Odenwaldbahn fit für die Zukunft machen

  • Nur, wenn dann ein TF meint, er müsse bereits am Vorsignal von Babenhausen die 40 km/h einhalten, obwohl man mit 60 km/h einfahren kann, geht eben die Zeit verloren.

    Ich vermute, dass man denen einbläut: "Siehst du Vr 2 oder ein grünes Blinklicht, bremse sofort auf 40 km/h ab!" Dass die Zielgeschwindigkeit erst ab dem folgenden Signal dann gilt, scheint eine Feinheit zu sein, die man ignoriert. Genau so wie den Fakt, dass Vr 2 nicht automatisch 40 km/h bedeutet...


    Seit es den Laden gibt rege ich mich darüber schon auf und seit der "Rail GmbH" ist es nur noch schlimmer geworden. Das werden die nie mehr lernen - fürchte ich.


    Man könnte eine gewisse Absicht unterstellen: Hat man bereits am Vorsignal die Zielgeschwindigkeit erreicht, kann bei der Überwachung der PZB-Bremskurve nicht mehr viel schief gehen. Damit vermeidet man aktiv eine Ursache von Zwangsbremsungen, welche eventuell auffallen könnten. Verspätungen hingegen sind hierzulande normal - "so ist halt die Bahn"...


    Wenn ich mich erinnere, wie flott damals zu meiner Kindheit noch die 211er mit den n-Wagen eingefahren sind - trotz Formsignalen usw. - es ist zum Heulen.

  • Zitat: "Gestern war es das gleiche Spiel, nur ohne Brötchen und Kaffee."


    ....also sind Brötchen & Kaffee schon mal nicht Schuld....

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    Einmal editiert, zuletzt von Darkside ()

  • Heute wurde ich wieder einmal schwer enttäuscht, […] Leider wartet die HLB nie […] Mich macht dieser Zustand sehr wütend, dass das jedes Mal so ein Lottospiel ist mit dem Anschluss

    Darf ich jetzt doch nochmal bescheiden danach fragen, was das mit der

    Zukunftstauglichkeit der Ourewaldbahn

    zu tun hat und inwiefern dies eine „sachlichst[e] eröter[ung]“ ist?

  • Möchte mich baeuchle doch einmal entschieden anschließen. Ich verfolge diesen Thread eigentlich mit Interesse, da mich interessiert ob und wie es um einen Ausbau der Odenwaldbahn, Streckenertüchtigung, Elektrifizierung oder was auch immer bestellt ist. Das ist das Thema dieses Threads, deswegen verfolge ich ihn.


    Wie der aktuelle Betreiber VIAS seinen Wagenpark instand hält, wie viele Motoren bei welchem Triebfahrzeug funktionieren, welche Anschlüsse regelmäßig verpasst werden und wo die Tf von VIAS herkommen hat mit dem erwogenen Infrastrukturausbau auf der Odenwaldbahn mit Verlaub herzlich wenig zu tun. Beim Fernbahntunnel diskutieren wir ja auch nicht, ob gestern in meinem ICE wieder das Klo verstopft war.


    So berechtigt eure Kritik an der aktuellen Betriebsqualität auf der Odenwaldbahn ist, sie wäre in einem anderen, eigenen Störungs-Thread bestimmt besser aufgehoben. Gibt's für die S-Bahn ja auch.

    2 Mal editiert, zuletzt von Henning H. ()

  • da mich interessiert ob und wie es um einen Ausbau der Odenwaldbahn, Streckenertüchtigung, Elektrifizierung oder was auch immer bestellt ist.

    Ok, ich verstehe. Das ist doch ein Bisschen was anderes. Um dem entgegenzuwirken und da die VIAS insichtlich der Verspätung ein Unikat ist, werde ich jetzt ein eigens für solche Fälle bestimmtes Thema eröffnen.

