Bus Linie 35 - Nutzen

  • Hallo,


    wie Ihr wisst bin ich noch recht neu hier und habe noch viele Fragen zum ÖPNV.


    1. Die Linie 35 bspw. hat einen Linienweg von vielleicht gerade mal einen Kilometer und sehr viele Pausenzeiten.
    Könnte man hier nicht auch auf Kleinbusse umsteigen? Ich glaube, die Linie wird -wenn überhaupt- nur von Bediensteten der Villen genutzt.


    2. Ich verstehe nicht, dass der Endpunkt bereits zu Beginn des Lerchesberg liegt. Wäre nicht auch eine Führung über Nobelring und Bischofsweg möglich?


    3. Gibt es keine Alternativen zum Endpunkt Stresemannallee/ Mörfelder Landstraße? Und wenn es nur am Wochenende über den Linienweg der Linie 78 gen Südbahnhof ginge?


    Danke für eine mögliche Diskussion.


    Viele Grüße, MrWanne

  • Die Linie mutet wirklich extrem kurz an. Früher fuhr die Linie 35 bis zum Hbf und wurde nach Inbetriebnahme der Straßenbahn 17 in der Stresemannallee auf den jetzigen Linienweg zurückgenommen.


    Ganz aufgeben kann man die Linie aber nicht, da nach dem Nahverkehrsplan der Stadt Frankfurt am Main alle baulich genutzten Gebiete durch eine ÖPNV-Haltestelle im Umkreis von 500 m Luftlinie erschlossen werden sollen. Die jetzige Endhaltestelle am Lerchesberg dürfte diesen Anspruch erfüllen, dass alle Häuser des Lerchesberg in 500 m Luftlinie um diese Haltestelle liegen.


    Wegen der geringen Bebauungsdichte und entsprechenden Sozialstruktur hat die Linie wohl wenige Fahrgäste macht eine Weiterführung parallel zur Strab zum Haupt- oder Südbahnhof wenig Sinn. Die Linie wird wohl bis zur Stresemannallee / Mörfelder Landstraße geführt, um das dortige Nahversorgungszentrum anzubinden und einen direkten Anschluss an die Strab zu bieten, von der Gablonzer Straße sind es noch etwa 180 m. Außerdem kann der Bus dort auf jeden Fall wenden. Eine alternative Route über den Ziegelhüttenweg zum Südbahnhof ist mir auch in den Sinn gekommen. Aber entscheidendes Hindernis für diese Route sind die nicht so häufigen, aber langen Schließzeiten der dortigen Bahnschranke.



    Eine östliche Weiterführung über den Bischofsweg ist wegen der dort bestehenden wechselnden Einbahnstraßen-Regelung auf keinen Fall möglich. Wie beim großen Vorbild Hamburg an der Außenalster :D gibt es dort eine Einbahn-Regelung von 0 - 12 Uhr in der einen Richtung, und von 12 - 24 Uhr in der anderen Richtung, um den Schleichverkehr von Berufspendlern fernzuhalten. :)


    Ein anderer Gedanke wäre, die Linie in die Linie 45 (Midibusse) einzubinden, die von der jetzigen Schleife über die Hasenpfade zum Sachsenhäuser Landwehrweg und über diesen bis zum Bischofsweg geführt wird. Vorteile wären die Anbindung der Grundschule Martin-Buber-Schule im Sachsenhäuser Landwehrweg und die direkte Verbindung vom Lerchesberg an den Sachsenhäuser Berg und an den Südbahnhof. Problematisch könnte die Eignung des Sachsenhäuser Landwehrweges sein. Nachteilig wären auf jeden Fall die 180 m Umsteigeweg zur Louisa (S-Bahn und Strab) von der Gablonzer Straße und der Wegfall der Direktanbindung des Nahversorgungszentrums Mörfelder Landstraße / Stresemannallee. Das müsste man dann einmal auf der betrieblichen Seite (Mehrkosten, Umlaufzeiten) wie auf der Nachfrageseite (Wünsche der Bewohner und Besucher des Lerchesberg) erkunden.


