Regionaltangente West (PFA Süd_1)

  • Aber wie kommt die nordwärtsfahrende S-Bahn nach Forsthaus?

    Über diese bestehende Weiche wechselt die nordwärtsfahrende Bahn aus Langen für etwa 200 Meter ins Gegengleis bevor sie dann über eine neu zu bauende Weiche auf das neue Gleis 4 in Neu-Isenburg fährt.


    Ja dann gibt es dort einen Konflikt mit der S3/4(S6) nach Langen/DA, aber ich behaupte dieser ist vernachlässigbar.

    Abfahrtszeiten Richtung Langen/DA sollen zu den Minuten 7/22/37/52 sein und die RTW nach Norden soll um 14/44 fahren sind also weit genug auseinander um sich bei Verspätungen unter 5 Minuten nicht gegenseitig zu beeinflussen.

    Und sollte es dennoch Mal dazu kommen, dass beide Richtungen gleichzeitig durch diese 200 Meter Gleis fahren wollen, dann muss eben eine von beiden die 30 Sekunden abwarten bis der andere Zug durch ist.

    Regional-/Fern-/Güterverkehr gibt es ja auf den Gleisen nicht.

    Wo ist also das Problem?

  • Die RTW soll in Langen also auf der Westseite ein Stumpfgleis bekommen. In Buchschlag liegt das planfestgestellte Ende der RTW samt neuen Bahnsteig auf der Ostseite. Wo kommt südlich von Buchschlag das notwendige Überwerfungsbauwerk hin? Oder ist die Planung südlich von Neu-Isenburg bis Buchschlag obsolet und die RTW wird statt dessen über die S-Bahngleise von Neu-Isenburg nach Langen geführt. Sorry, aber ich bin gerade "lost"...

  • Also nachdem mit erzählt wurde, dass die planfestgestellte Variante, östlich der Fernbahn nach Langen verlängert, zu Problemen führen würde, weil es einen weiteren Zwangspunkt mit der Dreieichbahn gibt, finde ich befremdlich, dass 200 Meter Gegengleisfahrt voll ok sein sollen – noch dazu an einem Strecke, bei der sich Verspätungen in die Stammstrecke übertragen werden. Wir kreuzen dort neben der S-Bahn auch die südwärts fahrenden RTW-Linien – und zwar beide, wenn ich die Variante richtig verstehe.


    Von der Kreuzung gleicher Strecke in Langen ganz abgesehen.


    Und auch abgesehen davon, dass diese ominöse Weiche nach 200 Metern in Neu-Isenburg noch nicht geplant und demnach auch nicht Teil der Planfeststellung ist, für die es Baurecht gibt.


    Da ist einfach deutlich mehr zu klären als nur der Bahnsteige in Langen.

  • Oder ist die Planung südlich von Neu-Isenburg bis Buchschlag obsolet und die RTW wird statt dessen über die S-Bahngleise von Neu-Isenburg nach Langen geführt. Sorry, aber ich bin gerade "lost"...

    Richtig. Wenn es grünes Licht für diese Variante gibt, dann fallen alle Baumaßnahmen in Buchschlag weg.


    Also nachdem mit erzählt wurde, dass die planfestgestellte Variante, östlich der Fernbahn nach Langen verlängert, zu Problemen führen würde, weil es einen weiteren Zwangspunkt mit der Dreieichbahn gibt, finde ich befremdlich, dass 200 Meter Gegengleisfahrt voll ok sein sollen – noch dazu an einem Strecke, bei der sich Verspätungen in die Stammstrecke übertragen werden. Wir kreuzen dort neben der S-Bahn auch die südwärts fahrenden RTW-Linien – und zwar beide, wenn ich die Variante richtig verstehe.

    RTW und Dreieichbahn würden sich in Buchschlag jedes Mal planmäßig treffen.

    Das ist ein wichtiger Unterschied.

    Das ist mit RTW und S-Bahn anders.


    Ja das ist richtig, streng genommen kreuzt man auch die andere RTW Linie nach NI-Stadt, aber die ist genau 15 Minuten versetzt, also wird das in der Praxis fast nie vorkommen.