    Liebe Grüße


    André Hergert

  • Ich bin ja frei von Lästereien, aber wenn das Zugpersonal sich feiern lässt, dann hört bei mir der Spass auf. Schließlich ist auf dieser Strecke der Takt nicht so dicht, wie bei mir von Frankfurt-Höchst Richtung Frankfurt (M) Hbf und F-Konstablerwache. F-Höchst ist zweitgrößter Bahnhof in Frankfurt a. M. vor Frankfurt Süd und F-Flughafen. Grüße an das Forum Lgog

    25 Jahre Durchmesserlinie 11 Höchst/Zuckschwerdtstraße - Hauptbahnhof - Fechenheim/Schießhüttenstraße ab dem Sommerfahrplan 1991. -- Zehn Jahre Verkehrskreisel am Höchster Dalbergplatz 2007 - 2017 an der Königsteiner Straße. -- Bahnhof Frankfurt-Höchst seit 2016 barrierefrei mit fünf Aufzügen für neun Gleise : zweitgrößter Bahnhof in Frankfurt vor dem Südbahnhof. -- Dezember 2018 : der neue Busbahnhof am Bahnhof Höchst geht in Betrieb.

  • Man könnte wieder die alten Haltepunkte an der Strecke aufmachen.


    Zeilhard liegt zwar etwas abseits, aber eine Kombination aus Fahrradabstellplätzen und einem

    Omabus der zwischen Ort und Halt pendelt stelle ich mir praktikabel vor.

    Richen liegt direkt am Ort. Etzen-Gesäss dicht am Ort und dort kommt aus einem Seitental eine

    Strasse noch an die Strecke bei. Desweiteren Haltepunkte die mal Bahnhöfe waren wieder zu

    solchen aufwerten.

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  • Darksides Vorschlag lässt mich an das Karlsruher Modell denken: Umwandlung in eine Stadtbahn nach Karlsruher Vorbild, die Zweisystem-Stadtbahnen könnten die ganzen Regionalbahn-Kurse mit neuen Halten bedienen, die RE auch mit Stadtbahn oder mit Itino nur die größeren Halte.


    In Frankfurt könnten die dann auch in einem späteren Schritt ins Straßen- oder Stadtbahnnetz weitergeführt werden.

  • Darksides Vorschlag lässt mich an das Karlsruher Modell denken: Umwandlung in eine Stadtbahn nach Karlsruher Vorbild, die Zweisystem-Stadtbahnen könnten die ganzen Regionalbahn-Kurse mit neuen Halten bedienen, die RE auch mit Stadtbahn oder mit Itino nur die größeren Halte.


    In Frankfurt könnten die dann auch in einem späteren Schritt ins Straßen- oder Stadtbahnnetz weitergeführt werden.

    Oder man fährt ganz normale Züge statt teurer Zweisystemstadtbahnen? Und verzichtet darauf, die dicht belegten Rennstrecken zwischen Hanau und Frankfurt mit besseren Taxis zu verstopfen? Zweisystembahnen sind nicht die Antwort auf *jedes* Problem.

    fork handles

  • Zumindest am Beispiel der Strecke zwischen Karlsruhe und Heilbronn sind die Stadtbahnen bei mehr Halten schneller als früher die alten lokbespannten Züge, wohl wie früher auf dem "Rodgau-Express" mit V 100 bespannt. Die Itinos scheinen ja auch nicht gerade die spurtstärksten Fahrzeuge zu sein.


    Ob die Zweisystem-Stadbahnen dann in Hanau enden bzw. starten oder in Frankfurt, ist eine andere Frage. In der Vergangenheit sind sie ja auch schon genau auf der nordmainischen Strecke gefahren :), und genau dort steht ja auch bald eine eigene S-Bahn-Trasse zur Verfügung.

  • Zitat: "Zumindest am Beispiel der Strecke zwischen Karlsruhe und Heilbronn sind die Stadtbahnen bei mehr

    Halten schneller als früher die alten lokbespannten Züge,"


    Die Fahrt mit der S3 DA Hbf - F Hbf ist heute genauso lange wie die Fahrt früher mit den Wendezügen mit der E41

    gebraucht haben (Gewicht: 4 Silberlinge + Steuerwagen). Stadtbahnfahrzeuge habe ich aber da noch keine fahren

    sehen....