    Möglicherweise könnte es auch wirtschaftlicher sein, den Lerchesberg durch Anruf-Sammeltaxis zur Louisa und zur Darmstädter Landstraße zu erschließen.

  • 2. Ich verstehe nicht, dass der Endpunkt bereits zu Beginn des Lerchesberg liegt. Wäre nicht auch eine Führung über Nobelring und Bischofsweg möglich?

    Eine Weiterführung dürfte daran scheitern, dass der Bischofsweg nur 12 Stunden in die eine und in den anderen 12 Stunden in die andere Richtung geöffnet ist. - Als bis zum 1. Mai 2008 das Radrennen noch in der Darmstädter Landstraße endete, dürfte für einen Tag die Buslinie 36 Umleitung via Mörfelder Landstraße, Stresemannallee, Lerchesberg und Bischofsweg fahren, da wurde im Bischofsweg eine Extra-Ampel aufgestellt, im Dauerbetrieb ist dies aber nicht vorgesehen, mit dem Umzug des Radrennens 2009 auf den Riedberg bzw. ab 2010 zur Alten Oper gibt es auch an einem 1. Mai keine Ausnahme mehr...


    3. Gibt es keine Alternativen zum Endpunkt Stresemannallee/ Mörfelder Landstraße? Und wenn es nur am Wochenende über den Linienweg der Linie 78 gen Südbahnhof ginge?

    Ab dem 10. Dezember (Beginn: Fahrplanjahr 2018) fährt die Buslinie 78 auch am Wochenende, damit sind die Haltestellen Achenbachstraße und Burnitzstraße täglich in der Bedienung der Linie 78, am Wochenende und an Feiertagen beschränkt sich ihr Betrieb zukünftig auf die Zeit zwischen Mittag und etwa 21:00 Uhr und sie fährt nur zwischen Südbahnhof und Lyoner Straße... Eine zusätzliche Bedienung der Buslinie 35 wäre dann doch zu viel des Guten.


    Zwei Alternativen, die theoretisch zu realisieren wären:


    1.) Man könnte mit der Buslinie 51 eine Kombination schaffen - alle 30 Minuten endet ein Bus der Linie 51 nicht mehr an der Triftstraße, sondern fährt mit den Linien 61 und 78 bis zur Stresemannallee und dann rauf zum Lerchesberg.
    2.) Oder die Buslinie 35 wird zu einer AST-Linie (Anruf-Sammel-Taxi), bei Bedarf müsste man ca. 30 Minuten vor einer planmäßigen Fahrt diese bestellen, könnte über die bekannte RMV-Servicenummer abgewickelt werden...

    10.02.01-10.02.19: 18 Jahre U4 zur Messe und Bockenheimer Warte ;)
    11.04.15-11.04.19: Vierter Jahrestag U5-Wagen auf Linie U4 8)
    Seit 09.10.16: Endlich fährt der U5-Wagen auf allen Strecken (U1-U9) :thumbsup:

  • Zitat von »MrWanne«
    2. Ich verstehe nicht, dass der Endpunkt bereits zu Beginn des Lerchesberg liegt. Wäre nicht auch eine Führung über Nobelring und Bischofsweg möglich?

    bernem hat bereits darauf geantwortet. Allerdings bin ich da der Meinung bin, dass die Antwort in Bezug auf die Frage nicht relevant ist. Denn soweit ich weiß ist der Bischofsweg noch bis zum Ostende des Lerchesbergrings ganztags in beiden Richtungen befahrbar. Und selbst wenn dies nicht der Fall wäre, könnte der Bus den von Mr. Wanne vorgeschlagenen Ringkurs ab dem Richtungswechsel mittags in entgegengesetzter Richtung befahren, das wäre also kein K.O.-Kriterium.


