HEAG mobilo überlegt offenbar ernsthaft die Abschaffung der Schnelllinie 6

  • Die Linie 6 hatte bereits am 16. April 1998 ihre Atraktivität verloren, als mit dem ersten Betriebstag des ST 13 der Fahrscheinverkauf durch den Straßenbahn-Fahrer abgeschafft wurde.

    Und das der HEAG (bzw. Stadt Darmstadt) 4 Minuten für die Fahrgäste im Grunde genommen sch...egal ist, zeigt die Buslinie H seit dem 1. Oktober 2002 mit der sinnlosen Schleife über den Hauptbahnhof auf ihren Weg aus der Stadt zur Heimstättensiedlung - und das obwohl die Kreuzung Berliner Allee/Goebel-/Rheinstraße angeblich ach so sehr überlaufen ist.

    Viele Grüße aus Darmstadt - Jörg "Baertram" D.
    RMV senkt die Preise? - Eher fährt unser Tw 37 aus eigener Kraft von Wixhausen nach Leimen.
    Der Bergstraße gibt man 4 Minuten - der Heimstättensiedlung werden sie genommen. Waren das noch Zeiten, als der "H-Bus" von der (Fach-)Hochschule zur Berliner Allee nur 2 Minuten brauchte.

    2 Mal editiert, zuletzt von Baertram ()

  • Ich finde den H-Bus vor dem Hauptbahnhof praktisch. Habe ich schon oft benutzt (beide Fahrtrichtungen). Dass die Linie F auf der Westseite fährt, kann ich wegen der hohen Belastung auf der Ostseite nachvollziehen, habe aber bisher nie Lust gehabt, mich darum zu kümmern, ob es situationsbedingt besser sein könnte, auf die Westseite zu gehen. So ignoriere ich das Angebot der Linie F einfach beim Einsteigen am Hauptbahnhof. Aus Richtung Innenstadt nutze ich natürlich auch mal die Linie F zum Hauptbahnhof.

    Vollkommen Großartiges Forum

  • Selbst wenn es einen Aufschrei der Nutzer geben sollte, ist es auch in den Fraktionen angekommen, dass die Linie 6 so nicht mehr zu halten ist. Es gibt einen zusätzlichen Halt an der Marienhöhe, die Vorrangschaltungen sind nahezu aufgehoben, was soll die Durchfahrt an vier Haltestellen noch bringen? Die Haltestelle Marienplatz kommt mit dem Baubeginn des neuen Wohnquartiers dort. Die Schnelllinie ist so nicht mehr zu betreiben, es passt nicht mehr. Im Übrigen ist jetzt schon absehbar, wie viele Leute stehen bleiben, die die Linie nicht benutzen können, weil sie eben an der Marienhöhe aussteigen wollen. Dies führt regelmäßig zu einer überfüllten Linie 7, die ja auch in Zukunft als Verstärker zur Linie 6 weiter fahren wird.

  • Was ist eigentlich mit diesem Satz genau

    Zitat

    ...eine Bedienung der Linie 4 von Kranichstein nach Griesheim auch an Sonn- und Feiertagen.

    gemeint?


    Will man ernsthaft an Sonn- und Feiertagen im 7,5 Minuten-Takt nach Kranichstein und Griesheim fahren?

  • Nein, man bietet beiden Stadtteilen die direkte Anbindung zum Hauptbahnhof und fährt vom Btor. zum Hauptbahnhof die Linie 2

    Wie bitte? Griesheim und Kranichstein ohne Tram-Direktanbindung zum Luisenplatz, also über Bismarckstraße? Was soll der Quatsch? Die 2 fährt zudem bald zur Lichtwiese.

  • Selbst wenn es einen Aufschrei der Nutzer geben sollte, ist es auch in den Fraktionen angekommen, dass die Linie 6 so nicht mehr zu halten ist. Es gibt einen zusätzlichen Halt an der Marienhöhe, die Vorrangschaltungen sind nahezu aufgehoben, was soll die Durchfahrt an vier Haltestellen noch bringen? Die Haltestelle Marienplatz kommt mit dem Baubeginn des neuen Wohnquartiers dort. Die Schnelllinie ist so nicht mehr zu betreiben, es passt nicht mehr. Im Übrigen ist jetzt schon absehbar, wie viele Leute stehen bleiben, die die Linie nicht benutzen können, weil sie eben an der Marienhöhe aussteigen wollen. Dies führt regelmäßig zu einer überfüllten Linie 7, die ja auch in Zukunft als Verstärker zur Linie 6 weiter fahren wird.

