - ob der weitere Verlauf über die Konrad-Glatt-Straße und die Königsteiner
    Str. 2-gleisig werden muss oder 1-gleisig bleiben kann, wird derzeit
    eisenbahnbetrieblich untersucht.

    Wäre dies nicht der Abschnitt, der eventuell mit der 11 geteilt werden wird, wenn diese verlängert würde?

    Einmal editiert, zuletzt von Araali ()

  • Wäre dies nicht der Abschnitt, der eventuell mit der 11 geteilt werden wird, wenn diese verlängert würde?

    Eigentlich kaum. Die beiden Strecken würden sich nur im Bahnhof Höchst treffen. Die 11 bräuchte bereits eine eigene Brücke über die Königsteiner Straße, da sie ja wohl in der diskutierten Variante zwischen Parkhaus und S-Bahn geführt werden soll.


  • Die Veränderungen um den HP Dunantsiedlung herum sind ja sehr erfreulich! Sehr gut, dass jetzt auch die Sodener Bahn an diesem HP halten kann. Gemeinsamer Mittelbahnsteig ist für die Fahrgäste auch sinnvoll. Und dass Privatgrundstücke weniger gebraucht werden, ist doch auch gut.


    Edit: Dass man den Bahndamm abbauen will, ist natürlich nicht so toll, aber es war ja zu erwarten.


    Hallo,


    Stadtrat Oesterling hat gestern klar erklärt sowohl die Zuckschwerdtstraße und die Königsteiner werden nicht ebenerdig gekreuzt. Die Brücken bleiben also bestehen, die Frage ist nur ob der Abschnitt Stadtpark - Höchst/Bahnhof eingleisig bleiben kann oder zweigleisig gebaut werden muss.


    Wenn die Strecke Bad Soden - Frankfurt-Höchst auf BOStrab umgestellt werden kann, ist dies ein erheblicher Vorteil für das gesamte Projekt!!


    Gruß
    HCW

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