Fahrplanänderungen im MKK ab bzw. nach den Sommerferien

  • Heute hat die KVG Main-Kinzig die neuen Fahrpläne für den Betriebsbeginn ab 24.Juni veröffentlicht. Hiermit versuche ich, einen kleinen Überblick über die Änderungen zusammen zu fassen. Quellen befinden sich jeweils am Ende.


    Zum genannten Stichdatum 24. Juni ändert die KVG folgende Fahrpläne:


    MKK-30 (Hanau-Erlensee-Bruchköbel-Wachenbuchen)
    verkehrt nicht mehr nach Niederrodenbach Bf, sondern lediglich bis Erlensee LIMES-Kreisel und im Spätverkehr bis Hanau Hbf. Samstags und Sonntags AST-Betrieb.


    MKK-38 (Rodenbach-Somborn)
    Geringfügige Änderungen im Schulvekehr.


    MKK-45.1, 45.2, 45.3 (Stadtbus Nidderau)
    Neues Stadtbusangebot für Nidderau, drei Linen ergänzen sich zu einem Bedienungskorridor. Übernahme der Leistungen auf dem Abschnitt Heldenbergen-Eichen von der 562.


    MKK-54 (Hanau-Langenselbold)
    Ausweitung und Verdichtung der Betriebszeiten, verlängert vom Markt am Ring über Westring zum Bf. Langenselbold


    MKK-55 (Somborn-Neuberg)
    Geringe Änderungen im Schulverkehr.


    MKK-56 (Altwiedermus-Langenselbold)
    Ausweitung und Verdichtung der Betriebszeiten, verkehrt als Ersatz zur jetzigen 565 von Altwiedermus über Langenselbold, Markt am Ring - Westring zum Bahnhof.


    MKK-57 (Langen-Bergheim-Langenselbold)
    Ausweitung und Verdichtung der Betriebszeiten, verkehrt als Ergänzung zur jetzigen 564 und (Teil-)Ersatz zur 565. Wird von Käthe-Kollwitz-Schule ebenfalls über den Westring zum Langenselbolder Bahnhof verlängert.


    MKK-59: entfällt


    MKK-61 (Haitz-Meerholz)
    Änderung des Linienweges vom Busbahnhof Gelnhausen über Ziegelhaus-Berliner Straße-Hallenbad nach Hailer-Meerholz.


    MKK-62 (Roth-Meerholz)
    Änderung des Linienwegs von/nach Hailer über Altenhaßlau. Letzte Fahrt ab Roth um 19:57 entfällt.


    MKK-63 (Gelnhausen-Linsengericht)
    Letzte Fahrt ab 20:00 fährt nur noch bis Geislitz, Eicher Mühle (und von dort zurück nach Gelnhausen). Das spätabendliche AST wird ersatzlos gestrichen.


    MKK-64 (Gelnhausen-Bieber)
    Umwandlung von AST-Fahrten in reguläre Buskurse.


    Auf den Linien MKK-70-76 (Brachttal/Birstein) ergeben sich lediglich kleine Änderungen.


    MKK-81 (Bad Orb-Wächtersbach)
    Ausweitung der Bedienzeiten an Freitag und Samstagen bis ca. 0:30.


    Auf den Linien MKK-82 und 83 (Wächtersbach-Jossgrund) ergeben sich daraus im AST-Verkehrebenfalls kleinere Änderungen.


    Der RMV ändert in dem Zuge ebenfalls seine Fahrpläne:


    562 (Nidderau-Hanau)
    verkehrt nur noch bis Heldenbergen.


    563 (Altenstadt-Hanau)
    verkehrt auch sonntag und immer bis Altenstadt Bf.


    566 (Großkrotzenburg-Hanau)
    keine Bedienung von Kahl, Verstärker fahren nur noch bis Großauheim.


    X64 (Obertshausen-Hanau)
    Neue Haltestelle in Obertshausen, Fahrtzeiten ändern sich geringfügig.


    X93(NEU, Hanau-Ravolzhausen-Hanau)
    Ersetzt die jetzigen Linien 564 und 565 auf dem Abschnitt Ravolzhausen-Hanau.


