Hätte eine Garnitur mit 4 Dosto-Wagen und 245 (ließe sich ja sicher mal aus der Wetterau ausleihen) vielleicht mehr Kapazität? Mehr gibt die Bahnsteiglänge in Pfungstadt ja leider nicht her. Und welcher Takt wäre möglich nur auf der Strecke Pfungstadt-Eberstadt? 15er müsste machbar sein, oder? 4 Minuten Hinfahrt, 3,5 Minuten Fahrgastwechsel, 4 Minuten Rückfahrt, 3,5 Minuten Fahrgastwechsel. Das wären dann geschätzt an die 1000 Sitzplätze pro Stunde und inklusive Stehplätze sicher Platz für 2500 pro Stunde. Wenn zu den Großveranstaltung zusätzlich Busse von/nach Pfungstadt fahren, sollte das doch machbar sein, oder was übersehe ich?
Hessentag 2023 in Pfungstadt
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Die Rechnung die man machen muss ist nicht (Fahrzeit+Fahrgastwechsel), sondern (Fahrzeit+betriebliche Wendezeit
die man die Zugkomposition braucht). Ausserdem fahren die Regionalbahnen im Abstand 20/40....was soll da ein
15 Min Takt Pendel für einen Vorteil bringen? Es gibt keine Parkplätze um den Bahnhof die den Zug der nicht auf
eine Regionalbahn fährt voll machen könnte.
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Die Rechnung die man machen muss ist nicht (Fahrzeit+Fahrgastwechsel), sondern (Fahrzeit+betriebliche Wendezeit
die man die Zugkomposition braucht). Ausserdem fahren die Regionalbahnen im Abstand 20/40....was soll da ein
15 Min Takt Pendel für einen Vorteil bringen? Es gibt keine Parkplätze um den Bahnhof die den Zug der nicht auf
eine Regionalbahn fährt voll machen könnte.
Wie lange dauert denn die betriebliche Wendezeit, ggf. gleich mit 2 Lokführern zwecks Beschleunigung? Die Fahrten müssen selbstredend ein Sonderfahrplan der RB66 sein und ersetzen damit alle übrigen Fahrten dieser Linie. Ein 15-Minuten-Takt mit 4 Dostos wäre das technisch maximal Mögliche angesichts der Infrastruktur, oder irre ich mich da? Und wenn der dichtest mögliche Takt gefahren werden soll, ist es sicher sehr von Vorteil, einen vom restlichen Netz möglichst unabhängigen Inselbetrieb (nur Pfungstadt-Eberstadt) zu fahren, um keine Störungen einzuschleppen.
Das mit den Parkplätzen verstehe ich nicht, denn es geht ja hier vor allem um den Transport von Fahrgästen, die in/aus andere/n Zügen in Eberstadt umsteigen.
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Die Rechnung die man machen muss ist nicht (Fahrzeit+Fahrgastwechsel), sondern (Fahrzeit+betriebliche Wendezeit
die man die Zugkomposition braucht). Ausserdem fahren die Regionalbahnen im Abstand 20/40....was soll da ein
15 Min Takt Pendel für einen Vorteil bringen? Es gibt keine Parkplätze um den Bahnhof die den Zug der nicht auf
eine Regionalbahn fährt voll machen könnte.
Es gibt ja auch noch den ein oder anderen Fernzug sowie Fahrgäste die mit der Tram zum Hbf anreisen.
Außerdem wäre im Falle von Kapazitätsproblemen ein 15 Minuten Takt sehr hilfreich. Wenn man in den Zug nicht reinkommt wartet man eben 15 Minuten auf den nächsten.
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Zitat: "Wie lange dauert denn die betriebliche Wendezeit,"
Die betriebliche Wendezeit ist zwischen den einzelnen Fahrzeugbaureihen und Wagenparkzusammenstellungen
unterschiedlich. Eine Gesammtliste habe ich nicht.
Zitat: "Das mit den Parkplätzen verstehe ich nicht, denn es geht ja hier vor allem um den Transport von Fahrgästen, die in/aus andere/n Zügen in Eberstadt umsteigen."
Regionalbahn: Minute 17 & 37 - dein Vorschlag alle 15 min -> immer 2 Fahrten bekommen keine Fahrgäste geliefert, weil in
der 15 Minuten vorweg keine Bahn kommt....
