Linie 103: Haltestelle Riederhöfe

  • Hallo zusammen,


    ich hätte gerne mal eure Meinung zu einem Halt der Linie 103 an den Riederhöfen gewusst.


    Persönlich sehe ich das so:


    Macht es Sinn? Ja, den es schafft eine zusätzliche Umstiegsmöglichkeit zur Linie 11 Richtung Ostbahnhof und Co. sowie eine bessere Ereichbarkeit Offenbachs. Umgekehrt spart sich der Offenbacher auch den Umweg über die Ostendstraße oder Konstablerwache.
    Gut zu nutzen bei einer Störung der S-Bahn.
    Auch wäre es eine Alternative bei einer Störung der Straßenbahn wenn es, mal wieder, zu einem Fremdunfall oder Eigenunfall im Bereich des Ratsweges kommt und die 12 an der Eissporthalle gekappt wird.


    Wo kann es Probleme geben? Ganz klar beim Thema Autoverkehr und den damit verbunden Stau in erster Linie. Zweitens braucht man auch evtl. noch einen weiteren Kurs auf der Linie wenn der Bus die Nachtbushaltestelle Riederhöfe Richutng Konstablerwache anfahren würde und da stellt sich die Frage der Finanzierung. Definitv würde man mehr Wendezeit am Prüfling benötigen.


    Wie kann man es realisieren? Da kann es mehrere Varianten geben: Die Erste wäre die Schleifenfahrt in beiden Richtungen über die Hanauer (Von Offenbach kommend Ratswegkreisel links, dann bis zur Nachtbushaltestelle Riederhöfe vor der Zentralen Infrastrukturwerkstatt, dann linke Spur und Wendefahrt an der Kreuzung Intzestraße wieder zum Ratswegkreisel und weiter auf dem Linienweg nach Bornheim.). In der Gegenrichtung das Selbe.
    Zweite Möglichkeit: Neue Haltestellen einrichten direkt am Ratswegkreisel. Diese Variante spart halt die Extrafahrt.

  • Zweite Möglichkeit: Neue Haltestellen einrichten direkt am Ratswegkreisel. Diese Variante spart halt die Extrafahrt.


    Das war schon vor Jahren mein Gedanke, habe ich aber als nicht realisierbar angesehen. Bei dem Verkehr(sfluss) um den Kreisel auf der Fahrbahn noch eine Haltestelle auf der Brücke einzurichten, halte ich für mutig.


    Die Variante mit der Nachtbushaltestelle bedeutet, dass der Bus pro Richtung zweimal im Stau steht (denke ich).

    I apologize for any inconvenience.

  • Zweite Möglichkeit: Neue Haltestellen einrichten direkt am Ratswegkreisel. Diese Variante spart halt die Extrafahrt.

    Finde die Variante hätte durchaus Charme. Auch Umstieg von der 12 in Richtung Schwedlerstraße, Osthafenplatz wäre wesentlich angenehmer.

  • Die Variante mit der Nachtbushaltestelle bedeutet, dass der Bus pro Richtung zweimal im Stau steht (denke ich).


    Was diese Variante definitiv ausschließt, denn während der Rush-hour sind die Verspätungen ja schon mit nur einmaligen Quälen durch den Stau schlimm genug.


    Gegen die von @Aarali eingezeichneten Haltstellen spricht die Lage mitten in bzw. so kurz hinter der Kreuzung, dass nachfolgender Verkehr zwingend im Kreuzungsbereich anhalten muss und so die Querverbindungen blockiert. (In Fahrtrichtung Süden benötigte der Bus mit dieser Haltestellenlage außerdem beidseitig Türen.)


    Wäre eine Umsteigestation mit Haltestellen in alle Fahrtichtungen vielleicht im Innern des Kreisverkehrs realisierbar? Dann würde der 103er eben dort auch über die (ohnehin befestigte) Straßenbahntrasse geführt. Ich kann nicht einschätzen, ob Flächen genügen würden, um dort ausreichende Längen und Breiten für Bahnsteige zu erhalten. Vorteil wäre natürlich: Fahrgäste könnten komplett ohne Queren der IV-Fahrbahnen umsteigen. Auch die Umsteigebeziehung 11/12 würde dadurch verbessert.

  • Zum Thema "Lage der Haltestelle":


    Da wäre ich für eine Schleifenfahrt und Bedienung der Nachtbushaltestelle (auch wenn die Verspätung dann astronomisch wäre oder man plant gleich entsprechende Fahrzeit ein). Eine Haltestelle direkt am Ratswegkreisel wäre unattraktiv, da der Weg bis zur Straßenbahnhaltestelle dann sehr lang ist und noch dazu durch den nicht gerade einladenden Tunnel führt. Außerdem dürfte die verkehrstechnisch ziemlich problematisch liegen.