    Der Grund war meines Wissens ein anderer. Um die (Rest-)Führung der Linie 35 zu verstehen, kann es nützlich sein einen Blick in deren Geschichte zu werfen, wie sie von Ost-West-Express schon angedeutet wurde. Der 7. Artikel von oben auf dieser Seite geht darauf ein ("Omnibuslinie 69, wenig bekannt" unter Schaffnerhinweis vom Februar 1961, ein Auszug aus der Personalzeitschrift der Straßenbahn). Wie dort beschrieben ist, wurde die frühere Linie 69 am 04.11.1963 in 35 umnummeriert und am 1. Juni 1964 bis zum Lerchesberg verlängert (die Daten gibt es hier).


    Soweit ich mich erinnere, wurde damals auch in Erwägung gezogen den Bus eine Schleife über den Lerchesbergring fahren zu lassen. Da es aber Einsprüche seitens einflussreicher Bewohner der Anfang der 60er entstandenen Lerchesbergsiedlung gab, konnte dies nicht umgesetzt werden, sondern es wurde eine Wende um den "Lerchesbergplatz" eingerichtet (ich nenne den hier einfach mal so, der Name existiert natürlich nicht...). Zu den einflussreichen Bewohnern gehörte damals zufällig auch der einen Monat später zum Oberbürgermeister gewählte Willi Brundert, der gewiss nicht ÖPNV-feindlich eingestellt war, aber sich sicherlich von seinen Nachbarn beeinflussen ließ. Wollte man den Anwohnern heute alle 15 - 30 Minuten eine "Störung ihrer Ruhebedürfnisse" zumuten, würde das sicherlich nicht viel anders aussehen. Abgesehen davon, dass auch bei 2 oder 3 Haltestellen mehr auf dem Lerchesberg sich die Auslastung der 35 nicht großartig erhöhen würde. In solchen Kreisen "fährt man nunmal nicht mit dem Bus". :rolleyes:


    Zitat

    Zitat von »MrWanne«
    1. Könnte man hier nicht auch auf Kleinbusse umsteigen? Ich glaube, die Linie wird -wenn überhaupt- nur von Bediensteten der Villen genutzt.

    Genau, allenfalls Bedienstete. Oder der BMW muss mal zur Inspektion...
    Ansonsten kann ich dazu nur sagen, ich weiß nicht, was für Fahrzeuge die DB derzeit dort einsetzt, war lange nicht dort. Die Anforderung der traffiQ lautet aber seit der Verkürzung Ende 2014 nur zwecks Sicherstellung der Verbindung auf Kleinbusse. Falls das derzeit von der DB so nicht umgesetzt wird...
    ...dann hat diese evtl. immer noch zu viel Geld? Anderenfalls wäre eine Vergabe an Subunternehmer ratsam, z. B. würde Emil Lang sich über so einen Auftrag freuen. ;)

  • ...man könnte das ja mit der Quartierbuslinie in Oberrad verbinden, also via Lettigkautweg/Wendelsweg vorbei am Südfriedhof...
    •huust• :whistling:

    MfG Streckentrenner

  • Ansonsten kann ich dazu nur sagen, ich weiß nicht, was für Fahrzeuge die DB derzeit dort einsetzt, war lange nicht dort. Die Anforderung der traffiQ lautet aber seit der Verkürzung Ende 2014 nur zwecks Sicherstellung der Verbindung auf Kleinbusse. Falls das derzeit von der DB so nicht umgesetzt wird...
    ...dann hat diese evtl. immer noch zu viel Geld? Anderenfalls wäre eine Vergabe an Subunternehmer ratsam, z. B. würde Emil Lang sich über so einen Auftrag freuen. ;)

    Es werden dort die gleichen Citaro K eingesetzt, die auch auf den Linien 45, 47 und 48 fahren...


    Auf der Linie 35 sind Midibusse gefordert, somit ist der Einsatz von Citaro K genau regelkonform, gemäß der Ausschreibung.