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71411812111: Bernemer hat von einem Pendel Pfungstadt - Eberstadt geschrieben...also gibt es zu deinem
Beitrag eine Transportlücke zwischen Eberstadt & DA Hbf.....(ein 4 Wagen Dosto was da vorgeschlagen wurde
hat schon sehr viel Kapazität)
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Die betriebliche Wendezeit ist zwischen den einzelnen Fahrzeugbaureihen und Wagenparkzusammenstellungen
unterschiedlich. Eine Gesammtliste habe ich nicht.
Deshalb hatte ich es schon ganz konkret auf 245 plus 4x Dosto eingegrenzt, sogar noch genauer: Vielleicht wäre ja eine HVZ-Garnitur aus der Wetterau dafür nutzbar.
Regionalbahn: Minute 17 & 37 - dein Vorschlag alle 15 min -> immer 2 Fahrten bekommen keine Fahrgäste geliefert, weil in
der 15 Minuten vorweg keine Bahn kommt....
Siehe voriger Hinweis von 71411812111 - der 15-Minuten-Takt hat den Charme, dass jene, die aus nicht mehr in den Zug hineinpassen, nicht lange auf den nächsten warten müssen. Unter Umständen dürften außerdem zusätzliche RE-Halte in Eberstadt hinzukommen, zum Beispiel von Zügen aus Frankfurt.
71411812111: Bernemer hat von einem Pendel Pfungstadt - Eberstadt geschrieben...also gibt es zu deinem
Beitrag eine Transportlücke zwischen Eberstadt & DA Hbf.....
Die durch vorgenannte, zusätzliche RE-Halte überbrückt würde. Ja, der zusätzliche Umstieg mag unbequemer sein. Die Betriebsstabilität eines solchen Inselbetriebs aber wäre zweifelsohne wichtiger, oder? Zumal: Wer zum Hessentag will, stellt sich ohnehin darauf ein, sich reichlich zu bewegen.

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Regionalbahn: Minute 17 & 37 - dein Vorschlag alle 15 min -> immer 2 Fahrten bekommen keine Fahrgäste geliefert, weil in
der 15 Minuten vorweg keine Bahn kommt....
Im Endeffekt reden wir über ungelegte Eier und Ideen: Ich würde es - ohne jetzt wirklich durchgerechnet haben, ob es geht - so planen, dass es abwechselnd einen Kurzpendel Eberstadt-Pfungstadt gibt, der den Anschluss von den RB abnimmt und danach einen Langpendel Darmstadt-Pfungstadt, der in die Taktlücke reinkommt.
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Ein 15-Minuten-Takt der Pfungstadt-Bahn nur ab / bis Eberstadt macht wenig Sinn, wenn er nicht auf die RB 67 / 68 abgestimmt ist.
Derzeit halten die RB von Frankfurt und Darmstadt um .37 in Eberstadt, die von Mannheim / Heidelberg um .17. Die RE fahren durch und brauchen genau die 7 - 8 Minuten zwischen DA Hbf und Bickenbach, die die RB nur zwischen DA Hbf und Eberstadt brauchen.
Für einen zusätzlichen Halt in Eberstadt müssten also die Fahrpläne der RE angepasst werden und schätzungsweise um 3 Minuten verlängert werden (Bremsen und Wiederanfahren und erhöhter Fahrgastwechsel). Die Zeiten beider RE wären "kurz vor" bzw. "kurz nach voll", was das Gedränge auf dem Bahnsteig verdoppeln würde.
Eine sinnvolle Abfahrt in Eberstadt wären sicher um die Minuten .22 und .42 etwa 5 Minuten nach Ankunft der RB von Mannheim / Heidelberg und später der von Frankfurt. Beim Halt der RE wäre eine sinnvolle Abfahrt um die Minute .07 herum. Aber wer würde zwischen .22 und .42 oder zwischen .42 und .07 mitfahren ?
Wer mit der Straßenbahn fährt, wird nicht extra in Eberstadt von der Straßenbahn zum Bahnhof laufen, sondern gleich einen Bus nehmen.