    Ich kann die Behauptungen so nicht nachvollziehen. Die 6 fährt heute Luisenplatz - Eberstadt Wartehalle in 10 Minuten, während die 7 16 Minuten benötigt. In der anderen Richtung sind es 11 Minuten für die 6 und 16 Minuten für die 7. Man hat also einen echten Zeitvorteil und ich bekomme von vielen Fahrgästen mit, wie toll sie doch die Schnelllinie 6 finden. Das wird in Gesprächen immer wieder geäußert.

    Die 6 fährt aktuell an acht Haltestellen durch. Nicht nur an vier. Selbst wenn man in Zukunft noch an der Marienhöhen halten sollte, wären es immer noch sieben. Momentan wird die Haltestelle Marienhöhe vor allem von Flüchtlingen genutzt, die noch in den Kasernen an der Marienhöhe wohnen. Das soll sich ja in Zukunft ändern, die Kasernen in Wohngebiete umgewandelt und die Linie 3 bis zur Marienhöhe verlängert werden.

    Und dass jetzt überall die Vorrangschaltungen aufgehoben wurden, kann ich auch nicht nachvollziehen. An den Linien nach Eberstadt habe ich da keinen Unterschied zu früher wahrgenommen. Natürlich könnte man hier noch Verbesserungen vornehmen. Das würde ich mir auf alle Fälle wünschen. Beispielsweise wenn eine Straßenbahn gerade entgegengekommen ist, sollte die Vorrangschaltung länger aktiv bleiben.

  • Ich weiß nicht was der Echo da mal wieder fabriziert hat. Posaunt einen Satz hinaus, der jeden verdutzt da stehen lässt, da er so eigentlich überhaupt keinen Sinn gibt. Beim Echo scheint diesen Satz keiner hinterfragt zu haben, traurig.


    Laut dem letzten Entwurf des Nahverkehrsplans, der online verfügbar ist (November 2018), fährt die Linie 4 überhaupt nicht mehr nach Kranichstein. Alleine schon deswegen gibt der Satz keinen Sinn. Außerdem gibt es, wie hier bereits gesagt wurde, keinen Sinn, Griesheim und Kranichstein am Wochenende im 7,5 Minuten Takt anzubinden. Die Linie 9 muss weiterhin fahren, da sie die einzige Linie sein wird, die zum Böllenfalltor fährt, und Griesheim an den Luisenplatz anbindet. Und warum wird nur von Sonn- und Feiertags gesprochen? Was ist mit Samstag? Leider macht der oben genannte Entwurf des Nahverkehrsplans keinerlei Aussagen zu den Planungen für den Wochenendverkehr, da muss man wohl auf die Veröffentlichung der finalen Version des Nahverkehrsplans warten. Vom Echo erwarte ich zumindest keine genaueren Informationen dazu...


    Ich sehe am Wochenende keinen wirklich Änderungsbedarf bezüglich der fahrenden Linien. Lediglich Samstag abends sowie Sonntag mittags würde ich mir ein späteres Ende bzw. einen früheren Beginn des 15 Minuten Taktes auf den wichtigsten Linien wünschen, da zu diesen Zeiten die Busse und Bahnen doch teils sehr voll sind.


    Nein, man bietet beiden Stadtteilen die direkte Anbindung zum Hauptbahnhof und fährt vom Btor. zum Hauptbahnhof die Linie 2

    Die Linie 2 wird zur Lichtwiese fahren, nicht mehr zum Böllenfalltor. Außerdem soll die Linie 2 nur Montags-Freitags außerhalb der Schul- und Semesterferien fahren.

    Einmal editiert, zuletzt von drivr7 ()