    Quelle: https://www.stvv.frankfurt.de/parlisobj/M_127_2012_AN2.pdf
    https://www.stvv.frankfurt.de/download/M_127_2012.pdf


    Die Linie 35 zählt zum Linienbündel F mit den Linien 35, 45 bis 48 und 52; DB Busverkehr fährt nur die Linien 46 und 52 selbst, der Rest ist in Subleistung.

    10.02.01-10.02.19: 18 Jahre U4 zur Messe und Bockenheimer Warte ;)
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    Einmal editiert, zuletzt von bernem ()

  • Ich finde die Diskussion sehr spannend. Bzgl. Verlängerung über den "Lerchesbergplatz" hinaus bin ich in der Tat davon ausgegangen, dass der Bus vor der "Halbtagseinbahnstrasse" am Bischofsweg wieder in den Lerchesbergring abbiegt. Dort sind keine Einbahnstrassen.


    Wieso fährt die Linie 78 ab 2018 auch am Wochenende? Bzw. Warum fuhr sie es die ganzen Jahre nicht? Wo finde ich solche Informationen?



    Insgesamt empfinde ich es als Neuling mehr als beachtlich, wie viel Kompetenz hier zusammen kommt.Gibt es eigentlich einen Frankfurter-Nahverkehrsforum-Stammtisch? Bzw. Kennen sich viele auch privat?


    Danke,


    MrWanne

  • DB Busverkehr fährt nur die Linien 46 und 52 selbst, der Rest ist in Subleistung.

    Wer also fährt das zur Zeit, wennn nicht die DB selbst? Und sorry, wenn ich statt Midi- Kleinbusse schrieb, denn für mich besteht da keinerlei Unterschied. Klein- und Midibusse sind für mich keine Busse...

  • Wer also fährt das zur Zeit, wennn nicht die DB selbst? Und sorry, wenn ich statt Midi- Kleinbusse schrieb, denn für mich besteht da keinerlei Unterschied. Klein- und Midibusse sind für mich keine Busse...

    Auf den anderen Nichtsoganzbuslinien in Sachsenhausen fährt meines Wissens Sack/Frabus.
    Zwischen Midi- und Kleinbus gibt es schon einen Unterschied, wenn Du Dir mal dieses goldige Töfftöff anschaust, was durch Oberrad brummt. Ob das jetzt noch ein Bus ist oder nicht, liegt im Auge des Betrachters. ;)

    Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

  • Zwischen Midi- und Kleinbus gibt es schon einen Unterschied, wenn Du Dir mal dieses goldige Töfftöff anschaust,

    Ist nicht so, als wäre mir der Unterschied nicht bekannt. Für mich fängt ein Bus aber erst von 12 Metern aufwärts an, alles andere sind bessere Pkw's. ;)

  • Klein- und Midibusse sind für mich keine Busse...

    Offiziell gibt es einen deutlichen Unterschied.


    Ist nicht so, als wäre mir der Unterschied nicht bekannt. Für mich fängt ein Bus aber erst von 12 Metern aufwärts an, alles andere sind bessere Pkw's. ;)

    Der Citaro K ist deutlich vom PKW zu unterscheiden und ist der kleine Bruder vom großen Citaro. Der Citaro K hat nur einen kürzeren Radstand, sonst ist nichts verniedlicht worden.


    Ich zitiere mal einen Kumpel von anno dazumal, der in der Eschersheimer Landstraße wohnte: "Zum Frankfurter Golfclub kann ich mit der U-Bahn hinfahren".
    Als ich ihn darauf hingewiesen habe, dass dort eine Straßenbahn hinfährt, antwortete er mir: "Das ist alles für mich U-Bahn".


    Der Citaro K wird von Sack betrieben.