Dazu folgender Fahrplan - 1. Spalte real, 2. Spalte ein gedachter Shuttle zum Anschluss an / von der RB 67 / 68 und rechts kursiv mögliche Zeitfenster für einen 2. Shuttle mit RE-Anbindung.
real RB-Shuttle
Pfungstadt .45 .08 .44 ... .50
Eberstadt an .48 .12 .48 ... .54
Anschluss nach DA .56 an FfM .17 (.59 HD/MA) / (.02 Ffm)
Anschluss von DA .03 ab MA/HD .17 - (.59 FfM / .02 HD/MA)
Eberstadt ab .11 .22 .56 .... .07
Pfungstadt an .15 .26 .00 ... .12
Der reale Fahrplan lässt die Pfungstadt-Bahn ab /bis Darmstadt Hbf fahren mit Einbindung in den Taktknoten "voll". Ein Shuttle zum Anschluss an die RB in Eberstadt würde einen zusätzlichen Zug erforden und müsste den realen RB 66 auf der Fahrt von Pfungstadt nach Eberstadt kreuzen.
Der bis / von Darmstadt Hbf durchfahrende Shuttle ist wegen der vielfältigeren Anschlüsse auch an die RB 75 und den städtischen Nahverkehr die deutlich attraktivere Lösung.
Für eine bessere Anbindung des südlichen und westlichen Umlandes wären zusätzliche Bus-Shuttle zu überlegen:
nach Bickenbach oder Bensheim (oder beide) und
nach Groß Gerau und nach Mörfelden.
Vor allem für den Bereich Mörfelden wäre ein direkter Bus hilfreich, da es keine direkte Verbindung von die Riedbahn (S 7 / RE 70) nach Pfungstadt gibt. DB-Auskunft und RMV nennen - z.B. für Sonntag, 11. Juni - für die etwa 25 - 28 km lange Strecke Reisezeiten von 1:17 - 1:30 h. Da wäre dann das Geld für zusätzliche ÖPNV-Leistungen bei solchen Bus-Shuttles besser angelegt als in einem nur schwer umsetzbaren 2. Pendelzug.
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… nicht alle Hessentagsbesucher wollen in die Pfungstädter Innenstadt. Die Arena ist doch beim Kaufland in der Nähe. Für diese Reisende ist Eberstadt „der“ Bahnhof. Ein Halt der VIAS in Eberstadt würde bestimmt die Reisendenströme durcheinander bringen. Bei der Rückfahrt würden „Richtung Darmstadt-Reisende“ zu den Bahnsteigen 1 und 3 laufen. Gleichzeitig sollen dann die Reisenden von der Bergstraße von 1 nach 3 laufen. Dafür ist dort bestimmt kein Platz.
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Zitat: "Die durch vorgenannte, zusätzliche RE-Halte überbrückt "
Die REs sind relativ genau beide zur vollen Stunde in Eberstadt (die haben etwas südlich vom Bf Eberstadt
Zugkreuzung)
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Zu dem lustigen Fahrgeplane.....von Pfungstadt durchweg bis Nordkopf vom Bf Eberstadt ist die Strecke komplett eingleisig.
Fährt der Planzug um 11 in Eberstadt Ri Pfungstadt ab, so kann schon mal kein Zug um 12 von Pfungstadt in Eberstadt ankommen.
Auch kann kein weiterer Zug nach Pfungstadt fahren, wenn dort schon einer ist - nur ein Gleis. Somit kann da nicht kurz vor/nach
dem Planzug eine weitere Fahrt stattfinden.
Das was real möglich wäre hat Holger Koetting genannt - einen Kurzpendel während der 30-minütigen Wendezeit fahren. Nur kann
dieser nur die Fahrgäste transportieren die von Süden her kommen, da von Norden her die Zeit zu kann ist für Umstieg abwarten,
nach Pfungstadt fahren und dort Richtungswechsel zu machen.
Die aktuelle Fahrplanlage der Pfungstadtzüge ist nicht attraktiv für den Knoten in Darmstadt, da der grosse Treff vom
Nahverkehr um Minuten 30 ist und die Pfungstadtzüge auf 00 fahren.
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… nicht alle Hessentagsbesucher wollen in die Pfungstädter Innenstadt. Die Arena ist doch beim Kaufland in der Nähe. Für diese Reisende ist Eberstadt „der“ Bahnhof.