    Quelle


    Zudem wird nach dem Sommerferien (6. August 2018 ) noch folgender Fahrplan geändert:


    374 (Nidda-Stockheim-Büdingen-Rothenbergen-Gelnhausen)
    Bedienung der Haltestellen "Niedergründau, Rothenberger Straße, "Rothenbergen Dorfgemeinschaftshaus" sowie "Rothenbergen Fuldaer Weg" unter Beibehaltung aller Anschlüsse. Die Berliner Straße in Büdingen entfällt beidseitig dauerhaft.


    Quelle


    Ergänzungen und/oder Korrekturen sind gerne gesehen :)

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  • Was auffällt, ist die ganz massive Verschlechterung im Fahrplanangebot für die Ronneburger Samstags. Man verdünnt nicht nur den Takt vom Stundentakt zum Zweistundentakt, sondern streicht gleich noch alle Spätfahrten. Ich weiß jetzt nicht wie gut die Busse derzeit ausgelastet sind aber ein solch drastischer Kahlschlag wird sicher zum Umstieg aufs Auto motivieren. Es wird sich ohnehin noch zeigen müssen ob die Neuordnung der Buslinien so eine gute Idee war. In den Gewerbepark in Erlensee kommt man aus der Richtung zukünftig auch nicht mehr, jedenfalls nicht mehr vernünftig.

  • Hier noch ein Leserbrief eines Erlenseer Kommunalpolitikers und ehem. Bürgermeisterkandidaten, der auch findet, dass Ronneburg mit dem neuen Fahrplan ziemlich "abgehängt" ist. Vor allem die in der Region sehr beliebten Klassenfahrten zur Ronneburg dürften bei einer Fahrtzeitverlängerung von 30 auf 90 Minuten in Zukunft wohl ausfallen.
    Die Ideen von ihm sind aber nicht schlecht, sowohl die Idee, die bestehende Linie 54 nach Ronneburg zu verlängern als auch, die X93 quasi "im Halbkreis" von Hanau Hbf nach Langenselbold Bf fahren zu lassen. Jedenfalls sinnvoller als was man sich jetzt ausgedacht hat.

  • Ich persönlich würde, wenn ich die Befugnisse dazu hätte, sogar bezüglich des Vorschlages der Linie 54 noch einen weiteren Schritt weiter gehen, und diese bis nach Büdingen verlängern - wobei man dafür dann die FB-44 sich sparen könnte. Den X93 quasi über den Ostring zum Bf. Langenselbold fahren zu lassen hätte auch etwas. Aber, man muss sagen, dass dies alles schon im Jahr 2013 fest stand - insofern waren fünf Jahre Zeit, für die politischen Gremien, sich dazu zu äußern, was ja entweder gescheitert oder nicht geschehen ist. Es wurde auch zum Nahverkehrsplan von jeder Gemeinde eine Stellungnahme angefordert. Die Anbindung von Ronneburg mit der MKK-56 ist definitiv eine Verschlechterung und erst recht jetzt nicht das Gelbe vom Ei , aber das ist sie leider fast im gesamten Raum Gelnhausen/Langenselbold abseits der Schiene nicht. Folgende Beispiele fallen mir spontan ein:


    - Linsengericht hat jetzt Pech, da dort wie oben beschrieben sämtliche Spätabends-AST gestrichen werden.
    - Das Dilemma mit der AB-30, welche lediglich nur noch 5 Mal zwischen Schöllkrippen und Gelnhausen pendelt, ist auch keine schöne Sache.
    - Vom nicht vorhandenen Sonntagsverkehr des BPNV (abseits der Linie 374) in Gründau fange ich erst gar nicht an - so ziemlich die einzige und gleichzeitig größte Gemeinde im MKK ohne Sonntagsverkehr!
    - Die überaus grandiosen Umsteigebeziehungen in Gelnhausen (die 66 fährt zu einer anderen Stunde wie 60 und 64, ergo kein Umstieg möglich) sind hierbei auch noch zu erwähnen.


    Die einzigen Besserungen im Raum Langenselbold/Gelnhausen sind die doch verstärkten Fahrten innerhalb Langenselbolds und die Änderung des Fahrtweges der Linie 374.


    Man kann diese Meinungen kontrovers oder auch konform sehen, aber was auffällt dass die Mängel irgendwie zum Großteil bei lokalen Buslinien bestehen - irgendwo fehlt es doch an Geld oder Mut, um Angebote attraktiver und doch auch bezahlbar zu gestalten.

