Machbarkeitsstudie für SL 11 zum Bf Höchst

  • Ist eine Stichstrecke bis zum Busbahnhof und ein des Mittelbahnsteigs wie im Beispielbild dort keine Option? (Ich war leider lange nicht mehr vor Ort)

    Auf der Fläche zwischen BusBf. und Bahndamm beginnt die FES dieser Tage mit dem Bau von 48 Personalwohnungen, eine Straßenbahnschleife ginge also zu Lasten der Fläche des Busbahnhofs.

  • Ich werfe mal diese Variante in den Raum quasi als Synthese zu tunnelklicks und Holgers Vorschlag in den Ring:


    Über die Zuckschwerdtstraße geht es zum KKH. Die Unterführung der Sodener Bahn ist auf 3,7 Meter begrenzt, eventuell nur mit Batteriebetrieb auf dem Abschnitt machbar. Am KKH geht es lang der Hospitalsstraße weiter die Königsteiner kreuzend in die Gebesschussstraße. Von dort links ab durch die Adelonstraße zum Bahnhof Höchst. Vom Bahnhof geht es wieder Richtung Königsteiner. Die Kurve auf die Königsteiner ist etwas sehr eng aber man könnte:


    A. Das Eckhaus kaufen und abreißen.


    B. Das Gleis Richtung MTZ durch die Gotenstraße führen und Richtung Höchst Bahnhof durch die Königsteiner. Lege ich das Gleis auf den östlichen Parkstreifen vor der Kurve in die Adelonstraße komme ich auf einen Kurvenradius von knapp 20 Meter, dass sollte (technisch) möglich sein.



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  • Auf der Fläche zwischen BusBf. und Bahndamm beginnt die FES dieser Tage mit dem Bau von 48 Personalwohnungen, eine Straßenbahnschleife ginge also zu Lasten der Fläche des Busbahnhofs.

    Gut, wenn man dann noch ein zwei Linien durch die Straßenbahn ersetzen könnte, wäre das doch das kleine Übel?

  • Die Königsteiner Straße war auch nie wirklich als Streckenführung im Gespräch (Nord-Südachse), während Zuckschwerdtstraße <> Höchst eine Ost-West Strecke ist. Ohne eine Anbindung vom Bahnhof macht eine Verlängerung keinen Sinn.

  • Hallo,


    die Königsteiner Straße muß gekreuzt, überquert werden.


    Wobei, der Begriff Altstadt, was soll DER denn an der Stelle?


    Es wäre schon eine tolle Sache, wenn es noch einen Streckenast gäbe, unter der Bahnunterführung "ex Bahnhofsgaststätte, Landsberg Cafe" gen Norden über die Königsteiner Straße. Kurzer Tunnel bis zu Galeria Kaufhof im MTZ. Dann könnte man vielleicht das E-Scooter Problem mit lösen.


    LG
    F-ZZ

  • Queren ist klar, aber der Ausgangspost war Königsteiner Straße und Streckenführung nach Norden (gen MTZ). Ziel ist aber Höchst Bahnhof.


    Hallo,


    Wobei, der Begriff Altstadt, was soll DER denn an der Stelle?


    LG
    F-ZZ

    Streckenführung über Bolongarostraße / Leverkuser Straße? Widerspricht aber der Idee, eben jene Bolongarostraße auf eine Fahrspur zu reduzieren. Damit wird ein Weg für die Lange Bank aufgezeigt: Planung Straßenbahn kann es die Planung Umbau Bolongarostraße schieben, die kann dann nicht wegen eventueller Straßenbahn geplant werden.

    Einmal editiert, zuletzt von Condor ()

  • Ich tippe auf Variantenvergleich für eine Art Ringbahnlösung in Höchst im Einrichtungsbetrieb.


    Die Strab fährt von der Zuckschwerdtstraße über Kasinostraße, Dalbergstraße zum Bf Höchst. In der Gegenrichtung ab Bf Höchst über Leverkusener Straße und Bolongarostraße zurück nach Nied. Auf der gesamten Strecke wird damit nur ein Gleis benötigt*. Aufgrund des engen Straßenquerschnitt in Höchst nicht die schlechteste Variante.


    *Ausnahme vor dem Bf Höchst. Hier natürlich 2 oder 3 Haltestellengleise wie an jeder Endhaltestelle.

  • Wobei das eigentlich schon seit Jahrzehnten ein Vorschlag ist (u.a. auch eine Führung direkt am Bahndamm Zuckschwerdtstraße-> Kurve Kasinostraße (-> Kö).

    Die Endhaltestelle könnte auch auf dem jetzigen Parkplatz neben dem EG liegen.

  • [...] (u.a. auch eine Führung direkt am Bahndamm Zuckschwerdtstraße-> Kurve Kasinostraße (-> Kö). [...]

    Falls damit tatsächliche diesen Weg südlich der Bahngleise bzw. -trasse und nördlich der Häuserzeile gemeint ist: Auf diesem Weg kommen zwei zu Fuß Gehende gerade mal so aneinander vorbei. Für das Anlegen eines Tramgleises inkl. der Oberleitungsmasten müssten erst einmal die direkt angrenzenden Häuse abgerissen werden.

    Gruß, 420 281-8
    Jeder Mensch hat ein zweites Gesicht ...