    Zur Frage "Soll der 103 da halten?":


    Meine Antwort wäre: Nein. Fahrgäste, die in die Innenstadt wollen, steigen ohnehin an der Eissporthalle in die U7 oder in Bornheim Mitte in die U4 um. Das geht schneller als ab Riederhöfe mit der 11. Wer nach Fechenheim will, steigt an der Eissporthalle in die 12 um; ein Umstieg zur 11 wäre zwar ein paar Minuten schneller und führt bis zur Schießhüttenstraße, ich weiß aber nicht, ob das die 103-Ehrenrunde unbedingt rechtfertigt.
    Für die westliche Hanauer Landstraße und den Ostbahnhof wäre es interessant, da hätte ich aber eher die Idee einer neuen Buslinie von Kaiserlei (oder weiter in Offenbach) über Gerbermühle/Osthafenbrücke zum Ostbahnhof wie damals der S-Bahn-SEV. Diese würde den Ratswegkreisel-Stau umfahren.


    Das Attraktive am 103 ist ja die schnelle Verbindung von Offenbach nach Bornheim, mit der extra-Schleifenfahrt braucht er dann gerade Richtung Bornheim mind. 10 Min. länger und wird somit unattraktiver.

    Viele Grüße, vöv2000

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  • Für die westliche Hanauer Landstraße und den Ostbahnhof wäre es interessant, da hätte ich aber eher die Idee einer neuen Buslinie von Kaiserlei (oder weiter in Offenbach) über Gerbermühle/Osthafenbrücke zum Ostbahnhof wie damals der S-Bahn-SEV. Diese würde den Ratswegkreisel-Stau umfahren.

    Als ich neulich im Bus 31 saß, kam mir der Gedanke: Warum wird die Osthafenlinie nicht für einen solchen Zweck erweitert?


    Man müsste die heutige Linie nur teilweise umdrehen und von Stau-Bereichen fernhalten: Der Bus könnte von U Zoo über die Hanauer Landstraße fahren bis Schwedlerstraße, dann über Lindleystraße (um dem Stau auf der Hanauer zu entgehen), Intze- und Franziussstraße, via Osthafenbrücke und Gerbermühle zur S Kaiserlei. Rückfahrt gleiche Route mit dem heutigen Schlenker via S Ostendstraße und möglichst ebenfalls ohne Pause am Zoo, damit S Ostendstraße auch gut nutzbar ist für Fahrgäste in Richtung Osthafen.


    So wären Osthafen und Hanauer Landstraße zusätzlich direkt mit Kaiserlei verbunden, ohne durch das Ratswegkreisel-Chaos zu müssen. Zusätzlich kann diese Linie auf dem Abschnitt Ostendstraße<>Schwedlerstraße als Entlastung für die hier ja oft übervolle 11 dienen. (Zudem erhielte die Gerbermühle wieder eine Anbindung auch an Wochentagen, aber das wäre nur "Beifang".)


    Vielleicht ließe sich eine solche Linie ja auch mit einer Offenbacher Linie verknüpfen, die am Kaiserlei endet? Das ergäbe sicher weitere interessante Direktverbindungen.

  • Mischbetrieb ICB- OVB würde mir gefallen. Nur glaube geht das nicht wegen der ICB Direktvergabe.

    Ich denke mal, dass ist nicht unbedingt ein K.O.-Kriterium.


    Zunächst mal müsste die Zuständigkeit einer solchen Linie geklärt werden, also traffiQ (bei Verlängerung des 31) oder NiO (bei Verlängerung des 108 z. B.).

    Dann müsste die Kursaufteilung geklärt werden, also z. B. 4 Kurse traffiQ und 4 Kurse NiO (evtl. mit Linienübergang 31 <-> 108). Diese müssten bei bereits bestehenden Linien dann einem Bündel zugeordnet werden, auf Seiten traffiQ wäre das ja Bündel D und damit ICB. Ansonsten müsste ausgeschrieben werden.

    Kann mir nicht vorstellen, dass es da keine gesetzlichen Möglichkeiten gibt. In WI/Mainz gibt es ja z. B. die Linie 6, welche von ESWE + MVG gemeinsam betrieben und gefahren wird und AFAIK haben beide Betriebe ja bereits eine Ausschreibung hinter sich, die jeweils mit der Direktvergabe endete.

    Viele Grüße, vöv2000

  • Wieso eigentlich Stau auf der Hanauer? Könnte der 31 nicht auch einfach den separaten Tram-Bereich benutzen oder wäre das zu eng?