    Außerdem ist mit 15 Minuten Wendezeit in Langen eine Verspätung der RTW Richtung Norden fast ausgeschlossen.

    Und auch abgesehen davon, dass diese ominöse Weiche nach 200 Metern in Neu-Isenburg noch nicht geplant und demnach auch nicht Teil der Planfeststellung ist, für die es Baurecht gibt.


    Da ist einfach deutlich mehr zu klären als nur der Bahnsteige in Langen.

    Deswegen plant man ja jetzt.

    An zwei Weichen in Langen und einer Weiche in Neu-Isenburg sollte es wirklich nicht scheitern.


    Ich würde auch das Potential der Direktverbindung von La-Flugsicherung zum Flughafen nicht unterschätzen. Genau wie Buchschlag, wäre der Haltepunkt bei dieser Variante ohne irgendwelche Baumaßnahmen an die RTW angeschlossen.

  • RTW und Dreieichbahn würden sich in Buchschlag jedes Mal planmäßig treffen.

    Wie soll das funktionieren wenn die Dreieichbahn in Buchschlag im Osten hält, die RTW dagegen auf den westlichen S-Bahnsteigen? Da braucht man Umsteigezeiten von 4 Minuten... Die Dreieichbahn legt in Buchschlag nur einen 1 Minutenhalt ein. Denn die Dreieichbahn ist an die Kreuzung in Sprendlingen gebunden, nördlich an den "Slot" zwischen Abzw Louisa und Ffm Hbf (oben)

  • Wie soll das funktionieren wenn die Dreieichbahn in Buchschlag im Osten hält, die RTW dagegen auf den westlichen S-Bahnsteigen? Da braucht man Umsteigezeiten von 4 Minuten... Die Dreieichbahn legt in Buchschlag nur einen 1 Minutenhalt ein. Denn die Dreieichbahn ist an die Kreuzung in Sprendlingen gebunden, nördlich an den "Slot" zwischen Abzw Louisa und Ffm Hbf (oben)

    Ich weiß nicht ob ich die Frage richtig verstehe.


    Es würden sich in Buchschlag immer:

    1. eine RTW von Langen und eine Dreieichbahn nach Ober-Roden treffen

    2. eine RTW von Höchst/Flughafen/Stadion und eine Dreieichbahn nach Frankfurt Hbf treffen.

    Beide Umsteigebeziehungen sind überhaupt nicht relevant.

    Wer von Langen nach Ober-Roden will fährt mit der S4 (bzw. dann S6) nach Buchschlag und hat für den dortigen Umstieg zur Dreieichbahn 5 Minuten Zeit.

    Und wer von Höchst/Flughafen/Stadion nach Frankfurt Hbf will, wird diese Fahrt in keinem Szenario via Buchschlag absolvieren.


    Die jeweils relevanten Umsteigebeziehungen (Ober-Roden <> Stadion/Flughafen) sind zwar beide mit 23 Minuten leider etwas lang, aber auf jeden Fall sicher zu erreichen.

  • Übergabe des Förderbescheides

    Am 10.11.2022 - also gestern - war die offizielle Übergabe des Förderbescheides i.H.v. 189 Mio. EUR an die RTW Planungsgesellschaft mbH für Bau- und Planungskosten des 1. BA. Damit sind 95% des förderfähigen Betrags von Bund und Land gedeckt (PM).

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    Foto: RTW GmbH | Überreichung des Zuwendungsbescheids an die RTW (v. l. Gerd-Dietrich Bolte, Wolfgang Siefert, Prof. Knut Ringat, Horst Amann, Jens Deutschendorf).


    Die Fertigstellung des PFA Süd 1 ist für 2026 geplant und für Mitte 2023 der Spatenstich des PfA Nord.

    Neben dem Ausbau der S6-Strecke nach Friedberg, der Nordmainischen S-Bahn und dem Fernbahntunnel ist die RTS und RTO auf dem Schirm von Kommunen und Land. Zurzeit tönt es so als ob auch diese beiden wichtigen Schienenprojekte realisiert würden. Wann das sein könnte, dazu ist die Politik ehr verschlossen (Q).