„Nie mehr Bahnhof verstehen!“ Innovatives Audiosystem von HOLOPLOT wird im Frankfurter Hauptbahnhof Gleis 103/104 getestet

  • Quelle: Presseinformation Deutsche Bahn

  • Ich weiss nicht ob es so sinnvoll ist an einem Gleispärchen gleisselektiv Ansagen zu machen, wenn
    die Gleise der Betriebslage abhängig gerne flexibel genutzt werden.
    Es ist sicherlich schön, wenn man nur auf der Seite von Gleis 103 die Durchsage "S-Bahn nach
    Bad Soden fährt ein" hört :D


    Was man aber damit machen kann....eine Anlage einzubauen die dicht an der Bahnsteigkante
    einen leicht unangenehmen Pfeifton produziert - könnte für disziplinierteres Verhalten führen.
    (aber sicherlich zu Beschwerden von Personen denen eine Verhaltensänderung zu kompliziert ist)


    -im Türbereich lichtschrankenblockierende Personen hören diesen
    -mobilfonnutzende Personen erfreuen ihren Gesprächspartner beim Telefonat wenn sie gedankenlos umherlaufen
    etc


    :)

    In god (an invention by mankind) we trust - on earth we don't


    Sincerly yours, NSA
    powered by US government

  • Neu ist die Technik ja nicht. Stichwort "Intellivox". Solche Systeme werden schon seit mindestens 15 Jahren bei schwieriger Akustik wie in Kathedralen, Stadien usw. eingesetzt. Neu ist nur der Einsatz am Bahnsteig.

  • Wobei dort eigentlich die Ansagen okay waren bzw in den Tunnelstation sind.
    Wo es nötig ist, also den normalen Haltestellen, dort würden funktionierende Lautsprecher schon mal helfen, sofern überhaupt Ansagen rechtzeitig kommen.

  • Ich weiss nicht ob es so sinnvoll ist an einem Gleispärchen gleisselektiv Ansagen zu machen, wenn
    die Gleise der Betriebslage abhängig gerne flexibel genutzt werden.
    Es ist sicherlich schön, wenn man nur auf der Seite von Gleis 103 die Durchsage "S-Bahn nach
    Bad Soden fährt ein" hört


    An Gleis 104 heißt es dann:
    In-for-ma-tion zu eSs 3 nach Bad Soden, Abfahrt ursprünglich 8:44 Uhr: Heute von Gleis 103, direkt gegenüber. Information to S three to Bad Soden, departure 8:44: today from platform 103, direct opposite. We apology for any incommodiance.
    Simple Lösung, oder? :P:D:rolleyes::whistling:

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  • Hallo.


    We apology for any incommodiance

    .
    May I please correct your sentence: We apology for any inconvenience. ;)


    Abgesehen davon, habe ich am gestrigen Donnerstag auch nur bei Gleiswechseln deutlichere Ansagen als vorher gehört. Dies lag aber auch an einer am Gleis 103 gestört wartenden S2 (16:07 nach Niedernhausen) mit starker Geräuschentwicklung am Bahnsteig. Die Standardansagen über das Abfahrtsgleis waren am Gleis 103 daher nicht zu hören, nur am Gleis 104. Der Gleiswechsel wurde nur einmal angesagt. An der DFI stand anfangs lapidar "Achtung Zugfahrten". Fahrgäste, die abgelenkt waren (Kopfhörer, Handys, quengelnde Kinder usw.), warteten weiter an Gleis 103 und verpassten die folgende S1.


    Erst nach Abfahrt der S2 in die Abstellung wurden die Ansagen klarer.


    Grüße ins Forum
    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

  • "We apologize for the inconvenience."
    Wenn klugscheißen, dann richtig..;)


    Bloderweise steige ich nie am Hbf in die S-Bahn, daher erlebe ich das System wohl erst falls es großflächig eingesetzt wird.

    Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

  • Hallo.


    Wo er recht hat, hat er recht. :)


    Die VGF zeigt, wie Ansagen deutlich erfolgen können, insbesondere auf den Stadtbahnstrecken (C-Strecke!), wo die Ansagen ohne Presserummel wesentlich verbessert wurden.


    Grü§e ins Forum
    Helmut

    You'll Never Ride Alone.

  • Auf der C-Strecke hat es mich auch positiv überrascht. Zumal man dort tatsächlich wieder auf eine menschliche Stimme gesetzt hat, statt Petra zu klonen.

    Dank Petra werde ich zum Kunstkenner. Je öfter ich das Gebrabbel höre, desto mehr verstehe ich van Gogh.

  • Auf der C-Strecke hat es mich auch positiv überrascht. Zumal man dort tatsächlich wieder auf eine menschliche Stimme gesetzt hat, statt Petra zu klonen.


    Stimmt, ich war heute an der Konsti ebenfalls angenehm überrascht. Seit wann ist das so?
    Sauber Sach'! :thumbup:


    Was mich jetzt aber interessiert: Wie kam es zur (ungleich besseren) Konkurrenz für Petra?
    Werden psychische Schäden der betroffenen Fahrer ob des Gebrabbels neuerdings als Berufskrankheit anerkannt und hat die BG jetzt dazwischengehauen? Fragen über Fragen...