  • stimmt es sind dann nur noch vier im Schnellfahrabschnitt. Durch die geänderte Verkehrsführung in der Heidelberger Straße kommt es wegen des verzögerten Ablaufs zu Störhalten, an denen die Schnelllinie durchfahren soll. Das ganze Konzept passt nicht mehr. Die Verschlechterungen bei den Signalisierungen sind in der Tat politisch gewollt, allerdings sind die Wendezeiten so knapp bemessen, dass ein Ausgleich oft nicht möglich ist. Der Halt an der Marienhöhe und Lincoln-Siedlung kommt, auch politisch gewollt, klar wenn da jetzt Wohnraum für 3500 Menschen entsteht, der eine Anbindung an den ÖPNV und Car-Sharing vorsieht. Ob die Linie 3 da hin fährt ist noch offen, da auch hier NKU keine Bezuschussung zulässt. Evtl endet die Linie 3 in der Cambrai-Fritsch-Kaserne. Die Linie 7 kann jetzt schon häufig die Last nicht mehr tragen. Der derzeit gefahrene Fahrplan stammt von 2004. Eine durchgehende Verbindung im 15 Minutentakt, mit Halt an allen Haltestellen ist eine Angebotsverbesserung. Die Linie 7 bleibt ebenfalls. Ja die Linie 6 war ein Top-Angebot, aber leider spielt der ÖPNV politisch keine ganz so große Rolle mehr. Auch wenn man es vielleicht nicht so empfindet, die Pünktlichkeit ging von über 93% auf knapp 80% zurück. Auf allen Straßenbahnlinien. Lediglich die Linie 9 in Griesheim wird nach wie vor bevorzugt bedient.

  • Auf der Dadina Verbandsversammlung wurde auf Antrag der SPD die Beibehaltung der Schnelllinie 6 beschlossen. Ob damit auch die Halte an der Marienhöhe und Lincolnsiedlung vom Tisch sind, ist eine andere Sache. Kann mir aber vorstellen, dass dies nun sensibel überdacht werden muss. Die Grünen haben übrigens komplett für die Abschaffung gestimmt.


    Zwingend erforderlich wäre es dann aber auch, das Thema LSA Vorrangschaltungen politisch zu überdenken.

  • Man könnte ja die 7 im 10 Minuten Takt fahren und dazwischen die 6 weiter als Schnellinie im 30er Takt (nur bis Schleife Merck).

    In der HVZ dann jede 3te 7 nach Alsbach für einen 15er Takt südlich von Frankenstein.

    Streichen könnte man dann auf der 6 auch wieder den Halt 'Nordbahnhof.

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  • Laut heutigem Echo-Artikel soll sie wohl doch eingestellt werden.


    Passt wunderbar in die Darmstädter ÖPNV-Landschaft. Dadina beschließt etwas und Dienstleister HEAG macht es am Ende doch anders?


    Ich hänge nicht an der Linie und erachte sie ohnehin für Haltestellen der Innenstadt als überholt, aber dieses Hin und Her ist doch mehr als merkwürdig.

  • Meiner Meinung sollte man Leute entlassen, die solche Vorschläge bringen. Den ÖPNV macht man nicht attraktiver, indem man ihn verlangsamt. Die Schnelllinie 6 ist für viele ein Hauptgrund zwischen Darmstadt und Eberstadt die Straßenbahn zu nutzen. Das ist einfach nicht wegzudiskutieren. In dem Artikel wird mit Lügen (neudeutsch: Fake-News) argumentiert. So wird die schlechte Pünktlichkeit vorgeschoben. Als häufiger Nutzer der Linie 6 kann ich das so nicht nachvollziehen. Natürlich kommen Verspätungen vor und wenn sich dann z.B. auf dem Weg nach Eberstadt noch die Linie 1 dazwischen schiebt, so kommt es zu weiteren Verspätungen. Trotzdem möchte ich die Linie 6 nicht missen. In den aller meisten Fällen klappt die Fahrt aber ohne Probleme und man ist deutlich zügiger unterwegs.

    Im Artikel wird z.B. behauptet "Zwischen Bessunger Straße und Rhein/Neckarstrasse vespätet sich die Schnelle 6 um mehr als 4 Minuten". Wie soll das bitte schön gehen? Selbst wenn die 6 auf diesem Abschnitt von einer 1 oder 7 ausgebremst wird, so kann das höchstens 2 Minuten ausmachen. Das ist auf dem Abschnitt die Fahrtzeit-Differenz zwischen der 6 und der anderen Linien.

    Weiteres Zitat: "Die Linie 6 wird eingestampft und fährt nicht unter altem Namen mit ihrem schlechten Image einfach weiter."

    Wer sagt denn, das die Linie 6 ein schlechtes Image hat. Ich kenne nur Leute, die der Linie 6 ein gutes Image ausstellen würden. Ich würde behaupten die Linie 6 ist die Linie mit dem besten Image in Darmstadt. Aber: Es wird halt einfach mal etwas behauptet.

    Donald Trump wäre sicherlich Stolz auf solche Typen: "Great Guys!"