    Vollkommen Großartiges Forum

  • Zum derzeitigen Fahrzeugeinsatz auf dem 35er:


    Wie schon mehrfach erwähnt fährt Sack/Frabus/RheinMainBus ( wie nennen die sich eigentlich derzeit? ?( ) die Linien 35/45/47/48 im Auftrag der BVH mit den Citaro K. Für den 35er müsste man extra einen Kleinbus (a la Kutsenits) kaufen.


    Was dafür spricht:
    Er würde völlig ausreichen. Er wäre auf Dauer wirtschaftlicher als der größere Midibus. Vielleicht würde er auch für mehr Akzeptanz sorgen, da es kein "großer" Bus ist und er somit dezenter (und evtl. leiser) daherkommt.


    Was dagegen spricht:
    Man würde sich mit einem Einzelstück (evtl. plus ein Reservefahrzeug) einen Exoten ins Haus holen. Das bedeutet auch auf Dauer für die Werkstatt eine zusätzliche Ersatzteilbeschaffung plus Know-How für die Mitarbeiter für gerade mal ein Fahrzeug. Oder man müsste die Wartung und evtl. Reparaturen für diesen Bus fremd vergeben, z. B. an eine Werkstatt des Fahrzeugherstellers.
    Somit ist es vielleicht auch wieder wirtschaftlicher, einfach den größeren Citaro K fahren zu lassen, von denen man eh schon mehrere hat.


    Ist also am Ende einfach eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Tatsächlich sollte man aber mal überprüfen - Nahverkehrsplan hin oder her - ob die Linie wirklich noch benötigt wird oder der Bedarf einfach nicht mehr existiert. Was nützt es schließlich nur aus politischen Gründen (weil man alle paar 100m ÖPNV-Anbindung will) den ganzen Tag heiße Luft durch die Gegend zu fahren, wenn der Bedarf dort wirklich nicht mehr gegeben ist.
    Die Alternative mit dem AST/Rufbus-Verkehr finde ich gut (besser als Kompletteinstellung). Ich fürchte nur, das wird seitens der Verantwortlichen von vornherein abgelehnt, da sich solche Innovationen (die sich in anderen Großstädten schon seit Jahren bewähren) hier einfach nicht durchsetzen weil nicht gewollt.

    Viele Grüße, vöv2000

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  • Der Citaro K ist deutlich vom PKW zu unterscheiden

    Ach? Was Du nicht sagst... :rolleyes: . Selbst wenn Du mir noch 10 mal erklärst, dass ich meinen Hund nicht Katze nennen darf, werde ich ihn doch weiterhin Katze nennen. :P


    Ist also am Ende einfach eine Kosten-Nutzen-Rechnung.

    Das dürfte sich höchstwahrscheinlich mit den Überlegungen der BVH decken und daher zutreffend sein. Trotzdem hätte ich mich dann eher für eine Subunternehmerlösung entschieden. Deshalb hatte ich oben Fa. Lang erwähnt, für die ein Kleinbus mehr im Fuhrpark eben kein Sonderling wäre, weil solche ohnehin für die 57, 81 und 82 vorgehalten werden. Aber der BVH scheint es auf "die paar Euros" an Mehrkosten nicht wirklich anzukommen, letzten Mittwoch lief auch mal wieder durchgehend ein Gelenkbus auf der 251.

  • SEV-T für eine Buslinie sozusagen. Für Verkehrspitzen (falls es sie gibt) könnte ein Großraumtaxi nach Fahrplan fahren (Schükerverkehr ??, falls nicht sowieso die Elterntaxi bevorzugt werden )

  • Gute Frage, ob und wie ein Kleinbus beim Otto-Normal-ÖPNV-Nutzer angenommen und akzeptiert wird. Oder heißt es dann: "Ach, da fährt bloß ein VW-Bus". Da strahlt ein Midi-Bus schon etwas mehr Urbanität und Busflair aus, gerade in diesem Quartier dürfte es auch genug Wahlfreie geben. Beim Kleinbus kommt auch schnell das Argument Entweder 1 Fahrrad oder 1 Rollstuhl oder 1 Kinderwagen. Beim Midibus könnten es auch schon zwei von den drei sein.