  • Ich hätte da auch eine Idee: Richtung Höchst Bf über die Emmerich-Josef-Straße (Halte Königsteiner Straße und Marktplatz) und dann über die Ludwigshafener Straße (Halt Hostatostraße) zum Bf Höchst. Dort Schleife am Busbahnhof zurück über Leverkusener Straße (Halt Hostatosztraße und Hallenbad) und dann über die Bolongarostraße (Halt Schlossplatz, Königsteiner Straße/Mainberg und Bolongaropalast) zurück zur Bestandsstrecke. Dies würde eine Verlängerung Richtung Unterliederbach/MTZ ermöglichen, indem man wieder zurück zum Dalbergplatz über die Grünanlage mit Rasengleis fahren könnte und von dort durch die Bahnunterführung (eingleisig?) Königsteiner Straße alle Optionen hätte. Auch eine bessere Anbindung des umgebauten Klinikums wäre denkbar.

  • Falls damit tatsächliche diesen Weg südlich der Bahngleise bzw. -trasse und nördlich der Häuserzeile gemeint ist: Auf diesem Weg kommen zwei zu Fuß Gehende gerade mal so aneinander vorbei. Für das Anlegen eines Tramgleises inkl. der Oberleitungsmasten müssten erst einmal die direkt angrenzenden Häuse abgerissen werden.

    Das stand tatsächlich auch zur Debatte. Kann natürlich auch sein, das diese Route gewählt wurde, um einen Grund für die Nichtverwirklichung zu haben.

  • [...] Richtung Höchst Bf über die Emmerich-Josef-Straße [...]

    Es hat was, eine Tram entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung durch eine Einbahnstraße zu führen.

    Der Fahrbahnquerschnitt reicht nicht für ein Tramgleis und eine Fahrspur für alle anderen Fahrzeuge.

    Gruß, 420 281-8
    Jeder Mensch hat ein zweites Gesicht ...

  • Es wäre schon eine tolle Sache, wenn es noch einen Streckenast gäbe, unter der Bahnunterführung "ex Bahnhofsgaststätte, Landsberg Cafe" gen Norden über die Königsteiner Straße. Kurzer Tunnel bis zu Galeria Kaufhof im MTZ. Dann könnte man vielleicht das E-Scooter Problem mit lösen.

    Was spricht gegen die Nutzung von Bus 253 ab Höchst Bf Richtung Königstein?

    Gruß, 420 281-8
    Jeder Mensch hat ein zweites Gesicht ...

  • Es hat was, eine Tram entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung durch eine Einbahnstraße zu führen.

    Der Fahrbahnquerschnitt reicht nicht für ein Tramgleis und eine Fahrspur für alle anderen Fahrzeuge.

    Das passt schon, das ist die aktuelle Verkehrsführung. Zum Andreasplatz ist die Emmerich-Josef-Straße in zwei aufeinander zulaufende Einbahnstraße geteilt, Ablauf durch die Kasinostraße in entgegengesetze Fahrtrichtungen.


    Generell werden separate Gleise in Höchst schwierig zu realisieren sein.

    Einmal editiert, zuletzt von Condor ()

  • Es hat was, eine Tram entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung durch eine Einbahnstraße zu führen.

    Der Fahrbahnquerschnitt reicht nicht für ein Tramgleis und eine Fahrspur für alle anderen Fahrzeuge.

    Ich überlege gerade, ob ich sowas schonmal irgendwo gesehen habe. Aber ohne Tee bin ich noch nicht so richtig wach. :)


    Mit der Fahrtrichtung bei durchaus schmalen Querschnitten gibt es genügend Beispiele. So als Muster für neuere Anlagen hier was aus Nizza. Ansonsten wäre Féronstrée in Lüttich vielleicht ein Kandidat. Aber ich meine, da hat man mit dem Bau der Strecke auch die Straße verkehrsberuhigt, so dass dies keine wirkliche Einbahnstraße mehr ist.

  • Einbahnstrassenregelungen kann man auch unkehren - werden zwar einige Autofahrer jammern

    nützt halt nur nix.

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  • Falls damit tatsächliche diesen Weg südlich der Bahngleise bzw. -trasse und nördlich der Häuserzeile gemeint ist: Auf diesem Weg kommen zwei zu Fuß Gehende gerade mal so aneinander vorbei. Für das Anlegen eines Tramgleises inkl. der Oberleitungsmasten müssten erst einmal die direkt angrenzenden Häuser abgerissen werden.

    Dieser Weg war ja sogar in den 50er Jahren schon zu eng für die Tram.


    Die aktuellen Vorschläge basieren doch alle auf Unterquerung der Bahnlinie und Halt am zukünftigen RTWgleis an der Nordseite des Bahnhofs.
    Eine Schleife ist ja nicht mehr nötig in F.

    Grüße ins Forum :saint:

  • Dieser Weg war ja sogar in den 50er Jahren schon zu eng für die Tram.

    Die Idee, die vor mehreren Jahren zur Diskussion gestellt war, basierte ja auf dem (Teil-)abriss der blockierenden Häuser zwecks Durchstich zur Kasinostraße als Begradigung der Streckenführung für Autoverkehr und als "Nebeneffekt" auch Trambahn. Wurde anscheinend nie ernsthaft verfolgt oder als zu teuer verworfen, wer weiß...