Die Hessentagsarena wird auf dem TSV-Gelände sein. Und dieses ist vom Pfungstädter Bahnhof deutlich näher als vom Eberstädter. Der Zugang ist in der Christian-Meid-Straße 11.
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… ich kenne mich dort nicht aus. Auf 100 m die gleiche Entfernung laut Navi, sicher werden die Reisenden schon gelenkt bzw. getrennt in Richtungen
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Hätte eine Garnitur mit 4 Dosto-Wagen und 245 (ließe sich ja sicher mal aus der Wetterau ausleihen) vielleicht mehr Kapazität?
Nein, das wird so nicht möglich sein. Es sind nur 5 Lokomotiven der BR 245 vorhanden. 4 werden Richtung Stockheim benötigt. Die 5. ist Reserve. Jetzt stelle Dir vor, nur eine fällt aus.
Der Fehler wurde gemacht, weil man sich nicht für die Verlängerung der S3 (elektrifiziert), sondern die Verlängerung der Odenwaldbahn entschieden hatte, und damit den Schwachsinn mit Dieselfahrzeugen auf elektrifizierten Strecken (Darmstadt Nord - Darmstadt Eberstadt gilt auch für Frankfurt Hauptbahnhof) zuläßt. Also Klimafreundlich geht anders. Aber so ist sie halt: Die "Nach-mir-die Sintflut-Mentalität" der studierten Manager/Entscheidungsträger.
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Der Fehler wurde gemacht, weil man sich nicht für die Verlängerung der S3 (elektrifiziert), sondern die Verlängerung der Odenwaldbahn entschieden hatte, und damit den Schwachsinn mit Dieselfahrzeugen auf elektrifizierten Strecken (Darmstadt Nord - Darmstadt Eberstadt gilt auch für Frankfurt Hauptbahnhof) zuläßt. Also Klimafreundlich geht anders.
Man kann sich natürlich immer noch bessere Lösungen vorstellen. Tatsache ist, dass man damals froh sein konnte, dass die Pfungstadtbahn überhaupt reaktiviert wurde. Ob damals der Nutzen-Kosten-Faktor für die Reaktivierung positiv gewesen wäre, wenn man auch noch die Kosten für die Elektrifizierung dazu genommen hätte, kann bezweifelt werden.
Und ob es jetzt so ein klimatechnisch so ein Riesenproblem ist, wenn man zwischen Darmstadt-Hbf und Eberstadt ein Dieselfahrzeug fahren lässt, sei mal dahingestellt. Ich empfehlt mal ein Blick auf die A5 und die B3 Eberstadt-Darmstadt direkt neben der Strecke. Da fahren ganz andere Mengen an Verbrenner-Fahrzeugen vorbei.
Was wäre deine Alternative für Richtung Frankfurt Hbf gewesen? Auf die Direktfahrten verzichten und viele Leute wären weiterhin mit dem Auto nach Frankfurt gefahren, statt in Darmstadt umzusteigen? Die Direktfahrten nach Frankfurt waren ja gerade für viele Pendler ein Grund auf die Bahn umzusteigen.
Im übrigen wird es ja bis Ende des Jahrzehnts neue Züge mit anderen Antriebstechniken auf der Odenwaldbahn geben. Dann werden auch auf der Pfungstadtbahn andere Züge eingesetzt werden.
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Echt jetzt? Ihr wollt für DA HBF - Eberstadt eigene S-Bahngleise inklusive niveaufreie Kreuzung der "Fernbahn" sowie Langzüge nach Pfungstadt? Bevor ihr mit Nutzung vorhandener Infrastruktur kommt: Mischbetrieb ist erwiesenermaßen keine Lösung, bei hochbelasteten Strecken sogar nur Mist.
Nein, das wird so nicht möglich sein. Es sind nur 5 Lokomotiven der BR 245 vorhanden. 4 werden Richtung Stockheim benötigt. Die 5. ist Reserve. Jetzt stelle Dir vor, nur eine fällt aus.
Über welchen Zeitraum sprechen wir eigentlich? Die Hessentags-HVZ dürfte eher am Wochenende und zu Highligth-Events wie Konzerten auftreten. Da könnten Sonderzüge eine Überlegung wert sein.
An normalen Werktagen dürfte der Einzugsbereich eher lokal / regional bleiben und den vorhanden südhessischen ÖPNV belasten.