  • was ich jetzt nicht verstehe ist, ob das touristische Ziel Ronneburg leidet,
    oder ob die Ortsteile der Gemeinde Ronneburg abgehängt werden.


    Früher gab es doch mal eine Kleinbahn bzw. einen Bahnbus von Hanau aus...

    Grüße ins Forum :saint:

  • - Das Dilemma mit der AB-30, welche lediglich nur noch 5 Mal zwischen Schöllkrippen und Gelnhausen pendelt, ist auch keine schöne Sache.


    Hier könnte sich noch was ergeben. Eine Schnellbuslinie von Aschaffenburg über Schöllkrippen nach Gelnhausen ist angedacht und aktuell in Verhandlung. Ein ähnliches Konzept gab es schon mal vor einigen Jahren, zwar nicht als durchgehende Linie, aber umsteigefrei in Schöllkrippen. Nach und nach wurden dann erst Umläufe geändert, dann der Wochendverkehr zwischen Huckelheim und Gelnhausen eingestellt und schließlich seit diesem Jahr der jämmerliche Zustand mit den 5 Fahrten eingeführt. Jetzt versucht man wohl - die zwischenzeitlich gekürzten - Zuschüsse aus MKK für AB-30 mit dem Schnellbus-Konzept zu bekommen. Ob der Schnellbus, dann den Schlenker nach Großenhausen macht oder direkt nach Altenhaßlau fährt ist dann nochmal ne andere Frage. Laut Nahverkehrsbauftragten soll die Linie AB-30 bis September überarbeitet sein. Quelle:Neue Wege im Fahrscheinverkauf?



    Zwischenzeitlich war die Begeisterung für diesen Schnellbus so groß, dass auch Mömbris (bzw. der Ortsteil Schimborn) in die Schnellbuslinie eingebunden werden möchte. Quelle: Schnellbuslinie: Halt in Schimborn geplantNeben der Finanzierung ist - denke ich- auch der Zuganschluss in Schöllkrippen und Gelnhausen noch ein Knackpunkt.

    RMV-Job- und Semesterticket auch für die Bayern in Rhein-Main!

  • Theoretisch könnte man Gelnhausen sogar mit zwei Buslinien an Aschaffenburg anbinden, Variante 1 hast du ja schon erläutert, Variante 2 wäre die Verknüpfung des Linienastes Gelnhausen-Somborn mit der Citybus-Linie 31 (Somborn-Alzenau-Aschaffenburg). Ich fände eh, dass der Linienast Gelnhausen-Somborn dann eine andere Liniennummer bräuchte, der Zustand wird jetzt schon als "verwirrend" empfunden,vor Allem für die Linsengerichter.


    Das touristische Ziel Ronneburg ist halt von Hanau aus nicht mehr so leicht (sprich direkt) erreichbar, jedoch ist es viel bemerkenswerter, das man das Samstagsangebot halbiert - zumal ja dadurch die Bedienung innerhalb Langenselbolds unterschiedlich lang ausfällt. Wer am Ostring wohnt, hat bessere Verbindungen (stündlich bis in die Nacht) als diejenigen, die am Westring wohnen. Gut, die 57 fährt auch über den Westring - aber Samstagabends ist um 21 Uhr Schicht, während am Ostring bis 2 Uhr(!) gefahren wird.

  • Früher gab es doch mal eine Kleinbahn bzw. einen Bahnbus von Hanau aus...

    Ja, die glorreichen Zeiten der 5904 von Hanau Freiheitsplatz nach Ronneburg. Damals kamen die Ronneburger halt nicht sinnvoll zu irgendeinem Bahnhof (die Schleife über Langenselbold gab es damals noch nicht, der Bus fuhr von Neuberg direkt nach Ronneburg), wer also weiter als Hanau musste nahm gezwungenermaßen das Auto. Den Kritikpunkt versuchte man dann mit der Teilung der Linie in 564/565 zu beheben. Tja und jetzt haben wir mit der MKK-56 den Salat. Man kommt zwar zum Langenselbolder Bahnhof, hat dort aber keinen S-Bahn-Anschluss mehr.

