Systemfrage: unterirdische Stadtbahn versus oberirdische Tram versus Autoverkehr

  • § 16 Abs. 4 BOStrab definiert:

    "Besondere Bahnkörper liegen im Verkehrsraum öffentlicher Straßen, sind jedoch vom übrigen Verkehrsraum mindestens durch Bordsteine oder Hecken oder Baumreihen oder andere ortsfeste körperliche Hindernisse getrennt."


    So was in der Art haben wir z.B. in der westlichen Hanuer Landstraße zwischen den Hst. Ostend- und Zobelstraße, wo der Bahnkörper von Bordsteinen getrennt wird, aber für Fußgänger überquerbar ist. Fraglich ist, ob zu den "ortsfesten körperlichen Hindernissen" auch Leiteinrichtungen nach StVO gehören. Das sind die Leitschwellen und Leitborde (Zeichen 628 und 629), die z.B. in der Hanauer Ldstr. Höhe Casellastraße verwendet werden, um unerwünschstes Abbiegen über die Gleise zu verhindern.

  • Ich tue mich schwer damit, zu glauben, dass es für alle Frankfurter Stadtbahnlinien eine Sondergenehmigung gibt, wir uns aber für die U5 ins Hemd machen.


    Da kann was nicht stimmen. 75 Meter gelten nicht für Strecken mit Fahrt auf gesonderten Gleiskörpern; diese werden nicht durch beschrankte Bü definiert.

    Wo gibt es diese Sondergenehmigungen?

    Für alle Strecken außer in der Eckenheimer Landstraße (Marbachweg - Rampe Schefeleck) ist auch keine nötig.

  • ...aber ebenerdige Streckenabschnitte dürften Straßen dann nur in Form von beschrankten Bahnübergängen kreuzen, die auch als solche abgesichert sind und nicht über Ampelschaltungen.


    Einspruch: die BOStrab schreibt das nicht vor. Bahnübergänge brauchen unter bestimmten Voraussetzungen eine technische Sicherung, das können Lichtsignalanlagen oder Halbschranken, letztere sind aber nicht zwingend, es kommt auf die Örtlichkeiten an, insbesondere die Sichtverhältnisse auf der Strecke,


    § 20 BOStrab