Neuer VGF-Betriebshof

  • Torben : Für eine Anbindung reicht es nicht, Schienen wohin zu legen. Man muss auch was drauf fahren lassen. Und da wird es dann schwierig, weil doch weiter innen kein Platz auf der A-Strecke ist. Bliebe u.U. ein Pendelverkehr als Zubringer zur U2. Ist das besser als die Busse nach Kalbach?

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  • Torben : Für eine Anbindung reicht es nicht, Schienen wohin zu legen. Man muss auch was drauf fahren lassen. Und da wird es dann schwierig, weil doch weiter innen kein Platz auf der A-Strecke ist. Bliebe u.U. ein Pendelverkehr als Zubringer zur U2. Ist das besser als die Busse nach Kalbach?

    Bis der Betriebshof gebaut ist – und eine Verlängerung in Sicht – wird es der Lückenschluss in Bockenheim vor der Tür stehen; ob alle Züge von U2 und U4/9 wirklich bis Nieder-Eschbach müssen oder nicht einfach ein 15-Minuten-Takt direkt vorher abzweigen könnte, wage ich zu bezweifeln.

  • Der Weg aus dem Norden in die Stadt wird auch nach dem Lückenschluss bis einschließlich Kalbach ganz überwiegend mit der U2 schneller sein. Insofern kann man U4er woanders hinführen. Aber die Leute könnten umsteigen wollen.


    Ich bin einfach kein Fan von zu vielen Verästelungen. Jedes Endstück bekommt zu wenige Züge.

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  • Das kommt auf die Situation an. Unter Umständen bekommt das Endstück dadurch erst überhaupt Züge. Dann ist die Verästelung gut.

    Die Situation ist natürlich immer zu betrachten. Eine Linie ohne Äste kann eine Teilung verkraften - meistens. Die A-Strecke hat allerdings schon heute 4 Äste. Ich erinnere mich, dass man schon die Strecke auf den Riedberg lieber nicht an die Eschersheimer Landstraße angeschlossen hätte, sondern an den verworfenen Lückenschluss.


    Und ein Endstück mit ein paar wenigen Zügen ist nicht automatisch gut: Ein Zug ist nicht immer besser als kein Zug: Eine gute Anbindung ist wichtig, d.h. es muss häufig, zuverlässig, bequem usw. sein. Bei einer U-Bahn ist mE schon ein Viertelstundentakt eher fragwürdig. In den 60ern (?) hatte man bereits versprochen, dass Stadtbahnstrecken in Frankfurt zur HVZ wenigstens 8 Abfahrten je Stunde und Richtung haben sollen. Das lässt keinen Raum für zu viele Äste.


    Über Anschlussstrecken könnte man aber Reden, oder sogar über Zugteilungen? Scheint bei der Stadtbahn einfacher zu gehen als bei der Eisenbahn.

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  • Das Trennen ist einfach und vergleichsweise schnell zu machen. Problematisch ist das Zusammenführen, insbesondere wenn es weitgehend manuell (langsames Heranfahren), gemacht werden muss.

    Wenn das dann, am Beispiel Frankfurt, erst in Heddernheim passiert, ist selbst ein Zeitbedarf von 3 Minuten eine Katastrophe.

    Kann man das Zusammenführen und Teilen aber in einem Bereich durchführen, in dem außer der geteilten/zusammengeführten Linie nichts auf der Strecke unterwegs ist, dann sind drei Minuten, wenn sie eingeplant sind, etwa eine Haltestelle extra.

    Würde man die U6 und U7 beispielsweise am Industriehof teilen und im Tunnel als eine Linie fahren lassen (was auf der Strecke überflüssig ist), mit dem Teil der nach Hausen fährt als hinterem Teil, der auch zuerst wieder am Industriehof ist, dann wäre das weitgehend unkritisch. Dafür könnte man in den Randbereichen den gleichen Takt anbieten wie heute auf der gemeinsamen Strecke.