    Man kann diese Meinungen kontrovers oder auch konform sehen, aber was auffällt dass die Mängel irgendwie zum Großteil bei lokalen Buslinien bestehen - irgendwo fehlt es doch an Geld oder Mut, um Angebote attraktiver und doch auch bezahlbar zu gestalten.

    Vor allem scheint mir irgendwie der Plan zu fehlen. Man richtet irgendwelche Buslinien ein, weil es toll aussieht, aber was der Bus konkret für den ÖPNV bringen soll weiß man nicht.


    Immerhin hat man endlich die Reißleine gezogen und die MKK-30 von Erlensee nach Rodenbach eingestellt. Das war die wohl sinnloseste Buslinie der gesamten Region, die hat nur Diesel in die Luft gepustet, ich hab da noch nie irgendjemanden mit der Linie fahren gesehen. Hinzu kam noch die sehr merkwürdige Linienführung ausgerechnet durch eine Spielstraße. Da dürfte die jetzige Anbindung an den Limes-Kreisel um ein vielfaches sinnvoller sein.
    Ich weiß nicht, wie hoch die Fahrgastzahlen eigentlich auf dem restlichen Abschnitt sind. Wir erinnern uns, die MKK-30 startete mal als freigestellter Verkehr zur Anbindung der Büchertalschule und der HBS in Bruchköbel für Schüler aus Mittel- und Wachenbuchen. Die Verlängerung nach Erlensee war mehr oder weniger persönlicher Wunsch des Schulleiters der LOG in Bruchköbel, um eine Direktverbindung dorthin für Schüler aus Erlensee zu schaffen, die vorher in Hanau Nord in den Zug umsteigen mussten (und wer schon in Hanau Nord war... es ist nicht der einladendste Bahnhof im Netz der DB). Dafür hat man dann einen Reisebus aus dem Rack-Bestand eingesetzt, während die Strecke Bruchköbel-Wachenbuchen Spielwiese des SG 221 UL war. Jetzt fährt man durchgehend im Stundentakt und ich weiß eigentlich nicht, für wen. Der Witz war dann, als man versuchte, diese Linie als "schnelle Verbindung zum Hessen-Center" zu verkaufen, in Verbindung mit der MKK-25 von Wachenbuchen nach Enkheim (U). Ich weiß nicht wer wirklich so zum Hessen-Center gefahren ist, vermutlich die wenigsten.
    Auch der Bürgerbus in Erlensee trödelt nur vor sich rum, ohne echtes Konzept. Ich sehe da auch nur ganz selten Fahrgäste. Der bindet auch keine sinnvolle Ziele an und das ist wohl auch nicht mehr geplant, nachdem man den Fliegerhorst und den Gewerbepark anderweitig (und m. E. sehr suboptimal) an den ÖPNV angebunden hat. Gerade dafür hätte sich der Bürgerbus ideal angeboten. Man will aber wohl nicht, warum auch immer.
    Mit einer sinnvollen Planung könnte man Geld sparen und den ÖPNV verbessern. Irgendwie sitzen aber die falschen Leute in den Gremien, die von ÖPNV keine richtige Ahnung haben, so scheint es mir.

  • Ich brauche doch nur in meine Kommune zu schauen, wie sich die momentane Lage ergibt: Samstags existiert hier eine Bedienungslücke zwischen 15 und 20 Uhr, und Sonn/Feiertags fährt das erste Verkehrsmittel erst um 20:30. Das ist an Wahnsinn kaum zu überbieten. Anstatt man einen Lückenschluss forciert (egal ob als feste Busfahrt oder AST), bleibt das Angebot so wie es ist. Und sowas ist alles mögliche, nur nicht attraktiv. Für was gibt es denn auch Vorgaben im Nahverkehrsplan, wenn diese unterschritten werden, was den Bedienungszeitraum angeht?
    Würde man diese Lücken schließen, hätte man ein einwandfreies Angebot von früh bis spät. Und eine Fahrgastnachfrage ist ja definitiv vorhanden, sonst würde der RMV seinen Linienweg nicht nach den Sommerferien auf der Linie 374 ändern.