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ich sehe es wie Du, aber ich lese nirgends davon, dass jemand heute die S3 verlängern will. Weshalb will es niemand? Ein Halt an Nicht-Hohen-Bahnsteigen wird doch praktiziert.
Es war, soweit ich orientiert bin, eine der Möglichkeiten gewesen. Genauso wie eine Straßenbahnlinie seinerzeit in den Ring geschmissen wurde.
Echt jetzt? Ihr wollt für DA HBF - Eberstadt eigene S-Bahngleise inklusive niveaufreie Kreuzung der "Fernbahn" sowie Langzüge nach Pfungstadt? Bevor ihr mit Nutzung vorhandener Infrastruktur kommt: Mischbetrieb ist erwiesenermaßen keine Lösung, bei hochbelasteten Strecken sogar nur Mist.
Über welchen Zeitraum sprechen wir eigentlich? Die Hessentags-HVZ dürfte eher am Wochenende und zu Highligth-Events wie Konzerten auftreten. Da könnten Sonderzüge eine Überlegung wert sein.
An normalen Werktagen dürfte der Einzugsbereich eher lokal / regional bleiben und den vorhanden südhessischen ÖPNV belasten.
Schauen wir doch mal auf die S6, welche derzeitig extrem Zeitaufwendig (Seit wie vielen wird da gebaut?) eine eigene Trasse erhält. Mit anderen Worten: Seit 1978 fuhr die S6 keinesfalls auf eigene Gleise mit niveaufreier Kreuzung (und es funktionierte). Und bei der verlängerten S3 wäre es nichts anderes - nur wesentlich kürzer. Und da gäbe es praktisch keinen Unterschied zwischen S3 und RB 66 - abgesehen vom Strom aus der Oberleitung, welcher aus den Windrädern kommt.
Was die Highlights angeht: Die Diesel-Lokomotiven verbringen das Wochenende in Stockheim.
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Es war, soweit ich orientiert bin, eine der Möglichkeiten gewesen. Genauso wie eine Straßenbahnlinie seinerzeit in den Ring geschmissen wurde.
Schauen wir doch mal auf die S6, welche derzeitig extrem Zeitaufwendig (Seit wie vielen wird da gebaut?) eine eigene Trasse erhält. Mit anderen Worten: Seit 1978 fuhr die S6 keinesfalls auf eigene Gleise mit niveaufreier Kreuzung (und es funktionierte). Und bei der verlängerten S3 wäre es nichts anderes - nur wesentlich kürzer. Und da gäbe es praktisch keinen Unterschied zwischen S3 und RB 66 - abgesehen vom Strom aus der Oberleitung, welcher aus den Windrädern kommt.
Ja, die S6 erhält eine eigene Trasse, und zwar aus sehr gutem Grund. Und Nein, es funktioniert eben nicht (besonders gut).
S3 hat jetzt einige Gleise, die eingleisigen Stücke sind alles andere als optimal, das soll wieder durch Mischbetrieb, Vorrang haben alle anderen Züge zunichte gemacht werden?
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Ich vermute fast, dass man die RB 66 komplett aussen vor lässt. Einerseits hat man mit Itinos und Lint 54 nur Kleinsttransportgefäße, die bei den zu erwartenen Menschenmassen einfach nicht ausreichen. Andererseits müsste man bei Dostos eine vertragskonforme Regelung finden. Die Strecke ist an VIAS vergeben, die Dostos und 245 (oder auch 218, hätte man sicherlich auftreiben können) wären bei DB Regio.
Und nicht zu vergessen, dass es bei der VIAS an allen Ecken und Enden mit Personal knapp ist. Die bekommen nichtmal den Odenwald auf die Reihe. Die RB 86 hat weiterhin im Schnitt 50 % Ausfall.
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Ich vermute fast, dass man die RB 66 komplett aussen vor lässt.
Na, das wäre aber mega peinlich. Reaktivierte Bahnstrecke ohne Bahnbetrieb. Wenn die VIAS den Betrieb wegen fehlender Fahrzeuge und Personal nicht abwickeln kann, müssen halt andere VUs helfen. Irgendeine Idee wird die Stadt Pfungstadt bei ihrer Hessentags-Bewerbung bzgl. Verkehr gehabt haben. Busse en masse alleine können das nicht sein, die müssen auch gefahren werden.