  • In Hamburg (S-Bahn Ohlsdorf, U-Bahn Volksdorf zeitweise) ging das Teilen und Zusammenführen nach meiner Erinnerung immer in 1 - 2 Minuten. Bei der S-Bahn Karlsruhe gibt es auch einschlägige Aktionen.


    Die andere Variante wäre eine echte Zweig-Shuttle-Linie, die am Verzweigungsbahnhof beginnt bzw. endet. Da bräuchte es natürlich mehr Gleise, um ein bahnsteiggleiches Umsteigen zu ermöglichen. Der Shuttle "2A" kommt am gegenüberliegenden Gleis des gleichen Bahnsteigs schon etwa 2 - 3 Minuten früher an, während die Hauptlinie "2" nach gewohntem Plan fährt oder 1 Minute extra für den zusätzlichen Fahrgastwechsel erhält. In der Richtung "auswärts" geht es genauso.

  • Warum, was gibt es da für Anforderungen?

    Ich verstehe das zumindest so, dass das Gleis exakt horizontal verlaufen soll. Bis auf Bonames gibt es aber deutliche Geländeneigungen. Wobei die Abstellgleise ja eigentlich auch keine Neigung haben sollten...

  • Man möge sich noch einmal die Anforderung der VGF bzgl. des "nivillierten Gleises zu gGemüte führen:

    Die Betriebswerkstatt ist zuständig für korrektive Maßnahmen mit kurzen Stillstandszeiten sowie Instandhaltungsmaßnahmen mit Fristen F1 bis F5. Die Gleise in der Betriebswerkstatt sind durchgängig geständert auszuführen. Folgende Anlagen werden benötigt:

    ·Mindestens drei Durchfahrtsgleise für Züge über vier Wagen mit zusätzlichen Arbeits- und Abstellflächen vor und hinter dem Zug (d.h. je ca. 130m Gleislänge)

    ·Davon mindestens eines mit Gleiswaageinklusive nivelliertem Gleis sowie einem durchgängigen Dacharbeitsstand, der mit einer Fremdeinspeiseeinrichtung ausgestattet ist

    Es geht gerade mal um ein Gleis in der gesammten Anlage!

  • Wobei die Abstellgleise ja eigentlich auch keine Neigung haben sollten...

    Ich denke, Abstellgleise dürfen vielleicht ein bisschen Neigung haben, aber keine starke; das extra nivellierte Gleiswaagengleis müsste also nur ein bisschen genauer sein. Das wird überall möglich sein, wo man überhaupt Abstellgleise hinbauen kann.

  • In der Nachbarschaft mehrerer stark vom Autoverkehr belasteter Straßen (außer der A 5 auch die L 3004 und der Weißkirchener Berg) möchte ich mich weder wohnen noch mich erholen. :P Und falls die Stadtbahn-Wagen dort etwas quietschen, dürfte das sehr wahrscheinlich vom Auto(bahn)lärm übertönt werden. Und die vielzitierten Frischluft-Ströme aus dem Taunus dürften durch die Hallen der VGF nicht so stark blockiert werden. Ich nehme eher an, die müssen dann wegen der Hallen dort etwas höher steigen und fließen dann wenigstens in 10 m Höhe über die Autobahn und nehmen dann etwas weniger Autoabgase nach Frankfurt mit.


    Eher ist noch mit der DEGES abzustimmen, wieviele zusätzliche Autobahnspuren für die Zukunft noch gewünscht werden. Der Autoverkehr ist unersättlich wie ein Buschfeuer im australischen Outback:(.

  • In der Nachbarschaft mehrerer stark vom Autoverkehr belasteter Straßen (außer der A 5 auch die L 3004 und der Weißkirchener Berg) möchte ich mich weder wohnen noch mich erholen......

    Du hast aber den fünfgliedrigen vom Aussterben bedrohten Regenwurm vergessen der in diesen Feldern wohnt.;)
    Aber im Ernst,- wir wissen wie sich die Landwirte über die RTW "freuen" und über den Stadteil "Taunusblick",
    Da wird es Diskussion über die Ackerflächen geben.