    Die Linie MKK-60 ist auch so ein Kandidat. Unter der Woche fahren abgesehen von den Schülern nur wenige mit - aber Samstags wird nur leere Luft transportiert, und das alle Zwei Stunden zwischen Gelnhausen und Langenselbold. Abgesehen von Neuenhaßlau und Niedermittau (Kernort) ist nämlich jeder Ortsteil schienengebunden angeschlossen, Neuenhaßlau hat durch die MKK-53 sehr gute Verbindungen und unter der Woche fährt in Hailer-Meerholz ja auch der Stadtbus.


    Die KVG Main-Kinzig hat kommunenbezogene Broschüren veröffentlicht (über den Quelllink im ersten Post verfügbar). Hierbei ist zu korrigieren, dass die spätabendliche AST-Verbindungen auf der Linie 63 doch weiterhin exisitieren.

  • In Neuberg und Ronneburg formiert sich jetzt Widerstand gegenüber den Linienänderungen. Laut Hanauer Anzeiger fühlen sich die Rüdigheimer abgehängt, die Ronneburger beklagen sich ebenfalls über Verschlechterungen. Leider sind diese Artikel hinter einer Paywall.

  • Komisch, dass jetzt - eine Woche vor Fahrplanwechsel!! - man in Ronneburg und Neuberg erst aufwacht.
    Alles, was jetzt umgesetzt wird, war lange bekannt und im Nahverkehrsplan aufgeführt. Spätestens zur Ausschreibung, die in 2017 rauskam, wusste jeder, wohin die Reise geht.
    Wer zu spät kommt.....

  • Wie ich heute feststellen musste, kommt der RMV-Haltestellenaushang mit dem neuen Fahrplan der Linie X93 überhaupt nicht klar. Er generiert nur völligen Schrott, u. a. völlig falsche Fahrtwege, die auch noch falsch den Fahrtzeiten zugeordnet werden. Es ist ein Chaos.
    Da hat man sich was ausgedacht.

  • Etwas Off-Topic für alle Verschwörungstheoretiker:
    Man könnte ja fast meinen, den Michel auf dem Land erst auf das Auto zu zwingen, um dann die Spritpreise exorbitant zu erhöhen, damit folglich daraus der kleine Mann gezwungen wird, sein hab und gut zu verkaufen um in die großen Städte zu ziehen - natürlich zu Miete, weil Eigentumswohnungen kann sich ja dann keiner mehr in diesen Gebieten leisten :thumbsup:


    Das Kapital kann sich dann zu günstigen Konditionen die Grundstücke auf dem Lande unter den Nagel reißen und ist weit von den Zentren, die die Gewalt anziehen entfernt und lebt glücklich und zufrieden.... 8)


    Ist jetzt Fiktion, aber nicht unbedingt weit hergeholt... ;( 8|

    Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger,

    Versicherungsvertreter verkaufen Versicherungen

    und Volksvertreter....

    Ich wünsche euch noch eine schöne Zeit

    (Zitat stammt nicht von mir, ist aber in vieler Hinsicht zutreffend)

  • Es ist zumindest ein Widerspruch in sich, wenn ständig der Umstieg auf den ÖPNV propagiert wird, genauso wie die Attraktivitätsherstellung im ländlichen Raum durch schnelle Verbindungen, wenn aber die Gemeinden nicht wirklich mit sprechen können oder sich im Stich gelassen fühlen, ist das keine schöne Sache. Es ist zwar die Sache, ob eine 4000 Einwohner Gemeinde Verbindungen bis spätabends braucht, aber andererseits profitiert Langenselbold davon ja auch, denn am Wochenende ist die Bedienung zwischen Ost- und Westring unterschiedlich. Vorsprung Online berichtet im letzten Absatz nochmals genauer über die Ronneburger Sichtweisen. Das lässt die KVG Main-Kinzig schon in einem (vielleicht zurecht?) schlechten Licht stehen. Im Endeffekt wage ich zu behaupten, dass der Status Quo (Samstags stündlich nach Ronneburg und auch Wiederherstellung der Spätverbindungen) möglich ist, aber da werden die Ronneburger ihren Geldbeutel öffnen müssen...

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  • Welche Busse sollen das denn sein, die Rack auf der X93 fahren lassen will? Die von den wegfallenden Kursen der MKK-30 können es ja wohl nicht sein, das waren Kleinbusse. Und ansonsten wäre mir nicht bekannt, dass die noch Kapazitäten hätten. Also doch wieder Reisebusse im Linienverkehr, so wie ganz früher?