    Dazu wurden dann Ausweitungen der Fahrtzeiten in Aussicht gestellt - auch zwischen Eberstadt und Alsbach - und diese mit dem Linienumbau verknüpft. Konkret: Linie 8 bis 22 Uhr bis Alsbach im 15 Minuten Takt.

    Weiter Linieänderungen:

    Linie 4 fährt von Arheilgen über den Willy-Brandt-Platz-Bismarkstrasse zum Hauptbahnhof und nach Griesheim. Nicht mehr über den Luisenplatz

    Linie 7 fährt ab Eberstadt über Luisenplatz nach Kranichstein.

    Linie 8: Wie bisher

    Einmal editiert, zuletzt von Chris26 ()

  • Das ganze Konzept soll wohl so aussehen wie ich es verstanden habe:


    1 Hbf - Rheinstr - Eberstadt (30)

    2 Hbf - Rheinstr - Lichtwiese (15)

    3 Hbf - Bismarckstr - Ludwigshöhe (15)

    4 Arheilgen - Bismarckstr - Griesheim (15)

    5 Kranichstein - Rheinstr - Hbf (15)

    7 Kranichstein - Lui(*) - Eberstadt (15)

    8 Arheilgen - Lui - Alsbach (15)

    9 Griesheim - Rheinstr - Böllenfalltor (15)


    (*) im Artikel wird auch die Variante "- Bismarckstr - Hbf - Rheinstr -" in einem Satz angeboten - war in einem früheren Artikel dazu nicht so


    Überzugt hat es mich nicht - Von Arheilgen kommt man dadurch nur noch alle 15 Min direkt zum Luisenplatz....


    Für eine besseren Takt durch die Bismarckstr sollte man tagsüber die 3 oder den K zeitlich verlegen, sowie den H dort

    entlang führen, damit das Blockgefahre am Hbf entfällt und dieser in beiden Richtungen vor dem Haupteingang hält.

    Dann bietet sich das WBP als Umstieg von Arheilgen her gut an.

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    3 Mal editiert, zuletzt von Darkside ()

  • Im Artikel steht auch, dass die Kombination aus den Linien 1, 7 und 8 zwischen 4 und 22 Uhr einen 7,5 Minuten-Takt zwischen Rhein-Neckarstr und Eberstadt bieten soll. Das würde dafür sprechen, dass die Linie 7 nur im 30 Minuten Takt fährt. Immer 15 Minuten nach der 1. Vielleicht fährt die 5 dafür öfter.

    In jedem Fall wäre es eine Verschlechterung der Taktung auf der Verbindung Luisenplatz-Eberstadt. Aber wahrscheinlich geht man davon aus, dass die Fahrgastzahlen nach der Einstellung der 6 eh zurückgehen.X(

    2 Mal editiert, zuletzt von Chris26 ()

  • Den Linientausch zwischen 4 und 7 finde ich grundsätzlich gut, das schafft neue Relationen ohne Umsteigen. Es könnte allerdings tatsächlich für die Arheilger ein Problem darstellen, nur noch alle 15 Minuten in die Stadtmitte zu gelangen. Hier würde ich zumindest in den Spitzenzeiten den Takt verkürzen. Man könnte hierzu die Linie 2 nehmen: Zum Hbf. fahren noch genug andere Linien und Busse.

  • Den Linientausch zwischen 4 und 7 finde ich grundsätzlich gut, das schafft neue Relationen ohne Umsteigen. Es könnte allerdings tatsächlich für die Arheilger ein Problem darstellen, nur noch alle 15 Minuten in die Stadtmitte zu gelangen. Hier würde ich zumindest in den Spitzenzeiten den Takt verkürzen. Man könnte hierzu die Linie 2 nehmen: Zum Hbf. fahren noch genug andere Linien und Busse.

    Die Studenten wollen aber von der Lichtwiese eher zum Hbf als nach Arheiligen...

  • Die Verspätung der SL 6 zwischen Bessungen und Stadtmitte ist in meinen Augen eher auf dem Abschnitt ab der Landskronstraße zu sehen: seit der Umgestaltung der Heidelberger Straße stehen die Züge in der Tat in der HVZ öfters im Rückstau VOR der Haltestelle Bessunger Straße, u. a. auch, weil die Autos am "rot"-zeigenden Voranzeiger stehen bleiben müssen, der eigentlich dafür gedacht ist die Haltestelle autofrei zu halten, NACHDEM die Tram eingefahren sein sollte.

    Jakkeline, nich den Marzel mit die Schüppe auf'n Kopp kloppen!
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    Freundliche Grüße!