    Eine Alternative wäre vielleicht ein größerer Kleinbus, ungefähr sowas wie ein Teamstar statt der Kutsenits-Größe.

  • Die Anforderung der traffiQ lautet aber seit der Verkürzung Ende 2014 nur zwecks Sicherstellung der Verbindung auf Kleinbusse.


    Selbst wenn Du mir noch 10 mal erklärst, dass ich meinen Hund nicht Katze nennen darf, werde ich ihn doch weiterhin Katze nennen.


    Wenn Du etwas korrekt erklären möchtest, so dass Dich die Leser hier verstehen, wirst Du nicht drum herum kommen, den Hund beim Namen zu nennen.

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  • Hallo,


    eigentlich macht die von Charly vorgeschlagene Variante richtig Sinn.
    Vehrkehrsaufkommen kann ich nicht einschätzen, das weiß er besser.


    Die Kutsenits werden in Zeilsheim z.B. gut angenommern, ja ein richtiger Bus ;-)… Im sozial anders strukturierten Teil von Frankfurt sollte doch so ein PKW, noch kleiner als die „Postautos“ nicht mehr als Belästigung empfunden werden. Und der Betreiber/Auftragnehmer ist spätestens dann wohl logisch.


    SoundofN1 :
    Denke, wir alle haben Charly verstanden, auch wenn er nicht mal den Namen seines Hundes bekannt gibt. Muß er auch gar nicht.
    Manchmal reicht es einfach, den Anderen verstehen zu wollen.


    Traf ich ihn doch mal mit 26 Sitzplätzen hinter mir.
    Bin dann auch aus dem KOM ausgestiegen, aber er hat gar keinen Bus gesehen… Ich habs sportlich genommen, bin wieder in mein Auto kleiner 12 Meter lang zurück, und froh nach Hause.


    Liebe Grüße F-ZZ

  • Die Diskussion um die fehlende soziale Anerkennung von Kleinbussen durch die Oberschicht kann ich nicht so nachvollziehen. Oder Hamburger ticken anders als Frankfurter - was sagst Du, Charly? :D .


    Im edlen Blankenese - gegen das der Lerchesberg eher ein Mittelstands-Wohngebiet ist :D - fahren seit "ewigen Zeiten" diverse Kleinbusse, im Volksmund "Bergziegen genannt, weil nur Kleinbusse den steilen Blankeneser Elbhang erklimmen können. :) Und werden bestens von Bevölkerung und Elb-Spaziergängern angenommen. Und in Volksdorf, auch einem eher gehobenen Wohngebiet, fuhren in den 70er Jahren ebenfalls Mercedes-Kleinbusse im Stadtteilverkehr, habe sie sogar selbst manchmal auf dem Schulweg benutzt :) Später wurden diese dann durch Standardbusse ersetzt, als das Fahrgastaufkommen hoch genug war.


    Harheim und Eschersheim / Dornbusch, wo im Frankfurter Stadtgebiet zwei Kleinbus-Linien fahren, sind auch nicht gerade soziale Brennpunkte :D .


    Und was die Lärmbelästigung durch Busse angeht: Ich habe eher, den Eindruck, dass der Lerchesberg durch Airbusse :D reichlich verlärmt wird, da kommt so ein Standard-Citaro gar nicht mit.

  • (Nicht nur) Ich habe einen Kleinbus vor Augengehabt, wie auf den Linien 25, 57, 81 und 82. Und das ist definitiv falsch, wenn es um die Linie 35 geht.


    Er hätte ja auch schreiben können, dass etwas kleineres fährt, als ein 12m-Bus. Dann hätte er nichts falsches geschrieben und wir (alle) hätten ihn verstanden (auch wenn offen geblieben wäre, was den nun genau eingesetzt wird).

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