    Muss wohl noch andere Möglichkeiten geben.....

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  • Die Fahrt mit der S3 DA Hbf - F Hbf ist heute genauso lange wie die Fahrt früher mit den Wendezügen mit der E41

    gebraucht haben (Gewicht: 4 Silberlinge + Steuerwagen). Stadtbahnfahrzeuge habe ich aber da noch keine fahren

    sehen....

    Muss wohl noch andere Möglichkeiten geben.....

    Naja, im Falle der S3 sind aber nicht nur 8 zusätzliche Halte auf einer Strecke von nur 28 km hinzugekommen, sondern auch fast 4 km (ca. 14%) zusätzliche Strecke...

  • Ob die Zweisystem-Stadbahnen dann in Hanau enden bzw. starten oder in Frankfurt, ist eine andere Frage. In der Vergangenheit sind sie ja auch schon genau auf der nordmainischen Strecke gefahren

    Damals wollten manche Leute ein Regionalstadtbahnsystem mit Hanau als Zentrum einrichten. Das kann ich mir auf manchen Strecken auch viel besser vorstellen. Eine Linie aus Wiebelsbach über Hanau Hbf - Innenstadt - Nord weiter nach Friedberg? Warum nicht.

    fork handles

  • Damals wollten manche Leute ein Regionalstadtbahnsystem mit Hanau als Zentrum einrichten. Das kann ich mir auf manchen Strecken auch viel besser vorstellen. Eine Linie aus Wiebelsbach über Hanau Hbf - Innenstadt - Nord weiter nach Friedberg? Warum nicht.

    Wenn du uns auf einer Karte zeigst wo du (und wie - also ebenerdig oder niveaufrei) vom Bestandsschienennetz aus- und wieder einfädeln willst und wie der Hauptbahnhof und die Innenstadt selbst angebunden werden sollen, dann können wir sicherlich darüber diskutieren...

    Einmal editiert, zuletzt von Jojo ()

  • So interessant finde ich das Thema nicht. Es geht mir mehr darum, dass vor Jahren mal Vorschläge dazu gemacht wurden, und nur deshalb mal ein Zweisystemwagen hier war. Mangels Zweisystemnetz konnte der natürlich nur auf der Eisenbahn fahren. Die Route, die er dann nahm war wohl Hanau - Ffm Süd - Rüsselsheim. Das gibt es heute auch wieder, ganz ohne Zweisystem, mit normalen Zügen.

    fork handles

  • Die Itinos scheinen ja auch nicht gerade die spurtstärksten Fahrzeuge zu sein.

    Ich weiß, daß ich schon wieder böse/genervt klinge: Aber hast Du mir mal Gedanken darüber gemacht (oder im Forum lange genug mitgelesen), warum die Odenwaldbahn ein Fahrzeugproblem hat und man nicht mal eben einfach so andere Triebwagen zukaufen kann? Genau, weil die Industrie praktisch keine anderen Dieselfahrzeuge anbietet, die die Beschleunigungsleistung der Itino erreichen. Und dann kommst Du und erzählst ohne Nachdenken mal schnell das genaue Gegenteil...

  • Und dann kommst Du und erzählst ohne Nachdenken mal schnell das genaue Gegenteil...

    Er bezieht sich vermutlich auf den aktuellen Zustand, den er miterlebt. Da ist seine Aussage gar nicht mal so falsch. Wenn von sechs Antriebsanlagen im Zug nur vier betriebsbereit sind, bleibt nicht mehr viel von der "Spurtstärke" (die damals in jeder Pressemittelung so hoch gelobt wurde) über.


    Ich stimme dir aber zu: Als die Itinos noch neu waren, war das schon sagenhaft wie schnell die beschleunigen konnten. Da aber gleichzeitig mit der Betriebsübergabe die Kapazitätsprobleme anfingen, die nie gelöst wurden - bis Covid kam - verband nicht jeder so große Freude mit diesem Fahrzeug.