  • Auf der C-Strecke ist das wohl seit Fahrplanwechsel so und zwar wahrscheinlich aus einem ganz simplen Grund: U6 und U7 haben ja die Endstationen getauscht, also mussten auch die Ansagen neu besprochen werden.


    Ich wundere mich auch, warum man nicht Petra genommen hat, sondern extra wieder jemanden engagiert hat, was ja mehr Geld kostet (klingt natürlich aber viel besser als die künstliche Stimme).
    Zum Glück hat man auch die Fahrten Richtung Ostbf/Enkheim bzw. im Riederwald die U4 neu besprochen, sonst hätte man vielleicht verschiedene Stimmen am Bahnsteig.

    Viele Grüße, vöv2000

  • Ja das ist mir auch positiv aufgefallen.
    Kennt jemand den Hintergrund? ?(

    Auf der C-Strecke hat es mich auch positiv überrascht. Zumal man dort tatsächlich wieder auf eine menschliche Stimme gesetzt hat, statt Petra zu klonen.

  • Hallo.


    ich weiß nicht, ob die neue Ansagetechnik folgende Ansagenänderung verursacht hat:


    Bei den Ansagen fehlen jetzt die Abfahrtszeiten. Hieß es bisher "Gleis 104 Einfahrt: S3 nach Bad Soden, Abfahrt ursprünglich 18:44. Vorsicht bei der Einfahrt.", fehlt nun das "Abfahrt ursprünglich 18:44", egal ob mit oder ohne Verspätung. Dadurch sind die Ansagen prägnanter, aber auch für Jäger der 10-Minuten-Garantie-Erstattungsbeträge schwieriger zu interpretieren, da man sich bei der Antragstellung an die planmäßige Abfahrtszeit erinnern muss.


    Da die neuen Ansagen an allen Stationen "zeitlos" sind, kann es sich auch um eine generelle Ansagenänderung bei der "Blechelse" handeln.


    Grüße ins Forum
    Helmut

    You'll Never Ride Alone.


  • Letzte Woche ist mir außerdem aufgefallen, dass sowohl am Hauptbahnhof als auch an der Konstablerwache der englischsprachige Teil der Ansage weggelassen wurde. Dadurch waren die Ansagen deutlich kürzer und haben sich auch nicht mit den Ansagen der anderen Gleise überlagert. Ob das diese Woche noch der Fall ist, kann ich nicht sagen. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass das nicht dauerhaft bleiben wird, zumindest bei den Zügen Richtung Messe und Flughafen ist dieser Zusatz unumgänglich.

  • aber auch für Jäger der 10-Minuten-Garantie-Erstattungsbeträge schwieriger zu interpretieren, da man sich bei der Antragstellung an die planmäßige Abfahrtszeit erinnern muss.

    Wer wissen will, wie pünktlich die Fahrten sind, hat weiterhin vier Möglichkeiten dies zu überprüfen...:


    1. Möglichkeit: Live-Auskunft auf den Bildschirmen in den S-Bahnen.
    2. Möglichkeit: Fahrplanauskunft mit Livedaten im DB Navigator.
    3. Möglichkeit: Fahrplanauskunft mit Livedaten beim RMV.
    4. Möglichkeit: Fahrplanauskunft mit Livedaten in der Öffi-App für Android bzw. im ÖPNV Navigator für iPhone.


    Und was die Änderung der Ansagen angeht, so gab es mit dem Monatswechsel mehrere Änderungen, bis Donnerstag, 31.01. wurden die Abfahrtszeiten angesagt, seit Freitag, 01.02. ist es ohne.... 8|?(

    10.02.01-10.02.19: 18 Jahre U4 zur Messe und Bockenheimer Warte ;)
    11.04.15-11.04.19: Vierter Jahrestag U5-Wagen auf Linie U4 8)
    Seit 09.10.16: Endlich fährt der U5-Wagen auf allen Strecken (U1-U9) :thumbsup:

  • Wenn die Ohren weiterhin mit dieser Lautstärke bombardiert werden sollen, dann sind zwei Maßnahmen erforderlich:


    1. Reduzierung der Ansagen auf ein Mikromaß:


    +drii-düng* (die Melodie ist angenehm)
    Gleis (nur bei uneindeutigem Abfahrtsgleis)
    <Nummer> (nur bei uneindeutigem Abfahrtsgleis)
    <Linie> (Buchstabe(n) und Nummer)
    <Zielbahnhof>
    über (nur bei extrem wesentlichen Zwischenstationen wie Flughafen und Messe)
    <englsches Wort für die Zwischenstation> (nur bei extrem wesentlichen Zwischenstationen wie Flughafen und Messe)


    Beispiel für die kürzeste Ansage an der Hauptwache:
    +drii-düng* S1 Wiesbaden


    Beispiel für die längste Ansage am Hauptbahnhof unter der Annahme für das Wort "fair" bei Fahrten über Messe:
    +drii-düng* Gleis 103 S8 Wiesbaden über Airport


    2. Akustische Abschaltung des RIS:


    Keiner braucht die automatisierten pseudo-Realzeitinformationen für alle Linien, auf die eh kein großer Verlass ist. Wer sie lesen kann, kann jederzeit wegschauen. Wer nicht lesen kann, kann sich die TFN (neudeutsch für RIS: Traveller Fake News) auch über eine App vorlesen lassen. Zumindest habe ich das mal irgendwo gelesen).

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