Moin,
ich (persönlich) sehe in dem Kontext zwei Paar Schuhe, die man auch trennen sollte...
Ich wollte mit dem Ausstieg von Alstom aus der Produktion/Weiterentwicklung von H2-Fahrzeugen den Fokus auf die mit der Technik vorhanden und anscheinend auch noch nicht vollumfänglich gelösten Probleme legen. Sieht man auch beim Mireo +H - dort läuft es auch nicht so rund wie geplant.
Die Instandhaltung im Falle der RMV-Fahrzeuge ist doch vertraglich so geregelt, dass Alstom die Fahrzeuge über 25 Jahre dem Betrieb bereitstellt. Damit liegt das Risiko für die Ersatzteilbeschaffung bei Alstom - insofern macht die Übernahme von Cummins Brennstoffzellen-Sparte durchaus Sinn. Nur Grundsätzlich sehe ich die Brennstoffzelle im Verkehrsbereich für gescheitert an, auch wenn es immer mal wieder Versuche gibt sie zu etablieren. Auch finde ich, dass man im Taunus Netz einen unglücklichen Anwendungsfall gewählt hat, da alle Strecken mit BEMUs befahrbar wären, wenn man an den Abstellanlagen der Fahrzeuge Fahrleitungsinseln installieren würde. Für die H2 Fahrzeuge würde sich das Odenwald Netz deutlich besser eignen, da die Fahrwege ohne Fahrleitung deutlich länger sind. Allerding reichen die 27 Fahrzeuge dafür nicht aus.